[Männeressen] Lammkarree – superschnell und mordslecker

An Festtagen wie Weihnachten wird in meiner Küche fast immer der Ofen angeworfen. Festtage verlangen nach einem Festtagsbraten, aber mal ganz ehrlich: Für einen schönen Schmorbraten oder gar eine Gans muss man sich ’ne ganze Weile in die Küche stellen. Okay, während der Zeit hat man seine Ruhe und kann jede Menge KüBi 1 trinken. Aber vielleicht hat man ja an Weihnachten mehr Bock, mit der Familie und den Freunden abzuhängen, statt solo in der Küche rumzuprepeln. Aber deswegen auf den festlichen Braten verzichten? Kommt nicht in Frage! Wir zünden den Turbo und machen Lecker Lammkarree, das haben wir in ein, zwei KüBi-Längen fertig! weiterlesen…

[Männeressen] Entenkeule mit Rosenkohl – Klassiker mal anders

Es ist November, da ist es draußen meistens kalt und matschig. Damit die Kälte und Matschigkeit nicht auf unser Inneres übergreift und am Ende noch unsere Männerseelen beschädigt, müssen wir entschlossen gegensteuern, Mit dem Allheilmittel nicht nur für Herbst und Winter sondern für jede Jahreszeit: mit gutem, deftigem Essen. Entenkeulen mit Rosenkohl ist so ein Klassiker, der zum Herbstwetter passt wie eine Klitschko-Faust auf die 12. Das Schöne an Entenkeulen ist, dass sie sehr einfach und ohne große Mühen zuzubereiten sind. Da gewinnen wir Zeit, die wir nutzen können, um ein neues Rosenkohlrezept zu testen. Gebraten. Mit Pistazien und Granatapfelkernen. Der Hammer. weiterlesen…

[Männeressen] Roberts Geheim-Marinade

Machen wir uns nix vor: die ganze Grillerei ist im Grunde genommen wenig spannend. Fleisch vom Grill schmeckt nun mal wie, ja, Fleisch vom Grill. Das ist erstmal nix Schlimmes. Wenn man z. B. eine schöne, marmorierte Hochrippe mit Dry-Age-Hintergrund auf dem Rost hat, ist das ja voll okay. Aber beim Alltags-Nackensteak kommt doch schnell Langeweile auf, wenn man’s „einfach so“ auf den Grillrost packt. Es gibt ein Griller-Leben jenseits von Salz und Pfeffer, und auf dem Wegweiser in dieses gelobte Land steht „Marinade“. Robert Hill hat uns sein Geheimrezept verraten.  weiterlesen…

[Männeressen] Speed-Nachtisch „Affogato“

Das Rezept für „Affogato“ will ich ungelogen schon seit Jahren hier ins Blog stellen. Wegen eines simplen Problems: Das Rezept ist so simpel und schnell gemacht, dass keine Zeit für ein schönes KüBi1 bleibt. Kochen ohne KüBi? So ganz trocken? Geht ja gar nicht! Aber dann bin ich zufällig vor ein paar Tagen in irgendeine olle Jamie-Oliver-Kochsendung reingezappt, wo er eine etwas aufgebohrte Affogato-Variante vorgestellt hat. Immer noch einfach, schnell und unkompliziert, aber doch mit soviel Betätigungsmöglichkeiten, dass sich das Knacken eines KüBis lohnt. weiterlesen…

[Männeressen] Grüner Kartoffelsalat mit ordentlich Wums

Lecker Kartoffelsalat darf auf keinem Grillbüffet fehlen. Die meisten Menschen kennen aber nur die norddeutsche Mayo-Variante oder den schwäbischen Kartoffelsalat mit Essig und Öl. Beides lecker, keine Frage. Aber wenn ihr diesen Salat probiert, könnte euer kartoffelsalatiges Weltbild ins Wanken kommen. Macht wenig Mühe, sieht nicht spektakulär aus, hat aber geschmacklich jede Menge Wums. weiterlesen…

