Das Jones-Protokoll, vorauseilender Gehorsam bei Speisetabus und die Teekanne des Attentäters – die Links der Woche vom 24.3. bis 30.3.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, genauer gesagt der letzte Freitag vor dem Karwoche, denn nächste Woche ist das Osterwochenende. Hier kommen die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, die wir diese Woche für euch gesammelt haben. Da ich immer bemüht bin, mit der Zeit zu gehen, schiebe ich eine Trigger-Warnung voraus: Fans der „Toten Hosen“ werden gleich gaaaaaaanz stark sein müssen… weiterlesen…

[Gedanken beim Rasieren] Arme Kerle…

Wenn ich morgens im Badezimmer stehe und lässig-entspannt warmen, wohlriechenden Schaum in meinem Gesicht verteile, dann denke ich manchmal an die Kollegen, die es sich angeblich einfacher machen. Die morgens einfach zum Elektrorasierer greifen, ihn einschalten, sich damit ein paar Minuten im Gesicht herumfuhrwerken und ihn dann wieder ausschalten – Rasur fertig, geschafft, bis morgen! Einfacher geht’s nicht, nicht wahr? weiterlesen…

Making of „Bullitt“

Bullitt“ mit Steve McQueen zählt zu meinen Lieblingsfilmen, ich hab den so oft gesehen, dass ich mir zutraue, die Verfolgungsjagd mit verbundenen Augen nachzufahren… nur Spaß! Nur Spaß! Obwohl… Spaß beiseite, ich dachte, ich wüsste über den Film wirklich gut Bescheid, aber dann bin ich diese Woche auf dieses sehr sehenswerte, 10minütige „Making of…“ gestolpert. Viel Spaß damit!

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Video-Link: https://youtu.be/PWGHY77WuKg

Apropos „zufällig drauf gestoßen“… Ich hab den Film über den Twitter-Account von Michael Warburton gefunden, was dieser Mann an raren Filmausschnitten und Infos aus der Filmgeschichte zusammenträgt, ist sagenhaft. Wer Kino-Freak ist und Warburton nicht folgt, ist selber schuld.

[Tipp der Woche] Fronkreisch, Fronkreisch…

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Video-Link: https://youtu.be/XuUsDl5qXmo

Zwei französische Filmtipps hab ich diese Woche für euch, zum einen kommt ein Klassiker des französischen Krimis (beinahe) neu in die Kinos, zum anderen bringt arte heute Abend einen Klassiker der „comedie polar“, der Krimi-Komödie, heute Abend bei arte auf den Fernsehschirm. Fangen wir mit dem Kino an, ab Donnerstag stapft Gerard Depardieu als Kommissar „Maigret“ über die Leinwand. Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis DER französische Schauspieler seiner Generation einmal den größten Krimihelden Frankreichs spielen würde. Der Film wurde letztes Jahr bereits auf Video gestartet, aber man hatte wohl ein Einsehen, dass Depardieus in jeder Hinsicht wuchtige Präsenz die große Kinoleinwand braucht. Allerdings hab ich so meine Bedenken, ob Depardieus Maigret bei einem modernen Kinopublikum ankommen wird. Denn er ist erdammt nah dran an der originalen Figur, die Georges Simenon sich ausgedacht hat. Dieser Maigret ist ein Polizist, dem nichts Menschliches Fremd ist, der allen Leuten, die etwas mit dem aufzuklärenden Verbrechen geduldig zuhört und so Schritt für Schritt dem Täter näher kommt, bis er ihn schließlich hat. Das beschreibt den Film ziemlich gut: Maigret schaut sich die Leiche an, Maigret marschiert durch das vorwiegend schlechte Wetter von Paris vom einen Zeugen zum anderen, hört zu, denkt sich sein Teil und erwischt zum Schluss den Täter, ein ganz geradliniges Whodunit also, von Depardieu mit minimalistischen Mitteln und jeder Menge Charisma gespielt.

Wem das zu wenig Action ist, und wer beim Krimi auch mal lachen will, der schaltet heute Abend um 20 Uhr 15 arte ein, da läuft Claude Zidis Klassiker aus 1984, „Die Bestechlichen„, ein herrlicher zynischer Polizeifilm. Ein alternder Cop bringt einem jungen Cop bei, wie man sich bestechen lässt und kann bald über die Gelehrigkeit seines Schülers nur noch staunen.

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Video-Link: https://youtu.be/gPzecxesEAI

Der Film ist auch in der arte-Mediathek zu sehen.

