[Tipp der Woche] Zeitlos komisch – Peter Sellers im Überbrüller „Der Partyschreck“

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/SU9s8L7Sewg

Das Problem mit Filmkomödien ist, dass sie irgendwann ihren Punch verlieren. Die meisten Filmkomödien fangen gut an, man lacht sich scheckig, aber irgendwann geht den meisten die Puste aus. Das Tempo wird langsamer, die Witze werden softer, und irgendwann, wenn das Teil den üblichen Schlenker Richtung Happy-End macht, ist dann endgültig Schluss mit lustig. Aber natürlich gibt es einige – wenige – Filmkomödien, die diese Schwäche nicht haben. Die keine Sekunde lang nachlassen und bis zum Schluss die Dichte von Gags und Pointen so hochhalten, dass man bei den Schlusstiteln ausgepowert im Kinosessel hängt. „Duck Soup“ mit den Marx Brothers ist so ein Film. „Leoparden küsst man nicht“ mit Cary Grant und Katherine Hepburn. „Ein Fisch namens Wanda“ mit einem Teil der Pythons und Jamie Lee Curtis. und – natürlich – „Der Partyschreck“ mit Peter Sellers. Hier hat Blake Edwards Regie geführt, der in meinen Augen beste Komödienregisseur des 20. Jahrhunderts. Kein Filmemacher hat die der Slapstick-Komik zugrunde liegenden Mechanismen so gut verstanden wie Blake Edwards, niemand hat sie so perfekt in Szene gesetzt wie er. weiterlesen…

[Witz] Der Wunderheiler

stethoscope, doctor, medicine

Photo by Bru-nO on Pixabay

Ein Heilpraktiker, dessen Praxis kaum Umsatz macht, entschließt sich, ein bisschen Werbung zu machen und Wunderheilungen anzubieten. Er hängt ein Schild an die Tür seiner Praxis: „Ich heile jede Krankheit für 500 Euro. Bei Misserfolg erstatte ich 1.000 Euro!“ Ein zufällig vorbeikommender Arzt sieht das Schild und denkt sich: „Das ist leicht verdientes Geld, den mach ich fertig.“ Er lässt sich einen Termin geben, und als er dem selbsternannten Wunderheiler gegenüber sitzt, sagt er: „Ich habe meinen Geschmackssinn verloren.“ – „Kein Problem“, sagt der Wunderheiler und ruft seiner Sprechstundenhilfe zu „Bringen Sie mir mal die Medizin aus Fach 22!“ Die Sprechstundenhilfe kommt mit einem Fläschchen an, der Wunderheiler gibt es dem Arzt und sagt: „Trinken Sie das!“ Der Arzt nimmt einen Schluck und spuckt ihn sofort wieder aus: „Pfui Teufel, das ist ja Benzin!“ „Nun, ihr Geschmackssinn ist wieder da. Das macht 500 Euro, Barzahlung bevorzugt!“
Zerknirscht zahlt der Arzt die 500 Euro und kommt am nächsten Tag wieder in die Sprechstunde, um sich zu rächen. „Was kann ich heute für Sie tun?“, fragt der Wunderheiler. „Ich habe mein Gedächtnis verloren“, antwortet der Arzt. „Kein Problem“, sagt der Wunderheiler und ruft seiner Sprechstundenhilfe zu: „Bringen Sie mir mal die Medizin aus Fach 22!“ „Nicht doch“, ruft der Arzt, „das ist doch das Benzin!“ „Na, prima, ihr Gedächtnis ist wieder da, das macht 500 Euro.“
Der Arzt zahlt erneut und kommt am nächsten Tag ein letztes Mal wieder. „Was fehlt uns dnen heute?“, fragt der Wunderheiler. „Ich habe meine Sehkraft eingebüßt“, antwortet der Arzt, „ich kann nur noch verschwommen sehen, erkenne nur noch Umrisse.“ „Tja“, sagt der Wunderheiler, „da bin ich wohl überfordert, ich kann nichts für sie tun. Aber ich stehe zu meinem Wort, hier haben Sie tausend Euro in zwei Scheinen á 500.“ Mit diesen Worten gibt er dem Arzt zwei 5-Euro-Scheine. „Wieso, das sind ja nur zehn Euro!“, ruft der Arzt empört. „Wunderbar, Ihre Sehkraft ist wiederhergestellt, das macht wieder 500 Euro, bitte!“