Die Bärte ändern sich

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Nichts bleibt, wie es ist – diese Erfahrung machen natürlich auch Männer, die sich nass rasieren. Kein Setup ist für die Ewigkeit, denn unsere Bärte ändern sich. „barbae mutantur“ sagten schon die alten Römer, als ihre Bärte zu ergrauen begannen. Doch der Bart wechselt mit dem Alter nicht nur die Farbe – meiner zum Beispiel ist härter geworden und lässt sich deutlich schlechter einweichen als noch vor einigen Jahren. Da ist es dann natürlich Unsinn, am bisherigen Setup und der gewohnten Routine festzuhalten. weiterlesen…

Seife statt Rasierseife

Die meisten Männer, die sich für Rasierseife statt Rasiercreme entschieden haben, bevorzugen dedizierte Rasierseifen, also Seifen, die speziell für die gepflegte Nassrasur hergestellt wurden. Die ordentlich Wasser binden, die Bartstoppeln schön einweichen und die auf Schaumstabilität optimiert sind. Wer schon einmal versucht hat, sich mit normaler Seife zum Händewaschen zu rasieren, weiß, was gemeint ist: Aus so einer Handwaschseife kriegt man zwar auch einen schönen Schaum hin, doch der fällt meist nach wenigen Sekunden in sich zusammen. Wenn man versucht, so einen Schaum im Gesicht aufzutragen, ist das wie das berühmte Rennen zwischen Hase und Igel: Wenn die zweite Wange eingeschäumt ist, ist der Schaum auf der ersten Wange schon zusammengefallen und verschwunden. Wenn man dann versucht, sich trotzdem mit diesem unsichtbaren Krypto-Schaum zu rasieren, ist das oft ein mühsames Geschäft. Man sieht nicht, wo man sich schon rasiert hat, und die Einweichwirkung vieler Handwaschseifen bleibt hinter der der „echten“ Rasierseifen zurück. Im April dieses Jahres hab ich darüber ausführlich geschrieben. Heute möchte ich mich mit den Ausnahmen befassen. Denn die gibt es. weiterlesen…

Man kann sich ja eigentlich mit allem rasieren…

Eine Seife für alles – dieser Gedanke an sich ist ja bestechend, sowohl für Sparfüchse als auch für besessene Optimierer. Eine Seife für die Handwäsche, fürs Duschen und zum Rasieren – da spart man ein paar Cent, gewinnt Platz im Badezimmer und muss sich nicht umständlich merken, welche Seife noch mal für was zu benutzen war. Wenn das tatsächlich funktioniert, wäre das ja eine Win_Win-Situation. Vollkommen korrekt. Wenn es denn funktioniert. Bei einigen funktioniert es wohl, bei vielen nicht. Bei mir hat es auch nicht funktioniert. weiterlesen…

Luxus muss man wollen

steering wheel, car, drive

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„Soll ich? Oder soll ich nicht?“ fragt sich der angehende Nassrasur-Aficionado manchmal, während sein Mauszeiger über dem „Jetzt bestellen!“ Button schwebt. „Soll ich mir wirklich diese  luxuriöse Rasierseife für 15, 20 oder gar 30 Euro kaufen? Oder tut’s nicht doch auch der preiswerte Seifenstick, den ich im Alltag benutze? Der kostet ein Bruchteil von dem teuren Zeugs, und die Rasur gelingt trotzdem mit schöner Regelmäßigkeit, Brauch ich den wirklich?“ Mein Rat in solchen Fällen ist immer der gleiche: Nicht klicken. Nicht bestellen. Auf keinen Fall. weiterlesen…

Duft auf Vorrat? Lieber nicht!

Ich bin ein Fan der Rasierseifen von Haslinger. Mit denen ist es ein leichtes, einen schlotzigen Rasierschaum aufzuschlagen, der meine Barthaare optimal einweicht. Bei der nachfolgenden Rasur schneidet die Klinge die Stoppeln mühelos ab, und wenn ich mir die restliche Seife aus dem Gesicht gewaschen habe, bleibt ein angenehmes Hautgefühl zurück, da macht das Rasieren richtig Spaß. Eine Sonderstellung nimmt die Haslinger „Meeresalgen“ zu, die riecht so schön nach Sonne, Strand und Meer, da kommt auch noch eine geistige Erfrischung dazu, die mein Wellness-Ritual abrundet. Trotzdem hab ich die „Meeresalgen“ jetzt fast zwei Jahre lang nicht verwendet… weiterlesen…

