Wingsuits, Wurstmusik und Kinky Friedman – die Links der Woche vom 24.11. bis 30.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Freitag früh, und heute geht eine ganz besondere Woche zu Ende, eine Woche, in der unsere Politiker bewiesen haben, das „Made in Germany“ eine unschlagbare Marke ist sogar was Politikverdrossenheit anbelangt. Da muss sich sogar ein Donald Trump gewaltig strecken, um mit seinen Tweets soviel Frustration beim Wähler auszulösen wie Landwirtschaftsminister Schmidt mit seinem Glyphosat-Alleingang, Kanzlerin Merkel mit der Nichtentlassung dieses vollkommen untragbaren Mannes und die Verantwortlichen für den Stuttgarter Bahnhof… Außer Fehlleistungen und vermutlich Vorteilsannahme ist unseren Politikern offenbar überhaupt nichts mehr zuzutrauen. Vor den nächsten Wahlbeteiligungen wird mri Angst und Bange, aber andererseits: Wer soll denn diese Kompetenz-Simulationen guten Gewissens wählen? Ach, zur Tagesordnung. Unsere Links der Woche, Geschichten und Videos aus der Männerwelt… weiterlesen…

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[Sponsored Video] Edeka präsentiert Genussgesichter – Orgasmus oder Leckerbissen?

EdekaYumtamEine immer wieder kolportierte Weisheit über das männliche Geschlecht ist »Essen ist der Sex alter Männer«. Was natürlich gröbster Unfug ist. Denn erstens ist im Leben der meisten alten Männer noch genügend Raum für exzellenten Sex UND gutes Essen. Und zweitens haben auch junge Männer nicht nur Freude am Sex sondern wissen meist ebenfalls gutes Essen zu schätzen. Also nur ein Klischee? Nicht ganz. Essen und Sex haben aus männlicher Sicht tatsächlich einiges gemeinsam. weiterlesen…

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Buchbesprechung: Kochen wie Jazz – Nigel Slaters Küchentagebuch

SlaterBuchNigel Slater‘s »Küchentagebuch« – ein Gigant von einem Koch-Kompendium, 544 Seiten stark, mit zahlreichen Fotos. Ganz bewusst schreib ich Koch-Kompendium, denn ein Kochbuch im herkömmlichen Sinne ist das nicht. Hier stehen keine Rezepte nebeneinander, gegliedert nach Vorspeise, Suppe, Fleisch, Fisch, Nachtisch, hier liegt – wie immer bei Slater – ein sehr persönliches Tagebuch vor, in dem er notiert hat, was er so gekocht hat, Gedanken zu Gerichten, Produkten, Anekdoten aus der Küche und anderswo, kurzum, der Leser darf Slater ein Jahr lang quasi über die Schulter gucken, beim Kochen, beim Essen, bei der Gartenarbeit, beim Schreiben. Wir stellen das Buch vor und verlosen ein Exemplar an unsere Leser. weiterlesen…

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Verreisen mit Sinatra, Drinks mixen mit Buñuel und die Mutter aller Schwalben – die Links der Woche vom 18.10. bis 24.10.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Wochenende! Freizeit! Endlich Gelegenheit, mal das zu machen, was man will: auf der Couch vorm Fernseher richtig abhängen. Nee, nicht im Ernst. Wir haben jede Menge Tipps für männliche Wochenend-Aktivitäten: Türsteher beeindrucken. Frauen beeindrucken. Bananen schälen. You name it, we’ve got it… weiterlesen…

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Männersommer 2013 – Küchentricks: Schlecht rasiertes Geflügel

Ist ärgerlich, kann aber passieren: man kauft sich ein Hühnchen, ein Entchen ein Gänschen, packt es zu Hause aus und stellt fest, dass der Geflügelhändler, der faule Hund, beim Rauszuppeln der Kiele doch recht großzügig gearbeitet hat. Also zückt man die Pinzette (Angler, die eine Grätenpinzette haben, greifen zu der, geht viel leichter) und fängt an zu fluchen: ist eine Scheiss-Fummelei.

