[Tipp der Woche] Der Ahnherr aller Caper-Filme – „Rififi“ auf arte

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Video-Link: https://youtu.be/fJXgBZeFgNk

1955 kam ein Film in die Kino, der die Welt veränderte – zumindest die Welt des harten, spannenden Kriminalfilms. Nach „Rififi“ war nichts mehr so, wie es vorher war. „Stil ist genauso wichtig wie die Handlung“, war eine der wichtigsten Erkenntnisse, die dieser Film mit sich brachte, „Sieh die Welt durch die Augen des Gangsters“ eine andere. Nach diesem Film war die Welt des französischen Kinos eine anderen, und den Gangsterfilm hat dieses Meisterwerk ebenfalls für immer verändert. Jeder Regisseur, der diesen Film gesehen hat, ist von ihm nachhaltig beeinflusst worden. Und mordsspannend ist diese Geschichte über einen minutiös geplanten und präzise durchgezogenen Raubzug auch noch. Wenn ihr irgendwann denkt, dass bei arte (wo der Film heute, Montag, um 20 Uhr 15 läuft) eine Tonstörung ist, dann irrt ihr euch. Die sagen während des Raubs tatsächlich die ganze Zeit lang nix.

Die Drohne in der Bowling-Bahn, ein Bergmannschor und der Anruf von Kevin James – die Links der Woche vom 5.3. bis 11.3.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß! 

Die Woche ist fast rum, es ist Freitag, und wie jeden Freitag lest ihr hier die Einleitung zu den Links der Woche, unserer wöchentlichen Sammlung der besten Geschichten und Videos aus dem Internet. Anlass zum Ärgern gab’s – wie seit Wochen – jede Mänge, für mich hat Stephanie K. auf Twitter die aktuelle Stimmung gut zusammengefasst: „Der letzte deutsche Offizielle, der einen Beschluss zügig umgesetzt hat, war Günter Schabowski.“ Noch Fragen? Gerne, aber bitte erst die Links der Woche lesen! weiterlesen…

Umweltschutz im Badezimmer

Seaq68 / Pixabay

Den Klimawandel bzw. die Verhinderung desselben, ist ein Thema, dass niemand mehr ignorieren kann. Auch wir Freunde der Nassrasur nicht, und deshalb sollten wir uns durchaus mal fragen, wie wir unsere Rasuren umweltfreundlicher gestalten können. Das können wir in der Tat, wenn wir’s nicht vielleicht schon längst tun. weiterlesen…

Löws Abschied

Foto: Steindy (Diskussion) 10:00, 27 June 2011 (UTC) (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Jogi Löw wird nach der Europameisterschaft – unabhängig davon, wie’s sportlich läuft – nicht mehr als Bundestrainer weitermachen. Dann hat er 17 Jahre beim DFB in verantwortlicher Position gearbeitet, 2 als Assistent von Jürgen Klinsmann, 15 Jahre als Bundestrainer. Löw hat sehr, sehr viel richtig gemacht, und bis zum Jahr 2017 fast alles richtig gemacht. Neben dem Weltmeistertitel 2014 hat er in jedem großen Turnier mit der Nationalmannschaft mindestens das Halbfinale erreicht – ein beispielloser Trainer-Score. Der Absturz 2018 war dann zwar nicht ganz beispiellos (als amtierender Weltmister in der Vorrunde rauszukegeln hatten zuletzt die Franzosen 2002 hingekriegt), aber doch ziemlich heftig: Die Zahl der Freunde, die Löw zuletzt beim DFB und in der Öffentlichkeit noch hatte, war durchaus überschaubar. Wie viele andere erfolgreiche Bundestrainer hat er den richtigen Zeitpunkt für seinen Rücktritt verpasst: seit Lahm und Schweinsteiger nicht mehr spielten und die Mannschaft auf dem Platz in seinem Sinne führten, scheint er die Spieler nicht mehr richtig erreicht zu haben – wie seinerzeit Herberger nach Fritz Walters Abgang und Schön, nachdem Beckenbauer zurückgetreten war. weiterlesen…

