[Witz] Der Cowboy im Barbershop

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Ein Cowboy, der lange durch die Prärie geritten ist, kommt in einen Barbershop und nimmt Platz. „Einmal rasieren und die Stiefel putzen, bitte!“ Der Barbier seift ihn ein und beginnt, sein Messer abzuziehen, als eine vollbusige, hübsche Frau hereinkommt und beginnt, die Stiefel des Cowboys zu putzen. Dabei beugt sie sich ziemlich weit nach vorn und gewährt dem Cowboy einigermaßen tiefe Einblicke.  Als der Barbier mit dem Rasiermesser an der Kehle des Cowboys ansetzt, spricht der die junge Frau an.

„Wie wär’s, junge Frau“, sagt der Cowboy, „hätten Sie nicht Interesse daran, sich mit mir in meinem Hotelzimmer zu treffen und ein paar angenehme Stunden zu verbringen?“

„Daraus wird nichts werden. Ich bin verheiratet, und meinem Ehemann würde das gar nicht gefallen.“

„Das ist doch kein Problem, er muss es doch nicht erfahren. Sagen Sie ihm, dass Sie Überstunden machen, ich zahl die Differenz.“

„Sagen Sie’s ihm doch selbst. Er rasiert Sie gerade.“

Varions Geschichten aus der Arbeitswelt: Wenn man einen Holzfäller-Praktikanten bekommt

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Video-Link: https://youtu.be/95FYzQV57mE

Auf Varion und seine Comedy-Videos bin ich vor ein paar Wochen gestoßen. Ich mag den Kerl: Er hat ein Super-Timing, sein Dead-Man-Approach bringt mich zum Lachen und er macht authentische Sachen aus der Welt arbeitender Menschen. Und die brachiale Art, mit der er die Werbung einbindet, ist ein Brüller für sich. Mit diesen Videos gibt’s hier eine kleine Sommer-Serie. Viel Spaß!

[Männeressen] Parmigiana – Italiens Königin

Parmigiana auf dem Teller

Wenn’s nicht gerade um Fußball geht1, mag ich Italien. Sehr. Vor allen Dingen italienischen Wein und die italienische Küche. Italienische Gerichte ess ich gern, und die koch ich auch gern, weil mir der einfache, aufs Wesentliche reduzierte Stil sehr zusagt. Und wenn ich nach meinem italienischen Lieblingsgericht gefragt werde, muss ich nicht lange nachdenken: das ist die Parmigiana2, also ein Auflauf aus Auberginen, Tomatensauce und Käse. Hört sich vegetarisch an? Das könnte daran liegen, dass es vegetarisch ist. Aber keine Bange: Da die Endfertigung der Parmigiana im Backofen stattfindet, hat man ja Gelegenheit, gleichzeitig auf dem Herd lecker Bistecca zu braten. Der hungrige Unerschrockene macht gleich Bistecca Fiorentina, also Medium Rare gebratenes T-Bone-Steak. Aber erstmal machen wir die Parmigiana. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Stylisher Schnee-Western – „Das finstere Tal“ im TV

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Video-Link: https://youtu.be/wZqYbJM3JJc

Beinahe wäre das der Tipp für nächste Woche gewesen, aber 3sat hat den Ausnahme-Western „Das finstere Tal“ in den letztmöglichen Programm-Slot der Woche am kommenden Sonntag gesteckt: um 21 Uhr 45 solltet ihr den Fernseher anschalten, bzw. der Recorder sollte auf diese Uhrzeit programmiert sein. Wobei „Ausnahme-Western“ durchaus wörtlich zu nehmen ist. Die Ausnahme dieses Films ist, dass er in den Alpen spielt. Genau, die Rache-Geschichte, die dieser Film erzählt, ist in Österreich angesiedelt, weswegen einige Kritiker den Film als Mix aus Western und Heimat-Film einsortiert haben. Was m. E. nicht zutrifft, den mit dem Heimat-Genre hat dieser Film nichts zu tun, im Gegenteil. Einen weniger heimatlichen Ort als das Bergdorf, in das der Fotograf Greider zu Beginn des Films einreitet, kann man sich nicht vorstellen. Und dort entfaltet sich dann auch eine schroffe, brutale Rachegeschichte, die mit heimatlichen Gefühlsduseleien überhaupt nichts zu tun hat. Am ehesten lässt sich der Film mit „Leichen Pflastern seinen Weg“ vergleichen. „Das finstere Tal“ ist ein wirklich toller, typischer Western mit wenig Dialog, starken Bildern und einem wirklich genial eingesetzten Sound. Ein Muss für Genre-Freunde, spannende Unterhaltung für alle ist garantiert.

