[Tipp der Woche] Nicht Django, aber sein Gebetbuch war trotzdem der Colt – Italo-Western-Klassiker auf Blu-ray

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Video-Link: https://youtu.be/E_ikjArWpdc

Django – sein Gebetbuch war der Colt“ – cooler Titel für einen Italo-Western, nicht wahr? In der Tat, nur dass Django in diesem Film eigentlich gar nicht vorkommt. Der Typ, den Franco Nero in diesem Film spielt, heißt im Original nämlich Tom Corbett, den ollen Django haben sie damals in der deutschen Synchro drübergestülpt, weil allein der Name Django damals an den Kinokassen tausende Tickets verkauft hat. Diesen Etikettenschwindel kann man aber durchaus verschmerzen, denn erstens gibt es zwischen Tom Corbett und Django tatsächlich mehr als nur flüchtige Ähnlichkeiten, und zweitens ist der Film – ob mit oder ohne Mr. D. – tatsächlich ein überdurchschnittlicher, immer noch sehr ansehbarer Italo-Western mit beeindruckendem Body-Count. weiterlesen…

Brotenden, der Männertag und die Fahrt der Polarstern – die Links der Woche vom 13.11. bis 19.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, eine turbulente Woche geht ihrem Ende entgegen, das Wochenende steht bevor. Zeit zum Durchatmen, Zeit, den Ärger der vergangenen Woche abzuschütteln, davon gab’s ja reichlich, unter anderem über die virulenten Vollidioten, die in Berlin für Unfug demonstrierten – die haben unter anderem allen Ernstes behauptet, die Bundesregierung würde in Schweden gezüchtete Spezial-Mücken einsetzen, um die Bevölkerung heimlich zu impfen – und über die Zahl der Neuinfektionen, die einfach nicht sinken will. Man spürt ja das Virus näherkommen, in meinem erweiterten Bekanntenkries sind mittlerweile ein paar Leute krank geworden, und die Warn-App zeigt bei mir aktuell 9 Begegnungen mit geringem Risiko an, bisher waren das maximal 3. Nun ja, jetzt ist erstmal Durchatmen angesagt. Unddas geht am Besten mit unseren Links der Woche, den besten Geschichten und Videos, die uns währendd er Woche unter den Mauszeiger gekommen sind. weiterlesen…

Wenn’s kalt wird…

Pflege für gestresste Haut: Dudu-Shea® Natur-Creme

Gestern war’s so weit. Als ich morgens aus dem Haus ging, sagte ich Idiot zu mir „So richtig Scheiß-November-Wetter hatten wir dieses Jahr ja noch gar nicht…“ und prompt bekam ich dann am Nachmittag die volle Dröhnung ab: trübe, feuchte, düstere Kälte, so macht der November keinen Spaß. Aber mit dem Scheiß-November-Wetter kündigt sich auch das Nahen des Winters an, und das bedeutet nochmal eine Steigerung: Aus feuchter Kälte kann trockener Frost werde, und das merken nicht nur  Männer mit empfindlicher Haut deutlich, wenn sie morgens frisch rasiert das Haus verlassen. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Murot macht Urlaub – neuer Tukur-Tatort am Sonntag

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Video-Link: https://youtu.be/jFFnuXVlvAM