[Tipp der Woche] Die Fragen der Zeit – die Ausnahme-Serie „Years and Years“

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Video-Link: https://youtu.be/15lTaSK3xps

Manchmal hilft einem der Zufall weiter: letzten Freitag wollte ich schnell noch herausfinden, ob Lindner tatsächlich so einen Unfug erzählt hat und hab deshalb in der ZDF-Mediathek nach einem Talkshow-Schnipsel geschaut, da fiel mir die britische Serie „Years and Years“ auf. Klang ganz interessant, hab mal reingeschaut… und dann alle sechs Folgen übers Wochenende durchgebingt. Meine Herren, ist das spannend, es geht um die Familie Lyons aus Manchester und das, was das Leben in den nächsten 15 Jahren mit diesen Menschen macht. Und es ist kein sonderlich schönes Leben: in der fiktiven nahen Zukunft dieser Serie hat Donald Trump in 2020 die Wahl gewonnen und lässt gegen Ende seiner zweiten Amtszeit eine Atomrakete auf eine chinesische  Militärbasis abschießen. Die Welt wird zum Chaos, und dieses Chaos nutzt die rechtspopulistische Politikerin Viv Brook (sensationell von Emma Thompson gespielt) aus, um Premierministerin zu werden und aus Großbritannien einen autoritären Alptraumstaat zu machen. Mehr will ich nicht verraten, nur soviel sei gesagt: Das, was die Familie Lyons in diesen 15 Jahren erlebt ist wild, bizaar, schrecklich, schön und jederzeit mordsaufregend. „Years and Years“ erzählt nicht nur spannende Geschichten, die Serie stellt auch Fragen zur Zeit, über die sich nachzudenken lohnt. Ein Muss.
Die Serie steht noch bis zum 15.3. d.J. i nder ZDF Mediathek, wo man sie gratis anschauen kann. Danach muss man auf Streamingdienste oder DVD/Blu-ray zurückgreifen-

Anmachsprüche aus 95, Odenkirk als Nobody und der nächtliche Klogang – die Links der Woche vom 26.2. bis 4.3.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß! 

Es ist Freitag, genauer gesagt der erste Freitag im März, wie letzte Woche angekündigt, und diese Woche ist der Inzidenzwert geringfügig, der Politikverdrossenheits-Index aber sprunghaft gestiegen. Mann, Mann, Mann, was war das denn für eine Kasperkonferenz am letzten Mittwoch? Wieso bereiten die sich so schlecht vor, dass sie 9 Stunden brauchen, um ein Ergebnis zu bekommen, dass die „heute-show“ auf Twitter treffend so zusammenfasst: „Spahn und #Scheuer sollen zusammen die „#Taskforce Testlogistik“ leiten. Als würde man der sinkenden Titanic die brennende Hindenburg zur Unterstützung schicken.“ Okay, genug vom Virus der politischen Bräsigkeit, hier sind jetzt endlich eure Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, die wir diese Woche für euch gefunden haben. weiterlesen…

[Männeressen]Moussagne? Lassaka?

Beim heutigen Männeressen hab ich ein bisschen Schwierigkeiten mit der Benamung. Beim Guardian, wo ich’s herhabe, nennen Sie es eine Lasagne, weil da Wirsingblätter wie Lasagne-Blätter verarbeitet werden. Als ich‘ dann nachgekocht hab, hat mich die knusprig aufgegangene Kruste aus Eiern, Parmesan und Ricotta aber mehr an eine Moussaka erinnert. Wie soll man das also nennen? Moussagne? Lassaka? Wirsing-Hackfleisch-Auflauf mit Linsen wäre ganz okay, klingt aber so fürchterlich nach TV-Zeitschrift-Rezeptspalte. Ach, kochen wir’s doch einfach! weiterlesen…