Kreisligaspieler, woke Zombies und der unsterbliche Jerry – die Links der Woche vom 21.10. bis 27.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Wir schreiben den letzten Freitag im Oktober, das Wochenende mit der Umstellung der Uhrzeit steht an („Verlieren wir jetzt eine Stunde, oder ssgewinnen wir eine?“), die dunkelste Zeit des Jahres bricht also an, aber vorher gibt’s noch einen Lichtblick: unsere Link des Woche gehen online, die besten Geschichten und Videos, die wir für euch gefunden haben. weiterlesen…

60 Jahre Ponderosa, Sportwagensounds und die Bezeichnung der Unbekannten – die Links der Woche vom 7.10. bis 13.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, und es ist der Freitag einer Jubiläumswoche, denn gestern hatten wir ein ganz besonderes, 60jährigens Jubiläum zu begehen? Welches? Na, das teilen wir euch nach dem Mausklick nach, gleich zu Beginn der Links der Woche, der besten Geschichte und Viedos, die wirdiese Woche für euch gesammelt haben. weiterlesen…

[Tipp des Tages] Master of the Universe – Doku über Isaac Asimov bei arte

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Video-Link: https://youtu.be/I0zf_e8YV7A

Als ich die Bücher von Isaac Asimov entdeckte – ich war so um die 16 Jahre alt – war ich einigermaßen geflasht (obwohl man damals noch nicht geflasht, sondern eher total begeistert war). Ich hatte ein paar Roboter-Kurzgeschichten von ihm gelesen und dann den ersten Band der Foundation-Trilogie in die Finger bekommen, da war’s um mich geschehen. Ich wollte alles von Asimov lesen, suchte in den Bibliotheken meiner Heimatstadt nach seinen Büchern (schwierig: SF war damals noch „Schund“) und plünderte meine Sparbüchse, um alle Heyne-SF-Taschenbücher zu kaufen, derer ich habhaft werden konnte. Asimov (neben Robert A. Heinlein und Arthur C. Clarke einer der „Big Three“ der klassischenSF) konnte und kann einen wirklich begeistern: nicht nur für utopische Literatur, sondern auch für das Nachdenken an sich. Auf arte läuft heute Abend um 21 Uhr 55 eine Doku über ihn. Wer heute Abend keine Zeit hat: sie steht auch auf youtube, ich hab sie oben eingebettet.

[Tipp der Woche] Das Karma von Herrn Murot – neuer Tukur-Tatort am Sonntag

Am kommenden Sonntag kommt – endlich – ein neuer Tatort mit Ulrich Tukur als Kommissar Murot, und da sitz ich natürlich erwartungsfroh vor dem Fernseher. Normalerweise bin ich nicht so der Tatort-Gucker, aber bei den Münsteraner Klamottiers und dem Total-Ironiker Murot mach ich eine Ausnahme: das sind Pflichttermine! Am Anfang, als Murot noch dauernd mit seinem Tumor geredet hab, hab ich mit diesem Kommissar noch sehr gefremdelt, aber set der Tumor Geschichte ist, ist Murot mein Favorit unter den TV-Ermittlern. Zwei Filme sind herausgestochen aus der Serie: „Im Schmerz geboren„, eine genial gefilmte Western-Paraphrase, war für mich einer der besten Fernsehfilme die je gesendet wurde. Und die Bill-Murray-Parodie „Murot und das Murmeltier“ war schlichtweg eine grandiose Alberei, mit frecher Chuzpe zur Tatort-Primetime dargeboten und mit höchster Komik exekutiert: dolle Sache. Die letzten Murot-Tatorte hatten nicht ganz die Klasse dieser Klassiker, aber vielleicht holt Tukur ja am kommenden Sonntag zum nächsten großen Schlag aus. Das Szenario klingt vielversprechend: Murot fällt an einer Hotelbar einer Trickbetrügerin zum Opfer, wird mit K.-o.-Tropfen ausgeschaltet und wacht am nächsten Morgen ohne Erinnerung und Brieftasche in einem Hotelzimmer auf. Zeitgleich wurde im gleichen Hotel auch ein IT-Experte ermordet, dessen Laptop verschwunden ist. In diesem Fall sollte Murot eigentlich ermitteln, aber der überlässt die Arbeit lieber seiner Kollegin Wächter. Er selber kümmert sich lieber um die Trickbetrügerin, sein Karma und eine vermeintliche Tochter von ihm… Klingt schräg und verwirrend? Ist hoffentlich schräg und verwirrend. Ich freu mich drauf! (am Sonntag in der ARD, später dann auch in der Mediathek)