Als das losging mit den Tatorts, in den Ulrich Tukur Den Kommissar Murot spielte, konnte ich danmit überhaupt nichts anfangen. Bei den ersten, in denen er die ganze Zeit mit seinem Gehirntumor konferierte, hab ich nach ’ner Weile entnervt weggezappt, später hab ich gleich was anderes geguckt am Sonntagabend. Das änderte sich mit „Im Schmerz geboren“, für mich der beste Tatort aller Zeiten. Mit einem Schlag war ich Murot-Fan (Tukur-Fan war ich schon, brillanter Schauspieler, wacher Geist, sympathischer Mann), und auch die letzten Murot-Fälle, in denen Klassiker der Kino-Popkultur verwurstet wurden (Murot und das Murmeltier, Angriff auf Wache 08) fand ich brillant. Auch im Tatort am kommenden Sonntag wird ein Kino-Klassiker durch die Murot-Mühle gedreht, der Titel – „Die Ferien des Monsieur Murot“ sagt alles, diesmal knöpfgt sich Ulrich Tukor Jacques Tati, den großen Perfektionisten des Komik-Kinos, vor. Der Plot? Murot macht Urlaub und lernt dort einen Mann kennen, der genauso aussieht, wie er selbst, einen Doppelgänger. Der wird ermordet, aber es wird deutlich, dass eigentlich Murot ermordet werden sollte. Murot nimmt die Rolle des Toten an und begibt sich auf eine mit Jacques-Tati-Zitaten gespickte Mörderjagd. Ich hab mich lange nicht mehr so auf einen Tatort gefreut wie auf den.

Sunday Lunch, AlphaGo und ein unglaubliches Klarinettenduell – die Links der Woche vom 6.11. bis 12.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, die zweite Lockdown-Woche geht zu Ende, und die allgemeine Stimmung wird zusehends gereizter. Ich weiß ja nicht, wie euch das geht, aber mein erweiterter Bekanntenkreis beginnt, Wirkung zu zeigen. Die Beschränkungen nerven, die Typen, die die Existenz des Virus leugnen, obwohl man tagtäglich mit dessen Wirkung konfrontiert wird, gehen einem RICHTIG auf den Zeiger, und ein Ende der ganzen Geschichte ist – trotz Impfstoff – noch nicht abzusehen. Keine schönen Aussichten, momentan. Um so wichtiger ist es, entspannt und locker zu bleiben. Und wenn wir mit unseren Links der Wochen, den besten Geschichten und Videos, die wir während der letzten Woche für euch gesammelt haben, einen Beitrag zur Entspannung leisten können, dann freuen wir uns. Ehrlich. Keep cool! weiterlesen…

Weil egal ist, wie’s ausgeht…

RitaE / Pixabay

In den Rumpelkicker-Jahren der deutschen Fußballnationalmannschaft (1998 bis 2006) bediented sich Günter Netzer als TV-Experte gern der Formulierung „neuerlicher Tiefpunkt“, wenn es galt, ein Spiel einzuordnen. Am letzten Mittwoch hatten wir – was das Zuschauerinteresse am Aushängeschild des deutschen Fußballs anbelangt – den neuerlichsten, tiefsten Tiefpunkt erreicht: Horst Lichter hatte mit seinem parallel ausgestrahlten Ramschladen mehr Zuschauer als das Spiel gegen Tschechien. Ist das verwunderlich? Nein. weiterlesen…

[Gedanken beim Rasieren] Was bleibt?

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Zehn Tage dauert jetzt der zweite Lockdown, und wenn ich morgens beim Rasieren in den Badezimmerspiegel und voraus in den kommenden Tag schaue, fühle ich mich seelisch schon ziemlich angeknabbert. Eigentlich fehlt mir ja nur wenig. Ich hab Arbeit, ich hab meine Frau, ich hab ein schönes Zuhause… darf ich mich wirklich beklagen? Ich finde ja, denn das „Wenige“ was mir fehlt, fällt doch ziemlich ins Gewicht. Auf mein wöchentliches Kartenspielen mit meinen Freunden muss ich zum Beispiel verzichten, und das ist eben nicht nur Zockerei und Ausrede, sich ein paar Bier einzufüllen. Das ist auch menschlicher Austausch, von neuen Dingen erfahren, die nicht in Zeitung, TV und Internet vorkommen und Kommunikation, den eigenen Standpunkt unmittelbar mit dem anderer Menschen abgleichen. Das war mir wichtig und fehlt mir sehr. weiterlesen…