Das männliche Zitat der Woche (LXXXIII): Max Goldt

Max Goldt

Foto: de:Benutzer:Smalltown Boy / CC BY-SA

“Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

Max Goldt

Das männliche Zitat der Woche (LXXXII): Kobe Bryant

tookapic / Pixabay

„Ich habe Selbstzweifel. Ich bin unsicher. Ich habe Versagensängste. Es gibt Abende, an denen ich in die Halle komme und denke: ‚Mein Rücken tut weh, meine Füße tun weh, meine Knie tun weh. Ich hab’s nicht drauf. Ich will mich nur ausruhen.‘ Wir alle haben Selbstzweifel. Man verleugnet sie nicht, aber man kapituliert auch nicht vor ihnen. Man umarmt sie.“

Kobe Bryant

Das männliche Zitat der Woche (LXXVIII): Bob Loveless

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Video-Link: https://youtu.be/ye5JAdAHpQc

„Wenn ein Mann ein Messer in die Hand nimmt, überkommt ihn eine alte Erinnerung aus dem gemeinsamen Unbewussten. Ein Messer ist eine archaische Erfahrung. Es war das erste Werkzeug und die erste Waffe des Menschen. Der Mensch hat Feuerstein zu Schneiden geschärft, bevor er das Rad erfunden hat. Egal, wie hoch wir uns entwickelt haben, ein Messer bringt uns zurück in die Höhle.“

Bob Loveless, Messermacher

Das männliche Zitat der Woche (LXXVI): Montaigne

Abb.: Thomas de Leu [Public domain]

„Da wir uns miteinander nur durch das Wort verständigen können, verrät, wer es fälscht, die menschliche Gemeinschaft. Das Wort ist der einzige Weg, auf dem wir unseren Willen und unser Denken austauschen, es ist der Mittler unserer Seele. Wenn es uns verloren geht, geht der Zusammenhalt zwischen uns verloren, und wir haben keine Kenntnis mehr voneinander. Wenn es uns betrügt, zerstört es all unseren Umgang und zerreißt alle Bande des menschlichen Miteinanders.“

Montaigne

(mit Dank ans Alternativlos-Aquarium)