Wenn’s auf die Konturen ankommt…

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Menschen die – sagen wir es mal freundlich – sich noch nicht wirklich intensiv mit der Materie befasst haben, unterstellen Männern, die Bart tragen, gern eine gewisse Faulheit. „Der macht sich’s einfach und lässt sich einen Bart stehen. Damit er sich nicht rasieren muss.“ Derart merkbefreite Statements hört man öfters. Das Gegenteil ist natürlich meistens der Fall. Dur wer bartmäßig auf der Alp-Öhi-Schiene unterwegs ist und dass Gestrüpp munter wuchern lässt, weil’s ja doch nur die Ziegenherde zu Gesicht bekommt, spart im Badezimmer Zeit. Wer einen gepflegten, mehr oder weniger gestylten Bart bevorzugt, dürfte mit dessen Pflege und Rasur mehr Zeit im Bad verbrauchen als unkomplizierte Männer wie ich, die sich morgens einfach ratzfatz alle Haare aus dem Gesicht schaben. Wer die Konturen seines Barts sauber ausrasieren will, braucht mehr Zeit als der, der alles platt macht. Zeit und Mühe sparen kann man aber mit einem cleveren Spezial-Rasierapparat.  weiterlesen…

Auf 6

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„Because it’s there.“ – „Weil er da ist“ , hat der Bergsteiger George Mallory einmal auf die Frage geantwortet, warum er unbedingt auf den Mount Everest klettern wolle. Das ist, wie mir scheint, eine typisch männliche Antwort. Wir Männer sind geneigt, Herausforderungen in dem Moment anzunehmen, in dem wir erfahren haben, dass sie existieren. Ohne sich erst groß über die damit verbundenen Gefahren und Risiken Gedanken zu machen- „Das könnte ghene? Dann probier ich’s doch!“ – Wer von uns hat das nicht schon mal gesagt? Wobei es derartige Herausforderungen nicht nur in der unwirtlichen Bergwelt des Himalaya gibt. Die lauern schon im heimischen Badezimmer … weiterlesen…

Die Dovo-Rettung

Im April dieses Jahres musste die Nassrasurgemeinde einen ziemlichen Schock verdauen: Der Solinger Traditionsbetrieb „Dovo„, eine DER europäischen Nassrasur-Hausnummern u. a. für die Herstellung von Rasiermessern, musste Insolvenz anmelden. Seitdem war das Schicksal des Betriebs in der Schwebe, der Insolvenzverwalter suchte nach Investoren, um die Firma zu erhalten. Keine einfache Aufgabe in Zeiten, in denen sich gefühlte 11 von 10 Männern mit irgendwelchem Plastikzeugs im Gesicht herumfuhrwerken, um die Bartstoppeln loszuwerden, und Rasiermesser nur von Flohmartktständen kennen. Letztlich war die Suche aber doch erfolgreich. Am Donnerstag letzter Woche meldete das „Solinger Tagblatt“ (der Link zu dem Artikel ist leider etwas erratisch, manchmal kommt eine Bezahlschranke, manchmal nicht), dass ein Investor gefunden wurde. Mit Dovo kann’s weitergehen, aber augenscheinlich nur eingeschränkt. weiterlesen…

[Gedanken beim Rasieren] Meine zehn Minuten

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Meine morgendlichen zehn Minuten im Badezimmer lass ich mir nicht nehmen. Die zehn Minuten, in denen ich mich in aller Ruhe rasiere. Und zwar nur rasiere. Das was man sonst so im Bad erledigt (Körperfunktionen, Duschen, Reparaturarbeiten an sich selbst) sind da ausdrücklich nicht mit eingerechnet. In „meinen“ zehn Minuten wird nur rasiert, sonst nix. Und den Gedanken nachgehangen, die man beim Rasieren so hat. Wobei ich die Rasur ausdrücklich nicht zelebriere, sowas liegt mir nicht. Ich brauch kein Gedöns, um mir die Stoppeln aus dem Gesicht zu schaben. Ich mach ganz einfach, was ich will. Deshalb schätze ich diese zehn Minuten im Badezimmer so: Weil ich wirklich machen kann, was ich will.

In meine Morgenrasur redet mir niemand rein. Warum sollte das auch jemand tun? Ich rasier mich seit ein paar Jahrzehnten jeden Morgen, ich weiß mittlerweile ziemlich gut, wie ich die Barthaare unfallfrei so aus dem Gesicht bekomme, dass ich hinterher halbwegs präsentabel aussehe. Das mach ich nicht jeden Tag auf die gleiche Weise. Mal nehm ich diese Seife, mal jene. Gelegentlich greif ich zum Rasieröl. Heute nehm ich einen Dachshaarpinsel, morgen einen aus Kunstfasern. Okay, zum Abschneiden der Bartstoppeln nehm ich fast immer meinen Futur. Aber auch das ist MEINE Entscheidung. Das ist das Schöne an der Nassrasur: Erlaubt ist, was funktioniert. Man kann machen was man will.

