[Klartext] Herzlich willkommen! Wir brauchen euch dringend…

Foto: pixabay.com, Public Domain

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Ging euch das auch so? Ich hab in den letzten Tagen gewaltig über die Merkel und den Schäuble gestaunt. Die Merkel hat in Nullkommanix von schmallippiger Raute auf eine Kombi aus Mutter Teresa und Freiheitsstatue umgestellt. Und sogar Schäuble, das Fleisch gewordene Sparbuch, das lieber ganze Länder runterrockt als auch nur einen Euro auszugeben, hat vor sich hingeknurrt, das wir das schaffen werden, mit den Flüchtlingen. Man mag mich für paranoid halten, aber ich hab den beiden nicht getraut. Die sind nicht plötzlich zu Menschenfreunden geworden. Die führen was im Schilde, dachte ich mir. Und seit heute glaub ich, dass ich recht hab. weiterlesen…

Klartext: Unschuldsvermutung

Seit ziemlich genau einer Woche warte ich darauf, dass eins der Qualitäts- und Leitmedien in Zusammenhang mit dem Germanwings-Absturz einen Kommentar raushaut, der mit Worten wie »Wie kommt dieser Staatsanwalt aus Frankreich eigentlich dazu, die Unschuldsvermutung, auf der all das beruht, was einen Rechtsstaat ausmacht, mir nichts, dir nichts in den Wind zu schießen, nur um so schnell wie möglich einen Schuldigen präsentieren zu können?« Da ich nun nicht länger warten möchte, schreibe ich den Kommentar eben selbst. weiterlesen…

Heinz und Klaus reloaded

Foto: FaceMePLS from The Hague, The Netherlands [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Foto: FaceMePLS from The Hague, The Netherlands [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

»Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich«, ist ein Spruch, den man immer wieder mal durch den Zusatz »Aber wenn er von Martenstein ist, vielleicht doch.« ergänzen möchte, denn der humorige Kolumnist erntet wegen der simplen Strickmuster seiner Analogien immer wieder heftige Kritik, besonders vor zehn Tagen, als er zwei Freunden namens Heinz und Klaus in einem Griechenland-Vergleich bemühte. Julian Twarowski ergänzt Martensteins Vergleich um ein paar Details, die die überbeschäftigte Edelfeder im Trubel des Vergleichens wohl schlichtweg vergessen hat.

Es gab da mal zwei Freunde, Heinz und Klaus. Ihre Freundschaft währte schon sehr lange. Selbst ihre Großväter waren miteinander bekannt gewesen . Heinz besaß einen kleinen Laden am Rande der Stadt. Dort verkaufte er allerlei Gartenutensilien wie Schaufeln, Mistgabeln, Sicheln und Sensen. Heinz liebte das Gespräch mit seinen Kunden. Er liebte die frische Luft und den Blick über die Felder, den er von der Tür seines Ladens aus hatte. weiterlesen…

Berliner Ansichten: Nüscht mehr für Männa – der Zoo von Holst und Juhnke stirbt

Aschinger_Maenner_unter_sich_neuJuhnke, Holst und der Zoo – dit war jahrelang untrennbar miteenanda vabunden. Jrinste dit Orijinal Harald Juhnke dem Passanten jahrzehntelang hier aus ne Werbevitrine entjejehen und lud zur Pekingente ins China-Restaurant Tai Tung ein. Nen paar Meta weita, im Aschinger-Haus konnte man bei Herthana Wolfjang Holst einkehren und in seina Kneipe „Holst am Zoo“ Fußball kieken und sich eenen hinta die Binde jiessen. weiterlesen…