Wenn die Kneipen irgendwann mal wieder aufmachen…

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Video-Link: https://youtu.be/202L67RerTY

… könnt ihr diesen netten Trick vielleicht mal ausprobieren. Einfach die Wette anbieten, dass ihr in der Lage seid, zehn Nägel auf diesem Nagel in dem Holzstück aufzustapeln. Ohne Magnet, ohne Klebstoff, nur die Nägel. Einfach verblüffend, nicht? Und verblüffend einfach, wenn man weiß wie’s geht. Ein paar Wetten lassen sich damit sicher gewinnen. Irgendwann mal…

[Tipp der Woche] Der Urknall der Fernsehkomik – „Monty Python’s Flying Circus“ auf Blu-ray

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Video-Link: https://youtu.be/6Tsvcn9rR6M

Die Geschichte der deutschen Fernsehkomik lässt sich einteilen in die Zeit vor dem 5. Oktober 1969 und die Zeit danach. Vor diesem 5. Oktober war Willi Millowitsch, Heidi Kabel und Co. Lieb, nett, manchmal irgendwie lustig. Schlag 23 Uhr an besagtem Tag lief dann die erste Folge von „Monty Python’s Flying Circus“ und die Welt war eine andere. Zum ersten Mal war hierzulande im Fernsehen eine Komik zu sehen, die anarchisch war. Respektlos. Die Grenzen sprengte. Und die – für die damalige Zeit – ein Tempo hatte, das einem den Atem nahm. Okay, es gelang den Pythons nicht, Willi und Heidi sofort von den Bildschirmen zu fegen, aber sie schufen sich eine zunächst kleine, stetig größer werdende Fangemeinde, die sich regelmäßig bis spät in die Nacht wachhielt, wenn eine neue Folge des „Flying Circus“ in den Programmzeitschriften angekündigt wurde. 5 Jahre lang, von 1969 bis 1974 drehten Sie ihre überdrehte TV-Show, und zwei Folgen drehten Sie sogar auf deutsch. So groß war die Fangemeinde da schon geworden. Monty Pythons ganze Fernsehherrlichkeit wird diese Woche – restauriert und mit zahlreichen Extras versehen – auf Blu-ray wieder veröffentlicht. Die Blu-ray lohnt auch für TV-historisch nicht Interessierte: der wilden Komik der Truppe merkt man beinahe nicht an, dass es schon über fünfzig Jahre her ist, dass sie auf die Fernsehschirme los gelasssen wurden.

[Tipp der Woche] Zeitlos brüllkomisch: „Der Partyschreck“ in Sonderedition auf Blu-ray

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Video-Link: https://youtu.be/SU9s8L7Sewg

Die Filmkomödie ist in Gefahr. Und mit Filmkomödie meine ich jetzt nicht irgendwelchen zu lauwarm gebadeten RomCom-Kram, wo der Gipfel der Komik erreicht ist, wenn der Bräutigam so tut, als habe er die Braut vor der Hochzeit nicht gesehen. Nein, ich meine anarchische, zum Brüllen komische, respektlose Filmkomik, bei der man im Kinosessel von einem Erstickungsanfall in den anderen ereilt wird. Ich rede von Filmen wie „Der Partyschreck“ mit Peter Sellers. In diesem Film geht es um den glücklosen Kleindarsteller Hrundi V. Bakshi, der statt gefeuert zu werden eine Einladung zu einer mondänen Hollywood-Party erhält. Genauso gut hätte man eine Bombe in der Party-Location hochgehen lassen können, denn der notorische Pechvogel Bakshi richtet in wunderbarer Arglosigkeit ein Chaos an, das man sonst nur aus Katastrophenfilmen kennt. Dieser Film erscheint am 4. März auf Blu-ray in einer Special Edition, der zwei mit Extras vollgepackte DVDs beiliegen. Und ich kann nur jedem raten, hier zuzuschlagen, denn langsam muss man sich sorgen machen, wie lange man Filme wie den Partyschreck noch ansehen kann, ohne sich durch ein Meer von Disclaimern und Trigger-Warnungen klicken zu müssen, bevor endlich der Vorspann auf dem heimischen Bildschirm erscheint. Man werfe einen Blick auf die jüngsten Userkritiken zu diesem Film in der IMDB und staune: Diesem Klassiker der Filmkomik (der einen festen Stammplatz in meinen persönlichen Top Ten inne hat) wird Rassismus unterstellt, und „kulturelle Aneignung“ und ähnlich woker Blödsinn. weiterlesen…

Vom Sofa auf die Klippen des Wahnsinns: Jason Reitman’s Home-Movie-Remake der „Braut des Prinzen“

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Video-Link: https://youtu.be/lR8pA_WV9QI

Unsereins setzt sich im Lockdown aufs heimische Sofa, guckt Netflix leer und beschwert sich über alles Mögliche. Kreative Genies wie Hollywood-Regisseur Jason Reitman schalten die Smartphone-Kamera ein und drehen locker aus der Hüfte ein mit minimalen Mitteln (und – zugegeben – einigen SEHR namhaften Darstellern) genial ausgestaltetes Remake des Abenteuer-Klassikers „Die Braut des Prinzen„, der seinerseits auf William Goldmans ironischem Meisterwerk „Die Brautprinzessin“ basiert. Bitte, nehmt euch die Zeit und schaut Reitmans Homme-Movie-Remake in Gänze an, das sind 70 Minuten voller Einfallsreichtum und Liebe zum Detail, die sich lohnen. Reitman hat das übrigens gemacht, um Geld für „World Central Kitchen“ zu sammeln. Wenn euch der Film gefällt, könnt ihr ja vielleicht was spenden. (Es war übrigens wieder mal Jason Kottke, der mich auf diese Perle aufmerksam gemacht hat.)