[Tipp der Woche] Wer ist der Theater-Killer? – „See How They Run“ im Kino

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/VmHAYrH1lLg

2019 hat „Knives Out“ die Kinowelt aufgemischt und dem „Whodunit“, also der klassischen Krimi-Mörderjagd, ein unverhofftes Comeback beschert. Indem der Film dem letztlich eher lahmen Genre mit Ironie, Sarkasmus und schrägen Gags erfolgreich eine Frischzellenkur verpasst hat. „Glass Onion„, das vielversprechende Sequel, steht in den Startlöchern und wird hierzulande am 23. 12. in die Kinos kommen und zeitgleich oder wenig später über Netflix anschaubar sein. Wem die Zeit bis Weihnachten zu lang wird, der kann alerdings diesee Woche schon ins Kino gehen, denn da startet mit „See How They Run“ ein weiteres Mörderpuzzle nach „Knives Out“-Rezept. Hier findet die Täterjagd in der Londoner Theaterwelt der 50er Jahre statt: ein unerwarteter Mord stoppt die geplante Verfilmung eines Westend-Hits, und ein bis zur Schläfrigkeit gelassener Inspektor und seine übereifrige Assistentin stolpern von einer unerwarteten Wendung in die nächste. Der Trailer sieht gut aus, die Kritiken aus dem Ausland, wo der Film bereits angelaufen ist, sidn durch die Bank gut… wer sich diesen Krimispaß gönnen will, kann ihn sich ab Donnerstag in den hiesigen Kinos anschauen.

[Tipp der Woche] Messer raus – „Knives Out“ im TV

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/x8lep-IErac

„Bis Ende 2019 Jahr war das Whodunit-Genre1 mausetot. Action-Thriller und Co. hatten der Agatha-Christie-Mörderjagd anscheinend komplett den Garaus gemacht, sowas wollte man nur noch in Miss-Marple-Wiederholungen auf Nischensendern angucken. Doch dann kam „Knives Out“ und defibrillierte die togeglaubte Täterhatz in spektakulärer Weise. Zutaten? Ein exquisiter Cast (angeführt von einem brillanten Daniel Craig), ein fintenreiches Drehbuch, dass sich selbst nicht allzu Ernst nimmt und ein paar überraschend neuartige Ideen parat hat2 und eine gediegene, für gute Laune sorgende Regie haben für einen Kassenerfolg gesorgt. Vollkommen zurecht, der Film macht einfach Spaß, ohne übermäßig nostalgisch zu sein. “
Das schrieb ich vor zwei Jahren, als der Film auf Blu-ray herauskam. Heute Abend läuft er zur Primetime in der ARD (Wiederholung spät in der Nacht). Wer diesen Mordsspaß noch nicht kennt, sollte ihn sich nicht entgehen lassen. Und zum Wiederangucken ist er ebenfalls geeignet, auch wenn man den Mörder schon kennt.

Die Tyrannei der Empfindlichen, der Rubberset 400 und „Alien“ in 60 Sekunden – die Links der Woche vom 18.2. bis 24.2.

 Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß! 

Es ist Freitag, und ein Wochenende steht vor der Tür, auf dass zumindest ich mich nicht so recht freuen kann. Wenn nur wenige hundert Kilometer entfernt Krieg ist, will keine rechte Freude aufkommen, klar. Trotzdem, irgendwie muss man weiter machen, auch wenn es gerade schwer fällt. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Murot oder Johnson & Statham?

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/k0BhP6paNzg

Diese Woche ist der Tipp der Woche zwiespältig bis zweigeteilt. Am kommenden Sonntag gibt es nämlich zwei Fernsehangebote, zwischen denen die Entscheidung durchaus schwer fällt1Natürlich nur, wenn man keinen Festplattenrecorder hat[/efn-note]. In der ARD um 20 Uhr 15 ein neuer Murot-Tatort mit Ulrich Tukur. Parallel dazu gibt’s auf RTL die TV-Premiere von „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ mit den Action-Giganten Dwayne Johnson und Jason Statham. weiterlesen…

