[Tipp der Woche] Das Comeback der Cornetto-Boys – „Truth Seekers“ im Stream

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/gn3Jk7cLBI8

Der Titel ist ebenso bescheuert wie nichtssagend: „Truth Seekers“ – was soll das sein? Irgendwelche Esoteriker auf der Suche nach Dingens? Wer kann ahnen, dass sich hinter diesem Titel eine der aktuell genialsten Serien des Streaming-Universum verbirgt? Und noch dazu eine Reunion von Simon Pegg und Nick Frost, den Protagonisten der brillanten Cornetto-Trilogie? Ich hab das erst letzten Samstag, also vorgestern realisiert, hab kurz mal reingeschaut und zack! hatte ich die ersten 4 Folgen hintereinander weg angeschaut. Frost und Pegg – die durch einen brillanten Malcom McDowell(!)1 verstärkt werden – liefern wieder, und wie! „Truth Seekers“ ist eine kühne Kombi aus „Ghostbusters“, „Akte X“ und britischer Provinz-Klamotte, Brüllkomik kombiniert mit jeder Menge Jump-Scares und Zitaten aus den besten Horror-Filmen der letzten 30 Jahre: Elektro-Installateure, die nebenberuflich paranormalen Phänomenen nachspüren und ihre Ergebnisse auf einem eigenen youtueb-Kanal verbreiten, kommen tatsächlich einer ganz großen Sache auf die Spur… Klingt abgefahren? Ist abgefahren! Die Serie besteht aus 8 wunderbare Folgen á ca. 30 Minuten, die einen bestens unterhalten, und die einen in diesen schrägen Zeiten mit schrägem Humor auf andere Gedanken bringen. Was will man denn mehr? Eine 2. Staffel, natürlich!

[Tipp der Woche] Cool, lässig, witzig – „Hap und Leonard“ als Bücher und als Serie

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/axBe1-DBoNo

Letzte Woche hat mich ein Kumpel gefragt, wie ich „Hap und Leonard“ finde? Als ich „Hap und wer? Nie gehört.“ antwortete, guckte er mich an, als wäre ich ein ziemlich ekliges Insekt, das die letzten Jahrzehnte im Tiefschlaf unter einem Stein verbracht hat. Das fand ich ein bisschen übertrieben, bis ich dann am Wochenende angefangen hab, den ersten Roman mit Hap und Leonard von Joe R. Lansdale zu lesen und in die nach den Büchern gedrehte Serie auf amazon prime reingeschaut hab. Meine Herren, was hab ich denn da verpasst? Hap ist ein stoischer Kriegsdienstverweigerer, Leonard ein schwuler, schwarzer Vietnam-Veteran und beide versuchen irgendwie, sich in den 80er Jahren in Texas durchs Leben zu schlagen. Dabei geraten Sie ständig in Schwierigkeiten, denen sie mit professioneller Expertise, ordentlich Action und jeder Menge dummer Sprüche begegnen, es ist einfach die reine Freude, die Abenteuer der beiden nachzulesen (10 Bände umfasst die Reihe mittlerweile) bzw. die nach den Romanen gedrehte Serie auf amazon prime (3 Staffeln bisher) anzuschauen. Wer nach kerniger Unterhaltung mit Action und Humor sucht, sit bei Hap und Leonard goldrichtig. Und muss sich dann nicht mehr von einem Kumpel so mitleidig anschauen lassen.

[Streaming-Tipp] King of Nascar – Neue Kevin-James-Sitcom „The Crew“

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/XiwX-enDKFs

Mit Kevin James ist das so ’ne Sache. Man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Wer hier regelmäßig mitliest, weiß, dass ich Kevin-James-Fan bin. Der Mann trifft einfach einen Nerv bei mir. Er bringt mich zum Lachen, und er scheint ein sympathischer Kerl zu sein. So einfach ist die Welt, und so einfach sind die Filme und Sitcoms, in denen er die Hauptrolle spielt. Die meisten hab ich mir gerne angeschaut, und ich hab auch kein Problem damit, dass das Strickmuster der meisten seiner Geschichten ziemlich ähnlich ist. Okay, „Kevin can wait“, seine letzte Serie, war ziemlich Mist. Hab ich nur die ersten paar Folgen gesehen, dann nicht weiter. Musste nicht sein.

