Man kann sich ja eigentlich mit allem rasieren…

Eine Seife für alles – dieser Gedanke an sich ist ja bestechend, sowohl für Sparfüchse als auch für besessene Optimierer. Eine Seife für die Handwäsche, fürs Duschen und zum Rasieren – da spart man ein paar Cent, gewinnt Platz im Badezimmer und muss sich nicht umständlich merken, welche Seife noch mal für was zu benutzen war. Wenn das tatsächlich funktioniert, wäre das ja eine Win_Win-Situation. Vollkommen korrekt. Wenn es denn funktioniert. Bei einigen funktioniert es wohl, bei vielen nicht. Bei mir hat es auch nicht funktioniert. weiterlesen…

Luxus muss man wollen

steering wheel, car, drive

Photo by Free-Photos on Pixabay

„Soll ich? Oder soll ich nicht?“ fragt sich der angehende Nassrasur-Aficionado manchmal, während sein Mauszeiger über dem „Jetzt bestellen!“ Button schwebt. „Soll ich mir wirklich diese  luxuriöse Rasierseife für 15, 20 oder gar 30 Euro kaufen? Oder tut’s nicht doch auch der preiswerte Seifenstick, den ich im Alltag benutze? Der kostet ein Bruchteil von dem teuren Zeugs, und die Rasur gelingt trotzdem mit schöner Regelmäßigkeit, Brauch ich den wirklich?“ Mein Rat in solchen Fällen ist immer der gleiche: Nicht klicken. Nicht bestellen. Auf keinen Fall. weiterlesen…

Duft auf Vorrat? Lieber nicht!

Ich bin ein Fan der Rasierseifen von Haslinger. Mit denen ist es ein leichtes, einen schlotzigen Rasierschaum aufzuschlagen, der meine Barthaare optimal einweicht. Bei der nachfolgenden Rasur schneidet die Klinge die Stoppeln mühelos ab, und wenn ich mir die restliche Seife aus dem Gesicht gewaschen habe, bleibt ein angenehmes Hautgefühl zurück, da macht das Rasieren richtig Spaß. Eine Sonderstellung nimmt die Haslinger „Meeresalgen“ zu, die riecht so schön nach Sonne, Strand und Meer, da kommt auch noch eine geistige Erfrischung dazu, die mein Wellness-Ritual abrundet. Trotzdem hab ich die „Meeresalgen“ jetzt fast zwei Jahre lang nicht verwendet… weiterlesen…

Im Wartesaal der Nassrasur

Ein Thema, das in den Nassrasurforen immer wieder gern diskutiert wird, ist die Einweichzeit – also die Zeit, die man zwischen Einschäumen der Bartzone und dem Ansetzen des Rasiergeräts abwarten sollte, um dem Barthaar Zeit zur Erweichung zu geben. Dass das Einweichen der Barthaare wesentlich dazu beiträgt, dass eine Rasur angenehm und mühelos verläuft, habe ich hier ja schon öfters geschrieben. Aber wie weich ist weich genug? Und wie lange brauche ich, um das Softness-Nirvana zu erreichen, das es meiner Klinge ermöglicht, das Barthaar mühelos zu durchschneiden? weiterlesen…

So kann man sich irren

Rasierklingen „Derby Premium

Vor ein paar Wochen habe ich begonnen, eine neue Rasierklingen-Sorte auszuprobieren. Die „Derby Premium„-Klingen hatte ich bisher noch nicht im Futur und war gespannt darauf, wie sie sich schlagen würden. Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Alternative zu meiner Standard-Klinge, der ASP. Ich verreise öfters, und ein stabiler Plastikspender im Kulturbeutel wäre mir lieber als der mit der Zeit doch lobbelig werdende Pappschuber, in dem die ASP-Klingen geliefert werden. Nachdem ich mich einige Wochen mit den Derby-Klingen rasiert hatte, stand mein Urteil fest… weiterlesen…