[Tipp des Tages] Schwarz, böse und sehr komisch: „Guilt“ auf arte

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/2nwyKe-8VxI

Die meisten Katastrophen beginnen als gute Idee: Auch die Brüder Max und Jake halten es für einen genialen Einfall, einen tödlichen Verkehrsunfall zu vertuschen, anstatt die Polizei zu alarmieren. Sie setzen also das Unfallopfer, den Rentner Walter, in seinen Fernsehsessel und hoffen, dass er als „friedlich verstorben“ durchgeht. Und dann geht die Party los. Die beiden Brüder haben so eine Kette von Verwicklungen und Verdächtigungen ausgelöst, in der ein Dominostein säuberlich den nächsten zum Umfallen bringt: binnen kürzester Frist kämpfen die Brüder ums nackte Überleben. Das ist mordsspannend, das enthält jede Menge schwarzen Humor, das ist gemein bis böse und streckenweise saukomisch, das ist ein Vierteiler, wie ihn die Briten immer noch am Besten hinkriegen. „Guilt“ ist eine von der schottischen BBC produzierte Serie, die vier Folgen der ersten Staffel laufen heute ab 22 Uhr 05 auf arte. In der arte-mediathek sind sie natürlich auch zu besichtigen.

[Tipp der Woche] Cool, lässig, witzig – „Hap und Leonard“ als Bücher und als Serie

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/axBe1-DBoNo

Letzte Woche hat mich ein Kumpel gefragt, wie ich „Hap und Leonard“ finde? Als ich „Hap und wer? Nie gehört.“ antwortete, guckte er mich an, als wäre ich ein ziemlich ekliges Insekt, das die letzten Jahrzehnte im Tiefschlaf unter einem Stein verbracht hat. Das fand ich ein bisschen übertrieben, bis ich dann am Wochenende angefangen hab, den ersten Roman mit Hap und Leonard von Joe R. Lansdale zu lesen und in die nach den Büchern gedrehte Serie auf amazon prime reingeschaut hab. Meine Herren, was hab ich denn da verpasst? Hap ist ein stoischer Kriegsdienstverweigerer, Leonard ein schwuler, schwarzer Vietnam-Veteran und beide versuchen irgendwie, sich in den 80er Jahren in Texas durchs Leben zu schlagen. Dabei geraten Sie ständig in Schwierigkeiten, denen sie mit professioneller Expertise, ordentlich Action und jeder Menge dummer Sprüche begegnen, es ist einfach die reine Freude, die Abenteuer der beiden nachzulesen (10 Bände umfasst die Reihe mittlerweile) bzw. die nach den Romanen gedrehte Serie auf amazon prime (3 Staffeln bisher) anzuschauen. Wer nach kerniger Unterhaltung mit Action und Humor sucht, sit bei Hap und Leonard goldrichtig. Und muss sich dann nicht mehr von einem Kumpel so mitleidig anschauen lassen.

Auf die Ohren: Die Sörensen-Hörspiele

Jonny_Joka / Pixabay

Letzte Woche hatten wir ja ein echtes Fernseh-Ereignis: Der Nord-Krimi „Sörensen hat Angst“ am letzten Mittwoch hat einen Nerv getroffen. Diese Mischung aus Spannung, Empathie und extrem trockenem Humor hat die Menschen berührt, tatsächlich hab ich in meinen Timelines niemand gefunden, der den Film nicht gemocht hat. Irgendwo hab ich gelesen, dass der Film auf einem Hörspiel beruht, das Sven Stricker1 geschrieben und inszeniert hat, und bei dem Bjarne Mädel ebenfalls die Hauptrolle gespielt hat. Das hat mich interessiert, deshalb hab ich Google gefragt und gleich zwei Hörspiele gefunden, „Sörensen hat Angst“ und eine zweite Geschichte aus Katenbüll, „Sörensen fängt Feuer“. Jedes Hörspiel dauert so um die fünfzig Minuten, jedes Hörspiel macht einen Riesenspaß und in jedem Hörspiel kommt eine Figur vor, die man im Fernsehfilm weggelassen hat, Sörensens Vater. Allein über den Vater mit seiner „Elefant im Porzellanladen“-Mentalität hab ich Tränen gelacht. Beide Hörspiele dauern etwa 50 Minuten, beide sind wie der Fenrsehfilm: spannend, berührend und sehr komisch. Das Anhören kostet nix. „Sörensen hat Angst“ findet ihr u.a. in der ARD-Audiothek, „Sörensen fängt Feuer“ zum Beispiel hier.