Nicht ärgern, Nackofen auf volle Pulle heizen, KüBi (Küchenbier) knacken und trinken, bis der Ofen auf Speed ist und den Vogel für zehn Minuten reinschieben. Die Kiele sollten jetzt viel leichter rausflutschen.

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Männersommer 2013 – Küchentricks: Die genagelte Backkartoffel

Backkartoffeln (mit Sour Cream oder Kräuterbutter z. B.) sind eine hochakzeptable Beilage um Steak oder zu anderen gesunden Fleischgerichten. Und unkompliziert zu machen: Kartoffel in Folie einschlagen, In den Ofen oder auf den Grill pfeffern, warten, fertig.

Das Problem ist „warten“. Das kann nämlich ganz schön dauern, besonders wenn man dem dummen Bauern seine dicksten Kartoffeln abgeschwatzt hat. Ich hab schon mal anderthalb stunden gewartet, bis so’n Riesenteil endlich weich war.

Trick: Alu-Nagel in die Kartoffel pieksen. Ja, muss Alu sein, wg. der Wärmeleitfähigkeit. Verkürzt die Garzeit im Ofen oder auf dem Grill um die Hälfte.

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Männeressen: Salat mit Roter Bete

Ja, um Himmelswillen! Salat! Und dann auch noch mit Roter Bete, das ist ja furchtbar! Dieses muffige Zeugs aus dem Glas, das schüttelt einen ja regelrecht. Können wir nicht was anständiges kochen?
Machen wir ja. hier kommt das Rezept für einen anständigen männlichen Salat. Nicht so  ein „bisschen Rucola  mit Pinienkernen und ganz mageres Dressing, total lääääääcker“-Quatsch. Kerniges Zeug. Speck. Zwiebel. Pilze. Und Rote Bete. Wenn man nicht die aus dem Glas nimmt, schmecken die nämlich. weiterlesen…

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Männeressen: Ochsenbacken in Rotwein-Zwiebel-Sauce

Mensch, was kochen wir denn an Weihnachten? Will nicht schon wieder Gans essen, hatten wir erst letztes Jahr. Pute? Riesenviech, strohtrocken, kannste mich mit jagen. Nee, schön saftig soll das Fleisch sein. Huhn? Biste verrückt, am Ende noch vom Werder-Sponsor, oder was? Nee, so artgerechter Dingenskirchen soll schon sein. Gulasch? An Weihnachten? Nee. Nee, was Besonderes soll schon auf den Tisch. Wie? Rinderfilet? Ja, denkste ich hab irgendwo ’n Geldscheißer zu sitzen? Die ganzen Geschenke, der Junge kriegt ’ne neue Xbox, meine Frau will ’n Tablet… wo soll ich denn da das Geld für ’n Filet hernehmen? Du bist gut…
Also, ich fasse zusammen: Weihnachtsessen, festlich, saftig, preiswert… Ochsenbacken. Supersache. weiterlesen…

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Männeressen: Perfekte Bratkartoffeln

Bratkartoffeln

Ich kenn keinen Kerl, der nicht gern Bratkartoffeln isst. Ich selber mach da keine Ausnahme, meine stereotypen Beilagenänderungswünsche haben mich zum Schrecken der Berliner Gastronomie gemacht: „Kann ich das statt mit Salzkartoffeln/Salat/Schlagsahne mit Bratkartoffeln haben?“ Ist ja auch keine Schande. Anständig gemachte Bratkartoffeln schmecken gut, machen satt und geben ordentlich Tinte auf den Füller. Und es ist gar nicht schwer, richtig gute Bratkartoffeln selber zu machen. Im Prinzip braucht man dazu – außer gescheiten Kartoffeln – nur zwei Dinge: ’ne halbe Stunde Zeit und eine Eisenpfanne. weiterlesen…

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Männeressen: Die Arbeiterforelle

Die Arbeiterforelle ist ein männliches Traditionsgericht, dass auf keinen Fall mit dem grünen Hering verwechselt werden darf, der gelegentlich auch als Arbeiterforelle bezeichnet wird. Zwischen grünem Hering und der echten Arbeiterforelle besteht ein Riesenunterschied. Die Arbeiterforelle enthält keinen Fisch.

