[Sommertipp] Bambi und Trinity in der Oberlausitz

Man kann sagen was man will, Sommertheater, Freilichtthetaer, das hat schon was. Man muss sich nicht in die dunkle Decke werfen und keinen Kulturstrick um den Hals binden, lässige Freizeitkleidung genügt. Das Catering ist in der Regel auch eher ungezwungen, Bratwurst und Nackensteak statt Häppchen, lecker Pils statt Sektplörre. Wenn jetzt auch noch die Action auf der Bühne stimmt, dann ist der Sommerspaß beinahe nicht mehr zu toppen. Und tatsächlich kann ich euch so eine Sommertheater-Empfehlung geben. Denn in der Waldbühne Jonsdorf geht tasächlich die Post ab, da bekommt man nicht das übliche Karl-May-Gedöns zu sehen, sondern eine Bühnenbearbeitung von „4 Fäuste für ein Halleluja“. weiterlesen…

[Tipp der Woche] „Yesterday“ – Danny Boyles neuer Film kommt ins Kino

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Video-Link: https://youtu.be/SXuvKG1Jnjc

Am Donnerstag ist es soweit – endlich kommt ein neuer Film von Kult-Regisseur Danny Boyle ins Kino, und „Yesterday“ hat das Zeug zum Sommerhit. Jack Malik, ein frustrierter, erfolgloser Musiker, gerät in ein Parallel-Universum, in dem die BEatles nicht existiert haben. Und Malik wird mit Beatles-Songs zum Superstar, weil aller denken, dass er diese genialen Songs geschrieben hat… Das ist – nicht nur für Beatles-Fans – ein Riesenspaß, das ist – wie man es von Boyle gewohnt ist – sehr clever gemacht und der Soundtrack – logisch – spielt in einer ganz eigenen Liga. Sympathisches Sommerkino, für das man gern den Biergartenstuhl mit dem Kinosessel tauscht.

Robbens Rücktritt, Klick 80 und das Feuer bei Jim Beam – die Links der Woche vom 28.6. bis 4.7.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, heute geht das Wochenende an den Start und morgen die Tour de France. Für uns ist an jedem Renntag wieder Radsportprediger Aldres Lonbert im Peloton, eine Vorschau auf das diesjährige Radsport-Größtereignis haben wir ja gestern schon online gestellt. Bevor wir alle die Radschuhe in die Pedale klicken, schicken wir aber noch mal unsere Links der Woche ins Rennen. Die besten Geschichten und Videos der Woche, linkfrisch von unserem Mauszeiger auf euren Bildschirm! weiterlesen…

[Wochenendtipp] Film-Trip in den Dschungel von Neuseeland

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Video-Link: https://youtu.be/OHKhw5wO7CM

Wo die wilden Menschen jagen“ ist ein Abenteuerfilm wie er sein soll: kernig, spannend und saukomisch. Bella und Hector adoptieren Ricky, einen rebellischen Jungen, den man neudeutsch als „Problemkind“ bezeichnet. Die Sache läuft ganz ordentlich, bis Bella plötzlich stirbt. Als das Jugendamt Ricky abholen will, verdünnisiert sich der in den Dschungel. Hector geht ihm nach, und bald machen beinahe sämtliche Ordnungshüter Neuseelands Jagd auf die beiden. Da geht die Post ab, ein gewisser John Rambo lässt grüßen.

Regisseur Taika Waititi („5 Zimmer, Küche, Sarg“) lässt es ordentlich krachen, sorgt dafür, dass das Sentiment nicht die Oberhand gewinnt und liefert richtig pralle Abenteuer-Unterhaltung ab. Und wer den Film gesehen hat, sieht „Deadpool 2“ mit ganz neuen Augen, meint der Mann, der uns diesen Film ans Herz gelegt hat, Robert Hill. Am Sonnabend um 20 Uhr 15 auf Tele5.

[Klartext] Führungsqualitäten

Sie wollen Ihre Führungsqualitäten unter Beweis stellen, um sich für höhere und höchste Aufgaben zu qualifizieren? Ist doch kein Problem. Lassen Sie Ihren Laden verrotten, schicken Sie ihre Angestellten unzureichend ausgerüstet in Krisensituationen, schauen Sie tatenlos zu, wie die Kosten bei Prestige-Projekten explodieren und schließen Sie jede Menge dubiose Beraterverträge ab. Dann steht Ihnen der Weg nach ganz oben offen.

