Die vielen Geimpften auf den Intensivstationen…

… die „stetig steigende Zahl von Impfdurchbrüchen“ lässt sich anhand eine einfachen Beispiels sehr anschaulich erklären: In einem beliebigen Ort leben 100 Menschen. Von denen sind 99 geimpft, einer ist ungeimpft. Zwei von denen, ein Geimpfter und der Ungeimpfte, kommen ins Krankenhaus auf die Intensivstation. Und in der Zeitung steht dann clickbait-mäßig: „50 % Geimpfte auf der Intensivstation“. Wer’s genauer wissen möchte, kann in die Wikipedia schauen.

Wir steuern hier gerade auf eine ziemlich üble Notsituation zu, an der meines Erachtens Politiker UND Medien, die ständig versuchen, Corona zu Stimmungsmache zwecks eigenem Vorteil zu nutzen,  einen nicht zu unterschätzenden Anteil haben. Lasst euch von denen nicht irre machen. Die derzeitige Situation ist schon irre genug.

[Tipp der Woche] Murot oder Johnson & Statham?

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Video-Link: https://youtu.be/k0BhP6paNzg

Diese Woche ist der Tipp der Woche zwiespältig bis zweigeteilt. Am kommenden Sonntag gibt es nämlich zwei Fernsehangebote, zwischen denen die Entscheidung durchaus schwer fällt1Natürlich nur, wenn man keinen Festplattenrecorder hat[/efn-note]. In der ARD um 20 Uhr 15 ein neuer Murot-Tatort mit Ulrich Tukur. Parallel dazu gibt’s auf RTL die TV-Premiere von „Fast & Furious: Hobbs & Shaw“ mit den Action-Giganten Dwayne Johnson und Jason Statham. weiterlesen…

Steine stapeln, das böse K-Wort und der Bagger-Wetten-Weltmeister – die Links der Woche vom 5.11. bis 11.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß! 

Das war jetzt so ’ne typische Novemberwoche voller Wind, Regen und eher bedrückender Erkenntnisse. Rekordinzidenzen sind nicht schön, und nächste Woche droht eine Ministerpräsidentenkonferenz. Und wer den Laden kennt, weiß: Wenn die tagen, dann droht bald Unheil. Tja. Irgendwie scheint die Welt derzeit ein bisschen den Atem anzuhalten, als ob man sich wappnen will für das, was da kommt. Jetzt kommen erstmal die Links der Woche, die besten Geschichten und Videos der letzten sieben Tage. weiterlesen…

Vertrauen in die Schlangenöl-Verkäufer

Foto: Benjamin Chun from San Francisco, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons

Seit vielen Monaten appellieren Politiker an die Wähler, sich impfen zu lassen, um sich und andere vor Covid-19 zu schützen. Ca, ein Drittel der Bevölkerung schert sich nicht um derartige Appelle, die Jungs und Mädels haben sich bisher nicht impfen lassen. In der Presse fragt man sich mittlerweile (endlich!), woran es liegt, dass diese Menschen nicht auf die Politik hören. Da muss man nicht lang fragen: Das liegt an Politikern wie dem FDP-Generalsekretär Volker Wissing. Der hat Anfang dieser Woche getwittert: „Unser Gesundheitssystem ist stabil, die Gesundheitsversorgung der Bürger gesichert, die ‚epidemische Notlage von nationaler Tragweite’ kann aufgehoben werden.“ Nun, heute hat das RKI 50.000 Neuinfektionen gemeldet, Bayern hat gestern den Katastrophenfall ausgerufen, den Intensivstationen droht der Kollaps und der heutige Tag begann mit der Meldung, dass in zahlreichen Bundesländern die Notrufnummern nicht erreichbar waren. Soweit zum stabilen Gesundheitssystem. weiterlesen…

Ungründlich, laut und teuer – warum ich mich nicht (mehr) elektrisch rasiere…

Einige Jahre meines Männerlebens habe ich mich elektrisch rasiert. Der Grund dafür war falsch verstandene Bequemlichkeit. Ich betrachtete damals die notwendige tägliche Rasur als lästige, aber unvermeidbare Pflicht, die ich möglichst geräuschlos hinter mich bringen wollte. Mein Rasierzeugs kaufte ich im Supermarkt um die Ecke, und mit den dort angebotenen Systemrasierern und dem Dosenschaum kam ich nicht gut zurecht. Das Dosenzeugs weichte meine Stoppeln nur unzureichend ein, die Doppelklinger, mit denen ich mich damals rasierte, wurden schnell stumpf, Rasieren war zur relativ teuren und gelegentlich schmerzhaften Sache geworden. weiterlesen…

