Künstler und Arbeiter

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Wenn man sich die Ratschläge anschaut, die in den verschiedenen Nassrasur-Foren zum Thema „Schaumschlagen“ anschaut, dann beginnt man unwillkürlich, die Schaumschläger in zwei Kategorien einzuteilem: in Künstler und Arbeiter. Die Arbeiter attackieren einen Seifenpuck wie einen verhassten Angreifer und arbeiten sich an ihm ab. Da wird „ordentlich Material“ abgetragen, die Seife wird mit dem Pinsel „bearbeitet“, ja, förmlich in den Pinsel gezwungen, da wird mit dem Pinsel auf der Seife gestampft, dass es nur so seine Bewandtnis hat.. Ganz anders gehen die Künstler vor. Die lassen den Pinsel spielerisch auf der Seife kreiseln und hoffen, dass irgendwelche Kapillar- oder Zentrifugalkräfte die Arbeit für sie erledigen. Kennt man ja. Typisch Künstler, alles faule Säcke! weiterlesen…

Von der „Ungeliebten“ zur Lieblingsseife

Rasiert und polarisiert: die Arko-Rasierseife

Es gibt immer Rasierseifen, die die Freunde der gepflegten Nassrasur polarisieren. Meist sind es eher einfache, preiswerte Produkte, die irgendwie ihren Job (das Einweichen der Barthaare vor der Rasur) machen, deren Duft aber für Diskussionen unter den Usern sorgt. Vor ein paar Jahren war die damalige Wilkinson-Rasierseife im Tiegel so ein Kandidat, aktuell ist es die Arko, die immer wieder für Gesprächsstoff im Nassrasurforum und anderswo sorgt. Bei dieser Seife ist es meist der Duft, der die Nassrasur-Gemeinde spaltet. Eigentlich unnötig, denn es gibt eine einfache Methode, eine Rasierseife, deren Einweich-Eigenschaften man schätzt, mit einem neuen Duft zu pimpen. weiterlesen…

Kann ich nicht riechen!

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Wer kennt das nicht? Da ist in der Drogerie oder Parfümerie wie von Geisterhand ein Stück Rasierseife in den Einkaufskorb gewandert… Wie konnte das geschehen? Keine Ahnung, aber gut, dass es so gekommen ist, diese Seife wollte ich schon lange mal ausprobieren. Zuhause wickelt man die Seife dann aus, riecht einmal dran… boah, eyh! Geht ja gar nicht! Den Duft hatte ich mir ganz anders vorgestellt… nee, damit mag ich mich nicht rasieren! Aber was nun? Mit dem Umtausch von ausgepackten Hygieneartikeln ist das ja so eine Sache… weiterlesen…

Alles neu macht der Januar – Neuigkeiten im Shop

Der Januar ist fast schon rum, und bis der Mai, der angeblich alles neu macht, ist es noch eine Zeit hin. Trotzdem haben wir schon ein paar interessante Neuigkeiten im Bereich Männerpflege im Shop, 2019 fängt gut an. Wir haben neue Rocca-Hobel von Mühle herein bekommen,  ebenfalls von Mühle neue Rasierseifen in Stickform und ein neues Haarwasser von JERIS. Ein kleiner Überblick über die Neuheiten im Shop von Nassrasur.com. weiterlesen…

Nicht kleckern, schlotzen!

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Wenn Männer anfangen, sich mit der klassischen Nassrasur zu befassen, dann kann der selbst geschlagene Schaum zur überraschend hohen Hürde werden. Man steht mit nassem Rasierpinsel vorm Seifenstück und fragt sich, wie zum Teufel man diese Dinge zusammenbringen soll, um einen Schaum daraus zu produzieren, der eine angenehme Rasur ermöglicht. Rasurforen im Internet sind in dieser Situation nur bedingt hilfreich, denn da stehen (zu) oft Dinge wie: „Wenige Umdrehungen des Pinsels auf der Seife genügen, dann hat man genug Seife zum Schaumschlagen.“ Der Schaumschlag-Anfänger freut sich darüber, sparsam sein zu dürfen, probiert’s mit den „wenigen Umdrehungen“ und bringt nicht mehr als eine unbefriedigende Plörre zustande. Und gibt prompt sich selbst die Schuld. weiterlesen…

[Gedanken beim Rasieren] Wo fängt Luxus an?

Heute war mir nach dem Aufstehen mal so richtig nach Luxus. „Muss auch mal sein“, sagte ich mir, kramte in meinem Badezimmerschrank rum und förderte einen nicht angebrochenen Tiegel mit „Warm Woods“-Rasierseife von Meißner Tremonia zutage. Sekundenbruchteile später war der Tiegel angebrochen und ich begann, meinen Rasierpinsel mit der Seife zu laden. Sofort füllte dieser wunderbare, unverwechselbare Duft nach Holz, Rauch und ein wenig Weihrauch mein Badezimmer. „Boah, was geht’s mir gut“, dachte ich und begann, mich einzuseifen.

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Bon Voyage! – Rasieren auf Reisen III

Rasieren auf Reisen. In den beiden letzten Folgen ging es um die Rasurgeräte und die Hilfsmittel zur Schaumerzeugung: Messer, Hobel, Systemrasierer. Und natürlich die Rasierpinsel, die Mann so auf Reisen dabei hat. Heute noch ein paar Tipps zu den Pflegeprodukten.

Auch mit Dosenschaum kann Mann sich wirklich mal zwischendurch, ein paar Tage, lang rasieren. Millionen Männer machen das auch. Und zwar jeden Tag! Wenn Dir die große Dose zu groß ist, gibt es im Drogeriemarkt Deines Vertrauens auch kleine Probegrößen für ein paar Cent. Falls Du den Instant-Schaum auf gar keinen Fall verträgst, ist auch ein gutes Rasieröl eine Alternative.

Die kleinen Test-Sachets von Mühle reichen für zwei bis drei Rasuren. Der Haken dabei: Sie lassen sich, einmal geöffnet, nur schlecht wieder verschließen. Bei Rundfahrten mit wechselnden Übernachtungsquartieren sind sie deshalb nicht so gut geeignet.

Für die paar Tage willst Du die großen Tuben nicht mitschleppen? Außerdem sind im Passagierflieger Flüssigkeitsmengen über 100ml/Flasche verboten. Was tun? Im Drogeriemarkt gibt es viele Produkte in kleinen Probengrößen. Wenn die von Dir bevorzugten Cremes und Wässerchen da nicht dabei sind, kauf sie trotzdem. Die kleinen Dosen und Fläschchen kannst Du dann mit Deiner Lieblings-RC füllen.

Rasierseifen gibt’s in praktischen Blechdosen. Wenn es ganz hart kommt, ist ein Seifen-Stick auch ganz gut ohne Rasierpinsel verwendbar: Einfach im gut angefeuchteten Gesicht die Seife auftragen und dann mit den Händen aufschäumen. Dazu braucht’s ein wenig Übung, aber dann geht’s ganz gut!

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Und dazwischen? Der Duft von VELEIRO erinnert auch zu Hause an eine frische Brise am Meer… unbedingt ausprobieren, den kleinen Urlaub für jeden Tag…

Robert Hill, freier Journalist und Fotograf. Kommt eigentlich aus München, wohnt im Taunus. Mag mechanische Uhren und klassische Kameras. Fotografiert, wenn privat, immer noch am liebsten auf Diafilm. Hat es geschafft, im letzten Jahr mehr Kilometer mit dem Fahrrad als mit dem Auto zu fahren.

Fotos: Robert Hill (alle Rechte vorbehalten)