Die Bärte ändern sich

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Nichts bleibt, wie es ist – diese Erfahrung machen natürlich auch Männer, die sich nass rasieren. Kein Setup ist für die Ewigkeit, denn unsere Bärte ändern sich. „barbae mutantur“ sagten schon die alten Römer, als ihre Bärte zu ergrauen begannen. Doch der Bart wechselt mit dem Alter nicht nur die Farbe – meiner zum Beispiel ist härter geworden und lässt sich deutlich schlechter einweichen als noch vor einigen Jahren. Da ist es dann natürlich Unsinn, am bisherigen Setup und der gewohnten Routine festzuhalten. weiterlesen…

90 Sekunden…

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Das ist jedem Nassrasierer schon mal passiert: dass eine Rasierklinge vorzeitig den Geist aufgegeben hat. Wir alle haben ja unseren Rhythmus, in dem wir die Klingen wechseln – bei mir ist sonnanbends eine neue Fällig, egal ob in der alten noch ein oder zwei Rasuren drin sind – doch manchmal hat man eben ein Teil erwischt, dass früher den Geist aufgibt. Meistens merkt man’s sofort, wenn die Klinge beim ersten Zug „rupft“ statt sanft den Bart abzuschneiden. Jetzt hat man die Wahl… weiterlesen…

Seife statt Rasierseife

Die meisten Männer, die sich für Rasierseife statt Rasiercreme entschieden haben, bevorzugen dedizierte Rasierseifen, also Seifen, die speziell für die gepflegte Nassrasur hergestellt wurden. Die ordentlich Wasser binden, die Bartstoppeln schön einweichen und die auf Schaumstabilität optimiert sind. Wer schon einmal versucht hat, sich mit normaler Seife zum Händewaschen zu rasieren, weiß, was gemeint ist: Aus so einer Handwaschseife kriegt man zwar auch einen schönen Schaum hin, doch der fällt meist nach wenigen Sekunden in sich zusammen. Wenn man versucht, so einen Schaum im Gesicht aufzutragen, ist das wie das berühmte Rennen zwischen Hase und Igel: Wenn die zweite Wange eingeschäumt ist, ist der Schaum auf der ersten Wange schon zusammengefallen und verschwunden. Wenn man dann versucht, sich trotzdem mit diesem unsichtbaren Krypto-Schaum zu rasieren, ist das oft ein mühsames Geschäft. Man sieht nicht, wo man sich schon rasiert hat, und die Einweichwirkung vieler Handwaschseifen bleibt hinter der der „echten“ Rasierseifen zurück. Im April dieses Jahres hab ich darüber ausführlich geschrieben. Heute möchte ich mich mit den Ausnahmen befassen. Denn die gibt es. weiterlesen…

Sparen durch Hobeln – funktioniert das?

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Ein scheinbar gewichtiges Argument, mit dem die stolzen Besitzer eines Rasierhobels die Nutzer von Systemrasierer in ihr „Lager“ herüberholen wollen, ist die Ersparnis. Die kann in der Tat gewaltig sein. Zwar bekommt man bei den Systemrasierern den Griff meistens geschenkt, doch die Klingenkosten schlagen schnell mächtig-gewaltig zu Buche. Beispiel: für 4 Proglide-Klingen ruft Gillette um die 16 Euro auf, dafür bekomme ich im Shop um die 90 Derby Premium-Rasierklingen (derzeit meine bevorzugte Klinge), mit denen ich mich beinahe zwei Jahre lang täglich komfortabel rasieren kann. Selbst wenn man dann noch den Anschaffungspreis eines Hobels dazurechnet, muss man keine mathematischen Klimmzüge anstellen, um sofort zu sehen: der Hobel  hat sich durch die eklatant niedrigeren Klingenpreise in kürzester Zeit ammortisiert, ab dann spart man, mächtig gewaltig! Oder auch nicht… weiterlesen…

Der Handtuchtrick

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Schon der Anhalter, der sich durch die Galaxis schlug, wusste, wie wichtig ein Handtuch ist. Und nicht nur in den unendlichen Weiten des Weltraums, auch in der Enge des heimischen Badezimmers, bei der Nassrasur, gibt es zahlreiche Verwendungsmöglichkeiten für dieses vielseitige Utensil. Dieses Jahr hab ich bei mantic59, dem Sharpologist, tatsächlich einen neuen Trick mit dem Handtuch kennengelernt, den „Iced Towel Trick„. weiterlesen…