[Witz] Kommt ein Mann in eine Bar (VII)

… setzt sich  an den Tresen und fragt den Zapfer: „Sagen Sie mal, wie ist denn das WiFi-Passwort?“
„Erst müssen Sie was zu trinken bestellen.“
„Natürlich. Dann nehm ich ein großes Bier.“
„Sehr gerne. Urquell oder KöPi?“
„Ein KöPi, bitte.“
„Gerne, der Herr. Hier, Ihr KöPi. Wohl bekomm’s.“
„Danke. Prost. So, und wie ist nun das WiFi-Passwort?“
„Erst müssen Sie was zu trinken bestellen. Alles klein, keine Leerzeichen.“

 

[Tipp der Woche] Mehr als nur „The Germans“ – „Fawlty Towers auf Blu-ray

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Video-Link: https://youtu.be/542diMEHUaI

Die Folge mit den Deutschen aus „Fawlty Towers“ kennt jeder. Diese Folge, in der der von John Cleese gespielte Hotelier, nachdem ihm ein Elchkopf auf den Kopf gefallen ist ein Füllhorn an Ressentiments über seinen deutschen Gästen ausgießt, ist in der Tat ein Meilenstein der respektlosen TV-Komik. Wenn man „Fawlty Towers“ erwähnt, spricht alle Welt nur über diese Folge. Man übersieht dabei, wie gut fast alle Folgen von „Fawlty Towers“ waren. Diese Geschichten über einen die Welt und vor allen Dingen seine Gäste hassenden Hotelbetreiber sind heute noch genauso frech, unverschämt und komisch, wie sie es bei der Erstauststrahlung vor bald fünfzig Jahren waren. Diese Woche erscheint die Serie – digital remastered – auf Blu-ray, und die Silberscheiben enthalten nicht nur die beiden brüllkomischen Staffeln, sondern auch Bonus-Material satt: unter anderem Interviews mit John Cleese und anderen Mitgliedern des Casts und – ein besonderes Fest – Audiokommentare von Cleese und den Regisseuren. Allein die Aufio-Kommentare von Cleese lohnen die Anschaffung! Viel Spaß. und „Don’t mention the war!“

Männershampoo, Malzbierfleisch und der Caproni Transaereo – die Links der Woche vom 30.10. bis 5.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß!

Tag 5 im neuen Lockdown ist Freitag, und der Freitag bringt Licht in den trüben Corona-Alltag: Wochenende! Und mit dem Wochenende kommen – wie jeden Freitag – unsere Links der Woche, die besten Geschichten und Videos, die uns während der Woche utner den Mauszeiger gekommen sind. weiterlesen…

[Tipp zum Wochenende] Wie ein junger Stier – Depardieu in „Der Bulle von Paris“

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Video-Link: https://youtu.be/DInF4f5H4aE

Um Himmelswillen, waren die Morceau und der Depardieu noch jung, als sie „Der Bulle von Paris“ gedreht haben! Okay, Schwamm drüber, der Zahn der Zeit lässt keinen von uns in Ruhe. Obwohl die Kino-Premiere von „Police“, wie der Film im Original betitelt ist, schon satte 35 Jahre zurück liegt, kann man den Film heute noch prima anschauen. Das liegt zum einen am tollen Spiel der Hauptdarsteller – vor allen Dingen Depardieu ist noch meilenweit von seinem aktuellen behäbigen Minimalismus entfernt – zum anderen daran, dass der Film ein klassisches französischer Krimi ist, in dem die psychologischen Untiefen, durch die die Hauptfiguren waten, mindestens genauso spannend sind wie der Kriminalfall, um den es geht. Maigret lässt grüßen. Der Film läuft am Sonnabend um 22 Uhr 15 auf Servus TV.

Rasurbrand-Prävention

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Video-Link: https://youtu.be/LPi86Ubfq-w

Nur wer ihn schon mal hatte, weiß, wie unangenehm er sein kann: der Rasurbrand, also die gereizte Gesichtshaut nach einer suboptimalen Rasur. Fa. Gillette hat zu dem Thema ein ganz instruktives Video online gestellt, dass anschaulich zeigt, wie Rasurbrand entstehen kann. Zumindest in der ersten Hälfte, denn nach ca. einer Minute kippt das Ganze über in eine unverhohlene Werbung für Gillette-Klingen. Nun, es sei den Menschen bei Gillette gegönnt, so ein Video kostet ja Geld, was wieder reingeholt werden muss, Schwamm drüber. Trotzdem, die erste Hälfte des Videos lohnt das Betrachten, denn es zeigt haargenau das Kernproblem, mit dem unsereins beim Rasieren zu kämpfen hat: weiche, empfindliche Gesichtshaut gegen (im wahrsten Sinne des Wortes) stahlharte Bartstoppeln. weiterlesen…

