Das männliche Zitat der Woche (LXXXIII): Max Goldt

Max Goldt

Foto: de:Benutzer:Smalltown Boy / CC BY-SA

“Die Bild-Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur höflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.“

Max Goldt

[Tipp der Woche] Clint und Jeff lassen es krachen – „Die Letzten beißen die Hunde“ im TV

In den 70er Jahren wurde Clint Eastwood vom Star zum Superstar. Kein Wunder, in dieser Zeit hat er einen Satz herausragender Filme rausgebracht. Western wie „Ein Fremder ohne Namen“, die Dirty-Harry-Cop-Thriller, die „San Fernando“-Komödien – es ist schlichtweg ein Wahnsinn, was dem Mann in dieser Zeit alles gelungen ist. Ein Film ragt allerdings aus dieser Epoche heraus. „Die Letzen beißen die Hunde (Thunderbolt and Lightfoort)“ ist für mich DER ikonische Eastwood-Film der 70er. „Thunderbolt and Lightfoot“, wie der Film im Original heißt, ist eine mutige, kaltschnäuzige Mischung aus Action-Thriller, Heist-Movie und Buddy-Komödie. Man wird knapp zwei Stunden lang bestens unterhalten, sieht Kino-Archetypen, die gleich wieder gebrochen werden, genießt kernige Action, furztrockene Dialoge und – das unterschätzt man ja gern bei Action-Filmen – absolut herausragende Schauspielerei. Dass es dem jungen, entfesselnd aufspielenden Jeff Bridges nicht gelingt, seinen Mitstreitern den Arsch abzuspielen, sondern dass Eastwood, Kennedy und Lewis mit gelassener Lakonie erfoglreich dagegenhalten ist eins der Erfolgsgeheimnisse des Films, dessen Regisseur übrigens Michael Cimino heißt. Auch kein kleines Licht am Filmhimmel. Wer den Film noch nicht kennt, MUSS ihn anschauen, alle anderen können sich ein Wiedersehen gönnen. Am Freitag vor Pfingsten, um 22 Uhr 25 auf 3sat.

Die R-Zahl, das „Miracle Sudoku“ und die Puppen des FC Seoul – die Links der Woche vom 15.5. bis 21.5.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist Freitag bzw. für einige auch St. Brück, denn gestern war ja Himmelfahrt- Egal wie, es wird Zeit, das Wochenende einzuläuten, und zum Wochenende gehören die Links der Woche wie die Schaumkrone zum frisch gezapften Pils. Und hier sind sie denn auch, die besten Geschichten und Videos, die mir diese Woche unter den Mauszeiger gekommen sind. weiterlesen…

Nicht nur auf das Wasser kommt es an

analogicus / Pixabay

Männer mit hartem, drahtigen Barthaar haben oft große Probleme bei der Rasur. Weil solche Barthaare wirklich verdammt hart sein können. Laut einer medizinischen Studie ist zum Abschneiden eines Barthaars die gleiche Menge Kraft nötig wie für das Kappen von Kupferdraht. Keine kleine Aufgabe, nicht wahr? Wer also mit echten Drahthaarborsten gesegnet ist, hat letztlich nur zwei möglichkeiten: sich mit dem Saitenschneider rasieren oder das Barthaar schön weich machen. Das Einweichen des Barthaares dürfte die einfachere Alternative sein, zumal das beste Einweichmittel einem hierzulande in praktisch unbegrenzter Menge zur Verfügung steht. weiterlesen…

[Schlägereien der Sonderklasse] Social Distancing

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Aber wie prügelt man sich zu Corona-Zeiten? Wenn Social Distancing angesagt ist? Dann muss man sich was einfallen lassen…

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Video-Link: https://youtu.be/3juaQvrlsZw

Unglaublich, aber wahr: Dieses Video wurde vor 8 Jahren (!) bei youtube hochgeladen…

[Tipp der Woche] „Aber sie reiten und schießen wie 1000“ – „Mein Name ist Nobody“ im TV

