Zweimal Dieter, die 64er Zukunft und die Jungs aus Dullumbimby – die Links der Woche vom 22.5. bis 28.5.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Auch wenn vielen von uns die Lockerungen nicht schnell genug kommen, es ist Wochenende, jetzt können wir uns alle zumindest ein bisschen locker machen. Zur Lockerungshilfe bringen wir euch, wie jeden Freitag, unsere Links der Woche, die besten Gesichten und Videos, die uns diese Woche unter den Mauszeiger gekommen sind. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Clint und Jeff lassen es krachen – „Die Letzten beißen die Hunde“ im TV

In den 70er Jahren wurde Clint Eastwood vom Star zum Superstar. Kein Wunder, in dieser Zeit hat er einen Satz herausragender Filme rausgebracht. Western wie „Ein Fremder ohne Namen“, die Dirty-Harry-Cop-Thriller, die „San Fernando“-Komödien – es ist schlichtweg ein Wahnsinn, was dem Mann in dieser Zeit alles gelungen ist. Ein Film ragt allerdings aus dieser Epoche heraus. „Die Letzen beißen die Hunde (Thunderbolt and Lightfoort)“ ist für mich DER ikonische Eastwood-Film der 70er. „Thunderbolt and Lightfoot“, wie der Film im Original heißt, ist eine mutige, kaltschnäuzige Mischung aus Action-Thriller, Heist-Movie und Buddy-Komödie. Man wird knapp zwei Stunden lang bestens unterhalten, sieht Kino-Archetypen, die gleich wieder gebrochen werden, genießt kernige Action, furztrockene Dialoge und – das unterschätzt man ja gern bei Action-Filmen – absolut herausragende Schauspielerei. Dass es dem jungen, entfesselnd aufspielenden Jeff Bridges nicht gelingt, seinen Mitstreitern den Arsch abzuspielen, sondern dass Eastwood, Kennedy und Lewis mit gelassener Lakonie erfoglreich dagegenhalten ist eins der Erfolgsgeheimnisse des Films, dessen Regisseur übrigens Michael Cimino heißt. Auch kein kleines Licht am Filmhimmel. Wer den Film noch nicht kennt, MUSS ihn anschauen, alle anderen können sich ein Wiedersehen gönnen. Am Freitag vor Pfingsten, um 22 Uhr 25 auf 3sat.

Die R-Zahl, das „Miracle Sudoku“ und die Puppen des FC Seoul – die Links der Woche vom 15.5. bis 21.5.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag bzw. für einige auch St. Brück, denn gestern war ja Himmelfahrt- Egal wie, es wird Zeit, das Wochenende einzuläuten, und zum Wochenende gehören die Links der Woche wie die Schaumkrone zum frisch gezapften Pils. Und hier sind sie denn auch, die besten Geschichten und Videos, die mir diese Woche unter den Mauszeiger gekommen sind. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Messer raus! – „Knives Out“ auf Blu-ray

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/x8lep-IErac

Bis Ende letzten Jahres war das Whodunit-Genre1 mausetot. Action-Thriller und Co. hatten der Agatha-Christie-Mörderjagd anscheinend komplett den Garaus gemacht, sowas wollte man nur noch in Miss-Marple-Wiederholungen auf Nischensendern angucken. Doch dann kam „Knives Out“ und defibrillierte die togeglaubte Täterhatz in spektakulärer Weise. Zutaten? Ein exquisiter Cast (angeführt von einem brillanten Daniel Craig), ein fintenreiches Drehbuch, dass sich selbst nicht allzu Ernst nimmt und ein paar überraschend neuartige Ideen parat hat2 und eine gediegene, für gute Laune sorgende Regie haben für einen Kassenerfolg gesorgt. Vollkommen zurecht, der Film macht einfach Spaß, ohne übermäßig nostalgisch zu sein. Am Freitag erscheint die der Film – mit Extras gespickt3 auf Blu-ray.

[Tipp der Woche]Spannend, verstörend, umstritten – „Oldboy“ auf Blu-ray

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/bYmHA4pB63w

Der Geschäftsmann Oh Dae-su wird – am Geburtstag seiner Tochter – entführt und in einem fensterlosen Zimmer gefangen gehalten, in dem sich nichts als ein Fernseher befindet. 15 Jahre lang wird er dort festgehalten, ohne zu erfahren, warum. Ohne zu erfahren, von wem. Dann wird er plötzlich freigelassen und versucht, herauszufinden, wer ihm das angetan hat. Und warum

Oldboy“ ist vermutlich der verstörendste Rache-Thriller aller Zeiten. Die Prämisse der Story wird einem als beängstigend plausibel verkauft, man fiebert mit dem Protagonisten mit, um zu erfahren, was hinter dem ganzen steckt. An der Auflösung der Geschichte scheiden sich die Geister. Die einen finden Sie genial, die anderen bezeichnen sie als gekünstelt und enttäuschend. Wie man zu dem Ende auch steht, der Film ist mordsspannend, un die Bilder, mit denen Regisseur Chan-wook Park die Geschichte erzählt, brennen sich einem förmlich in die Augen. 2013 ab’s ein US-Remake mit Josh Brolin, das Original, das am kommenden Donnerstag auf Blu-ray erscheint, bleibt unerreicht.

