Staatsfeind Nr. 1: Kalkseife

Calciumpalmitat, Kalkseife (Jü / CC0)

Wer in einer Gegend mit weichem Wasser wohnt, kann hier eigentlich schon aufhören zu lesen. Oder vielleicht doch besser nicht. Vielleicht verschlägt’s dich ja mal – ob Urlaub, längere Geschäftsreise oder dauerhaft – in eine Gegend mit hartem Wasser. Und hartes Wasser bildet zusammen mit unseren geliebten Rasierseifen und Rasiercremes eine wirklich üble Substanz: das härteste Team seit Nitro und Glyzerin, das unsere Rasurutensilien tatsächlich beschädigen kann, die Kalkseife. weiterlesen…

Wie geht das mit dem Straffziehen der Haut?

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Letzte Woche hab ich’s mal wieder geschrieben: das Straffziehen der Haut ist der spielentscheidende Move, wenn man eine gründliche Nassrasur durchführen will. Das ist – gerade wenn man sich an Anfänger wendet –  leichter gesagt bzw. geschrieben als getan. Wie soll man denn die Haut straff ziehen, wenn alles voll glitschigem Rasierschaum ist? Und a Kinn, da kann ich mit den Fingern ziehen wie ich will, da wird’s nicht straffer… Keine Panik. Nassrasur ist keine Nuklearphysik, und das Straffziehen der Gesichtshaut geht wirklich einfach. Wenn man nicht nur die Finger benutzt. weiterlesen…

Gründlich nur ganz ohne Druck

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Eine der häufigsten Ursachen für Probleme bei der Nassrasur ist zuviel Druck, insbesondere bei Männern, die von der Elektrorasur kommen. Wenn man gewohnt ist, morgens mit der Elektrofräse durch sein Gesicht zu fräsen, dann ist Druck eine rasurtechnische Alltäglichkeit. Man muss so ein Ding ja ans Gesicht drücken, damit es überhaupt ein Barthaar erwischt. Wenn man dann auf einen Systemrasierer oder Hobel umsteigt, macht man so weiter wie gewohnt, klar. Druck bedeutet Gründlichkeit. Dann – insbesondere wenn man Mitglied in einem Nassrasurforum ist und sich kundige Ratschläge einholt – erfährt man, dass Druck bei der Nassrasur kontraproduktiv ist. Man reduziert das Aufdrücken, aber es wird nicht besser. Logisch: „Wenig aufdrücken“ genügt nicht. Nur komplett ohne Druck wird die Nassrasur gründlich. weiterlesen…

Meine Referenz-Klasse

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Wer mal vom HiFi-Virus infiziert war1 kennt das: Wenn ein Audio-Magazin Geräte der Highend-Klasse testete, blätterte man zuerst diesen Test auf, wenn man das Magazin vom Kiosk oder aus dem Briefkasten geholt hatte. War es einem Newcomer gelungen, die Geräte zu toppen, die bisher das Maß aller Dinge waren, an denen sich die anderen messen mussten. Die Referenz-Klasse war heilig, aber nicht unnahbar. Den Platz in dieser illustren Runde musste und konnte(!) eine Firma sich erkämpfen. Aber wenn der Platz dort oben einmal erobert war, war auch klar: der war nur geborgt. Früher oder später wird ein Herausforderer kommen, der den Thron erobert. Wie beim Boxen. In der Welt der Nassrasur ist es ähnlich. Aber doch ganz anders…
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Zu kühn für diese Welt: Erinnerungen an den Merkur Vision

Der Merkur Vision 2000

Dass der Merkur Futur mein Lieblingshobel ist, hab ich in diesem Blog schon mehrfach geschrieben. Was ich noch nicht geschrieben habe, ist, dass ich ihm einmal beinahe untreu geworden wäre. Das war, als ich einen Merkur Vision in die Finger bekommen hatte. Der hatte das Zeug dazu, den Futur als mein bevorzugtes Rasier-Werkzeug abzulösen. Ich spreche vom Merkur „Vision 2000“.

