Hohe Hufe mit 96, Ohrfeigen-Aftermath und das richtige Fluchtauto – die Links der Woche vom 25.3. bis 31.3.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Heute ist nicht nur Freitag, sondern auch 1. April. Das kümmert auf diesen Seiten jedoch niemand, den wir sind auch sehr stolz darauf, dieses Blog von Anfang an komplett Aprilscherz-frei gestaltet zu haben. Ebenso stolz sind wir wieder mal auf usnere Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, die wir während der letzten sieben Tage für euch gesammelt haben. weiterlesen…

Gratismut auf billigen T-Shirts

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Photo by nattyjeff on Pixabay

Am letzten Wochenende wurden Comedians geehrt. Die Comedienne Hazel Brugger und ihr Mann gingen in T-Shirts auf die Bühne, auf denen „Konsequenzen für Comedian XY“ gefordert wurde. Viele Mitglieder ihrer Peergroup haben Frau Brugger applaudiert, einige Medien bezeichneten ihre T-Shirt-Aktion als „mutig“.

Mit „Comedian XY“ war Luke Mockridge gemeint, dem von einer Ex-Partnerin Vergewaltigung vorgeworfen worden ist. Die Staatsanwaltschaft hat gegen Mockridge ermittelt, keine Hinweise auf Straftaten gefunden und das Verfahren eingestellt. Außerdem existiert noch ein SpOn-Artikel hinter einer Paywall, in dem Mockridge wohl ein generell übergriffiges Verhältnis zu Frauen nachgesagt wird, der m. W. aber nichts strafrechtlich Relevantes enthält1. Deswegen hat Frau Brugger aus Mockridge wohl  den „Comedian XY“ gemacht. Weil sie ein wenig mit Dreck werfen wollte, ohne ihrerseits eine Klage wegen Verleumdung zu riskieren. Eine solche Aktion „mutig“ zu nennen, ist definitiv sehr mutig.

Nochmal kurz zum Mitschreiben: Laut aktuellem Stand hat Mockridge sich nichts zu Schulden kommen lassen, was die Gerichte interessiert. Möglicherweise ist er ein Vollidiot und ein Arschloch, das sich Frauen gegenüber nicht korrekt verhält. Das ist unschön, vielleicht verachtenswert, aber mit Sicherheit nicht strafbar. Wenn man der Meinung ist, dass jemand ein Arschloch ist und dies öffentlich kundtun möchte, dann sagt man’s demjenigen ins Gesicht. Das erfordert möglicherweise Mut. T-Shirts mit Andeutungen bedrucken lassen ist billig. Kostet nur ein paar Euro im Copyshop um die Ecke.

King the Fuckers, Nacktfotos von Scarlett Johansson und ein Echsenmenschen-Interview – die Links der Woche vom 8.5. bis 14.5.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist wieder Freitag, und dieser Freitag ist seit langer Zeit endlich mal wieder gefreut habe. Warum? Na, weil heute in Berlin die Restaurants wieder aufmachen. Endlich gibt’s wieder Abwechslung von der Selberkocherei undd em Takeaway-Zeugs. Und endlich wieder Bier vom Fass! Aber bevor ich mein wohlverdientes Filetto mit lecker Pils runterspüle, gibt’s natürlich die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos der Woche, linkfrisch für euch zusammengestellt. weiterlesen…

Stan Lee, schnelles Grünzeug und die Giant-Steps-Analyse – die Links der Woche vom 9.11. bis 15.11.