Wenn’s mal so richtig pressiert…

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Man kennt das leider: Irgendwann überhört jeder Mal den Wecker. Oder dreh tsich für fünf Minuten auf die andere Seite, aus denen dann 50 Minuten werden. Was auch immer wie passiert ist: Man ist dramatisch spät dran, kann aber auf keinen Fall unrasiert aus dem Haus gehen. Für eine ausgiebige Nassrasur bleibt keine Zeit, wir müssen einen Quickie durchziehen. Hier kommen ein paar Tipps, wie ihr euch in 1 bis 3 Minuten gründlich mit dem Hobel rasieren könnt. weiterlesen…

[Küchentipp] Lasst die Zwiebeln weg!

Es ist ungefähr ein Jahr her, dass ich meinen letzten Beutel Zwiebel gekauft habe. Der war – wie immer – nach ein paar Tagen alle, und seitdem ich den leeren Beutel in den Mülleimer befördert habe, hat sich das Essen, was ich tagtäglich zusammenkoche, entscheidend verbessert.

Wie? Was? Wie soll das gehen, Essenmachen ohne Zwiebeln? Was kommt als nächstes, Kochen ohne KüBi1? Nein, keine Sorge, beim Betreten meiner Küche mache ich nach wie vor halbautomatisch ein KüBi auf, und selbstverständlich mache ich noch Zwiebeln ans Essen. Geht ja nicht Ohne. Zwiebeln geben Geschmack, Körper, Bindung, Zwiebeln gehören in (fast) jedes Gericht. Es muss nur nicht mehr die hundsordinäre deutsche Speisezwiebel sein. Denn deren Qualität hat – das ist meine Erfahrung – in den letzten Jahren dramatisch nachgelassen.

Zwiebeln aus dem Supermarkt oder gar vom Discounter hab ich schon länger nicht mehr gekauft. Meist war die Hälfte des Beutelinhalts schon halb vergammelt, und die lose Ware, die man angeboten bekam, war auch nicht das Gelbe vom Ei: seifiger Geruch, penetranter. muffiger Geschmack… sowas hab ich nur sehr ungern ans Essen getan, und mittlerweile sind die Speisezwiebeln, die ich auf dem Markt angeboten bekomme, auch nicht viel besser. Weiß der Teufel, was die ZWiebel-Anbauer sich denken. Dass die Leute eh jeden Scheiß kaufen, egal wie er riecht und schmeckt.

Dabei geht es anders, und zwar ohne großen Aufwand. Wo ich früher „normale“ Zwiebeln genommen habe, nehm ich jetzt rote Zwiebeln. Frühlingszwiebeln. Oder Schalotten. Schon das Handling macht einen enormen Unterscheid. Rote Zwiebeln und Schalotten lassen sich deutlich einfacher pellen als die normale Ware, auch der vollreife Glitsch, mit dem sich die gealterte Zwiebel meinem Messer gern entziehen wollte, kommt bei Schalotten und roten Exemplaren nicht vor, und Frühlingszwiebeln müssen sowieso nur gewaschen und gescheibelt werden.

Geschmacklich ist’s sowieso besser: meine drei Ersatz-Zwiebeln schmecken grundätzlich feiner, delikater und edler als die, die ich nicht mehr kaufe. Okay, ich muss ein paar Cents mehr auf den Tisch des Händlers legen. Mach ich aber gern. Lohnt sich. Was denkt ihr?

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVI): Christian Stöcker

Foto: re:publica / CC BY-SA 3.0 DE

„Eine Pandemie ist kein Krieg. Es geht nicht darum, einen Hügel zu erstürmen und von oben alle Feinde zu erschießen. Es geht nicht darum, einen Gegner mit überlegener Feuerkraft in die Knie zu zwingen. Es geht nicht um Mensch gegen Mensch, sondern um Mensch für Mensch. Es geht nicht um Tapferkeit. Es geht um Würde.“

Christian Stöcker