[Männeressen] Hafer in der Tuningschmiede: Porridge

Eigentlich bin ich ja der Herzhaft-Frühstücker. Schinkenbrötchen, Käsebrot, Rührei, gern auch mal ein „Full English oder Irish„, erlaubt ist, was gefällt. Aber hin und wieder brauch ich morgens schon so ein bestimmtes Soulfood, sowas dezent Warmes, Süßes, was mir den Magen und die Seele wärmt. Dann mach ich mir Porridge. Hat da gerade wer „Um Himmelswillen, Haferbrei! Bloß nicht!“ gerufen? Hab ich Verständnis für. Aber: mit dem Haferbrei, mit dem ich in meiner Jugend gelegentlich traktiert wurde, hat mein Porridge absolut nichts zu tun. Zwischen Haferbrei und meinem Porridge ist ein ähnlicher Unterschied wie zwischen einem gebrauchten Golf und einem fabrikneuen Porsche.  weiterlesen…

Wir sind Kalou!

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Video-Link: https://youtu.be/gTNPaLa6mXA

Kann man mit einem Kabinen-Video dem bezahlten Fußball in Deutschland den Garaus machen? Man sollte es meinen, wenn man sich die Reaktionen reinzieht, die das Video, dass Herthas Salomon Kalou gestern auf Facebook gestellt hat, reinzieht. Unglaublich! Prollige Profis scheren sich einen Dreck um die Hygiene-Vorschriften von Regierung und DFL. Und dann reden sie auch noch über Geld, statt sich die Hände zu desinifzieren! Ja, haben die denn gar keine Ahnung von Corona. Der ganze Rettungsplan der DFL mit Geisterspielen und dauerndem Geteste ist zum Scheitern verurteilt. Wegen Kalou!  weiterlesen…

Praxistest: Keramikpfannen

In letzter Zeit haben mir immer mehr Leute aus meinem erweiterten Bekanntenkreis in den Ohren gelegen, ich sollte doch mal diese mit Keramik beschichteten Pfannen testen. Die wären so super einfach sauber zu machen, noch besser als Teflon, das wäre die größte Erfindung seit geschnitten Brot. Nuja, ich kaufe normalerweise eine Pfanne nicht zum Saubermachen sondern um lecker Zeugs darin zu braten. Aber ich wollte nicht als fortschrittsfeindlich gelten, deshalb hab ich mir mal so ein Keramikpfannen-Set bestellt, als eins preiswert bei Groupon auftauchte. Ich hab die Dinger ausgiebig getestet und mir ein differenziertes Urteil gebildet, das ich euch nicht vorenthalten will. weiterlesen…

[Männeressen] Lammkarree – superschnell und mordslecker

An Festtagen wie Weihnachten wird in meiner Küche fast immer der Ofen angeworfen. Festtage verlangen nach einem Festtagsbraten, aber mal ganz ehrlich: Für einen schönen Schmorbraten oder gar eine Gans muss man sich ’ne ganze Weile in die Küche stellen. Okay, während der Zeit hat man seine Ruhe und kann jede Menge KüBi 1 trinken. Aber vielleicht hat man ja an Weihnachten mehr Bock, mit der Familie und den Freunden abzuhängen, statt solo in der Küche rumzuprepeln. Aber deswegen auf den festlichen Braten verzichten? Kommt nicht in Frage! Wir zünden den Turbo und machen Lecker Lammkarree, das haben wir in ein, zwei KüBi-Längen fertig! weiterlesen…

[Männeressen] Entenkeule mit Rosenkohl – Klassiker mal anders

Es ist November, da ist es draußen meistens kalt und matschig. Damit die Kälte und Matschigkeit nicht auf unser Inneres übergreift und am Ende noch unsere Männerseelen beschädigt, müssen wir entschlossen gegensteuern, Mit dem Allheilmittel nicht nur für Herbst und Winter sondern für jede Jahreszeit: mit gutem, deftigem Essen. Entenkeulen mit Rosenkohl ist so ein Klassiker, der zum Herbstwetter passt wie eine Klitschko-Faust auf die 12. Das Schöne an Entenkeulen ist, dass sie sehr einfach und ohne große Mühen zuzubereiten sind. Da gewinnen wir Zeit, die wir nutzen können, um ein neues Rosenkohlrezept zu testen. Gebraten. Mit Pistazien und Granatapfelkernen. Der Hammer. weiterlesen…

