Ausgestopft und zugenäht!

mybayou / Pixabay

Die Diskriminierung lauert meistens da, wo man sie am wenigsten vermutet. Wer hätte sie denn ausgerechnet im Naturkundelehrer in der Abteilung mit den ausgestopften Viechern vermutet, wo sich üblicherweise eher die Bio-Lehrer mit ihren sich im Wachkoma befindenden Klassen hin verirren? Genau da haben engagierte Feministinnen sie aber entdeckt. „Sexismus im Museum“ titelt der „Standard“, denn „Weibchen sind bei ausgestopften Tieren unterrepräsentiert“.

Das ist natürlich ein ausgemachter Skandal, denn natürlich KANN diese infame Unterrepräsentierung der weiblichen Species nicht daran liegen, dass Tierpräparatoren die Weibchen lieber lebend in der Natur belassen, um einem Aussterben der Art entgegen zu wirken. Dafür hätten sie ja Nachdenken müssen, und Nachdenken ist nur ausgewiesenen Netz-Feministinnen möglich, die, wie Arne Hoffmann in Genderama schreibt, „von der Todeszelle bis zum Schützengraben“ jede Menge Orte finden, wo Männer bevorzugt werden. Die einzige Frage, die offen bleibt: Was hätten die gleichen Aktivistinnen, die hier weibliche Benachteiligung ausgemacht haben, wohl gesagt, wenn die Weibchen bei den ausgestopften Tieren in der Mehrzahl gewesen wären, wohl gesagt? „Femizid im Museum“?

[Tipp zum Wochenende] Harte Kerle, singend

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/V2chMsbwYpE

Fast wäre unser >Tipp zum Wochenende schon der Tipp der Woche für die nächste KW geworden… aber nach einer längeren Blog-Redaktions-Sitzung mit mir selbst habe ich entschieden, dass Sonntagabend um 23 Uhr 35 noch zu dieser Woche gehört. Um diese Uhrzeit läuft auf arte nämlich „Der Chor der harten Kerle„. Bitte, lasst euch nicht von dem leicht bescheuerten Titel abhalten, sondern bleibt auf oder programmiert den Festplatten-Recorder.  weiterlesen…

[Buchbesprechung] Ein Klugscheißer, aber ein (beinahe zu) netter…

„Klugscheißer Royale“ ist ein besonders guter Titel für ein Buch. Warum? Eigentlich mag doch niemand Klugscheißer, oder? Nun, das ist niicht ganz richtig. Eigentlich sind Klugscheißer ganz faszinierende Persönlichkeiten. Sie wissen sehr viel, und sie sind einigermaßen furchtlos, denn sie scheuen sich nicht, jeden Fehler den sie bemerken, sofort zu korrigieren, auch wenn es ihnen zum Nachteil gereicht. Anders ausgedrückt: Solange man mit Klugscheißern nicht persönlich zu tun hat, sind es faszinierende Persönlichkeiten. Und ein Buch über Klugscheißer ist doch die ideale Möglichkeit, mehr über diese Menschen zu erfahren, ohne in ihre Schusslinie zu geraten.

weiterlesen…

Twitternde Ehemänner, die Pinguin-Nummer und das neue Carpool-Karaoke – die Links der Woche vom 26.10. bis 1.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, für die meisten ist das Ende der Arbeitswoche erreicht, und hier im Blog bedeutet das: Wir drehen die Link-Pipeline ganz weit auf und teilen die besten Geschichten und Videos, die uns diese Woche unter den Mauszeiger gekommen sind. Diese Woche dabei: Das neuen Carpoo-Karaoke-Video, ein Zaubertrick zum Nachmachen und… ach, schaut doch einfach mal. weiterlesen…

CGIs, Wok Einbrenning und eine schöne Treterei – die Links der Woche vom 19.10. bis 25.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, die Arbeitswoche ist fast rum, unzählige Leute sind uns auf den Zeiger gegangen, ein paar haben usn erfreut… und auf die kommt’s hier an. Auf die Menschen, die uns interessante Geschichten erzählen, die uns weiterbringen. Und diese Geschichten und Videos zeigen wir euch jeden Freitag hier in unserem Blog, alles, was uns diese Woche linkfrisch unter den Mauszeiger gekommen ist. weiterlesen…

Das männliche Zitat der Woche (LXXI): Paolo Conte

„Nehmen Sie etwa ein Auto. Der Mann will wissen, wie das Innenleben funktioniert. Er öffnet die Kühlerhaube, schaut sich den Motor an. Die Frauen interessiert in erster Linie die Karosserie, ob ihnen Form und Farbe gefallen. So verhält es sich auch mit der Musik; Männer wollen sie verstehen, Frauen genießen die Melodie.“

Paolo Conte