Nicht nur auf das Wasser kommt es an

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Männer mit hartem, drahtigen Barthaar haben oft große Probleme bei der Rasur. Weil solche Barthaare wirklich verdammt hart sein können. Laut einer medizinischen Studie ist zum Abschneiden eines Barthaars die gleiche Menge Kraft nötig wie für das Kappen von Kupferdraht. Keine kleine Aufgabe, nicht wahr? Wer also mit echten Drahthaarborsten gesegnet ist, hat letztlich nur zwei möglichkeiten: sich mit dem Saitenschneider rasieren oder das Barthaar schön weich machen. Das Einweichen des Barthaares dürfte die einfachere Alternative sein, zumal das beste Einweichmittel einem hierzulande in praktisch unbegrenzter Menge zur Verfügung steht. weiterlesen…

Künstler und Arbeiter

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Wenn man sich die Ratschläge anschaut, die in den verschiedenen Nassrasur-Foren zum Thema „Schaumschlagen“ anschaut, dann beginnt man unwillkürlich, die Schaumschläger in zwei Kategorien einzuteilem: in Künstler und Arbeiter. Die Arbeiter attackieren einen Seifenpuck wie einen verhassten Angreifer und arbeiten sich an ihm ab. Da wird „ordentlich Material“ abgetragen, die Seife wird mit dem Pinsel „bearbeitet“, ja, förmlich in den Pinsel gezwungen, da wird mit dem Pinsel auf der Seife gestampft, dass es nur so seine Bewandtnis hat.. Ganz anders gehen die Künstler vor. Die lassen den Pinsel spielerisch auf der Seife kreiseln und hoffen, dass irgendwelche Kapillar- oder Zentrifugalkräfte die Arbeit für sie erledigen. Kennt man ja. Typisch Künstler, alles faule Säcke! weiterlesen…

Kommt Zeit, kommt Bart

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Das Geld fremder Leute würde ich nicht darauf verwetten, aber mein eigenes schon: der Lockdown und die Kontaktsperre werden uns noch längere Zeit begleiten, diejenigen, die jetzt im Homeoffice sind, werden – mindestens – noch ein paar Wochen da bleiben. Ich hab in den letzten Wochen ja mehrfach geschrieben, dass ich mich grundsätzlich täglich rasiere, auch wenn ich zuhause bleibe. Bei anderen Männern mag das anders aussehen. Und wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen Bart wachsen zu lassen, sollte das Projekt umgehend angehen. Wann, wenn nicht jetzt hat man genug Zeit dafür? weiterlesen…

Schrödingers Nassrasur

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Gerade hab ich mich rasiert. Obwohl ich eigentlich nicht musste. Ich bin im Homeoffice, und Videokonferenzen stehen heute nicht an. Und da gilt ja bekanntlich – analog zu „Schrödingers Katze“ – Schrödingers Nassrasur. Solange die Webcam nicht eingeschaltet ist, weiß niemand, ob ich rasiert bin oder nicht. Jenseits meiner Türschwelle bin ich rasiert und unrasiert gleichzeitig, diesseits meiner Türschwelle… bin ich gut rasiert. Ja, auch in Lockdown und Homeopffice rasier ich mich jeden Tag, bevor ich mich an den Schreibtisch setze. Weil gut rasiert zu sein sich nicht nur in der Abwesenheit von BArtstoppeln manifestiert, sondern auch in der damit verbundenen geistigen Haltung. weiterlesen…

Der Entsorger

Eine besonders stylishe Art, gebrauchte Double-Edge-Klingen zu entsorgen: der Klingensammler BB von Mühle

Stumpfe Rasierklingen machen keinen Spaß. Das beste, was man mit einer stumpfen Klinge machen kann, ist, sie möglichst schnell durch eine frische, scharfe Klinge zu ersetzen. Doch spätestens wenn die frische Klinge im Hobel sitzt, stellt sich die Frage: „Wohin mir der Ollen?“ Auch wenn eine Rasur mit einer verbrauchten Klingen nicht mehr angenehm war, kann man sich ja immer noch an ihr schneiden. Deshalb ist es sicherlich keine Option, die Klinge einfach im Bad rumfliegen zu lassen oder sie „einfach so“ im Mülleimer zu versenken. Im Plastikspender von Rasierklingen ist zwar meistens ein Fach eingebaut, in dem man die gebrauchten Klingen unterbringen kann, doch je mehr Klingen man reinpackt, desto mühseliger wird das Reinfriemeln. Keine optimale Lösung also, und Kollegen, die Rasierklingen aus dem Pappschuber verwenden, gucken sowieso in die Röhre. Wohin also mit den verbrauchten Klingen? weiterlesen…

Mehr als ein Preshave – die Proraso Creme

Proraso Presahve-Creme

Die „Creme de la Creme“ von Proraso

Normalerweise nehme ich kein Pre-Shave. Ich bin mit einer unempfindlichen Haut und einem Bart gesegnet, der sich mit den „üblichen Verdächtigen“ einweichen lässt: mit warmem Wasser und Rasierseife oder -creme. Das genügt bei mir, mehr Aufwand muss ich nicht betreiben, und dafür bin ich dankbar. Trotzdem greife ich gelegentlich gern zu einer Preshave-Creme, und zwar zum „grünen Klassiker“ von Proraso. Weil sie eben nicht nur ein Preshave ist, sondern ein Allzweckmittel, das den Wellness-Faktor einer Rasur entscheidend erhöhen kann. weiterlesen…

[Gedanken beim Rasieren] Geschenkte Zeit – Luxusrasuren in Krisenzeiten

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Seit zwei Tagen kann ich nur noch von zuhause aus arbeiten. Das gefällt mir nicht besonders, aber die Verhältnisse sind eben so und werden auch noch eine Weile so bleiben. Also bleibt einem nichts anderes übrig, das Beste daraus zu machen und die Geschenke anzunehmen, die einem auch die Krise macht. Eins dieser Geschenke ist Zeit.        weiterlesen…

Hängen? Stellen? Legen!

Pinselständer von Thäter

Das Nonplusultra für euren Pinsel: der Thäter-Ständer.

„Was mach ich mit dem Rasierpinsel, wenn ich mit dem Rasieren fertig bin? Soll ich ihn eifnach hisntellen? Oder ist es besser, ihn hängend aufzubewahren?“ Diese Frage wird unter Nassrasur-Aficionados immer wieder diskutiert, und auch in den Nassrasurforen flammt die Diskussion über diese Frage immer wieder auf. Obwohl die Faktenlage eigentlich klar ist: Die mittlere Trocknungsdauer eines Dachshaarpinsels beträgt zwei Tage. Ob der Pinsel während dieser Zeit liegt oder hängt, ist beinahe egal. Die Unterschiede sind zu vernachlässigen. Etwas anders sieht es aus, wenn der Pinsel liegend gelagert wird… weiterlesen…