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Es ist Freitag, wir haben mal wieder 5 Arbeitstage hinter uns gebracht und sind jetzt bereit, unsere Belohnung abzuholen. Das Wochenende und die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, die uns diese Woche unter den Mauszeiger gekommen sind. Stan Lee ist diese Woche natürlich ein großes Thema, ein Gärtner mit speziellen Methoden ist ebenfalls dabei, und beim Jazz der Woche schauen wir diesmal hinter die musikalischen Strukturen… weiterlesen…

Der Senna, der BVB und Miles Davis zu Weihnachten – die Links der Woche vom 8.12. bis 14.12.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, das dritte Adventswochende ist da, und hier sind wieder unsere Links der Woche, Geschichten und Videos aus der Männerwelt, alles, was uns in der Woche linkfrisch in den Browser gekommen ist. Was mir aufgefallen ist, nachdem ich die Links dieser Woche zusammengestellt habe: erstaunlich unweihnachtlich, schließlich sind es nur noch wenige Tage bis Heiligabend. Aber was soll man machen, wir machen die Themen ja nicht, wir verlinken Sie nur. Weihnachten haben wir dann noch beim Jazz der Woche eingebaut… weiterlesen…

Männer mit 80, Python in Bayern und die geilste Wasserrutsche der Welt – die Links der Woche vom 9.6. bis 15.6.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Freitagfrüh, noch ein Arbeitstag bis zum Wochenende, und ich hoffe, dass er euch nicht allzu lang wird. Denn hier sind usnere Links der Woche für euch, Geschichten und Videos aus der Männerwelt, die uns während der Woche in den Browser geraten sind: Alles, was Männer interessieren könnte! weiterlesen…

Scheiß-Fußball, Omas erschrecken und die definitive „Hit the Road, Jack“-Version – die Links der Woche vom 14.4. bis 20.4.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Nennen wir die Dinge beim Namen: rein sportlich ist die Woche suboptimal unterirdisch gelaufen. Alle drei deutschen Vereine sind – nach zum Teil durchaus dubiosen Leistungen – aus dem internationalen Wettbewerben rausgekegelt. Hat sich was mit „stärkster Liga der Welt“. Für alle Fans des FC Bayern, des BVB und des FC schalke 04, die jetzt tränenblinden Auges nach Ablenkung verlangen, aber auch für den Rest der Männerwelt gibt’s jetzt unsere Links der Woche: Geschichten und Videos, die uns Männer interessieren könnten. weiterlesen…

Neues Buch: Donnerwetter tadellos! – Kaiser, Hoffriseur und Männerbärte (mit Gewinnspiel)

DonnerwettertadellosMänner, die sich nicht nur für das möglichst reibungslose morgendliche Abschneiden ihrer Bartstoppeln interessieren, sondern sich auch noch für die Kultur und die Geschichte des Rasierens interessieren, werden in naher Zukunft beim Verlag M fündig. Heute erscheint dort „Donnerwetter tadellos – Kaiser, Hoffriseur und Männerbärte“ von Elisabeth Bartel. Hier kann Mann sich schlau machen über die Kulturgeschichte der Haar- und Bartpflege vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert hinein. weiterlesen…

Innenminister Friedrich contra Arno Nym

Typisches Werkzeug eines "anonymen Internet-Bloggers"

Es ist eine gute deutsche Tradition, dass sich unsere Bundesinnenminister mit den Gesetzen, die sie durchsetzen sollen, nicht ganz so gut auskennen. Ex-Bundesinnenminister Hermann Höcherl hat es mal sehr sinnig auf den Punkt: »Man kann nicht immer mit dem Grundgesetz unterm Arm herumlaufen.«
Bundesinnenminister Friedrich muss an seinen Vorgänger gedacht haben, als er am Wochenende bei SpOn ratlos fragte, warum »anonyme Blogger ihre Identität nicht offenbaren« müssten. Kann ja nicht alle Gesetze kennen, der gute Mann, ist ihm sicherlich entgangen, dass es zumindest in Deutschland keine »anonymen Blogger« geben kann, wegen etwas, dass sich »Impressumspflicht« nennt: sowie man hierzulande etwas ins Netz stellt, was über Persönliches oder Familiäres hinausgeht, ist Schluss mit jeder Anonymität.