[Tipps der Woche] Wieder Fußball, wieder zweimal Kino…

Kann sein, dass jetzt jemand ein Deja-Vu-Erlebnis hat: Genau wie letzte Woche empfehlen wir einmal Fußball und zweimal Film, und bei den Filmen ist schon wieder der Eberhofer dabei. Ist aber kein Deja Vu, sondern Zufall. Am Mittwoch ist das Supercup-Match zwischen Real Madrid und Eintracht Frankfurt, und im TV gibt’s diese Woche zwei Filmpremieren, die Mann sich auf keinen Falll entgehen lassen sollte, wenn man die Filme im Kino nicht gesehen hat.

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Video-Link: https://youtu.be/6S2O-wbFHiM

Die erste Filmpremiere fidnet heute Abend um 20:15 in der ARD statt, da läuft der Eberhofer-Krimi vom letzten Jahr, „Kaiserschmarrndrama„. Wenn ich richtig mitgezählt hab, ist das der 7. Film der Seire (Nr. 8, Guglhupfgeschwader“, ist letzte Woche in den Kinos angelaufen), und die Serie lässt nicht nach, was keine kleine Leistung ist. Die schrägen Niederkaltenkirchener machen schräge Sachen in Niederkaltenkirchen, irgendwie wird nebenher ein Kriminalfall gelöst und der Bauli ist wieder ein bisschen älter geworden. Besonderheiten gibt’s auch: Ein ungewöhnlicher Todesfall könnte Fans der Serie schockieren, der le-gen-dä-re Kreisverkehr wird nur einmal durchfahren und… sie haben die Outtakes nonchalant dringelassen. Ein paar Mal sieht man deutlich, wie Pezzel oder Schwarz privat über den Quatsch lachen müssen, den die Kollegen da gerade veranstalten. Normalerweise schneidet man das raus, diesmal haben sie diese Szenen dringelassen. Das hat Chuzpe, das hat mir gefallen. Und Simon Schwarz spielt kurz vor Schluss in einer Szene absolut grandios, dafür hätte er in den USA den Nebenrollen-Oscar bekommen, viel Spaß! weiterlesen…

[Tipp der Woche] Hinter den Kulissen der Fab Four

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Video-Link: https://youtu.be/LqO3DIaKTXM

Älterwerden ist nichts für Weicheier, das steht mal fest. Und Älterwerden macht nicht immer Spaß. Das weiß ich aus Erfahrung. Was aber wirklich Spaß macht: sich an Dinge erinnern zu können, die jüngere Menschen noch nicht mal annähernd nachvollziehen können. Zum Beispiel die 60er Jahre. Das „Rennen zum Mond“. Die WM 66. Und, natürlich, die Beatles. Das Gefühl, ein neues Album dieser Gruppe auf den Plattenteller zu legen, die Nadel abzusenken, und sich, während es verheißungsvoll aus den Lautsprechern knisterte, zu fragen: „Was werden sie diesmal machen?“ ist unwiderbringlich dahin. Die Beatles hatten damals einen absoluten Sonderstatus, und für mich, ein Kind dieser Zeit, haben sie den immer noch. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Der Alte hat’s noch drauf – die 2. Staffel „Picard“ im Stream

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Video-Link: https://youtu.be/VI7t0h2voAQ

