[Tipp des Tages] Der Außenseiter-Samurai – „Ronin“ im TV

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Video-Link: https://youtu.be/_3CBxiCQlxs

Ein Ronin ist ein Samurai, der keinem Herren dient, und in „Ronin“ haben wir es mit mehreren dieser Kerle zu tun. Ein Haufen Gangster und Agenten – bei keinem weiß man, für wen er arbeitet bzw. ob er für jemanden oder auf eigene Rechnung arbeitet – sind hinter einem mysteriösen Koffer her. Was in dem Koffer ist, ist auch nicht so ganz klar, aber letztlich ist das egal: Wichtig ist, dass die Iren den Koffer wollen. Und die Russen. Und andere vervorragende Nationen bestimmt auch. Und um an den Koffer zu bekommen, ist den Agenten und Gangstern, die hinter dem Ding herkommen, jedes Mittel recht. Hier wird betrogen, gemeuchelt, sabotiert und geprügelt, dass es die reine Freude ist. Auch schauspielerisch ist der Film vom Allerfeinsten: Robert de Niro, Jean Reno, Jonathan Pryce, Sean Bean, Michael Lonsdale, Stellan Skarsgård – die Namen sprechen wohl für sich selbst, da kann sogar Katharina Witt(!) eine Russin spielen, ohne weiteren Schaden anzurichten. „Ronin“ war und ist ein grpßer Kino-Spaß, einer der besten AGenten-Thriller überhaupt. Heute Abend läuft er um 20 Uhr 15 auf kabeleins.

Mit starken Schotten kann der Winter kommen…

Am letzten Sonntag haben wir die Uhr auf Winterzeit umgestellt, ich hab aber schon deutlich vorher den Bay Rum von Lustray in meine Aftershave-Rotation aufgenommen. Bay Rum ist „mein“ Winter-AS, und  jetzt stellte sich die Aufgabe, eine passende Rasierseife in meine Winter-Rotation aufzunehmen. Die frischen, erfrischenden Seifen haben ihren Platz ja eher im Frühling und im Sommer, im Winter bevorzuge ich kräftige, quasi „wärmende“ Aromen, wenn ich mich rasiere. Vor ein paar Jahren habe ich für diesen Zweck Rasierseifen mit Schafwollfett (Lanolin) für micht entdeckt. Die haben nicht nur einen pflegenden Effekt, der in der kalten Jahreszeit sehr willkommen ist, die bringen auch einen diskreten, zarten Lammbratenduft bei, der mich an so manchen wunderbaren Urlaub in Großbritannien erinnert. Eine solche Rasierseife soll es auch in diesem Jahr sein. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Er ist endlich wieder da – „Borat Anschluss Moviefilm“ im Stream

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Video-Link: https://youtu.be/bdpEUfgCmtE

Der erste Borat-Film hat das Publikum gespalten: Für die einen war es eine Sternstunde der Impro-Comedy1, die anderen fanden ihn konfus, öde und geschmacklos. Ich war zwiegespalten, als ich den ersten Borat angesehen hatte: Einerseits konnte ich nicht umhin, Sacha Barons Cohens Meisterschaft als Impro-Comedian zu bewundern, und die wunderbare, grenzensprengende Geschmacklosigkeit hat mir auch sehr zugesagt, aber: mir hat eine richtige Story gefehlt, und irgendwann hat sich die Masche doch wiederholt und wurde langweilig. Aber Sacha Baron Cohen hat scheinbar meine Gedanken gelesen und sich richtig Mühe gegeben zu haben, meine Wünsche zu erfüllen: „Borat Anschluss Moviefilm“ hat zwar immer noch reichlich mit versteckter Kamera gedrehte Impro-Szenen, aber Cohen hat sich ein gescheites Drehbuch gegönnt und den Film mit einer Story und einem Haufen gescripteter Gags ausgestattet. Die samt und sonders so wunderbare böse, gemein und geschmacklos sind, dass jeder aufrechte Social Justice Warrior spätestens nach zwanzig Minuten in Schnappatmung verfällt und ein umgehendes Verbot des Films fordert. Borat wird nach 14 Jahren Zwangsarbeit (der erste Film ist in Kasachstan nicht so gut angekommen) vom kasachischen Präsidenten wieder in die USA geschickt, diesmal mit dem Auftrag, Vize-Präsident Mike Pence ein Geschenk zu überbringen, damit der bei Trump Gutwetter für Kasachstan macht. Und das Geschenk ist durchaus speziell…

Ich hab mich schlapp gelacht, trotz des einen oder anderen Durchhängers. Der Film wird derzeit auf amazon prime gestreamt.

Ein Brief vom Boss, die schlimmste Leiter und Pizza vom Grill – die Links der Woche vom 16.10. bis 22.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Das sind schwierige Zeiten, in denen wir leben. Ich kenn Leute, die drehen schon den Fernseher ab, wenn Nachrichten kommen, weil sie die Corona-Schreckens-News nicht mehr hören wollen oder können. Ich werd auch so langsam mürbe, aber ich halt noch durch und informier mich, was bleibt einem denn anderes übrig? Und bei meinen Informationsrundgängen durchs Internet find ich natürlich nicht nur Horror-News von Corona und/oder Donald Trump, sondern auch ein paar richtig gute, spannende und komische Geschichten, Material für die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, alles linkfrisch unter dem Mauszeiger hervorgeholt. weiterlesen…

Das männliche Zitat der Woche (LXXXVIII): Ferdinand Lassalle

Bundesarchiv, Bild 183-J0827-500-002 / CC-BY-SA, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

„Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daß »das Aussprechen dessen, was ist,« ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen großen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle große politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist.“

Ferdinand Lassalle

Wenn’s auf die Konturen ankommt…

zeradodich / Pixabay

Menschen die – sagen wir es mal freundlich – sich noch nicht wirklich intensiv mit der Materie befasst haben, unterstellen Männern, die Bart tragen, gern eine gewisse Faulheit. „Der macht sich’s einfach und lässt sich einen Bart stehen. Damit er sich nicht rasieren muss.“ Derart merkbefreite Statements hört man öfters. Das Gegenteil ist natürlich meistens der Fall. Dur wer bartmäßig auf der Alp-Öhi-Schiene unterwegs ist und dass Gestrüpp munter wuchern lässt, weil’s ja doch nur die Ziegenherde zu Gesicht bekommt, spart im Badezimmer Zeit. Wer einen gepflegten, mehr oder weniger gestylten Bart bevorzugt, dürfte mit dessen Pflege und Rasur mehr Zeit im Bad verbrauchen als unkomplizierte Männer wie ich, die sich morgens einfach ratzfatz alle Haare aus dem Gesicht schaben. Wer die Konturen seines Barts sauber ausrasieren will, braucht mehr Zeit als der, der alles platt macht. Zeit und Mühe sparen kann man aber mit einem cleveren Spezial-Rasierapparat.  weiterlesen…