Die Arbeiterforelle heißt Arbeiterforelle, weil die Bezeichnung aus einer Zeit stammt, als Forellen eine teure Delikatesse waren, die sich nur feine Herrschaften leisten konnten. Der Arbeiter musste sich seine Forelle aus preiswerter Fleischwurst und durchwachsenem Speck selbst basteln.   Heute kann fast jedermann sich Forellen leisten, doch die meisten dieser Viecher schmecken entweder fade oder gleich ganz nach nix. Die Arbeiterforelle hingegen hat ihren rustikalen Charme behalten, deshalb kochen wir sie heut noch gern.
Dazu brauchen wir (für 4 hungrige Kerle): 1 Kringel Rheinische Fleischwurst (Lyoner, Kochwurst, wie diese Wurst in der Gegend, wo du gerade bist, eben heißt), 1 Zwiebelchen, 2,3 Gewürzgürkchen, ordentlich Speck in Scheiben, 2 oder mehr große Scheiben mittelalten Gouda, Senf (mittelscharf bis scharf, wieviel du eben aushältst) und Bier. Wobei das Bier nicht direkt zum Rezept gehört, aber trocken kochen ist nicht.

Wenn du also keinen Durst mehr hast, pellst du die Zwiebel, schneidest sie so klein wie möglich und dünstest die Würfelchen bei kleiner Hitze in etwas Butter, bis sie weich sind. Braun sollen sie nicht werden. Dann lässt du sie ’n bisschen abkühlen und vermischt sie mit dem ebenfalls kleingewürfelten Gewürzgürkchen.
Jetzt pellst du die Fleischwurst, schneidest sie in vier Viertel (Nachzählen nicht vergessen!), und jedes Viertel schneidest du noch mal längs durch. Die Schnittflächen der Viertel bestreichst du mit ordentlich Senf, gibst bisschen Zwiebel/Gurken-Mischung drauf und legst auf jedes Viertel ein auf Wurstbreite und -länge zurechtgezimmertes Käsestück. Jetzt klappst du die Viertel wieder zusammen, umwickelst sie mit Speckscheiben und fixierst das ganze mit Zahnstochern. Sollte in etwa so aussehen:

Fangfrische Arbeiterforellen

Jetzt bringst du ’ne Pfanne auf mittlere Betriebstemperatur, gibst erst ’n bißchen Öl oder Schmalz rein und dann die Arbeiterforellen. Die schmurgelst du bei mittlerer Hitze so an die zwanzig Minuten, wobei du die Forellen alle paar Minuten umdrehen sollest. Deckel auf die Pfanne kann nicht schaden, das hilft bei der gleichmäßigen Hitzeverteilung. Aber nimm den Deckel wieder ab, bevor du die Dinger umzudrehen versuchst, so vermeidest du peinliche Situationen. Nach zwanzig Minuten sollte der Speck kross und der Käse am Verlaufen sein, dann ist fertig.

Servierbereite Arbeiterforellen

Bleibt die Beilagenfrage. Wenn du ’n Riesenlacher haben willst, dann mach ’n Salat dazu und erzähl was von gesunden Omega-3-Fettsäuren. Pommes sind okay, wenn dir ’n bißchen Overkill im Fettbereich nix ausmacht. Eigentlich genügt Brot, um das Speckfett aufzutunken. Und noch ’n schönes Bier. Mahlzeit!

Fotos: Chris Kurbjuhn, alle Rechte vorbehalten
„Männeressen: Die Arbeiterforelle““ ist ein Beitrag zum Blogevent „Ran an den Speck“.

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