Wenn’s mal so richtig pressiert…

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Man kennt das leider: Irgendwann überhört jeder Mal den Wecker. Oder dreh tsich für fünf Minuten auf die andere Seite, aus denen dann 50 Minuten werden. Was auch immer wie passiert ist: Man ist dramatisch spät dran, kann aber auf keinen Fall unrasiert aus dem Haus gehen. Für eine ausgiebige Nassrasur bleibt keine Zeit, wir müssen einen Quickie durchziehen. Hier kommen ein paar Tipps, wie ihr euch in 1 bis 3 Minuten gründlich mit dem Hobel rasieren könnt. weiterlesen…

[Küchentipp] Lasst die Zwiebeln weg!

Es ist ungefähr ein Jahr her, dass ich meinen letzten Beutel Zwiebel gekauft habe. Der war – wie immer – nach ein paar Tagen alle, und seitdem ich den leeren Beutel in den Mülleimer befördert habe, hat sich das Essen, was ich tagtäglich zusammenkoche, entscheidend verbessert.

Wie? Was? Wie soll das gehen, Essenmachen ohne Zwiebeln? Was kommt als nächstes, Kochen ohne KüBi1? Nein, keine Sorge, beim Betreten meiner Küche mache ich nach wie vor halbautomatisch ein KüBi auf, und selbstverständlich mache ich noch Zwiebeln ans Essen. Geht ja nicht Ohne. Zwiebeln geben Geschmack, Körper, Bindung, Zwiebeln gehören in (fast) jedes Gericht. Es muss nur nicht mehr die hundsordinäre deutsche Speisezwiebel sein. Denn deren Qualität hat – das ist meine Erfahrung – in den letzten Jahren dramatisch nachgelassen.

Zwiebeln aus dem Supermarkt oder gar vom Discounter hab ich schon länger nicht mehr gekauft. Meist war die Hälfte des Beutelinhalts schon halb vergammelt, und die lose Ware, die man angeboten bekam, war auch nicht das Gelbe vom Ei: seifiger Geruch, penetranter. muffiger Geschmack… sowas hab ich nur sehr ungern ans Essen getan, und mittlerweile sind die Speisezwiebeln, die ich auf dem Markt angeboten bekomme, auch nicht viel besser. Weiß der Teufel, was die ZWiebel-Anbauer sich denken. Dass die Leute eh jeden Scheiß kaufen, egal wie er riecht und schmeckt.

Dabei geht es anders, und zwar ohne großen Aufwand. Wo ich früher „normale“ Zwiebeln genommen habe, nehm ich jetzt rote Zwiebeln. Frühlingszwiebeln. Oder Schalotten. Schon das Handling macht einen enormen Unterscheid. Rote Zwiebeln und Schalotten lassen sich deutlich einfacher pellen als die normale Ware, auch der vollreife Glitsch, mit dem sich die gealterte Zwiebel meinem Messer gern entziehen wollte, kommt bei Schalotten und roten Exemplaren nicht vor, und Frühlingszwiebeln müssen sowieso nur gewaschen und gescheibelt werden.

Geschmacklich ist’s sowieso besser: meine drei Ersatz-Zwiebeln schmecken grundätzlich feiner, delikater und edler als die, die ich nicht mehr kaufe. Okay, ich muss ein paar Cents mehr auf den Tisch des Händlers legen. Mach ich aber gern. Lohnt sich. Was denkt ihr?

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVI): Christian Stöcker

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„Eine Pandemie ist kein Krieg. Es geht nicht darum, einen Hügel zu erstürmen und von oben alle Feinde zu erschießen. Es geht nicht darum, einen Gegner mit überlegener Feuerkraft in die Knie zu zwingen. Es geht nicht um Mensch gegen Mensch, sondern um Mensch für Mensch. Es geht nicht um Tapferkeit. Es geht um Würde.“

Christian Stöcker

Rasur-Oldtimer: Flohmarktfunde auf den Stand bringen

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Video-Link: https://youtu.be/uODp6ubYfok

Über die routinemäßige Reinigung unserer Hobel und Rasierpinsel hab ich hier ja schon des öfteren geschrieben. Was ist aber, wenn man bei ebay oder auf dem Flohmarkt ein antikes Schätzchen ergattert hat? Eine seit Jahrzehnten unbenutzte Rarität, die man gern wieder ihrem ursprünglichen Zweck, der Bartstoppelentfernung, zuführen würde? Die man aber vorher gründlich1reinigen MUSS? Wie geht man da zu Werke? Das oben gepostete Video gibt wertvolle Tipps.

Varions Geschichten aus der Arbeitswelt: Wenn man einen Lehrling bekommt

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Video-Link: https://youtu.be/zGUv5sc3TCI

Auf Varion und seine Comedy-Videos bin ich vor ein paar Wochen gestoßen. Ich mag den Kerl: Er hat ein Super-Timing, sein Dead-Man-Approach bringt mich zum Lachen und er macht authentische Sachen aus der Welt arbeitender Menschen. Mit diesen Videos gibt’s hier eine kleine Sommer-Serie. Viel Spaß!

Das männliche Zitat der Woche (LXXXV): Günther Krabbenhöft

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In Berlin ist es ja so, dass selten was schöner wird. Da ist immer so ein gewisser Chic der Verwahrlosung. Sowohl in der Stadt als auch bei den Menschen. Hier kann man alles tragen, was seit Beendigung der Luftbrücke in den Kleiderdecken ist.“

Günther Krabbenhöft

Der Tagesspiegel hat letzte Woche einen schönen Pdcast mit Krabbenhöft rausgehauen, hier kann man reinhören.

Messertechnik mit Jacques Pépin

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Video-Link: https://youtu.be/JMA2SqaDgG8

Ich hab schon vielen Fernsehköchen zugeschaut. Die mit Abstand beste Messertechnik von allen hat Jacques Pépin, hierzulande beinahe unbekannt, in den USA ein Superstar. Hier erklärt er den richtigen Umgang mit Küchenmessern.