[Tipp der Woche] Murot macht Urlaub – neuer Tukur-Tatort am Sonntag

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Video-Link: https://youtu.be/jFFnuXVlvAM

Als das losging mit den Tatorts, in den Ulrich Tukur Den Kommissar Murot spielte, konnte ich danmit überhaupt nichts anfangen. Bei den ersten, in denen er die ganze Zeit mit seinem Gehirntumor konferierte, hab ich nach ’ner Weile entnervt weggezappt, später hab ich gleich was anderes geguckt am Sonntagabend. Das änderte sich mit „Im Schmerz geboren“, für mich der beste Tatort aller Zeiten. Mit einem Schlag war ich Murot-Fan (Tukur-Fan war ich schon, brillanter Schauspieler, wacher Geist, sympathischer Mann), und auch die letzten Murot-Fälle, in denen Klassiker der Kino-Popkultur verwurstet wurden (Murot und das Murmeltier, Angriff auf Wache 08) fand ich brillant. Auch im Tatort am kommenden Sonntag wird ein Kino-Klassiker durch die Murot-Mühle gedreht, der Titel – „Die Ferien des Monsieur Murot“ sagt alles, diesmal knöpfgt sich Ulrich Tukor Jacques Tati, den großen Perfektionisten des Komik-Kinos, vor. Der Plot? Murot macht Urlaub und lernt dort einen Mann kennen, der genauso aussieht, wie er selbst, einen Doppelgänger. Der wird ermordet, aber es wird deutlich, dass eigentlich Murot ermordet werden sollte. Murot nimmt die Rolle des Toten an und begibt sich auf eine mit Jacques-Tati-Zitaten gespickte Mörderjagd. Ich hab mich lange nicht mehr so auf einen Tatort gefreut wie auf den.

[Klartext] Die Wellenbrecher-Chance

Peggychoucair / Pixabay

Als dieses merkwürdige Nicht-Staatsorgan von Ministerpräsidenten-und-Kanzlerin-Konferenz, das von unserer Verfassung gar nicht vorgesehen ist, gestern den neuen Lockdown verkündet hat, hätte ich mich beinahe geärgert. Paar Sachen sind ja richtig, aber einiges ist ziemlich dämlich und ein paar ganz wichtige Sachen haben sie vergessen – aber nach ein paar Stunden wütendem Vormichhingrummeln fiel mir auf: Adrenalinverschwendung. Kanzlerin hin, Ministerpräsident her, das sind arme Würstchen, die im dunklen Wald pfeifen und irgendwie versuchen, die unschöne Lage in den Griff zu bekommen, mehr nicht. Weil sie die Stellschräubchen nicht finden, mit denen die Maschine am Laufen gehalten werden kann, ohne Schaden zu nehmen, schalten sie die Maschine eben ab. Bevor sie Schaden anrichtet, der nicht wieder gut zu machen ist. Muss man vielleicht so machen, denn die Stellschräubchen kennt weltweit wohl derzeit niemand. Dann hoffen wir mal, dass der Schaden wiedergutzumachen ist, der durch den Stillstand der Maschine entsteht. weiterlesen…

No Wayne!

Der Flughafen von Orange County in Kalifornien ist nach John Wayne benannt. Doch jetzt soll der „John Wayne Airport“ nicht mehr so heißen, weil John Wayne ein übler Rassist gewesen ist. Als Beleg für diese Behauptung dient ein Playboy-Interview aus dem Jahr 1971, in dem Wayne – neben allerlei anderen Unfugs – erklärt hatte, dass er weiße Vorherrschaft ganz okay findet. So eine Äußerung ist natürlich ziemlich übel. Da bin ich dann auch dafür, dass der Flughafen nicht mehr nach ihm benannt wird.

