Das männliche Zitat der Woche (LXXXVIII): Ferdinand Lassalle

Bundesarchiv, Bild 183-J0827-500-002 / CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

„Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daß »das Aussprechen dessen, was ist,« ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen großen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle große politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“

Ferdinand Lassalle

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVII): Cory Doctorow

„Was wäre denn, wenn nicht die Argumente sondern das Materielle das Entscheidende für Verschwörungstheoretiker wäre? Was wäre, wenn das Trauma, ständig tatsächliche Verschwörungen erleben zu müssen – Verschwörungen zwischen reichen Leuten, ihren Lobbyisten und Politikern mit dem Ziel, unbequeme Fakten und Indizien für illegale Machenschaften aus der Welt zu schaffen (derartige Verschwörungen sind auch unter der Bezeichnung „Korruption“ bekannt) – die Menschen anfällig für Verschwörungstheorien machen würde?“

Cory Doctorow

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVI): Christian Stöcker

Foto: re:publica / CC BY-SA 3.0 DE

„Eine Pandemie ist kein Krieg. Es geht nicht darum, einen Hügel zu erstürmen und von oben alle Feinde zu erschießen. Es geht nicht darum, einen Gegner mit überlegener Feuerkraft in die Knie zu zwingen. Es geht nicht um Mensch gegen Mensch, sondern um Mensch für Mensch. Es geht nicht um Tapferkeit. Es geht um Würde.“

Christian Stöcker

Das männliche Zitat der Woche (LXXXV): Günther Krabbenhöft

wal_172619 / Pixabay

In Berlin ist es ja so, dass selten was schöner wird. Da ist immer so ein gewisser Chic der Verwahrlosung. Sowohl in der Stadt als auch bei den Menschen. Hier kann man alles tragen, was seit Beendigung der Luftbrücke in den Kleiderdecken ist.“

Günther Krabbenhöft

Der Tagesspiegel hat letzte Woche einen schönen Pdcast mit Krabbenhöft rausgehauen, hier kann man reinhören.

Das männliche Zitat der Woche (LXXXIV): Humphrey Bogart

Foto: published by The Minneapolis Tribune-photo from Warner Bros. (eBay front back) [Public domain], via Wikimedia Commons

„Es gibt keine überlegene Rasse. Untersuch das Gehirn eines Menschen. Es sagt dir nichts über irgendeine Rasse. Gesundes Blutplasma kann das Leben eines jeden verwundeten Soldaten retten, egal welcher Rasse. Die Hautfarbe bedeutet nichts.“

Humphrey Bogart

Das männliche Zitat der Woche (LXXXIII): Max Goldt

Max Goldt

Foto: de:Benutzer:Smalltown Boy / CC BY-SA

“Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

Max Goldt

Das männliche Zitat der Woche (LXXXII): Kobe Bryant

tookapic / Pixabay

„Ich habe Selbstzweifel. Ich bin unsicher. Ich habe Versagensängste. Es gibt Abende, an denen ich in die Halle komme und denke: ‚Mein Rücken tut weh, meine Füße tun weh, meine Knie tun weh. Ich hab’s nicht drauf. Ich will mich nur ausruhen.‘ Wir alle haben Selbstzweifel. Man verleugnet sie nicht, aber man kapituliert auch nicht vor ihnen. Man umarmt sie.“

Kobe Bryant