Und deshalb wundere ich mich immer wieder, wenn sich in einem der Rasurforen jemand aufregt, dass sich ein anderer nicht so rasiert, wie er das für richtig hält. Ist doch Quatsch. Lohnt doch das Adrenalin nicht. Du bist in deinem Badezimmer und ich in meinem. In seienm Badezimmer ist jeder König. Und der König kann machen was er will. Das ist doch das Schöne. Auch wenn’s nur zehn Minuten am Tag sind.

Das perfekte Übergangs-Aftershave: „Blue Spice“ von Lustray

Blue Spice“ von Lustray

Der Herbst ist eine durchaus diffizile Zeit, was die Wahl des passenden Aftershaves angeht. Der Sommer ist rum, der Winter – Gottseidank – noch nicht da, der Herbst ist die „Übergansgzeit“ in der man eine Brücke schlagen muss zwischen den leichten, frischen Sommer-Aftershaves und den wuchtigen, schweren Winterdüften. Das „Testriechen“, das ich Anfang des Monats angekündigt hatte, hat mittlerweile stattgefunden, und die Wahl ist auf das „Blue Spice“ von Lustray gefallen, meines Erachtens nach das perfekte Übergangs-Aftershave. weiterlesen…

Mit Brille oder ohne?

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Ohne Sehhilfe bin ich beinahe blind wie ein Maulwurf. Ohne Brille oder Kontaktlinsen sehe ich nur stark verschwommen, uns das kann durchaus ein Segen sein. Sich morgens den eigenen Anblick im Badezimmerspiegel ersparen zu können, hat durchaus seine Vorteile. Spätestens wenn man jedoch zu Rasierpinsel und Rasierer greift, kann die Sache problematisch werden. Viele Männer wollen verständlicherweise genau sehen, was sie da mit einer scharfen Klinge in ihrem Gesicht so anstellen. Aber ist das Rasieren mit Brille wirklich alternativlos? weiterlesen…

Let the Tippspiel begin!

Freitag in einer Woche ist es wieder soweit: das erste Spiel der neuen Bundesliga-Saison (Bayern-Schalke) wird angepfiffen, die Kugel rollt wieder. Weil Corona die Tickets geblockt hat, in leeren Stadien, aber das wird noch für eine Weile Fans Alltag sein. Ob und wann wir Corona endlich die rote Karte zeigen können, steht in den Sternen, genauso wie der Meister der kommenden Saison. Nein, es müssen nicht zwangsläufig die Bayern werden, obwohl es schwer werden wird, an denen vorbeizukommen. Wer jetzt schon Bescheid weiß, wie’s ausgehen wird, sollte bei unserem Tippspiel mitmachen, dass wir gestern neu gestartet haben. weiterlesen…

Nicht ohne meine Frau!

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Der Herbst steht vor der Tür! Woran merke ich das? Weil ich auf den Kalender geschuat habe? Weil mir kurze Hosen und sockenlose Füße langsam zu kalt werden? Aber nein. Mein sicheres Indiz für das unaufhaltsame Herannahen des Herbstes ist mein morgendlicher Blick auf die Aftershave-Pulle: das Floid geht zur Neige, der Sommer ist fast vorbei. Es wird also Zeit, sich um ein Aftershave für die Übergangszeit zu kümmern. Was mach ich mir morgens ins Gesicht, solange noch nicht Bay Rum-Zeit ist? Im Frühling und Herbst experimentier ich gern mit neuen Düften, beziehungsweise Düften, die ich noch nicht ausprobiert habe. Heute Abend wird es, denke ich, Zeit, mir ein Testprogramm zusammenzustellen. Und das werde ich meine Frau machen lassen. weiterlesen…

Mal vorfühlen…

Ich lern’s nicht. Ich lern’s einfach nicht. Ich KANN mir nicht abgewöhnen, sofort loszurasieren. Ich stolper morgens ins Badezimmer, guck in den Spiegel, murmele „Kenn ich nich, rasier ich aber trotzdem…“ und dann torkele ich unter die Dusche. Paar Minuten später steh ich vorm Spiegel, schäume mein Gesicht ein und rasiere los. Und pltözlich wundere ich mich: „Nanu, warum ist denn die Proraso grün“ ganz rot geworden? Moment… die Proraso rot macht doch auch weißen Schaum… Cut! Cut!“ weiterlesen…