Der Vision war ein Rasierapparat, der polarisiert hat. Man hat ihn geliebt oder gehasst, kalt gelassen hat er keinen. Die einen waren entsetzt über seine Klobigkeit, die anderen haben ihn als Handschmeichler empfunden, der einem volle Kontrolle und millimetergenaues Rasieren ermöglichte. Doch selbst die Vision-Verächter mussten zugeben, dass dieser Hobel ein brillantes Stück Ingenieurskunst war: Ein Entwurf, der seinesgleichen suchte, sich in der Praxis aber leider als zu kühn erwiesen hat. Weshalb Merkur vor ein paar Jahren die Produktion seines einstigen Flagship-Hobels eingestellt hat. weiterlesen…

[Gedanken beim Rasieren] Den Rasur-Blues überwinden

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Wir Männer, die wir die Nassrasur als tägliches Wellness-Programm betreiben, haben einen großen Vorteil gegenüber Männern, die sich rasieren, weil sie es müssen: Wir wissen, dass Rasieren spaß machen kann. Das Schlagen eines steifen, sahnigen Schaums… der Duft, der einem in die Nase steigt, wenn man den Schaum aufträgt… das befriedigende Gefühl, dass man erlebt, wenn die scharfe Klinge mühelos durch die engeweichten Bartstoppeln gleitet… das erfrischende Hautgefühl, nachdem man das Aftershave aufgetragen hat… Herrlich. Aber manchmal hängt selbst dem größten Wetshaving-Aficionado die Rasiererei zum Hals heraus… weiterlesen…

Donnerlippchen, 1917 und die Schönheit der Seefahrt – die Links der Woche vom 10.1. bis 16.1.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Der halbe Januar ist schon wieder rum, wirsteuern auf das dritte Wochenende des Jahres 2020 zu, udn damit ist es Zeit für unsere neuen Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, die wir während der Woche für euch gesammelt haben. Musik, Komik, DIY und ein paar Sachen zum Nachdenken haben wir diese Woche für euch im Angebot. weiterlesen…

Faszination Bay Rum

Dezent, aber kraftvoll : Bay Rum von Lustray

An Bay Rum scheiden sich die Geister. Entweder man liebt dieses Destillat, das einmal eines der beliebtesten Aftershaves weltweit war, oder man hasst es. Was natürlich am Duft liegt. Bay Rum riecht nämlich nicht nach Rum. Weil es keinen Rum enthält. Bay Rum wird nämlich aus den Blättern des Bayrum-Baums, der auch als Westindischer Lorbeer bekannt ist, gewonnen, wie man der Wikipedia entnehmen kann. Deshalb sind die meisten Menschen verblüfft, wenn sie zum ersten Mal Bay Rum zu riechen bekommen. Sie erwarten intensives Rum-Aroma, Freibeuter-Feeling á la Captain Morgan, und sie bekommen… Gewürznelken. Ja, Bay Rum riecht nach Gewürznelken oder Piment, irgendwie winterlich-weihnachtlich, oder, wie meine liebe Frau so treffend formulierte, als sie zum ersten Mal Bay Rum an mir roch: „Du riechst wie ein Glas Punsch.“ weiterlesen…

Auch auf das Handtuch kommt es an

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So ein Handtuch ist doch die einfachste Sache der Welt. Vom Haken nehmen, abtrocknen, wieder an den Haken hängen, fertig. Wenn’s denn immer so einfach wäre. Doch gerade bei der gepflegten Nassrasur kann das Handtuch fürs Gesicht wichtig werden. Nicht nur Kollegen mit Hautproblemen solltem diesem scheinbar nebensächlichen Utensil etwas mehr Aufmerksamkeit widmen.  weiterlesen…

Last-Minute-Geschenke

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Heute ist der 18. Dezember. Mit Weihnachtsgeschenken wird es langsam eng, wenn sie nicht in Form eines Gutscheins unter dem Weihnachtsbaum liegen sollen. Für diejenigen, die sich selbst oder einen anderen lieben Menschen mit einem Stück Lebensqualität aus dem Shop von nassrasur.com beschenken wollen, haben wir im Folgenden ein paar Last-Minute-Geschenktipps. Wer heute noch bestellt, bekommt seine Geschenke noch rechtzeitig zum Heiligabend (bei Versand nach Deutschland). Also: Nicht lang schnacken, lasst uns Weihnachtspakete packen! weiterlesen…