Im Wartesaal der Nassrasur

Ein Thema, das in den Nassrasurforen immer wieder gern diskutiert wird, ist die Einweichzeit – also die Zeit, die man zwischen Einschäumen der Bartzone und dem Ansetzen des Rasiergeräts abwarten sollte, um dem Barthaar Zeit zur Erweichung zu geben. Dass das Einweichen der Barthaare wesentlich dazu beiträgt, dass eine Rasur angenehm und mühelos verläuft, habe ich hier ja schon öfters geschrieben. Aber wie weich ist weich genug? Und wie lange brauche ich, um das Softness-Nirvana zu erreichen, das es meiner Klinge ermöglicht, das Barthaar mühelos zu durchschneiden? weiterlesen…

So kann man sich irren

Rasierklingen „Derby Premium

Vor ein paar Wochen habe ich begonnen, eine neue Rasierklingen-Sorte auszuprobieren. Die „Derby Premium„-Klingen hatte ich bisher noch nicht im Futur und war gespannt darauf, wie sie sich schlagen würden. Ich bin schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Alternative zu meiner Standard-Klinge, der ASP. Ich verreise öfters, und ein stabiler Plastikspender im Kulturbeutel wäre mir lieber als der mit der Zeit doch lobbelig werdende Pappschuber, in dem die ASP-Klingen geliefert werden. Nachdem ich mich einige Wochen mit den Derby-Klingen rasiert hatte, stand mein Urteil fest… weiterlesen…

Künstler und Arbeiter

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Wenn man sich die Ratschläge anschaut, die in den verschiedenen Nassrasur-Foren zum Thema „Schaumschlagen“ anschaut, dann beginnt man unwillkürlich, die Schaumschläger in zwei Kategorien einzuteilem: in Künstler und Arbeiter. Die Arbeiter attackieren einen Seifenpuck wie einen verhassten Angreifer und arbeiten sich an ihm ab. Da wird „ordentlich Material“ abgetragen, die Seife wird mit dem Pinsel „bearbeitet“, ja, förmlich in den Pinsel gezwungen, da wird mit dem Pinsel auf der Seife gestampft, dass es nur so seine Bewandtnis hat.. Ganz anders gehen die Künstler vor. Die lassen den Pinsel spielerisch auf der Seife kreiseln und hoffen, dass irgendwelche Kapillar- oder Zentrifugalkräfte die Arbeit für sie erledigen. Kennt man ja. Typisch Künstler, alles faule Säcke! weiterlesen…

Von der „Ungeliebten“ zur Lieblingsseife

Rasiert und polarisiert: die Arko-Rasierseife

Es gibt immer Rasierseifen, die die Freunde der gepflegten Nassrasur polarisieren. Meist sind es eher einfache, preiswerte Produkte, die irgendwie ihren Job (das Einweichen der Barthaare vor der Rasur) machen, deren Duft aber für Diskussionen unter den Usern sorgt. Vor ein paar Jahren war die damalige Wilkinson-Rasierseife im Tiegel so ein Kandidat, aktuell ist es die Arko, die immer wieder für Gesprächsstoff im Nassrasurforum und anderswo sorgt. Bei dieser Seife ist es meist der Duft, der die Nassrasur-Gemeinde spaltet. Eigentlich unnötig, denn es gibt eine einfache Methode, eine Rasierseife, deren Einweich-Eigenschaften man schätzt, mit einem neuen Duft zu pimpen. weiterlesen…

Kann ich nicht riechen!

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Wer kennt das nicht? Da ist in der Drogerie oder Parfümerie wie von Geisterhand ein Stück Rasierseife in den Einkaufskorb gewandert… Wie konnte das geschehen? Keine Ahnung, aber gut, dass es so gekommen ist, diese Seife wollte ich schon lange mal ausprobieren. Zuhause wickelt man die Seife dann aus, riecht einmal dran… boah, eyh! Geht ja gar nicht! Den Duft hatte ich mir ganz anders vorgestellt… nee, damit mag ich mich nicht rasieren! Aber was nun? Mit dem Umtausch von ausgepackten Hygieneartikeln ist das ja so eine Sache… weiterlesen…