[Männeressen] Kartoffelsalat „Tornado“

Vor ein paar Jahren war ich in Melsungen, da stand in einem Lokal „Vitello Tornado“ auf der Karte. Was haben wir gelacht. Hab ich natürlich sofort bestellt, und natürlich kam auch „Vitello tonnato“ auf den Tisch, wie ich’s mir gedacht hatte. „Vitello tonnato“ hat natürlich nix mit Wirbelstürmen zu tun, das ist in dünne Scheiben geschnittenes Kalbfleisch mit Thunfischsauce, ein italienischer Vorspeisenklassiker. Ich ess das ganz gern, vor allen Dingen wegen der Thunfischsauce. Das dünne, kalte Kalbfleisch hat ja so gut wie keinen eigenen Geschmack, aber die Sauce aus Mayo, Thunfisch und Kapern, die hat richtig Wums, die macht Spaß. Neulich hab ich sie mal statt zu Kalbfleisch zu Kartoffelsalat ausprobiert. Meine Herren, das kann man machen. Das kann man wirklich machen… weiterlesen…

[Männeressen] Red Beans and Rice – Louis‘ Leibgericht

Heute kochen wir eins der bekanntesten Gerichte der Cajun-Küche, gleichzeitig das Leibgericht von keinem geringeren als Louis Armstrong: Red Beans and Rice. Armstrong soll so in dieses Essen vernarrt gewesen sein, dass er seine Briefe gelegentlich mit „Redbeansandricely yours, Louis Armstrong“ unterzeichnete. Keine Sorge, ihr müsst jetzt nicht anfangen, wieder Oldschool-mäßig Briefe zu schreiben, E-Mails kann man auch so signieren. Wenn euch das Essen gefällt, wovon ich ausgehe. weiterlesen…

Alfons Schuhbeck 70

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Video-Link: https://youtu.be/7Ni947VtF6g

Jo mei, der Fonsäh wird 70. Und zur Feier des Tages darf er uns einen Schweinsbraten kochen. Dieses Video ist typisch für den schlitzohrigen TV-Koch. Super-Rezept, einfach nachzukochen, prima vorgemacht, aber… ein bisserl was geht immer, nicht wahr? Versucht er uns noch sein hoffnungslos überteuertes Schweinsbraten-Gewürz unterzujubeln. Das braucht’s aber nicht, liebe Freunde der Sonne. Einfach beherzt in den eigenen Gewürzschrank greifen, bisschen Knoblauch, bisschen Majoran, ganz wenig Kümmel, evendöll noch Rosmarin, dann passt das schon.

Männerküchen-Tipp: Das perfekte weiche Ei

Myriams-Fotos / Pixabay

Manchmal sind die einfachen Dinge wirklich schwierig. Ein weiches Ei perfekt hinzukriegen, kann zum Problem werden. 4 Minuten oder 5?  Anpieksen oder nicht? Kalt aufsetzen oder die Dinger ins kochende Wasser geben? Und wie verhindere ich, das die Dinger platzen? Ich habe eine narrensichere Methode, mit der ihr einfach und wiederholbar perfekte weiche Eier hinbekommt. Im Prinzip ist das ganz einfach: Ihr müsst nur so tun, als wäre euer Kochtopf ein Eierkocher.

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Wok ’n Roll

 

Pexels / Pixabay

Ich koch fast täglich mit dem Wok. Aber wer jetzt denkt, bei mir kommt dauernd irgendwelcher China-Kram auf den Tisch, ist auf dem Holzweg. China-Kram mach ich nur ganz selten, ganz gelegentlich mal die 42 oder die 73, ansonsten ist mir das einfach zuviel Schnippelei. Ich koch meistens ganz normales Zeugs ohne Handscstandüberschlag, wer regelmäßig hier mitliest, weiß Bescheid. Trotzdem steht der Wok bei mir öfters auf dem Herd als im Küchenschrank. Weil es mit das praktischste Küchengeschirr ist, was ich kenne. Weil er in achtzig Prozent der Fälle die bessere Pfanne ist. weiterlesen…