EM 2016 – der Europameesta steht längst fest!

Bald nu iss wieda Fußballzeit. Europa sucht den Meesta. Doch warum eijentlich?

Der steht nämlich längst fest: Dit FRANZÖSISCHE VOLK! Unbeeindruckt vom obaflächlichen Jlanz sportlicha Sieje wehren sich die Franzose jejen ihre Rejierung und die neoliberalen Arbeetsmarktreformen à la Schröder. Jewerkschaftler streiken, Demonstranten lassen sich mitten in Europa von Jummiwuchtjeschossen beschießen, mit Tränenjas auseenanda treiben und von Wassawerfern berieseln. weiterlesen…

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Männaschicksal und Männastolz zu Himmelfahrt: Der Mollenfriedhof

MollenfriedhofEr jehört für ville Männa zum Lebenslauf dazu wie der Haarausfall. Jenau wie die Jlatze iss ooch der Mollenfriedhof erblich bedingt. Schuld sind die Jene, die den Durscht nach dem joldenen Jerstensaft auslösen und den Mann dazu bringen, im Laufe der Jahre unzählije Mollen hinunta zu stürzen. Die eenen vafluchen ihren Bauch, denken voll Nostaljie an dit Sixpack ihra jungen Jahre und wollen der oda dem Liebsten nen festet Waschbrett präsentieren. Im Sportstudio versuchen se dem Schicksal nen Schnippchen zu schlajen. weiterlesen…

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Männatip: Wenn nüscht mehr läuft – ERHEB DIR!

ERHEB_DIR_TVEt is leida keen Eenzelfall. Bei ihm läuft nich mehr viel. Er hängt nur noch schlaff rum und die abendlichen Aktivitäten spielen sich vor der Jlotze ab. Die Molle füllt die Wampe uff und die Jedanken kreisen um die Tüte Kartoffelchips, die uff dem Tisch liegt. Außadem kommt jleich der Krimi. Aba noch kiekt er die Nachrichten und da passiert dit Wunda, et regt sich doch wat. Der Bundestag hat beschlossen, dit Streikrecht zu beschneiden. Er iss empört, er will sich nich beschneiden lassen!

Doch wat soll er tun. Ihm wird schwül, er kratzt sich am Hintakopp. Iss er doch in der Schule uffjeklärt worden, wohin sowat führt und wie man et vahüten kann. Er hat bloß in all den Jahren vajessen, wat der Pauka jesacht hat, wat man in so eenem Fall tun kann…

Ick weeß dit noch und kann et ihm sajen: ERHEB DIR, STEH UFF, ZEIG, DES DE EEN MANN BIST UND ET NOCH KANNST!

Jeboren wurde ick in den 1960er Jahren als Axel Gödel mitten in Berlin. Da meene Eltern ooch schon hier dit Licht der Welt ablickten, bin ick somit een waschechta Berliner. Uffjewachsen in Kreuzberch, alernte ick nie Hochdeutsch. Deshalb treibe ick seit einijer Zeit uff Berlinerisch im World Wide Web meen Unwesen und vaöffentliche Kurzgeschichten und Blogartikel, unter anderem uff “Berliner Dialekt” und bei “Da kiekste, wa? – Berlin typisch“.

 

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Berliner Ansichten: Nüscht mehr für Männa – der Zoo von Holst und Juhnke stirbt

Aschinger_Maenner_unter_sich_neuJuhnke, Holst und der Zoo – dit war jahrelang untrennbar miteenanda vabunden. Jrinste dit Orijinal Harald Juhnke dem Passanten jahrzehntelang hier aus ne Werbevitrine entjejehen und lud zur Pekingente ins China-Restaurant Tai Tung ein. Nen paar Meta weita, im Aschinger-Haus konnte man bei Herthana Wolfjang Holst einkehren und in seina Kneipe „Holst am Zoo“ Fußball kieken und sich eenen hinta die Binde jiessen. weiterlesen…

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Vor der WM: Besonders männlich – keen Fußball kieken!

KeenFussballKiekenBevor unser Blog morgen in den „Fuball total“-Modus geht und wir täglich Postings zur WM 2014 bringen, hier noch ein schnell ausgeführter Einwurf von Axel Gödel:

Bald nu iss Fußballzeit. Männazeit? Nee, schließlich bin ick ooch een Mann und heute oute ick mir. ICK WERDE NÄMLICH KEEN FUSSBALL KIEKEN! Keene Kartoffelchips, keen Pils und ooch keen Torjeschrei. Dabei hab ick früha, da wo allet bessa war, ooch hin und wieda Fußball jejlotzt, zumindest bei Weltmeesterschaften. Nu iss aba schon seit Jahren Schulz damit. Uffjeblähte Turniere, übadrehta Rummel, ehemalije Weltmeesta, die sich dit Turnier aus dem Knast ankieken müssen, usw… weiterlesen…

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Männer unter sich: Café Achteck

MaennerCafeAch wie scheen war doch die Zeit, wo jeda noch so arme Mann jewissamaßen Jeschäftsmann war. Konnte man(n) doch früha an jeda zweeten Ecke in Berlin ins Café jehen und dort sein täglichet Jeschäft tätijen. Eenfach herinspaziert in die jrün lackierten Häuschen und schon stand man(n) im stählernen Achteck. Hier waren Männa unta sich. Bis zu sieben uff eenen Streich fanden Platz und hielten sozusajen den Wirtschaftskreisloof im Jang.

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Duell der Kerle

Feuerwerk

Justav Kapitulski und Jerd Klawuttke sind jute Freunde, die besten Kumpels sozusajen. Man kennt sich seit Jahren und sieht sich mindestens dreimal de Woche inna jemeinsamen Stammbudike. Da zischt man denn Molle mit Korn, kiekt jemeinsam Fußball und steht zu den Klängen der Nationalhymne uff und vajießt dabei schon mal ne Träne!

Doch eenmal im Jahr, jenau jesacht am 30. Dezemba, awacht ihre Feindschaft. Der Jahreswechsel steht an und da kennen Kapitulski und Klawuttke keene Verwandt- und Freundschaften. Se wollen de besten in der Straße sein und dit jrößte Feuerwerk präsentieren. So jehn se, natürlich heimlich, um sich nich in de Karten kieken zu lassen, los und füllen ihr Munitionsdepot. weiterlesen…

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Männajetränke im Wandel der Zeit

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Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Früha, ja früha. Da war allet bessa. De Schrippen warn jrößer und billijer, de Jugend war nich so uffsässich und nen Kaiser jab et ooch noch. Außadem war die Jetränkewelt noch völlich in Ordnung. Der Mann trank für jewöhnlich Molle mit Korn, ooch als Jedeck bekannt. Für die besonders harten jesellten sich denn noch diverse Schnäpperken hinzu: Danzijer Joldwassa, nen Stonsdorfa, oda nen Mampe, um hier nur einije zu nennen . Für Extremsportler jabs schließlich den Futschi hell oda dunkel und et jalt. „Futschi macht futschi!“ Andere Jetänke jehörten nich ins Glas. Höchstens an janz heeßen Tajen, in Bejleitung der Jattin durfe et ooch ne Weisse mit Schuss sein. Der männliche Nachwuchs wurde mit na Sportlermolle langsam an die Männawelt heranjeführt! weiterlesen…

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