[Tipp zu Weihnachten] Edel-Fantasy in Serie: „Jonathan Strange & Mr. Norrell“

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Video-Link: https://youtu.be/gXv9Ozt0thE

Die Weihnachtswoche hat begonnen, da stellt man gern den Plätzchen-Teller neben die Fernbedienung und legt die Füße hoch, um sich Qualitätsunterhaltung aus der Glotze zu gönnen. Unser TV-Tipp für die Feiertage ist die edel produzierte Fantasy-Serie „Jonathan Strange & Mr. Norrell„. Auch diejenigen, die bei Fantasy lange Zähne machen, weil ihnen Elfen und Orks zu den Ohren rauskommen, sollten der BBC-Serie eine Chance geben, denn sie hat mit der üblichen Schwertschwingerei des Genres nichts zu tun. Die Geschichte spielt während der Napoleonischen Kriege unter Männern, die Magie einsetzen, um England zum Sieg zu verhelfen. Mann kann die Serie am 1. und 2. Feiertag ab 20 Uhr 15 auf Tele 5 komplett anschauen, viel Spaß!

[Tipp der Woche] Wir ziehen weiter! – „Rawhide“ komplett auf 59 DVDs

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Video-Link: https://youtu.be/V3LeEeD6Ulc

„Wir ziehen weiter!“ war 1965/66 auf deutschen Schulhöfen ein geflügeltes Wort. Mit diesem Ruf hörte nämlich jede Folge der damals immens populären Westernserie „Cowboys“ (wurde in den 90ern unter dem Titel „Tausend Meilen Staub“ auf ProSieben versendet, Originaltitel war „Rawhide“). Die Serie erzählt von den Abenteuern, die eine Gruppe von Cowboys auf einem (ziemlich endlosen) Viehtreck erleben, und machte aus Clint Eastwood einen Star. Damals, von 59 bis 65, war die Serie Kult. Nur vier Western-Serien liefen länger (Wagon Train, Die Leute von der Shiloh Ranch, Bonanza) liefen länger, und das hatte 5 gute Gründe.
1. Clint Eastwood
2. Die meisten Episoden waren wirklich steinstark (kann man auch heute noch gut anschauen.
3. Der Titelsong „Rawhide“ der schon vor der obercoolen Version der Blues Brothers unsterblich war
4. Beinahe jeder prominente Western- oder Action-Star der 60er und 70er Jahre hat in der Serie mal eine Nebenrolle gespielt.
5. Clint Eastwood
Am 5. Dezember kommt die komplette Serie in einer Box mit 59 DVDs auf den Markt. Wer ein Weihnachtsgeschenk für einen Western-Nostalgiker sucht, liegt total richtig. Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob dem die Serie gefallen wird, ruft einfach „Wir ziehen weiter!“. Wenn er feuchte Augen kriegt, werdet ihr mit der Serie einen Volltreffer landen.

[Tipp des Tages] Goodbye, Birmingham – das Staffelfinale von Peaky Blinders auf arte.

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Video-Link: https://youtu.be/Ruyl8_PT_y8

Sind sie da, sind sie auch schon wieder weg. Die Staffeln der britischen Kult-Gangster-Serie „Peaky Blinders“ sind kurz. NAch fünf bis sechs Folgen kommt auch schon der Cliffhanger für die nächste Staffel. Den kann man heute Abend auf arte anschauen: Vor einer Woche liefen hier die ersten Folgen der neuesten Staffel. Heute ist schon (vorläufig) Schluss. Dann bleiben noch Staffel 6 und 7, bevor es mit den Shelbys endgültig zu Ende geht.

[Tipp der Woche] Die Shelbys kommen zurück – die 5. Staffel von „Peaky Blinders“ auf arte

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Fans haben lange darauf gewartet, jetzt ist es soweit: die 5. Staffel der britischen Gangster-Epos-Serie „Peaky Blinders“ kommt ins Free-TV. Vor 6 Jahren, 2013 hatte die 1. Staffel TV-Premiere, und seitdem folgen wir den Geschicken der Shelby-Familie, die nach dem 1. Weltkrieg begonnen hat, in Birmingham ein Gangster-Imperium aufzubauen, ihr Territorium verteidigt, expandiert, Rück- und Schicksalsschläge hinnehmen muss und einen immer wieder mit überraschenden Wendungen aus dem Fernsehsessel haut1. Steinstarke Bilder, ordentlich Action und jede Menge Emotionen gibt’s auch in Staffel 5 wieder, wie man am Trailer sieht. Und natürlich gibt’s wieder jede Menge Bezüge zur historischen und aktuellen Politik: In der neuen Staffel kommen Toimmy Shelby und Oswald Mosley, der Anführer der britischen Faschisten sich näher… Großes Kino im TV! Die ersten drei Staffeln sind am Donnerstag ab 20 Uhr 15 auf arte zu sehen, den Rest gibt’s eine Woche später.

Tipp des Tages: Prost, Whiskey Cavalier!

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Video-Link: https://youtu.be/dp1A4Zl4CLY

Letzte Woche habe ich zufällig in die erste Folge der Agenten-Action-Comedy „Whiskey Cavalier“ reingezappt und bin hängen geblieben. Top-FBI-Agent mit Liebeskummer bildet wider willen ein Team mit extrem tougher CIA-Agentin – nuja, das ist alles andere als neu und überraschend, aber es ist ordentlich gemacht, die Action stimmt und die erste Folge hatte ordentlich Tempo und Schmackes. Leider waren wohl die Quoten in den USA nicht so doll, die Serie wurde nicht verlängert, und auch hierzulande haben nicht allzuviele Leute die erste Folge gesehen. Könnte also sein, dass der „Whiskey Cavalier“ bald in der Versenkung verschwindet. Deshalb schaut ruhig mal heute Abend um 20 Uhr 15 auf Sat1 rein. Macht Spaß.