Deshalb hab ich mich auf „The Crew„, seine neue Serie, die vor ein paar Tagen auf Netflix gestartet ist, sehr gefreut. Auch wenn er da wieder jemanden spielt, der ebenfalls Kevin heißt. Musss nicht mehr, sein, Kevin, wir haben den Gag mit „Kevin“ jetzt verstanden. Nichts für ungut, Kevin. Gefreut hab ich mich, weil dieser Kevin Teamleiter eins NASCAR-Rennteams ist. Super-Idee. Der typische Kevin-James-Humor und Autorennen, das ist eine traumhafte Paarung, das sollte passen.

Passt auch, aber die erste Folge ist wirklich furchtbar. Und das schreib ich als Fan des Mannes. Zusammengestückeltes Buch, fahrige Schauspielerei von allen Beteiligten, inkl. vom Meister selbst, und die Konserven-Lacher vom Tonband gehen einem auf den Zeiger. Und das Potenzial der Grundidee wird noch nicht mal angekratzt. Beinahe hätte ich nicht weiter geschaut. Und das wäre ein Fehler gewesen. Die 2. Folge ist schon viel besser, und ab der dritten Folge geht die Serie ordentlich ab, da wird sie wirklich komisch. Das ist halt bei Sitcoms so, da braucht das Ensemble ein paar Folgen, bis alle aufeinander eingespielt sind und entspannt ihr Ding durchziehen können. „The Crew“ ist da keine Ausnahme. Und wer sich in der NASCAR-Rennszene auskennt, wird sich auch über die zahlreichen Kurzauftritte von echten Rennfahrern freuen. Die Serie ist ein Hit. Ab der dritten Folge. Und für die 2. Staffel lassen sie hoffentlich die Konservenlacher weg.

 

 

[Tipp der Woche] Kevin allein auf Netflix – „Die wahren Memoiren eines internationalen Killers“

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/VVg-roYSuBk

Die Corona-Krise hat jetzt auch dieses Blog erreicht. Bisher haben wir euch bei unseren Wochen-, Tages- und Wochenend-Tipps ein breites Spektrum an Hinweisen gegeben mit einem ziemlichen Schwerpunkt auf Film und Kino. Nun, das öffentliche Leben wird wegen dem Scheiß-Virus für ein paar Wochen runtergefahren, daher passen wir uns mit unseren Tipps auch an: Ab sofort geben wir hier Tipps für Menschen, die zuhause bleiben wollen oder müssen, und damit’s nicht zu einseitig wird, erweitern wir unser Tipp-Spektrum auch auf Streamingdienste wie amazon prime oder Netflix. Von Netflix kommt auch unser erster Wochentipp: die coole Action-Comedy „Die wahren Memoiren eines internationalen Killers“ mit Kevin James, einem unserer Lieblingsschauspieler. weiterlesen…

[Klartext] Pegida ist überall

Erst gestern hab ich ich mich über die autoritären Kleingeister von „Pegida Baden-Württemberg“ beschwert, denen es ein innerer Reichsparteitag zu sein scheint, andere Leute zu gängeln und sich in Dinge einzumischen, die sie nichts angehen. Durch einen Kommentar zu diesem Post bin ich darauf aufmerksam geworden, dass ähnlich unsäglicher Kleingeist auch in Brüssel herrscht. Die EU-Kommission, angeführt von Chef-Neuland-Vermesser Günther Oettinger, will Streaming-Diensten wie Netflix oder amazon Prime eine Quote verpassen: Mindestens 20 Prozent europäische Produktionen müssen zukünftig im Angebot der Dienste sein, sonst will die EU den Stecker ziehen. Oetti, Liebchen, was ich mir auf meine Devices streamen lasse, geht dich einen feuchten Kehricht an.Vielleicht hab ich so einen Dienst ja abonniert, weil ich europäische Produktionen rettungslos verschnarcht finde und lieber amerikanische angucke? Dann möchte ich nicht von Digital-Experten wie dir durch die Hintertür beglückt werden. Ich entscheide, welche Schokolade ich esse und was ich streame. In meiner Privatsphäre haben weder Pegida noch Brüssel was zu suchen.