Finger weg – auch wenn’s schwer fällt

Feather-Klingen – es gibt nichts Schärferes unter der Sonne

Woran erkennt man einen Mann, der gerade erst anfängt, sich nass zu rasieren? Ganz einfach: das ist der, der dauernd seine Finger in seinem Gesicht hat. Zumindest mir ging es so, nachdem ich mich die ersten paar Male „richtig“ nass rasiert hatte, also nicht mir Dosenschaum und irgendwelchen Supermarkt-Systemis, sondern mit selbstgeschlagenem Schaum aus Rasiercreme, einem Hobel und einer guten Klinge. Nach Jahren der Elektromäherei konnte ich einfach nicht glauben, wie gründlich man sich rasieren kann UND wie lange eine solche Rasur vorhält. weiterlesen…

Auf den zweiten Blick…

second birthday, happy birthday, dog

Photo by Mylene2401 on Pixabay

Seit über zwanzig Jahren kann ich mich als bewussten Nassrasierer bezeichnen. Vorher hab ich mir nicht viel Gedanken über meine Rasur gemacht, hab einfach morgens „irgendwie“ die Stoppeln abgeschnitten, damit ich halbwegs manierlich aussehend durch den Tag komme. Vor etwas mehr als zwanzig Jahren machte ich mir dann ernsthaft Gedanken über das Rasieren – meinen Weg dorthin habe ich hier https://blog.nassrasur.com/2019-02-28/mein-langer-weg-zur-nassrasur/ beschrieben – und bin seitdem der besagte „bewusste“ Nassrasierer. Und seitdem habe ich
Vor über zwanzig Jahren habe ich begonnen, mich bewusst nass zu rasieren. Vorher hab ich mir keine großen Gedanken über die Gesichtshaarentfernung gemacht und hab – meist mit einem Elektromäher – morgens meine Stoppeln „irgendwie“ abgeschnitten, damit ich für den Rest des Tages halbwegs manierlich aussah. Dass mit dem Gedankenmachen hab ich dann nachgeholt – meinen Weg dorthin hab ich hier beschrieben – und seitdem rasiere ich mich bewusst und gerne nass. Und – wie viele von uns Nassrasur-Aficionados – probiere ich regelmäßig neue Sachen aus: Klingen, Pinsel, Rasierapparate, Aftershaves… ihr kennt das. Viele Artikel hab ich nur einmal benutzt bzw. aufgebraucht und dann nie wieder angefasst. Ein paar Sachen haben ihren Weg in meine tägliche Rotation gefunden: der Merkur Futur, die ASP-Klingen, das Floid als mein Sommer-AS… und keiner dieser Artikel, die ich mittlerweile fast täglich benutze, hat mir auf Anhieb gefallen.

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Druck auf den Dax, Druck auf die Haut…

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Video-Link: https://youtu.be/pNYTUawHADQ

Zuerst das Do: Bitte, schaut euch – wenn ihr denn ein Abo habt – unbedingt „King of Stonks“ auf Netflix an. Das ist ungelogen einer der besten deutschen Serien der letzten Jahre, ein ganz großer Betrüger-Spaß. Thomas Forster und Matthias Brandt mimen eine faszinierendes Gaunerduo, das mit einem Luftunternehmen die gesamte wirtschaftliche und politische Elite aufs Kreuz legt. Wer jetzt an ein Buddy-Movie denkt, iiegt vollkommen falsch, denn die ehrbaren Geschäftsleute trauen sich gegenseitig – vollkommen zurecht – nicht über den Weg und versuchen ständig, einander zu bevorteilen. Der Alltag des börsennotierten Unternehmen „Cablecash“ (das ist die an „Wirecard“ angelehnte Firma der beiden) läuft in etwa so ab wie eine Karnevalsitzung in einer Irrenanstalt, nachdem die Irren die Ärzte in die Gummizelle gesperrt haben. Das ist großes, sehr komisches und sehr spannendes Serien-Kino.

