[Tipp der Woche] Solche Filme machen sie leider nicht mehr: „Harley Davidson and the Marlboro Man“ als Collector’s Edition auf Blu-ray

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Video-Link: https://youtu.be/Ap3ws_lukLc

Solche Filme machen sie leider nicht mehr: Buddy-Movies über zwei Typen, die den großen Schlag landen wollen und einen vollkommen idiotischen Plan durchziehen wollen. Natürlich scheitern sie erstmal, an sich selbst und an allen möglichen Widrigkeiten, die sich ihnen in den Weg stellen. Doch sie geben nicht auf, obwohl sie keine Chance haben, und irgendwie ziehen Sie ihr Ding dann doch durch, mit ordentlich Action und jeder Menge dummer Sprüche, und am Ende haben sie ihr Ziel dann doch erreicht oder auch nicht, Hauptsache Spaß gehabt, noch ein letzter dummer Spruch und ab in den Sonnenuntergang, prima Film. „Harley Davidson and the Marlboro Man“ ist haargenau so ein Film, in dem Mickey Rourke und Don Johnson zwei Typen spielen, die ihre Lieblings-Bar vor dem Konkurs retten wollen, in dem sie einen Geldtransporter überfallen, in dem sich dann statt Geld Drogen befinden. Und dann geht der Ärger richtig lso und dauert bis zum Sonnenutnergang. Hoffnungslos altmodisch. Aber immer wieder schön. Ich jedenfalls mag solche Filme. Und diesen hier. Diese Woche kommt er als „Collector’s Edition“ auf DVD und Blu-ray raus. Keine Filmkunst, im Gegenteil. Gerade deswegen ma ich ihn ja.

[Tipp der Woche] Hamlet in echt – „The Northman“ im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/s6CT7x9YBGY

Die ollen Wikinger sind im Trend. Jede Menge Zuschauer bei „Vikings“ oder „Assassins Creed: Valhalla“, aber wer denkt, der diese Woche in die Kinos kommende „The Northman“ wre bloß die übliche hollywood-Abzocke, hat die Rechnung ohne Regisseur Robert Eggers gemacht. Eggers hat bisher zwei beeindruckende Indie-Filme gedreht(„The Witch“ und „Der Leuchtturm“). „The Northman“ ist seine erste Großproduktion, bei der edr sich tatsächlich treu geblieben ist. Die Grundprinzipien seiner Indie-Filme – historische Genauigkeit bis ins Detail und wahrhaft atemberaubende Bildkompositionen – finden sich auch hier wieder. „The Northman“ erzählt die Geschichte eines Königssohns, der die Ermordung seines Vaters rächen will. Kommt bekannt vor? Ist bekannt, klar, ist die Story von Hamlet. Aber Shakespeare hat „Hamlet“ ja nicht erfunden, sondern hat für sein Stück auf eine alte Wikingerlegende zurückgegriffen, die sich jetzt Robert Eggers vorgenommen hat, um diesen Film draus zu machen. Top-Cast (u.a. Alexander Skarsgård, Nicole Kidman und Ethan Hawke), reichlich Wikinger-Action und vor allen Bilder, die einen staunen lassen: die strammen 137 Minuten, die der Film dauert, vergehen im Kinosessel wie im Fluge. Und das Kino ist der Ort, an dem man diesen Film sehen muss, denn egal, wie perfekt das eigene Heimkino mittlerweile ausgestattet ist: große Bilder brauchen die große Leinwand!

[Tipp der Woche] Ritchie/Statham, die 5.: „Operation Fortune“ im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/Cc9ZNoUhosM

