[Männeressen] Kartoffelsalat „Tornado“

Vor ein paar Jahren war ich in Melsungen, da stand in einem Lokal „Vitello Tornado“ auf der Karte. Was haben wir gelacht. Hab ich natürlich sofort bestellt, und natürlich kam auch „Vitello tonnato“ auf den Tisch, wie ich’s mir gedacht hatte. „Vitello tonnato“ hat natürlich nix mit Wirbelstürmen zu tun, das ist in dünne Scheiben geschnittenes Kalbfleisch mit Thunfischsauce, ein italienischer Vorspeisenklassiker. Ich ess das ganz gern, vor allen Dingen wegen der Thunfischsauce. Das dünne, kalte Kalbfleisch hat ja so gut wie keinen eigenen Geschmack, aber die Sauce aus Mayo, Thunfisch und Kapern, die hat richtig Wums, die macht Spaß. Neulich hab ich sie mal statt zu Kalbfleisch zu Kartoffelsalat ausprobiert. Meine Herren, das kann man machen. Das kann man wirklich machen… weiterlesen…

[Männeressen] Red Beans and Rice – Louis‘ Leibgericht

Heute kochen wir eins der bekanntesten Gerichte der Cajun-Küche, gleichzeitig das Leibgericht von keinem geringeren als Louis Armstrong: Red Beans and Rice. Armstrong soll so in dieses Essen vernarrt gewesen sein, dass er seine Briefe gelegentlich mit „Redbeansandricely yours, Louis Armstrong“ unterzeichnete. Keine Sorge, ihr müsst jetzt nicht anfangen, wieder Oldschool-mäßig Briefe zu schreiben, E-Mails kann man auch so signieren. Wenn euch das Essen gefällt, wovon ich ausgehe. weiterlesen…

Männerküchen-Tipp: Das perfekte weiche Ei

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Manchmal sind die einfachen Dinge wirklich schwierig. Ein weiches Ei perfekt hinzukriegen, kann zum Problem werden. 4 Minuten oder 5?  Anpieksen oder nicht? Kalt aufsetzen oder die Dinger ins kochende Wasser geben? Und wie verhindere ich, das die Dinger platzen? Ich habe eine narrensichere Methode, mit der ihr einfach und wiederholbar perfekte weiche Eier hinbekommt. Im Prinzip ist das ganz einfach: Ihr müsst nur so tun, als wäre euer Kochtopf ein Eierkocher.

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Wok ’n Roll

 

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Ich koch fast täglich mit dem Wok. Aber wer jetzt denkt, bei mir kommt dauernd irgendwelcher China-Kram auf den Tisch, ist auf dem Holzweg. China-Kram mach ich nur ganz selten, ganz gelegentlich mal die 42 oder die 73, ansonsten ist mir das einfach zuviel Schnippelei. Ich koch meistens ganz normales Zeugs ohne Handscstandüberschlag, wer regelmäßig hier mitliest, weiß Bescheid. Trotzdem steht der Wok bei mir öfters auf dem Herd als im Küchenschrank. Weil es mit das praktischste Küchengeschirr ist, was ich kenne. Weil er in achtzig Prozent der Fälle die bessere Pfanne ist. weiterlesen…

[Männeressen] Lecker Pulpo

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Video-Link: https://youtu.be/YxBAq1qZDGU?t=247

Ich weiß ja nicht, wie euch das gegangen ist, aber als ich – als kleiner Junge – zum ersten Mal den Klassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ gesehen habe, hat der Kampf mit dem Riesenkraken bei mir für den einen oder anderen Alptraum gesorgt. Meine Herren, was für ein ekliges Viech! Deshalb hab ich jahrelang einen Riesenbogen um diese Tiere gemacht. Was ein Riesenfehler war. Denn als ich zum ersten Mal beim Griechen (oder beim Italiener, ich weiß es nicht mehr) lecker Pulpo auf dem Teller hatte, schmolz mein Misstrauen gegenüber diesem Meeresbewohner wie Butter in der Pfanne. Bald hab ich dann auch angefangen, Pulpo selber zu machen, und da wartete eine Überraschung auf mich. Pulpo ist ganz einfach zu machen. Und mann kann das ganze Gedöns mit Weichkloppen oder Korken im Kochwasser vergessen. Im eigenen Saft gedünstet wird Pulpo so butterweich, als wäre er von Ned Land persönlich harpuniert worden… weiterlesen…