Künstler und Arbeiter

4174332 / Pixabay

Wenn man sich die Ratschläge anschaut, die in den verschiedenen Nassrasur-Foren zum Thema „Schaumschlagen“ anschaut, dann beginnt man unwillkürlich, die Schaumschläger in zwei Kategorien einzuteilem: in Künstler und Arbeiter. Die Arbeiter attackieren einen Seifenpuck wie einen verhassten Angreifer und arbeiten sich an ihm ab. Da wird „ordentlich Material“ abgetragen, die Seife wird mit dem Pinsel „bearbeitet“, ja, förmlich in den Pinsel gezwungen, da wird mit dem Pinsel auf der Seife gestampft, dass es nur so seine Bewandtnis hat.. Ganz anders gehen die Künstler vor. Die lassen den Pinsel spielerisch auf der Seife kreiseln und hoffen, dass irgendwelche Kapillar- oder Zentrifugalkräfte die Arbeit für sie erledigen. Kennt man ja. Typisch Künstler, alles faule Säcke! weiterlesen…

Von der „Ungeliebten“ zur Lieblingsseife

Rasiert und polarisiert: die Arko-Rasierseife

Es gibt immer Rasierseifen, die die Freunde der gepflegten Nassrasur polarisieren. Meist sind es eher einfache, preiswerte Produkte, die irgendwie ihren Job (das Einweichen der Barthaare vor der Rasur) machen, deren Duft aber für Diskussionen unter den Usern sorgt. Vor ein paar Jahren war die damalige Wilkinson-Rasierseife im Tiegel so ein Kandidat, aktuell ist es die Arko, die immer wieder für Gesprächsstoff im Nassrasurforum und anderswo sorgt. Bei dieser Seife ist es meist der Duft, der die Nassrasur-Gemeinde spaltet. Eigentlich unnötig, denn es gibt eine einfache Methode, eine Rasierseife, deren Einweich-Eigenschaften man schätzt, mit einem neuen Duft zu pimpen. weiterlesen…

Kann ich nicht riechen!

FoxTerrier / Pixabay

Wer kennt das nicht? Da ist in der Drogerie oder Parfümerie wie von Geisterhand ein Stück Rasierseife in den Einkaufskorb gewandert… Wie konnte das geschehen? Keine Ahnung, aber gut, dass es so gekommen ist, diese Seife wollte ich schon lange mal ausprobieren. Zuhause wickelt man die Seife dann aus, riecht einmal dran… boah, eyh! Geht ja gar nicht! Den Duft hatte ich mir ganz anders vorgestellt… nee, damit mag ich mich nicht rasieren! Aber was nun? Mit dem Umtausch von ausgepackten Hygieneartikeln ist das ja so eine Sache… weiterlesen…

Alles neu macht der Januar – Neuigkeiten im Shop

Der Januar ist fast schon rum, und bis der Mai, der angeblich alles neu macht, ist es noch eine Zeit hin. Trotzdem haben wir schon ein paar interessante Neuigkeiten im Bereich Männerpflege im Shop, 2019 fängt gut an. Wir haben neue Rocca-Hobel von Mühle herein bekommen,  ebenfalls von Mühle neue Rasierseifen in Stickform und ein neues Haarwasser von JERIS. Ein kleiner Überblick über die Neuheiten im Shop von Nassrasur.com. weiterlesen…

Nicht kleckern, schlotzen!

Foto: scottfeldstein [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Wenn Männer anfangen, sich mit der klassischen Nassrasur zu befassen, dann kann der selbst geschlagene Schaum zur überraschend hohen Hürde werden. Man steht mit nassem Rasierpinsel vorm Seifenstück und fragt sich, wie zum Teufel man diese Dinge zusammenbringen soll, um einen Schaum daraus zu produzieren, der eine angenehme Rasur ermöglicht. Rasurforen im Internet sind in dieser Situation nur bedingt hilfreich, denn da stehen (zu) oft Dinge wie: „Wenige Umdrehungen des Pinsels auf der Seife genügen, dann hat man genug Seife zum Schaumschlagen.“ Der Schaumschlag-Anfänger freut sich darüber, sparsam sein zu dürfen, probiert’s mit den „wenigen Umdrehungen“ und bringt nicht mehr als eine unbefriedigende Plörre zustande. Und gibt prompt sich selbst die Schuld. weiterlesen…