Vor dem nächsten Lockdown – die Links der Woche vom 23.10. bis 29.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Der letzte Freitag vor dem neuen Lockdown ist da. Ab Montag werden die Bürgersteige wieder hochgeklappt, hoffentlich so erfolgreich, dass sie am ersten Dezember wieder runtergeklappt werden. Sicher ist nichts in diesen Zeiten. Bestimmt habt ihr euch für dieses Wochenende schon was vorgenommen. Nochmal ins Kino? Schön mit der Familie essen gehen? Viel Spaß. Und wenn ihr zwischendrin mal was Interessantes lesen oder anschauen wollt, hier sind unsere Links der Woche, die besten Geschichten und Videos der Woche, linkfrisch für euch zusammengestellt. weiterlesen…

[Klartext] Die Wellenbrecher-Chance

Peggychoucair / Pixabay

Als dieses merkwürdige Nicht-Staatsorgan von Ministerpräsidenten-und-Kanzlerin-Konferenz, das von unserer Verfassung gar nicht vorgesehen ist, gestern den neuen Lockdown verkündet hat, hätte ich mich beinahe geärgert. Paar Sachen sind ja richtig, aber einiges ist ziemlich dämlich und ein paar ganz wichtige Sachen haben sie vergessen – aber nach ein paar Stunden wütendem Vormichhingrummeln fiel mir auf: Adrenalinverschwendung. Kanzlerin hin, Ministerpräsident her, das sind arme Würstchen, die im dunklen Wald pfeifen und irgendwie versuchen, die unschöne Lage in den Griff zu bekommen, mehr nicht. Weil sie die Stellschräubchen nicht finden, mit denen die Maschine am Laufen gehalten werden kann, ohne Schaden zu nehmen, schalten sie die Maschine eben ab. Bevor sie Schaden anrichtet, der nicht wieder gut zu machen ist. Muss man vielleicht so machen, denn die Stellschräubchen kennt weltweit wohl derzeit niemand. Dann hoffen wir mal, dass der Schaden wiedergutzumachen ist, der durch den Stillstand der Maschine entsteht. weiterlesen…

[Tipp des Tages] Der Außenseiter-Samurai – „Ronin“ im TV

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Video-Link: https://youtu.be/_3CBxiCQlxs

Ein Ronin ist ein Samurai, der keinem Herren dient, und in „Ronin“ haben wir es mit mehreren dieser Kerle zu tun. Ein Haufen Gangster und Agenten – bei keinem weiß man, für wen er arbeitet bzw. ob er für jemanden oder auf eigene Rechnung arbeitet – sind hinter einem mysteriösen Koffer her. Was in dem Koffer ist, ist auch nicht so ganz klar, aber letztlich ist das egal: Wichtig ist, dass die Iren den Koffer wollen. Und die Russen. Und andere vervorragende Nationen bestimmt auch. Und um an den Koffer zu bekommen, ist den Agenten und Gangstern, die hinter dem Ding herkommen, jedes Mittel recht. Hier wird betrogen, gemeuchelt, sabotiert und geprügelt, dass es die reine Freude ist. Auch schauspielerisch ist der Film vom Allerfeinsten: Robert de Niro, Jean Reno, Jonathan Pryce, Sean Bean, Michael Lonsdale, Stellan Skarsgård – die Namen sprechen wohl für sich selbst, da kann sogar Katharina Witt(!) eine Russin spielen, ohne weiteren Schaden anzurichten. „Ronin“ war und ist ein grpßer Kino-Spaß, einer der besten AGenten-Thriller überhaupt. Heute Abend läuft er um 20 Uhr 15 auf kabeleins.

Ein Brief vom Boss, die schlimmste Leiter und Pizza vom Grill – die Links der Woche vom 16.10. bis 22.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Das sind schwierige Zeiten, in denen wir leben. Ich kenn Leute, die drehen schon den Fernseher ab, wenn Nachrichten kommen, weil sie die Corona-Schreckens-News nicht mehr hören wollen oder können. Ich werd auch so langsam mürbe, aber ich halt noch durch und informier mich, was bleibt einem denn anderes übrig? Und bei meinen Informationsrundgängen durchs Internet find ich natürlich nicht nur Horror-News von Corona und/oder Donald Trump, sondern auch ein paar richtig gute, spannende und komische Geschichten, Material für die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, alles linkfrisch unter dem Mauszeiger hervorgeholt. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Es ist noch lange nicht vorbei – „Cobra Kai“ auf Netflix

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Video-Link: https://youtu.be/Xe45mmev65o

Normalerweise hab ich’s nicht so mit Fortsetzungen. Wenn eine Geschichte rund und stimmig ist, dann ist es meinethalben vollkommen okay, dass sie nicht weitergeht. Die meisten Fortsetzungen erzählen sowieso nur die gleiche Geschichte in neuen Kulissen und mit neuen Personen. Der erste „Karate Kid“-Film aus 1984 ist so ein Fall: prima Geschichte, schlüssiges Ende, fertig. Die beiden Fortsetzungen waren überflüssig wie ein Kropf und kamen nicht annähernd an den ersten Streifen an. Als ich vor zwei Jahren erfuhr, dass Sie eine Fortsetzung des ersten Films als Serie drehen, die 35 später spielt, hab ich abgewinkt. Was soll das, bitteschön, werden?

