Tempel, Cousteau und Kirks 100. Geburtstag – die Wochenvorschau vom 5.12. bis 11.12.

 

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Was nächste Woche auf uns zukommt
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Hundert Jahre alt werden – das übersteigt die Vorstellungskraft vieler Menschen. Meine zumindest. Diese Woche werden wir mit einem unfassbaren 100. Geburtstag konfrontiert, Kirk Douglas feiert seinen. ICh hab ihn noch im Kino bewundert, die meisten von euch werden seine Filme nur aus dem Fernsehen oder als Videos kennen. Doller Schauspieler, der uns einen Haufen doller Filme beschert hat, unter anderem unsere Nr. 1 der besten Box-Filme aller Zeiten, „Zwischen Frauen udn Seilen“. Bescheuerter Titel, ich weiß. Im Original heißt er „Champion“, das passt viel besser. Auch zu Kirk Douglas. Aber nächste Woche ist nicht nur Party für Kirk, wir haben auch zwei vielversprechende Filme im Angebot, 2 neue Blu-rays, jede Menge Sport und eine richtig gute deutsche TV-Serie. Doch, das gibt’s. Wirklich. Nach dem Mausklick. weiterlesen…

Sully, Bolt und Blue & Lonesome – die Wochenvorschau vom 28.11. bis 4.12.

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Was nächste Woche auf uns zukommt
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Montagmorgen, der erste Advent liegt hinter und der Dezember vor uns. Die kommende Woche, liebe Freunde, könnte in der Tat eine historische werden. AmFreitag, dem 2. Dezember, kommt „Blue & Lonesome“ raus, das neue Album der Stones, das erste Studioalbum der Band seit umpfzich Jahren. Die Stones gehen zurück an die Wurzeln, den Blues, und dieses Album – das vermutlich ihr letztes Studioalbum sein wird – könnte ein Meilenstein werden. Ich weiß nicht, wie’s euch geht, aber bei mir kribbelt’s. Fast so wie früher. Außer der Stonesplatte stehen uns Männern nächste Woche aber noch ein paar Highlights bevor… weiterlesen…

Hoff the record, Venturas Ohrfeige und ein neuer Klufti – die Wochenvorschau vom 21.11. bis 27.11.

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Montagmorgen, einen Tag nach Totensonntag, sechs Tage vor dem ersten Advent… was kann so eine Woche mit uns Männern vorhaben? 2016 weiß man ja nie, aber diese Woche sieht eigentlich ganz gut aus. Die Fußball-Freunde dürfen sich auf eine Champions-League-Woche freuen, d.h. jeden Tag gibt’s eine Liveübertragung. Im Kino startet zumindest ein beachtenswerter Action-Thriller, im TV kriegen wir endlich mal wieder Lino Venturas zerknautschtes Gesicht zu sehen und vielleicht, ganz vielleicht gelingt dem Bayerischen Rundfunk endlich mal eine Kluftinger-Krimi-Verfilmung, die der Klufti-Fan ohne Bauchschmerzen (nicht von Erikas Kasspatzen!) anschauen kann. Lassen wir uns überraschen!

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Eight Days A Week, der Grand Slam of Darts und ein neuer Tukur-Tatort – die Wochenvorschau vom 14.11. bis 20.11.

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Gestern Abend lief der 1000. Tatort. Der hieß „Taxi nach Leipzig“, genau wie der erste. An den kann ich mich noch erinnern, Walter Richter hat den Kommissar gespielt. Unfassbar, was für ein alter Sack ich bin, ich kann mich sogar noch an den allerersten Tatort erinnern. Zwischen dem 1. und dem 1000. Tatort hab ich dann nicht allzuviele gesehen, okay, die mit Kressin und die mit Schimanski, klar. Derzeit guck ich nur die Münsteraner Tatorte und die mit Tukur. Aber erst, seit der Tumor weg ist und er durch die Mangel gedreht wird. Ist Geschmackssache. Diese Woche kommt ein neuer mit Tukur. Im Kino starten zumindest zwei vielversprechende Filme, auf Blu-ray kommen eine französische Komödie und ein Musikfilm für alte Säcke wie mich, und dann haben wir noch jede Menge Sport, vom Italien-Länderspiel bis zum Grand Slam of Darts. Klickt auf „weiterlesen“, dann erfahrt ihr mehr. weiterlesen…

Manche hatten Krokodile, keine Blu-rays und Billie Holiday – die Wochenvorschau vom 7.11. bis 13.11.

