Vaters Duft

Meinen Vater konnte ich am Geruch erkennen. Nein, nicht was einige von euch jetzt denken, mein Vater war ein sehr reinlicher Mensch der sich täglich duschte, rasierte, aber immer das gleiche Aftershave auftrug. Und daran erkannte man ihn. Sein AS war Yardley, das er sich immer im England-Urlaub kaufte. Wenn das Yardley alle war, bevor er wieder nach England kam, nahm er „Old Spice“1. Das machten die meisten Männer der Generation meines Vaters so: Als junger Mann suchte man ein wenig herum, bis man SEINEN Duft gefunden hatte und blieb dann dabei… bis die Herstellerfirma das Aftershave einstellte2 oder man den Rasierapparat endgültig aus der Hand legte. weiterlesen…

  1. das damals meiner Ansicht nach total anders roch als heute
  2. Was bei Yardley geschah

Störtebeker, Gillette und die Schönheit der Leer-Kassetten – die Links der Woche vom 11.1. bis 17.1.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Freitagmorgen, dass 3. Wochenende des Jahres fängt demnächst an und 2019 hat endlich Fahrt aufgenommen. Wir haben die ersten engagiert geführten Debatten des Jahres, Neuigkeiten über Deutschlands berühmtesten Piraten, eine sensationelle Bierwerbung und noch einiges mehr… alles in unseren Links der Woche, den besten Geschichten und Videos aus der letzten 7 Tage. weiterlesen…

Gillette too…

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Video-Link: https://youtu.be/koPmuEyP3a0

Die Jungs von Gillette gehen in ihrem neuen youtube-Video ordentlich steil und haben damit in den verschiedenen sozialen Netzwerken schön mächtige Diskussionen ausgelöst. Sicher kann man das kurze Video auf verschiedene Art und Weise interpretieren, aber auf mich wirkt dieses Video so, als würde man Männern weltweit unterstellen, sich grundsätzlich schlecht zu benehmen. Was mir wirklich über die Hutschnur geht ist die Stelle, wo es „some already are“ heißt, also dass einige Männer sich mittlerweile um besseres Benehmen bemühen. Herrschaften, da bin ich raus. Die überwiegende Mehrheit der Männer hierzulande benimmt sich respektvoll und anständig gegenüber anderen Menschen. Ich begreife nicht so ganz, was Gillette damit bezweckt, die eigene Zielgruppe vor den Kopf zu stoßen und sich beim extremeren Flügel des Netz-Feminismus anzubiedern. Gut, ich muss auch nicht alles verstehen. Sollen Sie doch in Zukunft den Feministinnen ihr Rasierzeugs verkaufen. Ich geb mein Geld für Rasiersachen sowieso für andere Produkte aus, daher kann ich nicht aufhören, Zeugs von Gillette zu kaufen. Sonst würde ich es vielleicht tun. Und ihr?

Nicht kleckern, schlotzen!

Foto: scottfeldstein [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Wenn Männer anfangen, sich mit der klassischen Nassrasur zu befassen, dann kann der selbst geschlagene Schaum zur überraschend hohen Hürde werden. Man steht mit nassem Rasierpinsel vorm Seifenstück und fragt sich, wie zum Teufel man diese Dinge zusammenbringen soll, um einen Schaum daraus zu produzieren, der eine angenehme Rasur ermöglicht. Rasurforen im Internet sind in dieser Situation nur bedingt hilfreich, denn da stehen (zu) oft Dinge wie: „Wenige Umdrehungen des Pinsels auf der Seife genügen, dann hat man genug Seife zum Schaumschlagen.“ Der Schaumschlag-Anfänger freut sich darüber, sparsam sein zu dürfen, probiert’s mit den „wenigen Umdrehungen“ und bringt nicht mehr als eine unbefriedigende Plörre zustande. Und gibt prompt sich selbst die Schuld. weiterlesen…

Das Aftershave im Sack

„Niemals die Katze im Sack kaufen“ ist eine bekannte Binsenweisheit. Logisch, denn wenn man etwas kauft, ohne es wirklich zu kennen, ist die Enttäuschung beinahe schon vorprogrammiert. Leider lassen viele Männer diese Empfehlung außer Acht, wenn es um Aftershaves oder Eau de Colognes geht. Eine Empfehlung eines Freundes „Das ist gut, das nehm ich auch…“ oder im Forum „super-cooler Duft, fahr ich voll drauf ab“ genügt, und schon wird bestellt.

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[Gedanken beim Rasieren] Die Sinngebung

Rituale spielen im Leben von uns Männern eine große Rolle. Früher wurde zum Beispiel am Sonnabend das Auto aus der Garage geholt und gewachsen, fwährend die Bundesliga-Konferenz aus dem Kofferradio schepperte. Der Bollerwagen-Ausflug am Vater- bzw. Herrentag ist ein anderes, typisches Männer-Ritual. Auch beim Sport vertrauen wir gern auf Rituale. Ich zum Beispiel binde mir – keine Ahnung, warum – immer den rechten Sportschuh vor dem linken zu, egal ob Training oder ein Wettkampf ansteht. Das Ritual, das fast allen Männern gemeinsam ist, ist die morgendliche Rasur. weiterlesen…

Zu Weihnachten? Rasierzeugs, aber bitte das richtige!

Couleur / Pixabay

Zu Weihnachten wünsche ich mir gern Rasierzeug: Aftershave,m Rasierseife, Rasiercreme, Klingen… all das gute Zeug, dass ich in den nächsten 12 Monaten verbrauchen möchte. Nun bin ich aber – wen wundert’s – ein wenig pingelig mit den Substanzen, die ich mir allmorgendlich ins Gesicht schmiere. Ich will nicht irgendein Aftershave, sondern „meinen“ Duft von Pinaud Clubman. Ich will nicht bloß Rasiercreme, sondern Musgo Real, um nur zwei Beispiele zu nennen… 15 Jahre Nassrasur-Forum färben irgendwann ab.

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Be prepared!

Der Schaden,  den die Marketingabteilung von Gillette weltweit an der Männerwelt angerichtet hat, ist beträchtlich. Seit vielen Jahrzehnten reden diese gewissenlosen Gaukler rasurwilligen Männern ein, dass der Rasierapparat das wichtigste an der Nassrasur ist. Und das tun sie fatal erfolgreich: Wenn ein Mann mir seiner Rasur unzufrieden ist, fragt er mit 99prozentger Wahrscheinlichkeit einen gut rasierten Kollegen, welchen Rasierapparat der verwendet, und holt sich dann das gleiche Modell. Fehler!

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Weniger ist mehr

Threads wie dieser, in denen User beschreiben, wie sie möglichst viele Rasuren aus einer Rasierklinge melken, erfreuen sich in sämtlichen Rasurforen weltweit größter Beliebtheit. Für mich ist sowas nix. Mir ist klar, dass es Zeiten gab, in denen Rasierklingen – im Vergleich zu heute – ziemlich teuer waren und Männer, die mit dem Pfennig (so hieß das früher) rechnen mussten, bestrebt waren, fürs Rasieren möglichst wenig Geld auszugeben.

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