[Männeressen] Penne all’arrabbiata

Nudeln mit Tomatensauce ist ein Klassiker, seit wir kleine Jungs waren. Kein Wunder: Nudeln sind schnell gekocht, Tomatensauce ist schnell gemacht, besonders, wenn sie aus der Tüte kommt. Nun sind wir aber dem Jungsalter entwachsen, und damit sind auch unsere Geschmackspapillen erwachsener geworden. Miracoli hat seinen Reiz verloren, Tomatensauce pur schmeckt immer öfters langweilig. Dagegen hilft ein italienischer Klassiker, Penne all’arrabiata: Tomatensaucen-Tuning mit Speck und Chilis. weiterlesen…

[Männeressen] Ratatouille

Ich ess gerne Ratatouille. Mit diesem Gemüsegericht (der Name heißt übersetzt übrigens „Gerührte Reste“) packt man sich irgendwie halb Südfrankreich mit auf den Teller. Das schmeckt nach Sonne, nach Mittelmeer, nach der Provençe… ach, da ist einfach Sommer drin. Macht Spaß. Und das etwas stur Vegetarische dieses Gericht kann man ganz einfach dadurch abpuffern, dass man sich ein schönes Steak dazu brät. Oder man stellt die Ratatouille als Beilage aufs Grillbuffet. Man kann sie nämlich prima heiß, lauwarm und sogar kalt essen. Supersache, oder? weiterlesen…

[Männeressen] Salat von gebratenem Spargel mit Garnelen

Wenn’s so heiß ist, wie gerade jetzt, will man nicht stundenlang in der Küche stehen. Dann will man auch Sachen wie Eisbein oder Sauerbraten nicht unbedingt auf dem Teller haben. Warum denn nicht mal ’nen Salat? Nee, keine Sorge, nicht so ’n geschmacksfreien Gesundheitsquatsch, wie wär’s denn mit lecker Spargel und ordentlich Garnelen? Da stören die üblichen Salatverdächtigen (rohe Tomate, Blattsalat) nicht weiter. Bisschen Curry für die Schärfe, bisschen Mango als süßen Kontrast, und das ganze kommt nicht kalt sodnern lauwarm auf den Teller? Klingt gut? Schmeckt gut! weiterlesen…

[Männeressen] Brotsalat mit gebratenem Spargel und Anchovis

Eigentlich kann man mich mit Salat jagen. Wenn ich nur „Oh, wie schön knackig der Salat ist!“ schüttelt’s mich und ich fliehe in den nächsten Metzger-Imb iss. Kalt, roh, wenig Geschmack und ’ne halbe Stunde, nach dem man eine Tonne von diesem Grünzeug eingeschoben hat, kriegt man schon wieder Hunger… nee, das muss ich nicht haben. Eine Sorte Salat mag ich allerdings sehr gerne: Salat, wo auch was Warmes (Kennzeichen ernstzunehmender Nahrung) drin ist, der Geschmack hat und ordentlich Substanz, dass das Essen ’ne Weile vorhält. Und – noch ’n Vorteil – der folgende Brotsalat ist in unter zehn Minuten zusammengehauen. Wenig Arbeit, aber ordentlich Geschmack. So sieht meine Lieblings-Küche aus. weiterlesen…

[Männeressen] Der Snack-Hammer

Wer sich vor dem Fernseher zum Bier gern die ein oder andere Knusper-Kalorie reinschiebt, kennt das Problem: Abwechslung tut Not. Die klassische Salzlette kommt einem aus den Ohren raus, bei Chips und Nachos hat man alle Sorten mit allen Dips bereits kombiniert und so erbarmungswürdiges Zeug wie Fischli sind einfach nicht Ernst zu nehmen… Keine Panik, ich hab da was für euch. Ein bisschen mehr Eigenleistung als das Aufreißen einer Tüte müsst ihr zwar aufbringen, aber die Action hält sich in engen Grenzen und das Ergebnis ist – für Leute, die diese coole Kombi süß-scharf-salzig mögen – schlichtweg der Hammer. Der Snack-Hammer. weiterlesen…