Was ist das eigentlich, Sandelholz?

Der Sandelholzbaum. Foto: J.M.Garg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ist ein Weilchen her, dass ich hier über Inhaltsstoffe in unserem Rasierzeugs geschrieben habe, aber heute geht’s weiter mit der Seire über Duft- und Inhaltsstoffe. Diesmal ist Sandelholz dran, einer der beliebtesten und verbreitetsten Inhaltsstoffe bei Nassrasurmitteln. Sandelholz findet sich – dominant oder ergänzend – in vielen Rasurmitteln, in Rasierseifen, Rasiercremes, Aftershaves… Sandelholz gehört zu den beliebtesten Düften überhaupt. Aber was ist das eigentlich genau, Sandelholz? weiterlesen…

[Tipp der Woche] Messer raus – „Knives Out“ im TV

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Video-Link: https://youtu.be/x8lep-IErac

„Bis Ende 2019 Jahr war das Whodunit-Genre1 mausetot. Action-Thriller und Co. hatten der Agatha-Christie-Mörderjagd anscheinend komplett den Garaus gemacht, sowas wollte man nur noch in Miss-Marple-Wiederholungen auf Nischensendern angucken. Doch dann kam „Knives Out“ und defibrillierte die togeglaubte Täterhatz in spektakulärer Weise. Zutaten? Ein exquisiter Cast (angeführt von einem brillanten Daniel Craig), ein fintenreiches Drehbuch, dass sich selbst nicht allzu Ernst nimmt und ein paar überraschend neuartige Ideen parat hat2 und eine gediegene, für gute Laune sorgende Regie haben für einen Kassenerfolg gesorgt. Vollkommen zurecht, der Film macht einfach Spaß, ohne übermäßig nostalgisch zu sein. “
Das schrieb ich vor zwei Jahren, als der Film auf Blu-ray herauskam. Heute Abend läuft er zur Primetime in der ARD (Wiederholung spät in der Nacht). Wer diesen Mordsspaß noch nicht kennt, sollte ihn sich nicht entgehen lassen. Und zum Wiederangucken ist er ebenfalls geeignet, auch wenn man den Mörder schon kennt.

Assanges Auslieferung, stabile Pfannen und die legendären Luger-Steaks – die Links der Woche vom 17.6. bis 23.6.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist mal wieder Freitag, heute ist der letzte Freitag im Juni UND der letzte Freitag vor unserer „Links der Woche“-Sommerpause. Wie jeden Sommer setzen wir ein paar Wochen mit den wöchentlichen Geschichten und Videos aus. Im Sommer wird regelmäßig weniger veröffentlicht als zu anderen Zeiten, und anstatt euch mit schmalbrüstigen Ausgaben anzuöden, sammeln wir lieber ein paar Wochenlang für eine vollfette Sommerausgabe, die wir euch dann im AUgust präsentieren. Ansonsten läuft der Blog-Betrieb hier natürlich weiter wie gewohnt. Also, hier sind sie, die letzten Links der Woche vor der Sommerpause. weiterlesen…

Star Wars zum Abgewöhnen: „Obi-wan Kenobi“ auf Disneyplus

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Video-Link: https://youtu.be/J2ZgWmizTck

1978 hab ich den ersten Star-Wars-Film gesehen, in der ersten Reihe im Berliner Royal Palast, der damals eine der größten Leinwände Europas hatte. Als dieser gewaltige, nicht enden wollende Sternenkreuzer über mir auftauchte, wurde ich zum Star-Wars-Fan, und bin es bis heute geblieben. Obwohl mir eigentlich nur die ersten beiden Filme wirklich gefallen haben, aber ich hab dem Format die Treue gehalten. Weil die ersten beiden richtig schöne Oldschool-Abenteuerfilme mit einer echten Heldenreise waren, sowas schau ich einfach gerne an. Bei der „Rückkehr der Jedi-Ritter“ hab ich schon angefangen, lange Zähne zu machen: Vader als Schurken derart zu kompromittieren, das hab ich George Lucas echt übel genommen. Und mit den Ewoks war die Sache dann schon endgültig auf Merchandise-Kurs, das Drumherum wurde wichtiger als das Abenteuer. Zeitsprung: Als Disneyplus, der Streamingdienst von Disney, denen Lucas die ganze Star-Wars-Chose verscheuert hat, an den Start ging, brachten Sie mit „The Mandalorian“ eine Serie, die Star Wars zurück zu den Abenteuerwurzeln brachte: ein Weltraum-Western, der sich gewaschen hatte, mit deftiger Action, kernigem Humor und gerade genug Mythos, um nicht albern zu werden. An den zwei bisherigen Staffeln hatte ich eine Riesenfreude, und als in der letzten Folge von Staffel 2 Luke persönlich auftauchte, hüpfte mein Fan-Herz. Und als ich dann las, das eine Serie um Obi-wan Kenobi in der Mache war, in der es zum neuen, epischen Duell mit Darth Vader kommen sollte, begann mein Fan-Herz, sogar Bocksprünge zu machen…(es kommen milde Spoiler) weiterlesen…