Nun, tatsächlich eine der besten TV-Serien des 21. Jahrhunderts, wie ich jetzt zugeben muss, nachdem ich mir die ersten beiden Staffeln von „Cobra Kai“ im Eiltempo auf Netflix reingezogen habe. 30 Jahre nach dem schicksalhaften Kampf, in dem Daniel LaRusso Johnny Lawrence mit dem „Kranich“ besiegt hat, hat sich einiges geändert – und vieles nicht. Aus Daniel ist ein aalglatter, sehr erfolgreicher Geschäftsmann geworden, der ein riesiges Autohaus leitet, Johnny schlägt sich als Hilfsarbeiter durch und steht vor den Trümmern seines verpfuschten Lebens. Eine zufällige Begegnung mit dem jungen Miguel, der von ein paar Bullies gemobbt wird, inspiriert Johnny, den „Cobra Kai“-Dojo wieder aufzumachen und Jugendlichen Karate beizubringen. Als Daniel davon erfährt, rastet er aus. „Cobra Kai“ ist für ihn immer noch ein rotes Tuch. Erst versucht er, Johnny zu sabotieren. Als das scheitert, macht er den Myagi-Dojo wieder auf und konkurriert mit Johnny um die Gunst der Jugendlichen – und der eigenen Kinder… Mehr mag ich nicht verraten, da es ein paar wirklich überraschende Wendungen gibt und auch ein paar alte Bekannte aus dem Film wieder auftauchen. Das Ralph Macchio und William Zabka ihre Rollen aus dem Film wieder aufgenommen haben, verleiht der Geschichte eine tolle Authentizität. Und die beiden sind wirklich tolle Schauspieler, denen es gelingt, die Balance zwischen Tragödie und Komödie zu halten. Das ganze ist eine tolle, fesselnde Männer-Geschichte, mal traurig, oft sehr komisch und durchaus zum Nachdenken anregend.

Jazz Manouche aus Innsbruck, das erste Laserschwert und die Mutter aller Butter – die Links der Woche vom 9.10. bis 15.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag, die Woche ist reif zum Wegwerfen. Das sind wieder Tage, an denen man am liebsten den Fernseher nicht an und die Zeitung nicht aufmachen würde, aber durch Ignorieren geht das Virus und die mit ihm verbundene Stimmung ja auch nicht weg. Also: Augen auf und durch! Jetzt ist erstmal Wochenende, und zum Wochenende gibt traditionell unsere Wochen-Links, die besten Geschichten und Videos, die uns während der Woche unter den Mauszeiger gekommen sind. weiterlesen…

[Klartext] Back to the Roots

clareich / Pixabay

Ich hätte gern das Parlament wieder. Oder – besser gesagt – die Parlamente, wir leben ja in einem föderalen Staat, in dem die gesetzgeberische Gewalt vom Bundestag und von den Länderparlamenten ausgeht. Bzw. ausgegangen ist, denn in Sachen Corona wird seit Anfang des Jahres per Verordnung regiert. Durch das Infektionsschutzgesetz ist in dieser Sache die Legislative der Exekutive, also der Bundesregierung und den Länderregierungen, übergeben wollen. Kann man – in Notsituationen – durchaus machen. Aber – obwohl wir, was das Virus anbelangt, immer noch in einer Notsituation sind – ich finde, dass jetzt wirklich genug ist mit den „ordres de mufti“. Es schadet der Demokratie, wenn die Dinge – wie gestern die neuen Corona-Beschränkungen – hinter verschlossenen Türen ausgekaspert und dann verkündet werden. Was spricht dagegen, sie wieder in aller Öffentlichkeit auszukaspern, in den Parlamenten, wo derartige Fragen entschieden werden MÜSSEN? Transparenz ist überlebenswichtig, gerade in Zeiten, in denen Populisten die Demokratie angreifen und lächerlich machen wollen. Und ich will, nein, als Wähler MUSS ich sehen, wer welche Vorschläge macht und wer seine Sache wie verteidigt. Damit ich entscheiden kann, bei wem ich bei den nächsten Wahlen mein Kreuz mache und bei wem nicht. Deshalb muss über Corona wieder in den Parlamenten debattiert werden. Wir leben in unbequemen Zeiten. Wenn die Regierenden es sich zu bequem machen, kommen wir aus diesen Zeiten nicht mehr heraus.

[Tipp der Woche] Steilvorlage für den Boss: „Thunder Road“ auf DVD

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Video-Link: https://youtu.be/kWCS8rvueRU

„Thunder Road“ ist den meisten ein Begriff. „Klar, das ist doch der Springsteen-Song“, hört man meistens, wenn man nach diesem Titel fragt. Was die wenigsten wissen: es war ein Plakat zu dem Robert-Mitchum-Film „Thunder Road„, das den Boss zu einem seiner Meisterstücke inspirierte. weiterlesen…