Edel-Radicchio, Discounterwurst und Amelie als KGB-Spionin – die Links der Woche vom 17.3. bis 23.3.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, das Wochenende ist da und morgen spielt die Nationalmannschaft zum ersten Mal wieder seit dem katastrophalen Auftritt in Qatar. Mein Interesse – und das der Öffentlichkeit – hält sich in Grenzen. Okay, es ist ein Testspiel, da ist die emotionale Beteiligung mittlerweile traditionell überschaubar, aber ich fürchte, der Schaden, der in Qatar und in den Jahren davor angerichtet wurde, ist größer, als der DFB sich derzeit noch denkt. Vielleicht schreib ich nächste Woche ausführlich was drüber, mal sehen. Hier und heute geht’s um etwas aktuell wichtiges (tja, so ist das) als die Nationalmannschaft, nämlich die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, die wir für euch während der letzten 7 Tage gesammelt haben. weiterlesen…

[Männeressen] Für euch getestet: der Backpulvertrick

Ich bin ein großer Freund des Flank-Steaks, also des dünnen, ca. 500 g schweren Fleischlappens vom Rind, den man beim Fleischer meist als „Rinderlappen“ oder „Dünnung“ vorbestellen muss. Das hat Gründe: Zum einen ist es extrem unkompliziert und narrensicher zu braten, zum andern hat es einen authentischen, kernigen Rindfleischgeschmack, der vielen – zum Teil deutlich teureren – Steakzuschnitten abgeht. Das hat natürlich seinen Preis, womit ich nicht nur das Geld meine, dass ich dem Fleischer in die Hand drücke. Nein, vor den kräftigen Rindgeschmack haben die Genuss-Götter den Einsatz der Kauwerkzeuge gesetzt, und von denen muss man ordentlich Gebrauch machen, wenn man ein Flank-Steak isst: das Fleisch ist ziemlich fest, aber natürlich nicht zäh: Es leistet den Zähnen einfach mehr Widerstand als beispielsweise ein „butterzartes“ Filetsteak. Mir macht das nix, ich kaue durchaus gern, aber andererseits hat so ein richtig zartes Steak ja auch was für sich. Letztes Wochenende hab ich dann in diesem neuartigen Internetz was von einem Trick gelesen, mit dem man auch ein Flank-Steak butterzart hinbekommen kann: Marinieren, und zwar mit Backpulver! Tja, hab ich auch geguckt. Unerschrocken, wie ich bin, hab ich das für euch getestet. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Er macht’s schon wieder – „John Wick – Kapitel 4“ im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/We80b2McYnc

Machen wir uns nichts vor: Auch wenn die „John Wick“-Macher uns seit dem ersten Film der Serie geradezu verzweifelt einzureden versuchen, dass die Geschichet Komplexität oder irgendwie „Tiefe“ hat – das ist nicht der Fall. „John Wick“-Filme sind – genau wie die meisten Filme mit Jason Statham – die Schlachteplatte auf der Kino-Speisekarte, etwas, was man mit leicht schlechtem Gewissen bestellt, mit größtem Vergnügen genießt und aufs nächste Mal freut, wenn man das Besteck weggelegt hat. „John Wick“ steht für fantastisch choreographierte, extrem einfallsreiche Killer-Action, nicht mehr und nicht weniger. Der von Keanu Reeves in bester Buster-Keaton-Stoneface-Manier verkörperte Wick ist der beste Profi-Killer in einer seltsamerweise von Profi-Killern bevölkerten Welt. Wicks Status als Numero-Uno-Abknipser stört die anderen Abknipser, sie versuchen ihm an den Karren zu fahren und scheitern damit, bis der letzte Herausforderer die Smith&Wesson abgegeben hat und Wick ein Spital aufsucht, um für den nächsten Film wieder fit zu werden. Mehr ist nicht, und das ist auch gut so. Die Filme machen – trotz oder gerade wegen – ihrer Unterkomplexität einen Heidenspaß, und ich freue mich schon auf Donnerstag, wenn ich in den Kino-Sessel sinken und mir den 4. Teil der Saga, einfallsreich „John Wick – Kapitel 4“ betitelt, zu Gemüte führen werde. Ein Bier werde ich mir allerdings nicht mit in den Kino-Saal nehmen. Die neueste Wick-Inkarnation wird satte 2 Stunden und 49 Minuten dauern, da kann ich mir eine Toilettenpause nicht gönnen: selbst wenn ich das im Eiltempo erledige und nur 2 bis 3 Minuten brauche, laufe ich doch Gefahr, zu verpassen, wie Wick mindestens 10 Schufte ins Jenseits befördert (ja, das Tempo der Wick-Filme ist in allen Belangen hoch, auch beim Body-Count). Das soll nicht sein. Blut statt Bier, ab Donnerstag!