Aber Friedrich wäre kein deutscher Politiker, wenn er es dabei belassen würde, Inkompetenz in Gesetzesfragen zu demonstrieren, damit kann man nicht punkten, dafür sind die Gesetze zu zahlreich, die das Bundesverfassungsgericht in den letzten Jahren als grundgesetzwidrig annulliert hat. Nee, Friedrich muss uns allen noch nachhaltig vor Augen führen, dass er von diesem Dingenskirchen, Siewissenschon, das Dings, das die Telekom in die Telefonbuchse eingebaut hat, wegen dem der Schröder die Inder hierher holen wollte, genau, das isses, das Internet… also von diesem Dingenskirchen weiß der Friedrich noch weniger als von der aktuellen Gesetzeslage.

Es gibt keine Anonymität im Internet. Jeder, der sich im Internet bewegt, hinterlässt eine meterbreite Spur auf der »Datenautobahn« (um eine für Minister Friedrich verständliche Terminologie zu benutzen), sich ein schickes Pseudonym und ein Anonymizer-Plugin für den Browser zuzulegen langt bei weitem nicht aus.
Wenn man im Netz wirklich anonym bleiben will, gibt es nur eine erfolgversprechende Strategie: Im Netz nichts veröffentlichen. Oder, noch besser, gar nicht erst ins Netz gehen. Ein Pseudonym – und das ist es ja letztlich worüber Minister Friedrich sich so echauffiert, verschafft seinem Träger nur eine höchst begrenzte Anonymität.

Nehmen wir ein Beispiel, dass die meisten von uns kennen, das Nassrasur-Forum. Hier sind die meisten User mit einem Pseudonym unterwegs, und das ist eine mehr als vernünftige Sache. Man muss nicht jedem gleich auf die Nase binden (bzw. es allzu leicht googlebar zu machen), dass man eine (möglicherweise) unvernünftig große Menge Geld für Aftershaves und Rasierseifen ausgibt, mit Gleichgesinnten Vor- und Nachteile von vollhohlen und halbhohlen Rasiermessern diskutiert oder eine neuartige Methode entwickelt hat, mit der man aus Flüssigseife und Raketenantriebsmittel einen Bomben-Schaum schlagen kann…
Jeder User MUSS die Möglichkeit haben, darüber zu entscheiden, wie er sich im Netz präsentieren möchte. Ob mit dem eigenen Namen (eine Teilnahme an Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn mit einem Nick wie »fieservermummter1962« ist nicht wirklich sinnvoll) oder einem Nickname, der einem User ein gewisses Maß an Schutz bieten kann, aber keinesfalls Anonymität.

Ein Stammgast in einer Kneipe ist den anderen Gästen meist auch nicht als Herr Dr. Wilhelm Meister sondern als »Stonsdorfer-Willy« bekannt, und da jeder weiß, das Stonsdorfer-Willy noch bei seiner Mutter in der Kronengasse 3 wohnt, ist er genausowenig anonym wie ein geschätztes Nassrasur-Forums-Mitglied, das seit Jahren unter einem fantasievollen Nick konstruktive Beiträge postet, am Mitgliederhandel teilnimmt (mit anonymer Postadresse, gell, Herr Friedrich?) und regelmäßig an Forumstreffen teilnimmt. Ohne dabei eine Papiertüte überm Kopf zu tragen.

Kurz und knapp: dieser Anonymitäts-Quatsch konnte nur einem absoluten Vollspaten einfallen, der sich das Internet täglich von seinem Dienststellenleiter ausdrucken und von einem persönlichen Referenten ungelesen abheften lässt. Von einem Denk-Kräppel, der die gewachsene Kultur des Internet noch nicht mal ansatzweise verstehen kann oder will. Von einem Innenminister, der demnächst vermutlich eine Klage gegen den Betreiber von http://www.german-hacker.de anstrengt. Weil der bestimmt was Illegales mit Elektronengehirnen macht.

Foto: Aka  / pixelio.de