Zeit für das „Don’t“… weiterlesen…

Floider Schaum – die Myrsol „Formula Extra“-Rasiercreme

DIE Rasiercreme für den Sommer: die Myrsol „Formula Extra“

Die Leser meiner hier regelmäßig erscheinenden Besinnungsaufsätze über die Nassrasur wissen: Im Sommer kenne ich nur ein Aftershave, den Klassiker „Floid“. Wie immer hab ich im Juni meine Großflasche angebrochen, und mittlerweile ist der Pegel bereits kräftig gesunken, der Sommer ist fortgeschritten. Doch welche Rasiercreme passt am Besten zum Floid-Aftershave? Dank der segensreichen spanischen Traditionsfirma Myrsol ist die Antwort einfach: Man nehme einfach eine Rasiercreme mit einem dem Floid sehr ähnlichen Duft: die Myrsol „Formula Extra“. weiterlesen…

Was ist das eigentlich, Sandelholz?

Der Sandelholzbaum. Foto: J.M.Garg, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ist ein Weilchen her, dass ich hier über Inhaltsstoffe in unserem Rasierzeugs geschrieben habe, aber heute geht’s weiter mit der Seire über Duft- und Inhaltsstoffe. Diesmal ist Sandelholz dran, einer der beliebtesten und verbreitetsten Inhaltsstoffe bei Nassrasurmitteln. Sandelholz findet sich – dominant oder ergänzend – in vielen Rasurmitteln, in Rasierseifen, Rasiercremes, Aftershaves… Sandelholz gehört zu den beliebtesten Düften überhaupt. Aber was ist das eigentlich genau, Sandelholz? weiterlesen…

Was ist das eigentlich, Eichenmoos?


Eichenmoos – Foto: Björn S… Attribution-ShareAlike 2.0 Generic (CC BY-SA 2.0)

Eichenmoos war mal eine DER klassischen Duftnoten. Im Dreiklang mit Labdanum und Bergamotte definierte Eichenmoos die Duftgattung „Chypre“ und würzige, erdige Aftershaves auf Eichenmoos-Basis waren Legion. Warum auch nicht, toller, männlicher Duft. Ich hatte jahrelang eine Eichenmoos-Rasierseife von einer kleinen Manufaktur in der Rasierschale, tolles Zeugs. Doch dann verschwand diese Rasierseife und viele der Eichenmoos-Aftershaves. Hatten die Bedenkenträger, die uns Eichenmoos-Fans in die Nase gekniffen haben, recht, oder ist das große Eichenmoss-Comeback überfällig? Hier kommt der nächste Teil meiner kleinen Serie über Duft- und Inhaltsstoffe in unserem Rasiuerzeugs. weiterlesen…

Verletzungsgefahr nahe Null: der Razolution 2Edge

Sicherheitsbewusst: der Razolution 2Edge

Viele Männer entfernen sich morgens mit einem klassischen Rasierhobel die Stoppeln aus dem Gesicht, greifen aber zu einem Systemrasierer, wenn’s um die Körper- oder die Intimrasur geht. Aus Sicherheitsgründen. Bei vielen klassischen Hobeln ragt die Rasierklinge seitlich heraus, so dass man sich durchaus an ihr schneiden kann. Bei der morgendlichen Bartrasur ist diese Gefahr praktisch nicht gegeben, da man jederzeit im Badezimmerspiegel sieht, wie man den Hobel führt. Am Körper rasiert man sich meist nicht vor dem Spiegel, viele Männer erledigen das praktischerweise unter der Dusche, wo man den Schaum einfach abspülen kann. Da hängt meistens kein Spiegel, und gelegentlich rasiert man sich ja auch in Regionen, wo der Blick in den Spiegel nur bedingt hilft. Wenn man da nicht sehen kann, was man tut, ist der Griff zum Systemrasierer verständlich. Jetzt hat jedoch Razolution den „2Edge“ herausgebracht, der den Zweitrasierer überflüssig macht. weiterlesen…