[Männeressen] Roberts Geheim-Marinade

Machen wir uns nix vor: die ganze Grillerei ist im Grunde genommen wenig spannend. Fleisch vom Grill schmeckt nun mal wie, ja, Fleisch vom Grill. Das ist erstmal nix Schlimmes. Wenn man z. B. eine schöne, marmorierte Hochrippe mit Dry-Age-Hintergrund auf dem Rost hat, ist das ja voll okay. Aber beim Alltags-Nackensteak kommt doch schnell Langeweile auf, wenn man’s „einfach so“ auf den Grillrost packt. Es gibt ein Griller-Leben jenseits von Salz und Pfeffer, und auf dem Wegweiser in dieses gelobte Land steht „Marinade“. Robert Hill hat uns sein Geheimrezept verraten.  weiterlesen…

[Männeressen] Speed-Nachtisch „Affogato“

Das Rezept für „Affogato“ will ich ungelogen schon seit Jahren hier ins Blog stellen. Wegen eines simplen Problems: Das Rezept ist so simpel und schnell gemacht, dass keine Zeit für ein schönes KüBi1 bleibt. Kochen ohne KüBi? So ganz trocken? Geht ja gar nicht! Aber dann bin ich zufällig vor ein paar Tagen in irgendeine olle Jamie-Oliver-Kochsendung reingezappt, wo er eine etwas aufgebohrte Affogato-Variante vorgestellt hat. Immer noch einfach, schnell und unkompliziert, aber doch mit soviel Betätigungsmöglichkeiten, dass sich das Knacken eines KüBis lohnt. weiterlesen…

[Männeressen] Grüner Kartoffelsalat mit ordentlich Wums

Lecker Kartoffelsalat darf auf keinem Grillbüffet fehlen. Die meisten Menschen kennen aber nur die norddeutsche Mayo-Variante oder den schwäbischen Kartoffelsalat mit Essig und Öl. Beides lecker, keine Frage. Aber wenn ihr diesen Salat probiert, könnte euer kartoffelsalatiges Weltbild ins Wanken kommen. Macht wenig Mühe, sieht nicht spektakulär aus, hat aber geschmacklich jede Menge Wums. weiterlesen…

[Männeressen] Kartoffelsalat „Tornado“

Vor ein paar Jahren war ich in Melsungen, da stand in einem Lokal „Vitello Tornado“ auf der Karte. Was haben wir gelacht. Hab ich natürlich sofort bestellt, und natürlich kam auch „Vitello tonnato“ auf den Tisch, wie ich’s mir gedacht hatte. „Vitello tonnato“ hat natürlich nix mit Wirbelstürmen zu tun, das ist in dünne Scheiben geschnittenes Kalbfleisch mit Thunfischsauce, ein italienischer Vorspeisenklassiker. Ich ess das ganz gern, vor allen Dingen wegen der Thunfischsauce. Das dünne, kalte Kalbfleisch hat ja so gut wie keinen eigenen Geschmack, aber die Sauce aus Mayo, Thunfisch und Kapern, die hat richtig Wums, die macht Spaß. Neulich hab ich sie mal statt zu Kalbfleisch zu Kartoffelsalat ausprobiert. Meine Herren, das kann man machen. Das kann man wirklich machen… weiterlesen…

[Männeressen] Red Beans and Rice – Louis‘ Leibgericht

Heute kochen wir eins der bekanntesten Gerichte der Cajun-Küche, gleichzeitig das Leibgericht von keinem geringeren als Louis Armstrong: Red Beans and Rice. Armstrong soll so in dieses Essen vernarrt gewesen sein, dass er seine Briefe gelegentlich mit „Redbeansandricely yours, Louis Armstrong“ unterzeichnete. Keine Sorge, ihr müsst jetzt nicht anfangen, wieder Oldschool-mäßig Briefe zu schreiben, E-Mails kann man auch so signieren. Wenn euch das Essen gefällt, wovon ich ausgehe. weiterlesen…