Für Freunde des gepflegten Action-Kinos könnte der kommende Donnerstag zum Festtag werden: an diesem Tag kommt „Operation Fortune“ in die Kinos, die fünfte Zusammenarbeit von Kult-Regisseur Guy Ritchie und Action Legende Jason Statham. Die bisherigen gemeinsamen Projekte der beiden haben bisher verlässlich für sehr gute bis herausragende Kino-Unterhaltung gesorgt. Das sollte auch diesmal der Fall sein. Die Story verspricht einiges: Statham gibt den weltbekannten Superspion Orson Fortune, der die Welt vor den Machenschaften eines Waffenhändlers retten muss und zu diesem Zwecke einen Hollywoodstar ins Team aufnimmt. Der Trailer sieht gut aus, uns erwarten ordentlich Sachschaden und ein paar staubtrockene One-Linern, das ist Kino, wie ich#s mag. Am Donnerstag hocke ich vor der Leinwand. Kleine, sicherlich überflüssige Warnung: Es hat keine Previews des Films gegeben, und die Presse darf keine Vorab-Kritiken veröffentlichen. Das macht ein Studio normalerweise nur, wenn sie einen todsicheren Erfolg oder einen monumentalen Stinker auf der Pfanne haben. Aber, seine wir mal ehrlich: Ist Ritchie und Statham wirklich ein schlechter Action-Film zuzutrauen?

[Tipp der Woche] Auf ins Abenteuer – „Uncharted“ im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/4a7P8UsXuM8

Ich hab irgendwann in den Neunzigern aufgehört, Computerspiele zu spielen. Als mir klar wurde, dass ich im Prinzip nur gewinnen kann, wenn ich den vorgegebenen Wegen der Programmierer möglichst perfekt folge, war’s das für micht, hat keinen Spaß mehr gemacht. Deshalb mach ich meist auch lange Zähne, wenn ein Film in die Kinos kommt, der auf einem Computerspiel basiert. Ixt einfach nicht mein Ding. Aber für „Uncharted„, dass die „Drake“-Spielereihe aufnimmt, mach ich eine Ausnahme, den empfehle ich sehr gern. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Clint as Clint can – „Der Mann der niemals aufgibt“ im TV

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Video-Link: https://youtu.be/ALtkgzVknHk

Heutzutage ist der mittlerweile über 90 Jahre alte Clint Eastwood eine Film-Ikone. Was der in den letzten zwanzig, dreißig Jahren an Klassikern rausgehauen hat… meine Herren! Über Eastwoods Ikonen-Status vergisst man dann gern, was der Mann so vor 40, 50 Jahren gemacht hat, als er keine Italowestern mehr aber noch keine Klassiker gedreht hat. In den siebziger Jahren hat Eastwood nämlich eine Serie auch heute noch sehr ansehbarer Filme gedreht, mit denen er sich damals als eine Art „Bad Boy“ des Action-Kinos etabliert hat. Harte, schnelle Action-Filme, in denen Eastwood den harten Mann gab, der das Gesetz in die eigenen Hände nahm und mit knochentrockenen Sprüchen nicht geizte. In vielen dieser Filme spielte seine damalige Ehefrau Sondra Locke mit, die auch kein Kind von Action-Traurigkeit war. Zwischen Eastwood und Locke stimmte die Kinochemie hundertprozentig, wenn sie geminsam auf der Leinwand waren, flogen nicht nur die Funken sondern auch die Fäuse, hätte ich jetzt geschrieben, wenn ich mir solche hundsmiserablen Sparchbilder gestatten würde. Wie dem auch sei: „Der Mann, der niemals aufgibt“ ist ein Paradebeispiel für einen unterhaltsamen Eastwood-Film dieser Zeit. Hier spielt er den abgehalfterten, dauerbesoffenen Cop Ben Shockley, der von seinem Chef den Auftrag erhält, die Prostituierte Gus Mally (Sondra Locke) von Las Vegas nach Phoenix zu bringen, damit sie dort vor Gericht aussagt. Was sein Chef ihm nicht gesagt hat: Mally soll dort gegen einen Mafia-Boss aussagen, der überhaupt kein Interesse daran hat, dass Mally und Shockley unversehrt in Phoenix auftauchen. Und damit beginnt eine ziemlich wilde Achterbahnfahrt, voller Action und lakonischer One-Liner. Bis die beiden – natürlich – in Phoenix ankommen, geht einiges zu Bruch, und das ist auch gut so, deshalb macht der Film auch fast fünfzig Jahre, nachdem er gedreht wurde, noch Spaß. Am kommenden Sonntag läuft er um 20 Uhr 15 auf arte.