Der Tipp für diese Woche ist tatsächlich nicht für jedermann, auch wenn die 2. Staffel der Star-Trek-Serie „Picard“ auf amazon prime mit zum Besten gehört, was man derzeit hierzulande streamen kann. Action, Emotionalität, Humor – „Picard“ hat das alles im Übermaß, man wurde lange nicht mehr so gut unterhalten im Star-Trek-Universum. Da wären wir aber auch schon beim Haken an der Sache. Ich habe meine Zweifel, ob Menschen, die nicht so im Star-Trek-Universum verwurzelt sind wie ich die Serie mit der gleichen Begeisterung anschauen werden. Klipp und klar: Wer die Grundmotive aus „Star Trek – The Next Generation“ und die 1. Staffel von Picard nicht kennt, der wird vermutlich noch nicht mal ansatzweise verstehen, worum es eigentlich geht. Für Trekkies wie mich hingegen ist „Picard“ ein echtes Fest. Derzeit kommt jeden Freitag eine neue Folge, aktuell sind wir bei Folge 5. Trekkies beamen sich also an Bord, der Rest bleibt auf der Erde.

[Tipp der Woche] Zigaretten, Schnaps und Spione in der Mauerstadt – „Spy City“ im TV

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Video-Link: https://youtu.be/AScsTRKw97M

Die Berliner Mauer war ein schändliches Bauwerk, daran gibt es keinen Zweifel. Aber dieses unmenschliche Beton-Gebilde, dass Berlin beinahe drei Jahrzehnte zerschnitten hat, inspirierte während ihrer Exstenz zu einigen der spannendsten, atmosphärisch dichtesten Spionage-Geschichten aller Zeiten, man denke nur an „Der Spion, der aus der Kälte kam“ oder „Finale in Berlin“. Den Spirit dieser Filme fängt die im letzten Jahr für Magenta TV produzierte Serie „Spy City“ beinahe perfekt ein. 1961, kurz vor dem Bau der Mauer, wird der in Ungnade gefallene britische Agent Fielding Scott (Dominic Cooper, der schon in „Fleming – der Mann, der Bond wurde“ positiv aufgefallen ist) nach Berlin geschickt, zunächst, um einen ostdeutschen Wissenschaftler in den Westen zu schleusen. Diese Aktion endet tragisch, und ab jetzt muss Scott den Verräter ausfindig machen, der diesen Coup vereitelt hat. Das damalige Berlin ist die atmosphärisch dichte Kulisse für ein Intrigenspiel, bei dem jeder jeden mehrfach über’s Ohr hat. Das ist verzwickt, das ist spannend, das ist allerbeste Unterhaltung. Und was da gequarzt und gesoffen wird… man möchte glatt die 60er Jahre wiederhaben. Am kommenden Sonntag laufen die letzten beiden Folgen ab 22 Uhr 15 im ZDF, die ganze Serie kann man in der Mediathek anschauen, es lohnt sich.

[Tipp des Tages] Norddeutscher geht’s kaum: „Sörensen hat Angst“ von und mit Bjarne Mädel

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Normalerweise mach ich bei den Mittwochsfilmen in Ersten extrem lange Zähne, aber diese Woche mach ich mal eine Riesenausnahme und erkläre 20 Uhr 451 ARD zum Pflichttermin. Da läuft nämlich „Sörensen hat Angst„, ein Krimi nicht nur mit Bjarne Mädel, sondern auch von, denn hier hat einer unserer Lieblingsschauspieler auch erstmals selbst Regie geführt. Bjarne Mädel spielt den Kripo-Beamten Sörensen, der wegen einer massiven Angststörung seine Versetzung in die extrem ruhige Kleinstadt Katenbüll beantragt hat. Kaum ist er dort angekommen, wird aber der Bürgermeister von Katenbüll erschossen im Viehstall aufgefunden, und in den folgenden 90 Minuten geht’s rund für Sörensen, der gegen seine Ängste, um die Akzeptanz seiner Kollegen und gegen ein ziemlich finsteres Komplott in Katenbüll zu kämpfen hat. Das ist anrührend, streckenweise brüllkomisch (diesen norddeutschen Extrem-Laidback-Humor hat Mädel drauf wie kein Zweiter), manchmal anrührend (die zweite Hälfte des Films geht einem ganz schön an die Nieren) und ziemlich spannend. Ich hab mir den Film in der Mediathek angeschaut und ihn gleich meiner ganzen Timeline empfohlen. HEute seid ihr dran. Um 20 Uhr 45 im Ersten. Oder in der Mediathek.