[Tipp des Tages] Lob der Faulheit – „Alexander der Lebenskünstler“ auf arte

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Alexander, der Lebenskünstler“ ist ein Film, den man nicht so schnell vergisst. Pardon, korrigiere mich, das ist ein Film, den man, wenn man ihn einmal gesehen hat, gar nicht mehr vergessen kann. Weil die Szenen, die Bilder, die One-Liner dieser stellenweise brüllkomischen, stellenweise ganz leisen Komödie immer wieder zu einem zurückkommen. Landwirt Alexander, brillant gespielt von Philippe Noiret, leidet unter seiner drakonischen Frau, die ihn kujoniert, wo sie nur kann und ständig zu noch härterer Arbeit antreibt. Als dieser Drachen bei einem Autounfall den Löffel abgibt, beschließt Alexander, fortan gar nix mehr zu machen und einfach faul im Bett zu bleiben. Dieses Konzept ist für einige von Alexanders Mitbürgern sehr überzeugend, für andere wiederum gar nicht…

„Alexander“ macht wirklich Spaß, und ist übrigens einer der Lieblings-Filme von Robert Hill. Heute Abend um 20 Uhr 15 auf arte.

[Tipp der Woche] Oscar für Toni? – die Fußball-Doku „Kroos“

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Ich gestehe: als Freund des Fußballsports und als Fan der deutschen Nationalmannschaft pflege ich ein durchaus distanziertes Verhältnis zu Toni Kroos. Trotzdem möchte ich euch diese Woche unbedingt ins Kino schicken, um euch eine Doku über diesen Mann anzuschauen… weiterlesen…

Rekordhitze, Profi-Lego und das Ende der Krawatte – die Links der Woche vom 21.6. bis 27.6.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Na, die Woche gut überstanden? War es jemandem zu heiß? Vermutlich fast allen, Gestern und heute konnten wir ein wenig abkühlen, aber ab Morgen nehmen die >Thermometer wieder richtig Fahrt auf, Sonntag soll es wieder gewaltig heiß werden. Spätestens dann ist der Moment gekommen, wo man sich in ein kühles, schattiges Eckchen zurückzieht und sich unsere Links der Woche anschaut, die besten Geschichten und Videos, die uns diese Woche unter den Mauszeiger gekommen sind.  weiterlesen…

[Klartext] Keine Selbstverständlichkeit

Das stand vor ein paar Tagen in allen Zeitungen: Auf einem Gerstenfeld bei Limburg hat’s vor ein paar Nächten gewaltig gescheppert, und dann war plötzlich ein Riesenkrater da. Laut „Berliner Zeitung“ dürfte es eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg gewesen sein, bei der der Zünder so weit verrottet war, dass die Bombe von alleine hochgegangen ist. Statistisch gesehen, geht pro Jahr hierzulande eine solche „vergessene“ Bombe hoch.

70 Jahre nach Kriegsende gehen hier immer noch Bomben hoch. Was für eine Riesen-Scheiße ein solcher Krieg ist, erfahren gesegnete Generationen wie wir nur von unseren Vorfahren oder aus Filmen und Büchern. Und deswegen vergisst man sehr leicht eine der größten Errungesschaften z. B. der EU: Frieden in Europa bzw. zwischen den EU-Staaten. Bis zur Gründung der EU haben sic die Europäer nämlich alle paar Jahre mal gegenseitig die Köpfe eingehauen. Das sollte man im Gedächtnis behalten, auch wenn man mal wieder – vollkommen zurecht – auf die Bürokraten in Brüssel schimpft. Das sollte man nicht kleinreden.

Und das sollte einen auch grundsätzlich skeptisch gegenüber Politikern machen, die die eine immer populärer werdende martialische Rhetorik pflegen, mit Gewalt in der Sprache Gewalt in der Auseinandersetzung zwischen Menschen wieder salonfähig machen und die versuchen, den Nazi-Arschlöchern etwas positives abzugewinnen. Die Nazis waren Mörder, die einen der schlimmsten Kriege aller Zeiten angezettelt haben. Krieg ist Quatsch. Und Frieden keine Selbstverständlichkeit.