Doch nach wem soll man den Flughafen dann benennen? Ich hab da einen Vorschlag. Es gibt einen John-Ford-Western, „Der schwarze Falke“ (The Searchers) in dem der Protagonist ein moralisch zweifelhafter, rassistischer Indianerhasser, am Ende eine bemerkenswerte Wandlung durchmacht und seine Nichte Debbie, die zur Indianerin geworden ist, nicht, wie alle es befürchten, tötet, sondern sie mit nach Hause bringt. Das ist eine der bemerkenswertesten Szenen des Weltfilms, wunderbar gespielt von einem Mann, den man für einen limitierten Schauspieler hielt, und der dann doch mal den Oscar gewonnen hat.

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Video-Link: https://youtu.be/IC-u2-aQXS4

Mit diesem trockenen „Let’s go home, Debbie“ haben sich Wayne und Ford ganz klar menschlich und antirassistisch positioniert, und ihre Botschaft hat Millionen Menschen auf der ganzen Welt erreicht. Wir sollten die herausragende Arbeit eines Schauspielers würdigen, nicht denn Unsinn, den er irgendwann mal irgendeiner Zeitschrift erzählt hat. Deshalb bin ich der Ansicht, dass der „John Wayne Airport“ von Orange County unbedingt in „John Wayne Airport“ umbenannt werden sollte.

Thüringer Bratwürste, Pasta-Maschinen und die Helden vom Shetland Bus – die Links der Woche 31.1. bis 6.2.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Jetzt haben wir auch die erste Februar-Woche hinter uns gebracht. War wieder jede Menge los, Superbowl, Pokal-Achtelfinale und natürlich die Hütchenspieler in Thüringen… meine Herren! Jetzt ist endlich Wochenende, und wie immer haben wir die besten Geschichten und Videos der Woche für euch zusammengestellt, das beste, was uns diese Woche unter den Mauszeiger gekommen ist. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Murot-Tatort-Wiederholung

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Video-Link: https://youtu.be/Fu_M7iGePyw

Ist er jetzt vollkommen wahnsinnig geworden? Eine Tatort-Wiederholung als Tipp der Woche? Aber ja, denn erstens ist dieser Tatort ein absolutes Muss, und zweitens ist Wiederholung in „Murot und das Murmeltier“ Programm. Tukur als Murot gerät bei einer Geiselnahme in eine Zeitschleife – jedesmal, wenn er erschossen wird, wacht er morgens in seinem Bett auf und wird wieder zu der Geiselnahme gerufen, wo er erschossen wird… seine Versuche, dieser endlosen Wiederholung zu entkommen sind spannend und stellenweise zum Brüllen komisch. Wer „Murot und das Murmeltier“ noch nicht kennt, schaltet am kommenden Sonntag um 21 Uhr 45 3sat sein. Wer den Tatort schon kennt, wird selbstverständlich die Wiederholung nicht verpassen wollen.

Unser Tipp zum Wochenende: Action und Plot-Twists mit Statham

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Video-Link: https://youtu.be/eS3pwlq23Dw

Wir gestehen’s gerne: Jason Statham ist einer unserer Lieblingsschauspieler. Jetzt nicht unbedingt wegen seiner Fähigkeiten, differenziert Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Einen Oscar wird Statham wohl nie gewinnen. Dafür sind seine Filme meist allerbeste Kino-Unterhaltung, Action-satte Unterhaltung mit lakonischen One-Linern, kernigen Badass-Momenten und Plot-Wendungen, die uns aus dem Kino- oder TV-Sessel hauen. Sowas macht uns Spaß, und da stehen wir dazu. Deshalb schalten wir am Freitag um 20 Uhr 15 auch RTL II ein, um uns „Chaos“ reinzuziehen.

Neil Simon †

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Video-Link: https://youtu.be/je9R6Exmhvc

Neil Simon war ein amerikanischer Dramatiker und Drehbuchautor. Neben vielen – meist grandios komischen – Drehbüchern und Theaterstücken schrieb er die unsterbliche Männer-Komödie „Ein seltsames Paar„, auf der auch die Kult-TV-Serie „Mänenrwirtschaft“ basiert.