[Witz] Der Praktikant

Eine Gruppe von Verhaltenswissenschaftlern möchte herausfinden, wie Menschen sich in totaler Isolation verhalten. Zu diesem Zweck bauen Sie einen total isolierten Raum mit meterdicken Wänden und einer hermetisch zu verriegelnden Tür. Damit ihren Probanden nicht langweilig wird, legen die Wissenschaftler ihnen drei unzerstörbare Stahlkugeln in den Raum. Als erstes sperren Sie einen Mathematiker vier Stunden lang mit den Kugeln ein. Als sie die Tür des Raums wieder öffnen, hat der Mathematiker die Kugeln zu einem Dreieck arrangiert und arbeitet an einer Neuerung zum Satz des Pythagoras. Als nächster ist ein Guru aus Indien dran und darf vier Stunden allein mit den Stahlkugeln verbringen. Als die Wissenschaftler die Tür wieder öffnen, sitzt der Guru meditierend im Schneidersitz und die drei Kugeln schweben um seinen Kopf. Jetzt sperren die Wissenschaftler den Praktikanten mit den unzerstörbaren Stahlkugeln in den hermetisch verschlossenen Raum. Als sie nach vier Stunden die Tür wieder öffnen, sind nur noch zwei Stahlkugeln da, eine davon ist kaputt. Der Praktikant sitzt in einer Ecke des Raums und ruft „Ich war’s nicht! Ich war’s nicht!“

[Tipp der Woche] Arthouse goes Blockbuster – Last Night in Soho“ im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/W3z8sZbrLD8

Seit ich die Cornetto-Trilogie gesehen habe, lasse ich keinen Film aus, bei dem Edgar Wright Regie geführt hat. Okay, zugegeben, dass ist kein großes Kunststück, das Werk des Mannes ist (noch?) überschaubar, aber zu meiner Freude kommt dieses Jahr – nach der wunderbaren Doku über die Sparks – ein zweiter Edgar-Wright-Film in die Kinos: „Last Night in Soho“ Von Wright ist man ja Unterhaltung mit Ecken und Kanten gewöhnt, aber diesmal scheint er ziemliches Risiko gegangen zu sein. Die Geschichte dreht sich um Eloise, eine Nachwuchs-Mode-Designerin, die beliebig zwischen der Gegenwart und dem London der Sechziger Jahre wechseln kann. Aus dieser Idee hat Wright einen Horror-Thriller gemacht, in dem er furios – wie immer – die Mittel des Blockbuster-Kinos mit Arthouse verbindet. Wenn man nach dem trailer geht, ist Wirght da ein atemberaubender Höllentrip gelungen, auch wenn ein paar Kritiker die Nase gerümpft haben, weil „man“ Filmkunst und Popcorn-Kino nicht kombinieren darf. Ich bin da gänzlich anderer Ansicht, ich hab weder was gegen Unterhaltung noch gegen Kunst. Deshalb sitz ich auch Donnerstag im Kino, wenn „Last Night in Soho“ anläuft.

Beschneidungsfolgen, das kindeswohlgefährdende Wechselmodell und die ultimative Abfahrt – die Links der Woche vom 29.10. bis 4.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß! 

Es ist Freitag, die Woche ist bald rum, und zwar die Woche, in der ich dreimal in den Qualitätsmedien lesen musste, dass die Meinung eines Prominenten „gefährlich“ sei. Leute, Meinungen sind vielleicht doof, vielleicht schlau, vielleicht irgendwie blöd, aber immer vom Grundgesetz gedeckt und niemals gefährlich. Eine Meinung haben ist ein Grundrecht, das ist nix Gefährliches, das ist erstrebenswert. Vollkommen ungefährlich, aber gelegentlich meinungsstark sind unsere Links der Woche, die besten Geschichten und Videos der Woche, linkfrisch für euch zusammengesammelt. weiterlesen…