[Dem Chris seine Filme] „Just One Look“ – Harlan Coben in Serie

Es gibt Dinge, über die kann man nur staunen. Zum Beispiel das die Geschichten von Harlan Coben, einem der beliebtesten und erfolgreichsten Thriller-Autoren der Gegenwart. Der Mann hat nicht nur weltweit über 70 Millionen Bücher verkauft, ihm ist die höchste Ehre zuteil geworden, mit der ein Autor heutzutage ausgezeichnet werden kann. Er ist als er selbst in einem Stephen-King-Roman („Der Outsider“) aufgetaucht. Mehr Lametta geht einfach nicht! Aber trotz dieser großen Erfolge macht Hollywood nach wie vor einen großen Bogen um Cobens Stories. Keine Ahnung warum. Die Franzosen machen’s anders. Gerade ist „Just One Look“ herausgekommen, ein fürs französische TV produzierter Sechs-Teiler nach Coben’s Bestseller „Kein böser Traum“. Wir haben die beiden DVDs für euch gesichtet. weiterlesen…

Kurzkritik: „Mann/Frau“ mit Christian Ulmen

Es gibt ’ne neue Webserie „Mann/Frau“ produziert vom Bayerischen Rundfunk und seinem Jugendprogramm Puls. Die Serie heißt „Mann/Frau“, die Folgen sind so um die 3 Minuten kurz (man muss ja knapp und knackig sein in diesem Internetz) und drehen sich um die Geschlechterproblematik, typisch Mann, typisch Frau und was dann dabei so rauskommt. Klingt völlig verschnarcht? Dachte ich auch erst, aber dann las ich, dass Christian Ulmen mitmacht. Kann doch nicht total verschnarcht sein, wenn Christian Ulmen mitmacht, dachte ich mir und schaute mir die erste Folge an.

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Video-Link: http://youtu.be/Hv9CxkjTba8

Und kam zu dem Schluss: Ist vollkommen verschnarcht. Trotz Christian Ulmen. Typisch öffentlich-rechtlicher Redaktionshumor: Bloß nirgendwo anecken, niemandem wehtun, alles irgendwie beliebig machen und das ist dann Unterhaltung. Und Ulmen? Ist vollkommen verschenkt. Da hat man einen Typen der improvisieren kann wie kein zweiter, der bösartig sein kann und schreiend komisch, und was fängt man mit dem an? Man lässt ihn einen stinknormalen Barkeeper spielen, der, äh, zuhört. Ja, zuhört. Das stellt sich der Bayerische Rundfunk unter gelungener Internet-Unterhaltung vor: Christian Ulmen zusehen, wie er zuhört. Muss man nicht haben.

Sollte es doch jemanden interessieren: Der Quatsch hat auch eine Homepage. Heute sind die ersten vier Folgen gestartet, ab sofort kommen jeden Mittwoch zwei neue. Bis der Spuk endlich vorbei ist. Ich bin nach Folge 1 raus. Zeitverschwendung. Schade um Ulmens Talent und Fähigkeiten.

TV-Kritik „Der letzte Bulle“ – 5. Staffel 7. Folge: „Es bleibt in der Familie“ und 8. Folge „Die Zukunft“

Jede Woche auf “Männer unter sich” kritisieren wir die aktuelle Folge unserer Lieblingsserie “Der letzte Bulle”. Wir bewerten Handlung, Macho-Momente, Dialoge, Musik und die Gesamtleistung mit einem Punkte-System von 1 (ganz schwach) bis 5 (besser geht nicht) Mick-Brisgau-Zippo-Feuerzeugen. Und ihr könnt abstimmen, wie euch die Folge gefallen hat, viel Spaß!

Meine Erwartungen an das Finale der missratenen 5. „Bullen“-Staffel waren nicht allzu hoch. Deshalb war ich höchst erstaunt, dass es den Produzenten der serie tatsächlich gelungen ist, sie noch zu unterbieten. Diese Doppelkatastrophe, die gestern gesendet wurde, sucht tatsächlich ihresgleichen. Unfassbar.

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TV-Kritik „Der letzte Bulle“ – 5. Staffel, 6. Folge „Ins Paradies“

Jede Woche auf “Männer unter sich” kritisieren wir die aktuelle Folge unserer Lieblingsserie “Der letzte Bulle”. Wir bewerten Handlung, Macho-Momente, Dialoge, Musik und die Gesamtleistung mit einem Punkte-System von 1 (ganz schwach) bis 5 (besser geht nicht) Mick-Brisgau-Zippo-Feuerzeugen. Und ihr könnt abstimmen, wie euch die Folge gefallen hat, viel Spaß!

Eigentlich wollte ich mit dieser Kritik „Schicht im Schacht“ für den Bullen erklären und mir die weiteren Folgen sparen, aber dann hab ich gesehen, dass Sat1 am nächsten Montag die Staffel bereits mit einer Doppelfolge beendet. Okay, wenn sie so auf die Tube drücken, mach ich weiter. Den restlichen Schmus sitz ich auf einer Backe ab, dann haben wir alle Folgen gesehen, und das war’s dann. Zumindest für mich und den Bullen.

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