A Case of the Shakes – Hobelrasur mit dem Tremor

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Von meinem Vater hab ich einiges geerbt, manches erfreulich, manches unerfreulich. Zu den unerfreulichen Dingen gehört der „essentielle Tremor“, den er meinen Geschwistern und mir mit in den Gen-Pool gepackt hat. Mir zittern die Hände gelegentlich, manchmal weniger – wenn ich die Ruhe selbst bin – manchmal mehr – wenn ich mich aufrege oder mir jemand auf die Finger guckt. Da kann man nichts bis wenig machen, die gängigste Therapie sind Beta-Blocker. Das ist nix für mich, da zitter ich lieber ein bisschen vor mich hin als regelmäßig das Zeugs zu schlucken. Ich komm so ganz gut zurecht, die Zitterei ist im Alltag eher lästig als störend, und das meiste kann ich – es ist ein leichter Tremor – problemlos machen. Sogar die Rasur mit dem Hobel ist kein Problem für mich. weiterlesen…

Blutsbrüder

Alaunstein

Das passiert täglich in hunderttausenden Badezimmen: Ein unachtsamer Moment beim Rasieren, die Klinge mal kurz quer geschoben statt gezogen und zack… der Cut ist da. Rotes Blut auf weißem Schaum sorgt zwar für dramatische Effekte, doch spätestens wenn man sich das Hemd anzieht, sollte die Blutung gestillt sein. Man will sich ja nicht den Kragen vollkleckern. Doch welche Methode zur Blutstillung ist die geeignetste? weiterlesen…

Mein langer Weg zur Nassrasur

Ich hab mit 14 oder 15 angefangen, mich zu rasieren. Da lagen ein Rasierpinsel, eine Tube Rasiercreme, ein Gillette Techmatic und ein Aftershave unter dem Weihnachtsbaum… ein dezenter Hinweis meines Vaters, dass es Zeit wäre, etwas gegen die Gesichtsbehaarung zu unternehmen. Ein paar Tage später legte ich los… und erlebte ein Desaster nach dem anderen. Das Aufschäumen der Creme kriegte ich nicht hin, und mit dem Techmatic stellte ich mich so dämlich an, dass ich morgens blutüberströmt am Frühstückstisch saß. Das rief meine Mutter auf den Plan, die einen kaputten Remington-Elektro-Rasierer meines ältesten Bruders zum Elektriker trug, ihn reparieren ließ und mir überreichte. Die Zeit des morgendlichen Blutens war erstmal vorbei, und ich brummte jahrelang im Badezimmer fröhlich vor mich hin, bis der Remington endgültig seinen Geist aufgab. weiterlesen…

Wie geht gründlich?

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Es muss ja nicht immer der berüchtigte “Baby-Popo” sein, das Shangri-La der Nassrasierer: ein derart glattrasiertes Gesicht, dass man mit einem Wattebausch über die Haut streichen kann, ohne dass Fusseln an vergessenen Stoppeln hängenbleiben. Otto Normalrasierer genügt die normal gründliche Rasur, nach der man anständig aussieht und die Lebenspartnerin/der Lebenspartner beim Zärtlichkeitenaustausch nicht über kratzende Stoppeln mäkelt. Doch wie geht eigentlich “gründlich”? Welches Werkzeug und welche Technik sind notwendig, um eine Nassrasur mit befriedigendem Ergebnis hinzubekommen? weiterlesen…

Problemzone Nase

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Männer, deren Oberlippen-Bartwuchs bis an die Nasenlöcher heranreicht, kennen das Problem: die Bartstoppeln in Nasennähe sind nicht leicht zu erwischen, die Nase kann zur Problemzone werden. Doch es braucht keine übertriebenen Verrenkungen oder spezielle Rasierwerkzeuge, um auch diese Barthaare auf Anhieb zu erwischen. Mit der richtigen Technik sind auch Barthaare direkt unterm Nasenloch kein Problem… weiterlesen…

Wie lange halten Rasierklingen?

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Die Haltbarkeit von Raasierklingen sind ein beliebtes Thema in allen Rasurforeen weltweit. „Wann muss ich eine Klinge wechseln?“, „Wie oft kann ich diese Klinge benutzen?“ und „Halten manche Klingen länger als die anderen?“ sind nur einige der vielen Fragen, die immer wieder bezüglich der Standzeit von Systemrasierer-Klingen und klassischen Double-Edge-Rasierklingen gestellt werden. Ich habe eine defintive, präzise Antwort auf all diese Fragen. Sie lautet: „Es kommt darauf an.“ weiterlesen…

Vaters Duft

Meinen Vater konnte ich am Geruch erkennen. Nein, nicht was einige von euch jetzt denken, mein Vater war ein sehr reinlicher Mensch der sich täglich duschte, rasierte, aber immer das gleiche Aftershave auftrug. Und daran erkannte man ihn. Sein AS war Yardley, das er sich immer im England-Urlaub kaufte. Wenn das Yardley alle war, bevor er wieder nach England kam, nahm er „Old Spice“1. Das machten die meisten Männer der Generation meines Vaters so: Als junger Mann suchte man ein wenig herum, bis man SEINEN Duft gefunden hatte und blieb dann dabei… bis die Herstellerfirma das Aftershave einstellte2 oder man den Rasierapparat endgültig aus der Hand legte. weiterlesen…

  1. das damals meiner Ansicht nach total anders roch als heute
  2. Was bei Yardley geschah

Nicht kleckern, schlotzen!

Foto: scottfeldstein [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Wenn Männer anfangen, sich mit der klassischen Nassrasur zu befassen, dann kann der selbst geschlagene Schaum zur überraschend hohen Hürde werden. Man steht mit nassem Rasierpinsel vorm Seifenstück und fragt sich, wie zum Teufel man diese Dinge zusammenbringen soll, um einen Schaum daraus zu produzieren, der eine angenehme Rasur ermöglicht. Rasurforen im Internet sind in dieser Situation nur bedingt hilfreich, denn da stehen (zu) oft Dinge wie: „Wenige Umdrehungen des Pinsels auf der Seife genügen, dann hat man genug Seife zum Schaumschlagen.“ Der Schaumschlag-Anfänger freut sich darüber, sparsam sein zu dürfen, probiert’s mit den „wenigen Umdrehungen“ und bringt nicht mehr als eine unbefriedigende Plörre zustande. Und gibt prompt sich selbst die Schuld. weiterlesen…

Das Aftershave im Sack

„Niemals die Katze im Sack kaufen“ ist eine bekannte Binsenweisheit. Logisch, denn wenn man etwas kauft, ohne es wirklich zu kennen, ist die Enttäuschung beinahe schon vorprogrammiert. Leider lassen viele Männer diese Empfehlung außer Acht, wenn es um Aftershaves oder Eau de Colognes geht. Eine Empfehlung eines Freundes „Das ist gut, das nehm ich auch…“ oder im Forum „super-cooler Duft, fahr ich voll drauf ab“ genügt, und schon wird bestellt.

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