[Tipp zum Wochenende] Rattenrennen im Knast – „Shot Caller“ auf ProSieben

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/emQqXJsa9S0

Für Freunde des knallharten Knast-Thrillers gibt es am Sonntagabend um 22 Uhr 25 keine Alternative: um 22 Uhr 25 wird ProSieben eingeschaltet, um der TV-Premiere von „Shot Caller“ beizuwohnen. Der Börsenmakler Jacob Harlon (Nikolaj Coster-Waldau) verursacht betrunken einen Autounfall und wandert in den Knast. Dort muss er sich entscheiden, ob er Täter oder Opfer sein will. Und die Entscheidungen, die er im Knast trifft, werden Auswirkungen auf seine Familie haben. „Shot Caller“ ist ein typischer Knast-Thriller: hart, oftmals brutal und mordsspannend. Der Film ist jedoch keine oberflächliche Prügelorgie, er hat genügend Tiefe, um den Zuschauer nicht nur bestens zu unterhalten sondern auch zum Nachdenken anzuregen. Cooler Film.

[Tipp der Woche] Hucks Traum vom Wrestler – „The Peanut Butter Falcon“ auf Blu-ray

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/2xEyuLodfTA

Hast du als Junge mit roten Ohren mehrmals „Huckleberry Finn“ gelesen? Und warst im letzten Dezember nicht im Kino, um „The Peanut Butter Falcon“ anzuschauen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um die Blu-ray dieses wunderbaren modernen Abenteuerfilms zu ordern, die diese Woche in den Handel kommt.
Der junge Zac (Zack Gottsagen) leidet am Down-Syndrom und träumt davon, Profi-Wrestler zu werden. Er reißt aus dem Heim aus, um auf eine Profi-Wrestlign-Schule zu gehen, die er aus der TV-Werbung kennt. Auf der Flucht lernt er den Klein-Gangster Tyler (Shia LaBoeuf) kennen, der ihn widerwillig unter seine Fittiche nimmt. Die beiden absolvieren gemeinsam eine ODyssee durch die USA; wie seinerzeit Huck und Jim.
Die Parallelen zu Mark Twains Jahrhundertroman sind offensichtlich, der Film bedient offensiv dieses Mississippi-Feeling. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ist sensationell, die Story hat alles, was eine moderne Abenteuer-Story braucht: Action, Humor, Spannung und eine gehörige Portion Sentiment. In einem übertrifft der Film das Twainsche Vorbild sogar1Was allerdings nicht sonderlich schwierig war2: Das Ende ist viel besser.

[Tipp des Tages] Suspense on a Train – „Last Passenger“ auf Tele 5

Falls ihr heute Abend zuhause seid1, macht ihr überhaupt nix falsch, wenn ihr um 20 Uhr 15 auf der Fernebdienung den Knopf für Tele 5 drückt. Denn da läuft „Last Passenger – Zug ins Ungewisse„, eine B-Moive-Perle aus Großbritannien. Die Story ist einfach: Dr. Lewis Shaler ist mit seinem Sohn im Zug unterwegs und stellt fest, dass der Lokführer die Bremsen sabotiert hat, um mit einem Zugunglück Selbstmord zu begehen. Das versucht Dr. Shaler natürlich zu verhindern… Okay, dieser Plot ist nicht unbedingt neu und ziemlich vorhersehbar ist er auch. Aber dieses für ganz kleiens Geld gedrehte B-Movie hat Charme, Tempo und ist mordsspannend. Wenn ihr den Film noch nicht kennt, gibt’s keinen Grund, Tele 5 nicht einzuschalten.

[Tipp der Woche] Der wahre Rocky heißt Chuck – Biopic über Rocky Balboas Vorbild

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/PtPRaZhaKXA

Der Name Chuck Wepner sagt nur noch echten Box-Experten etwas. Die wissen (vielleicht), dass Wepner vor 50 Jahren ein eher durchschnittlicher Schwergewichts-Profi war. Überdurchschnittlich waren hingegen seine Nehmerqualitäten, die er einmal gegen Muhammad Ali unter Beweis stellen konnte, gegen den er 1975 sagenhafte 14 Runden durchhielt, bis Ali ihn in der 15. endlich auf die Bretter schickte. Diesen Fight hat auch der damals vollkommen unbekannte Schauspieler Sylvester Stallone angeschaut, und dabei fiel ihm eine Geschichte ein: über einen durchschnittlichen Boxer mit großen Nehmer- und Kämpferqualitäten, der einen Kampf gegen den Weltmeister bekommt. Genau, Stallone hat sich für Rocky Balboa Chuck Wepner zum Vorbild genommen. 2016 wurde Wepners Geschichte verfilmt. „Chuck – der wahre Rocky“ kam hierzulande nicht in die Kinos sondern wurde direkt auf DVD und Blu-ray gestartet. Am kommenden Sonntag läuft der Film um 22 Uhr 50 auf RTL II. Wer den direkten Vergleich ziehen möchte, kann sich um 20 Uhr 15 auf dem gleichen Sender Stallone als Balboa in „Creed – Rocky’s Legazcy“ anschauen.