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Video-Link: https://youtu.be/2RYq1PLdT0s

Vor über 4 Jahren habe ich hier meine Liste mit den besten Western aller Zeiten online gestellt, und ich bin immer noch unzufrieden mit meinen Top Ten. Weil ich „Mein Name ist Nobody“ weggelassen habe. Wenn man Westernfilme filmhistorisch betrachtet, dann muss man eingestehen, dass das Genre Mitte der 60er Jahre mausetot war, erstickt am eigenen Traditionalismus, an der damaligen Unfähigkeit Hollywoods, den Western neu zu erfinden. Dann kamen die Italiener zur Hilfe, allen voran Sergio Leone, und verpassten dem Genre mit den knalligen, stark ironischen Italo-Western die dringend benötigte Blutauffrischung. Was natürlich die Traditionalisten schwarz ärgerte, die dann die Fanfare zum uralten Kampf „alt gegen neu“ bliesen. Diese Fehde, die eigentlich keine war, dauerte bis 1973, als „Mein Name ist Nobody“ den traditionellen Western mit dem Italo-Western versöhnte. Genial besetzt mit Top-Protagonisten beider Lager (Terence Hill und Henry Fonda) erzählt der Film die durchaus melancholische Geschichte einer Wachablösung. Der junge, selbstverliebte Gunman Nobody will in die Fußstapfen seines großen Idols JAck Beauregard treten, aber vorher will er ihm noch einen gewaltigen Abgang verschaffen. An dem Beauregard kein Interesse hat: der mann will einfach nur noch überleben und in den Ruhestand gehen. Was Nobody nicht zulassen kann und will… Diese Westerngroteske voller Wehmut ist ein Solitär in der Geschichte dieser Filmgattung. Es gelingt diesem Film tatsächlich, sowohl auf der Ebene der Parodie als auch auf der Ebene des melancholischen Spätwesterns bestens zu funktionieren. Aber… und das ist das große Aber, dass ich bei diesem Film mache und der Grund, warum ich ihn schweren Herzens aus meinen Top Ten draußengelassen habe… der Film blieb ein funkelnder Solitär, er beeinflusste keine Filme nach ihm, er wirkte nicht stilbildend. Was die Freude am Anschauen dieses Meisterwerks natürlich nicht schmäleert. Am Dienstag wird er endlich mal wieder gesendet. Um 20 Uhr 15. Auf kabel eins.

King the Fuckers, Nacktfotos von Scarlett Johansson und ein Echsenmenschen-Interview – die Links der Woche vom 8.5. bis 14.5.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Es ist wieder Freitag, und dieser Freitag ist seit langer Zeit endlich mal wieder gefreut habe. Warum? Na, weil heute in Berlin die Restaurants wieder aufmachen. Endlich gibt’s wieder Abwechslung von der Selberkocherei undd em Takeaway-Zeugs. Und endlich wieder Bier vom Fass! Aber bevor ich mein wohlverdientes Filetto mit lecker Pils runterspüle, gibt’s natürlich die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos der Woche, linkfrisch für euch zusammengestellt. weiterlesen…

Warum nicht zitrisch? – Aftershaves für die Übergangszeit

Free-Photos / Pixabay

Wer sich – wie ich – mit der Wahl seines Aftershaves an der Jahreszeit orientiert, hat es im Mai und Juni nicht ganz einfach. Die satten, schweren Winterdüfte sind (hoffentlich) aufgebraucht, aber für die eisig-erfrischenden Menthol-Aftershaves ist es noch deutlich zu früh. Gerade haben wir ja die Eisheiligen, und zumindest hier in Berlin sind die Temperaturen empfindlich runtergegangen… eine zusätzliche Abkühlung im Badezimmer ist zurzeit deutlich unerwünscht. Ich greife in dieser Zeit gerne zu frischen, trockenen Zitrusdüften… ein paar meiner Lieblings-AS für die Übergangszeit möchte ich euch gern vorstellen.  weiterlesen…