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Wisst ihr, was ich letztes Wochenende gemacht hab? Gar nichts. Bin rausgefahren, hab mich an den See gehockt, hab gut gegessen, gut getrunken, ein Buch gelesen (die Springsteen-Autobiographie, sehr gut!) und hab ansonsten den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Leute, war das gut, Wir männer gönnen uns diese Auszeiten viel zu selten, wir glauben, rund um die Uhr rabotten zu müssen, und das sieben Tage lang… damit machen wir uns nur kaputt. Bringt nix. Wenn man sich ’ne Pasue gönnt und den Dynamo auflädt, geht einem alles fixer und strukturierter von der Hand.Hier kommt der Beweis: diese Wochenvorschau hab ich in der Hälfte der Zeit zusammengestellt, die ich sonst benötige. Trotzdem ist alles drin, was nächste Wohe in Sachen Kino, Blu-ray, Sport und Fernsehen auf uns Männer zukommt. weiterlesen…

[Roberts Blu-rays] Schrotten! – Lieber tot als Sklave!

schrotten_coverSchrottplätze. Wer, wie ich, die 70iger und 80iger Jahre noch „richtig“ erlebt hat und auf den so genannten „Autofriedhöfen“ nach Ersatzteilen für’s Mofa, dann Motorrad und schließlich das erste Auto gesucht hat, durfte diese Atmosphäre noch selbst inhalieren. Es war schon ein besonderer Menschenschlag, die Jungs (ein paar Mädels gab’s auch, doch meistens nur als Pin-Up im Bürowagen) vom Schrottplatz. Regisseur Max Zähle, von dem auch das Drehbuch stammt, verbrachte in seiner Jugend ebenfalls viel Zeit auf dem Schrottplatz. Das merkt man dem Film an, der – bis ins Detail stimmig – diese Atmosphäre einfängt. „Heimat ist mehr als ein Ort“. Ja. Dass sein „Familienfilm“ nicht ins Klischee abdriftet und über die gesamten gut 90 Minuten beste Unterhaltung bietet, ist auch dem gut gelaunten Cast zu verdanken. Allen voran Frederic Lau, liefern sie eine tolle Darstellung, die Spaß macht. Obwohl teilweise vorhersehbar, halten einige überraschende Twists und sogar streckenweise der eine oder andere spannende Einfall die Story am Laufen. Obwohl grade der Eisenbahnraub als zentrales Element dermaßen abstrus ist, dass nicht einmal die neunmalklugen physikalischen „Weisheiten“ von Mirko die Logiklöcher auch nur annähernd stopfen können. Aber das muss in einer Komödie dieser Art auch mal durchgehen dürfen … weiterlesen…

Mein Freund Harvey, die Hartmanns und der beginnende Movember – die Wochenvorschau vom 31.10. bis 6.11.

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Der November ist fast da, der Monat, der seit ein paar Jahren auch Movember genannt wird. Die Movember Foundation nutzt den Movember, um auf die zahlreichen mit der Männergesundheit zusammenhängenden Probleme aufmerksam zu machen. Wenn ihr mir (und euch selber) einen Gefallen tun wollt, dann klinkt mal kurz hier auf diesen Link und schaut mal, was ihr im Movember für euch selber tun könnt. Ja, euch selber. Darum geht’s im Movember, dass wir Männer uns Zeit für uns selbst und unsere Gesundheit nehmen und unsere Kollegen darauf aufmerksam machen, dass das wichtig ist. Soviel dazu. Jetzt kommen wir zu unsere männlichen Wochenvorschau, Empfehlungen aus Kino, Sport, Tv und was sonst noch so anliegt. weiterlesen…

Schlägereien der Sonderklasse: Jackie Chan – mit einem Lächeln

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf „Männer unter sich“ gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Einer der letzten ganz großen Meister der ironischen Film-Prügelei ist – natürlich – Jackie Chan. Schon seine ersten Drunken-Master-Choreographien überzeugten durch ihren überzogenen Unernst, und er hat dieses Stilmittel über Jahrzehnte (!) perfektioniert und zu seinem persönlichen Trademark ausgebaut. Die heute vorgestellte Prügelei ist aus „Under Control„, einem eher ungewöhnlichen Jackie-Chan-Film (tatsächlich handelt es sich um einen kühnen Mix aus Martial Arts und RomCom), und die Prügelei ist – für Chan – ebenfalls außergewöhnlich.

Chan-Kenner haben es längst gemerkt: das Ungewöhnliche an dieser Chan-Prügelei ist ihr Minimalismus. Wo Chan sonst jedes Requisit nutzt, dass er nur bekommen kann, gehen er und sein Kontrahent in dieser Auseinandersetzung sehr puristisch aufeinander los. Handschuhe, that’s all, folks. Dass die Schlägerei trotz ihrer für Filmverhältnisse enormen Länge von fast zehn Minuten nicht lang erscheint, ist eh schon eine choreographische Meisterleistung. Dass es Chan ohne seine übliche Requisitenschlacht gelungen ist, eine typische Chan-Schlägerei mit den wiederkehrendenUps and Downs, dem zündenden Einfall und dem Sieg von Witz und Geist über die rohe Kraft zu kreieren, zeugt von seinem Ehrgeiz und Können. Wobei ich das Gefühl nicht loswerden, dass der Schlägerei eine Wette zu Grunde liegt: „Wetten, zehn Minuten ohne Gimmicks, nur mit Boxhandschuhen kriegst du nicht hin!“