Das männliche Zitat der Woche: Mesut Özil (XIIC)

Foto: Anish Morarji from St Albans, England, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

„Kinder träumen davon, die Weltmeisterschaft zu gewinnen oder die Champions League – nicht irgendeine Super League. Zur Faszination großer Spiele gehört, dass sie nur ein- oder zweimal im Jahr stattfinden, nicht jede Woche. Das (mit der Super League) ist sehr schwer zu verstehen für all die Fans da draußen…“

Mesut Özil auf Twitter

Das männliche Zitat der Woche (LXXXIX): Bruce Springsteen

Foto: Bill Ebbesen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

„Es gibt keine Kunst im Weißen Haus. Es gibt keine Literatur, keine Poesie, keine Musik. Es gibt keine Haustiere im Weißen Haus. Keinen besten Freund des Menschen, keine Familienkatze namens Socks. Es gibt keine Bilder der Präsidenten-Familie in der Freizeit: keine Obamas am Strand von Hawaii, keine Bushs beim Fischen in Kennebunkport, keine Reagans beim Reiten, keine Kennedys beim Football spielen am Cape. Was ist mit diesem Land geschehen? Wo ist all der Spaß, die Freude. der Ausdruck von Liebe und Glück geblieben? Wir hatten einen Präsidenten, der die Nation besänftigt und beruhigt hat anstatt sie zu spalten. Jetzt sind wir steuerlos und freudlos. Wir haben die kulturellen Aspekte verloren, die Amerika immer Größe verliehen haben. Wir haben unser Mojo verloren, unsere Freude, unser Glücklichsein, die Freude, die wir beim Anfeuern anderer empfunden haben – das Teilen menschlicher Erfahrungen, auf das es letztlich ankommt. Wir müssen unser Land zurückerobern.“

Bruce Springsteen

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVIII): Ferdinand Lassalle

Bundesarchiv, Bild 183-J0827-500-002 / CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

„Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daß »das Aussprechen dessen, was ist,« ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen großen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle große politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“

Ferdinand Lassalle

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVII): Cory Doctorow

„Was wäre denn, wenn nicht die Argumente sondern das Materielle das Entscheidende für Verschwörungstheoretiker wäre? Was wäre, wenn das Trauma, ständig tatsächliche Verschwörungen erleben zu müssen – Verschwörungen zwischen reichen Leuten, ihren Lobbyisten und Politikern mit dem Ziel, unbequeme Fakten und Indizien für illegale Machenschaften aus der Welt zu schaffen (derartige Verschwörungen sind auch unter der Bezeichnung „Korruption“ bekannt) – die Menschen anfällig für Verschwörungstheorien machen würde?“

Cory Doctorow

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVI): Christian Stöcker

Foto: re:publica / CC BY-SA 3.0 DE

„Eine Pandemie ist kein Krieg. Es geht nicht darum, einen Hügel zu erstürmen und von oben alle Feinde zu erschießen. Es geht nicht darum, einen Gegner mit überlegener Feuerkraft in die Knie zu zwingen. Es geht nicht um Mensch gegen Mensch, sondern um Mensch für Mensch. Es geht nicht um Tapferkeit. Es geht um Würde.“

Christian Stöcker

Das männliche Zitat der Woche (LXXXV): Günther Krabbenhöft

wal_172619 / Pixabay

In Berlin ist es ja so, dass selten was schöner wird. Da ist immer so ein gewisser Chic der Verwahrlosung. Sowohl in der Stadt als auch bei den Menschen. Hier kann man alles tragen, was seit Beendigung der Luftbrücke in den Kleiderdecken ist.“

Günther Krabbenhöft

Der Tagesspiegel hat letzte Woche einen schönen Pdcast mit Krabbenhöft rausgehauen, hier kann man reinhören.