Der Frische-Schock: „Osage Rub“ von JERIS

Kühlen Kopf bewahren – mit dem „Osage Rub“ von JERIS

Es gibt zahllose Unterschiede zwischen Männern und Frauen, mit denen man tausende Blogposts füllen könnte. Besonders flagrant wird die prinzipielle Verschiedenheit der Geschlechter beim Einkauf von Mitteln zur Körperpflege. Während Frauen hochspezialisierte Pflegemittel bestehen und quasi für jede Körperregion eigene Wasch- und Pflegeprodukte kaufen, legen wir Männer gern Vielzweckprodukte in die Einkaufskörbeder Drogeriemärkte. Am liebsten ist unsereins eine Kombi aus Shampoo und Duschgel, mir der man sich auch noch rasieren, die Füße einreiben und im Notfall die Felgen unseres Autos reinigen kann. Wenn’s dann nicht mehr als 2,99 Euro kostet, ist die Männerwelt in Ordnung! In der Tat ist gegen Kombi-Produkte – so sie denn funktionieren – überhaupt nichts zu sagen. Ein solches Kombi-Produkt, das besonders jetzt, in den heißen Tagen perfekt funktioniert, ist der „Osage Rub“ von JERIS, den ich euch heute vorstellen möchte. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Die Rückkehr des King – „Elvis“ startet im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/8B3skj1Io1o

Filme mit und über Elvis sind Legion – kein Wunder. Der Mann hat zwar den Rock’n Roll nicht erfunden, aber er hat ihm zum Durchbruch verholfen. Elvis hat „Jung sein“ zur Marke gemacht, indem er der spießigen Erwachsenenwelt der 50er Jahre, in der jeder zweite Satz mit „Dafür bist edu noch zu jung!“ begann, ein rotziges „Dafür seid ihr schon zu alt!“ entgegenschleuderte und Konzerte gab, wie es sie nicht vorher gab und nach ihm nie wieder gegeben hat. Jeder, der das große Glück hatte, Elvis live erleben zu können, spricht mit Ehrfurcht von ihm: Er war einer der größten, wenn nicht der größte Performer aller Zeiten.

Das Problem, wenn man einen Film über eine solche Persönlichkeit drehen will, ist immer das gleiche: Wie fängt man die Bühnenpräsenz einer solchen Ausnahmepersönlichkeit ein? Das Live-Erlebnis entzieht sich ja fast immer dem Medium Film: Wenn man die Kamera auf eine herausragende Bühnen-Performance einfach draufhält, erhält man meist nur einen Abklatsch des eigentlichen Events. Einer der Regisseure, die sich mit einem solchen Abklatsch nicht zufrieden geben, ist Baz Luhrman, der jetzt mit „Elvis“ ein Biopic abgeliefert hat, dass mehr ist, als das biedere Bebildern des Lebens eines herausragenden Performers. Das nicht nur hinter die Kulissen blickt – Tom Hanks scheint eine herausragende Leistung als Mr. Zwielicht persönlich, Elvis‘ Manager Col. Tom Parker abzuliefern – sondern tatsächlich zumindest in Momenten die Magie dieses Menschen eingefangen hat.

Beim Filmfestival in Cannes gab’s zehn Minuten lang Standing Ovations für diesen Film. Und vielleicht auch für Elvis, den King, persönlich. Der Trailer ist wirklich beeindruckend. Wenn der Film nur halb so gut ist… Ab Donnerstag können wir uns endlich im Kinosessel niederlassen und uns eine eigene Meinung über diesen Film bilden. Ich freu mich sehr darauf.