[Männeressen] Festmahl des faulen Kochs – der Tafelspitz

Tafelspitz mit Meerrettichsauce und Blattspinat

Wenn ich was richtig Gutes essen will, aber keinen Bock zum Kochen habe, dann koch ich Tafelspitz. Weil man mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an köstlichem Rindfleischgeschmack erzielt. Wobei „Minimum an Aufwand“ noch stark übertrieben ist. „Null Aufwand“ wäre beinahe treffender. Ein Tafelspitz kocht sich nämlich von alleine. Die einzige Aufgabe des Kochs beim Tafelspitz-Kochen besteht darin, aufzupassen, dass der Tafelspitz nicht kocht. weiterlesen…

Im Wartesaal der Nassrasur

Ein Thema, das in den Nassrasurforen immer wieder gern diskutiert wird, ist die Einweichzeit – also die Zeit, die man zwischen Einschäumen der Bartzone und dem Ansetzen des Rasiergeräts abwarten sollte, um dem Barthaar Zeit zur Erweichung zu geben. Dass das Einweichen der Barthaare wesentlich dazu beiträgt, dass eine Rasur angenehm und mühelos verläuft, habe ich hier ja schon öfters geschrieben. Aber wie weich ist weich genug? Und wie lange brauche ich, um das Softness-Nirvana zu erreichen, das es meiner Klinge ermöglicht, das Barthaar mühelos zu durchschneiden? weiterlesen…

Vom Sofa auf die Klippen des Wahnsinns: Jason Reitman’s Home-Movie-Remake der „Braut des Prinzen“

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/lR8pA_WV9QI

Unsereins setzt sich im Lockdown aufs heimische Sofa, guckt Netflix leer und beschwert sich über alles Mögliche. Kreative Genies wie Hollywood-Regisseur Jason Reitman schalten die Smartphone-Kamera ein und drehen locker aus der Hüfte ein mit minimalen Mitteln (und – zugegeben – einigen SEHR namhaften Darstellern) genial ausgestaltetes Remake des Abenteuer-Klassikers „Die Braut des Prinzen„, der seinerseits auf William Goldmans ironischem Meisterwerk „Die Brautprinzessin“ basiert. Bitte, nehmt euch die Zeit und schaut Reitmans Homme-Movie-Remake in Gänze an, das sind 70 Minuten voller Einfallsreichtum und Liebe zum Detail, die sich lohnen. Reitman hat das übrigens gemacht, um Geld für „World Central Kitchen“ zu sammeln. Wenn euch der Film gefällt, könnt ihr ja vielleicht was spenden. (Es war übrigens wieder mal Jason Kottke, der mich auf diese Perle aufmerksam gemacht hat.)

[Tipp der Woche] Das erste Heimspiel – Superbowl LV

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/VaLhGdpmWbk

Zum 55. Mal ist es soweit: Am kommenden Sonntag findet eines DER Sportereignisse des Jahres statt, der Superbowl wird in seiner 55. Inkarnation angepfiffen. Und in diesem Jahr gibt es eine Besonderheit. Nein, nicht Corona-bedingt leere Ränge, sondern dies ist tatsächlich das erste Mal in der Geschichte, dass es einer Mannschaft aus der Stadt, in der der Superbowl stattfindet1, gelungen ist, sich ins Finale vorzukämpfen. Die Tampa Bay Buccaneers werden ein Heimspiel gegen die Kansas City Chiefs bestreiten. Pro Sieben überträgt, am kommenden Sonntag ab 22 Uhr 40.

Die Aggressivität der Lämmer, mörderischer Sport und Kicken im Schlamm – die Links der Woche vom 21.1. bis 28.1.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Wir sind nur noch Millimeter vom letzten Januar-Wochenende entfernt, die nächsten Links der Woche kommen dann im Februar auf uns zu. Wie jedes Wochenende haben wir wieder die besten Geschichten und Videos gesammelt, viel Spaß damit. weiterlesen…

Härter als Stahl – unter Umständen

WernerB / Pixabay

Das Rasierklingen stumpf werden ist so normal wie der Regen. Es ist eben so, man kann nichts dagegen Machen. Oder vielleicht doch? Im letzten Jahr wurde am MIT eine Studie erarbeitet, die ein vollkommen neues Licht auf die Beziehung zwischen Rasierklinge und Barthaar wirft. Bisher hab ich immer geglaubt, dass Klingen stumpf werden, weil sie sich bei der Rasur gewissermaßen abnutzen. Doch die Studie beweist, dass beim Rasieren etwas anderes passiert. Tatsächlich sind Barthaare unter gewissen Umständen in der Lage, Stahl zu zerbrechen.

weiterlesen…

Gedanken nach fast drei Monaten Lockdown

Fast drei Monate lang sind jetzt die Kontakte stark eingeschränkt, allein wegen der Dauer kann man Lockdown sagen, wobei andere Länder deutlich derber vorgegangen sind. Trotzdem, seit fast drei Monaten hängt man vorwiegend Zuhause rum, und die Gedanken kreisen vermehrt um die Dinge, die man besonders vermisst. Bei mir sind das

  • Kino
  • Endlich wieder Sport treiben
  • Skat mit den Kumpels
  • Bier vom Fass
  • Verreisen

Und bei euch so?

Auf die Ohren: Die Sörensen-Hörspiele

Jonny_Joka / Pixabay

Letzte Woche hatten wir ja ein echtes Fernseh-Ereignis: Der Nord-Krimi „Sörensen hat Angst“ am letzten Mittwoch hat einen Nerv getroffen. Diese Mischung aus Spannung, Empathie und extrem trockenem Humor hat die Menschen berührt, tatsächlich hab ich in meinen Timelines niemand gefunden, der den Film nicht gemocht hat. Irgendwo hab ich gelesen, dass der Film auf einem Hörspiel beruht, das Sven Stricker1 geschrieben und inszeniert hat, und bei dem Bjarne Mädel ebenfalls die Hauptrolle gespielt hat. Das hat mich interessiert, deshalb hab ich Google gefragt und gleich zwei Hörspiele gefunden, „Sörensen hat Angst“ und eine zweite Geschichte aus Katenbüll, „Sörensen fängt Feuer“. Jedes Hörspiel dauert so um die fünfzig Minuten, jedes Hörspiel macht einen Riesenspaß und in jedem Hörspiel kommt eine Figur vor, die man im Fernsehfilm weggelassen hat, Sörensens Vater. Allein über den Vater mit seiner „Elefant im Porzellanladen“-Mentalität hab ich Tränen gelacht. Beide Hörspiele dauern etwa 50 Minuten, beide sind wie der Fenrsehfilm: spannend, berührend und sehr komisch. Das Anhören kostet nix. „Sörensen hat Angst“ findet ihr u.a. in der ARD-Audiothek, „Sörensen fängt Feuer“ zum Beispiel hier.