[Tipp der Woche] Schräg, spannend, brüllkomisch: „Helden der Wahrscheinlichkeit“ auf Blu-ray

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Video-Link: https://youtu.be/9Xi0JePkO0A

Als „Helden der Wahrscheinlichkeit“ im September letzten Jahres ins Kino kam, war er unser Film der Woche. Jetzt kann ich sagen, dass er auch mein Film des Jahres war. In keinem anderen Film hab ich mich 2021 derart blendend amüsiert wie in diesem schrägen, kuriosen, anrührenden und stellenweise brüllkomischen Genre-Mix. weiterlesen…

[Tipp der Woche] „The King’s Man – The Beginning“ – das etwas ziemlich andere Prequel

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Video-Link: https://youtu.be/Q4EqDeW1daE

Die beiden „King’s Man“-Filme aus 2014 und 2017 haben mir im Kino einen Riesenspaß bereitet: durchgeknallte Action-Komödien mit total absurden Plots und gelegentlich jenseits aller Geschmacksgrenze angesiedelten Gags gefallen mir im Verbund mit größeren Mengen Popcorn und Bier ziemlich gut. Nach enigen Verschiebungen kommt diese Woche nun der dritte Film der Reihe, bzw. eigentlich der erste, den „The King’s Man – The Beginning“ spielt vor den beiden bisherigen Teilen und erzählt die Vorgeschichte des „King’S Man“-Geheimdienstes, ein Prequel also. Die Geschichte spielt zur Zeit des 1. Weltkriegs: Der britische Herzog Orlando Oxford (Ralph Fiennes) versucht, alle möglichen Gefahren von seinem Sohn Conrad fernzuhalten, der sich freiwillig zur Armee melden will. Im Zuge dieser Aktionen wird die Geschichte ordentlich umgeschrieben und wir bekommen unter anderem Mata Hari, Erik Jan Hanussen, Rasputin (sensationelle High-Camp-Performance von Rhys Ifans!), George V., Wilhelm II. und Nikolaus II. (alle drei von Tom Holland gespielt) zu sehen. Kritiker haben dem Film Unausgewogenheit und zu große Ernsthaftigkeit vorgeworfen, ich bin anderer Ansicht: der Plot ist so absurd, dass man ihn überhaupt nicht ernst nehmen kann. Zugegeben, die Action- und Gag-Dichte ist deutlich geringer als in den beiden anderen Filmen, dafür hauen aber die Action-Höhepunkte (Rasputins Kampftechniken und der Showdown an der Front) voll rein. Wenn man sich auf einen Tempo-Wechsel und komplett neue Töne einstellen kann, lohnt der Kinobesuch hundertprozentig.

[Tipp der Woche] Murot oder Johnson & Statham?

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Video-Link: https://youtu.be/k0BhP6paNzg

Diese Woche ist der Tipp der Woche zwiespältig bis zweigeteilt. Am kommenden Sonntag gibt es nämlich zwei Fernsehangebote, zwischen denen die Entscheidung durchaus schwer fällt1Natürlich nur, wenn man keinen Festplattenrecorder hat[/efn-note]. In der ARD um 20 Uhr 15 ein neuer Murot-Tatort mit Ulrich Tukur. Parallel dazu gibt’s auf RTL die TV-Premiere von „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ mit den Action-Giganten Dwayne Johnson und Jason Statham. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Achtsame Killer – „Vicious Fun“ im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/xo4uoI4QBQo

Es gibt Filme, die basieren auf einer einzigen Idee. Was eine gute Sache sein kann, wenn’s eine gute Idee ist. „Vicious Fun“ basiert auf einer sehr guten Idee: Ein Journalist, der für irgendwelche Horror-Magazine schreibt, stolpert zufällig in eine Underground-Selbsthilfegruppe für Serienkiller. Tja, und dann passiert, was passieren muss: die Post geht ab, und der Journalist versucht, irgendwie am Leben zu bleiben. Schwarzer Humor, schräge Gags und jede Menge Kollateralschäden sind die Folge. Und natürliche eine MEnge Spaß im Kinosaal. Reichlich Bier und Popcorn mit reinnehmen, dann passt das.