[Tipp des Tages] Norddeutscher geht’s kaum: „Sörensen hat Angst“ von und mit Bjarne Mädel

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/z6LRnbmRXRA

Normalerweise mach ich bei den Mittwochsfilmen in Ersten extrem lange Zähne, aber diese Woche mach ich mal eine Riesenausnahme und erkläre 20 Uhr 451 ARD zum Pflichttermin. Da läuft nämlich „Sörensen hat Angst„, ein Krimi nicht nur mit Bjarne Mädel, sondern auch von, denn hier hat einer unserer Lieblingsschauspieler auch erstmals selbst Regie geführt. Bjarne Mädel spielt den Kripo-Beamten Sörensen, der wegen einer massiven Angststörung seine Versetzung in die extrem ruhige Kleinstadt Katenbüll beantragt hat. Kaum ist er dort angekommen, wird aber der Bürgermeister von Katenbüll erschossen im Viehstall aufgefunden, und in den folgenden 90 Minuten geht’s rund für Sörensen, der gegen seine Ängste, um die Akzeptanz seiner Kollegen und gegen ein ziemlich finsteres Komplott in Katenbüll zu kämpfen hat. Das ist anrührend, streckenweise brüllkomisch (diesen norddeutschen Extrem-Laidback-Humor hat Mädel drauf wie kein Zweiter), manchmal anrührend (die zweite Hälfte des Films geht einem ganz schön an die Nieren) und ziemlich spannend. Ich hab mir den Film in der Mediathek angeschaut und ihn gleich meiner ganzen Timeline empfohlen. HEute seid ihr dran. Um 20 Uhr 45 im Ersten. Oder in der Mediathek.

[Tipp der Woche] Messer raus! – „Knives Out“ auf Blu-ray

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/x8lep-IErac

Bis Ende letzten Jahres war das Whodunit-Genre1 mausetot. Action-Thriller und Co. hatten der Agatha-Christie-Mörderjagd anscheinend komplett den Garaus gemacht, sowas wollte man nur noch in Miss-Marple-Wiederholungen auf Nischensendern angucken. Doch dann kam „Knives Out“ und defibrillierte die togeglaubte Täterhatz in spektakulärer Weise. Zutaten? Ein exquisiter Cast (angeführt von einem brillanten Daniel Craig), ein fintenreiches Drehbuch, dass sich selbst nicht allzu Ernst nimmt und ein paar überraschend neuartige Ideen parat hat2 und eine gediegene, für gute Laune sorgende Regie haben für einen Kassenerfolg gesorgt. Vollkommen zurecht, der Film macht einfach Spaß, ohne übermäßig nostalgisch zu sein. Am Freitag erscheint der Film – mit Extras gespickt3 – auf Blu-ray.

[Tipp der Woche] Craig auf gar nicht altmodischer Mörderjagd – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ im KIno

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/x8lep-IErac

Wir freuen uns alle schon auf Daniel Craigs nächsten (und leider letzten) Bond-Film „No Time To Die„. Bevor der am 2. April – endlich! – in die Kinos kommt, spielt Craig gewohnt cool den Ermittler in dem Mörder-Puzzle „Knives Out – Mord ist Familiensache„. Der Plot (Krimi-Autor wird ermordet, alle sind verdächtig) erinnert an klassische Agatha-Christie-Whodunits, aber dieser Film sit modern, schnell, schwarzhumorig und voller überraschender Wendung. Dieser gar nicht altmodische Krimi macht richtig Spaß und ist viel mehr als ein Pausenfüller bis zu 007s Auftritt. Ab Donnerstag im Kino.