Das männliche Zitat der Woche (LXXXIX): Bruce Springsteen

Foto: Bill Ebbesen, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

„Es gibt keine Kunst im Weißen Haus. Es gibt keine Literatur, keine Poesie, keine Musik. Es gibt keine Haustiere im Weißen Haus. Keinen besten Freund des Menschen, keine Familienkatze namens Socks. Es gibt keine Bilder der Präsidenten-Familie in der Freizeit: keine Obamas am Strand von Hawaii, keine Bushs beim Fischen in Kennebunkport, keine Reagans beim Reiten, keine Kennedys beim Football spielen am Cape. Was ist mit diesem Land geschehen? Wo ist all der Spaß, die Freude. der Ausdruck von Liebe und Glück geblieben? Wir hatten einen Präsidenten, der die Nation besänftigt und beruhigt hat anstatt sie zu spalten. Jetzt sind wir steuerlos und freudlos. Wir haben die kulturellen Aspekte verloren, die Amerika immer Größe verliehen haben. Wir haben unser Mojo verloren, unsere Freude, unser Glücklichsein, die Freude, die wir beim Anfeuern anderer empfunden haben – das Teilen menschlicher Erfahrungen, auf das es letztlich ankommt. Wir müssen unser Land zurückerobern.“

Bruce Springsteen

Gerd Müller 75

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Video-Link: https://youtu.be/r8CRooxFFI8

Unsinnigerweise pflegte und pflegt die Boulevardpresse Gerd Müller oft als „Bomber“ zu bezeichnen. Dieser Begriff wird seiner Art, Fußball zu spielen und vor allen Dingen seiner unnachahmlichen Art, Tore zu erzielen, nicht im entferntesten gerecht. Die mit Urgewalt förmlich ins Tor hineingedroschenen Bomben waren seine Sache nun gar nicht. Er war ein Strafraumspieler von unglaublicher Beweglichkeit, der den Ball behaupten konnte, auch wenn er von mehreren Gegenspielern attackiert wurde. Diese engen, unübersichtlichen Situationen suchte er geradezu. Wenn es im Strafraum ein Getümmel gab, war er meist mittendrin, und irgendwann kullerte der Ball aus dem Getümmel heraus über die Tor-Linie. Typisches Müller-Tor!
Bei seinen Aktionen hatte er meist auch gar nicht die Zeit, dem Ball eine größere Wucht mitzugeben. Meist gelang es ihm, im Zweikampf ein paar entscheidende Millimeter zu gewinnen, so dass er gerade noch mit einer Schuh- oder Haarspitze an den Ball kam und ihn so irgendwie über die Torlinie schummelte. Typisches Müller-Tor! weiterlesen…

[Tipp der Woche] Star Wars wie es sein soll – „The Mandalorian“ im Stream

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Video-Link: https://youtu.be/5nPevVAy1Bg

Es war im Frühjahr 1978, da saß ich im Royal-Palast im Berliner Europa. „Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Glaxis“ scrollte über die Leinwand, gefolgt von einem kleinen, um sich ballernden Raumschiff und dann kam dieser riesige, gigantische Sternenkreuzer, der gar nicht aufhörte… Ich schaute den ersten Star-Wars-Film an und war begeistert. „Star Wars“ war damals ein Erdbeben, dass nicht nur die SF revolutionierte, sondern das Blockbuster-Kino vollkommen neu erfand, in dem es den klassischen Abenteuer-Film wiederbelebte. Denn – wenn man mal die Raumschiffe und Laserschwerter und das ganze Gedöns weglässt, dann hat man eine kristallklare, altmodische Abenteuergeschichte: der widerstrebende Held, der von den Umständen in einen Feldzug gezwungen wird und sich selbst in zahlreichen Abenteuern vervollkommnen muss, um am Ende den Sie davon zu tragen. Und dieser erste Star-Wars-Film war auch ein Versprechen, nämlich diese klassische Abenteuergeschichte weiterzuschreiben. Das Versprechen wurde jedoch nicht eingelöst. Der 2. Film „Das Imperium schlägt zurück“ atmete noch den Spirit des „High Adventure“, doch schon im 3. Teil begann Lucas, die Integrität seiner Figuren und seiner Geschichte zu beschädigen. Die beiden folgenden Trilogien fand ich beide furchtbar, wirre Beliebigkeit kennzeichnete Vaders Geschichte, und über die woke Anbiederei der Schluss-Trilogie decken mir mal den Mantel des Schweigens: Viel Lärm um letztlich Nichts.  Ich hatte „Star Wars“ endgültig zu den Akten gelegt, doch dann kam Mando. weiterlesen…