[Männeressen] Lauwarmer Bohnensalat, beste Beilage zum Steak und auch sonst

Die meisten Männer mögen Bohnen. Sowohl die grünen Bohnen als auch die ganzen getrockneten Varianten von weiß bis schwarz, von rot bis gesprenkelt, was auf italienisch wohl „Borlotti“ heißt. Woran liegt‘s? Selige Jugenderinnerungen an Outdoor-Cowboy-Spielereien, wo’s am Lagerfeuer stilecht Bohnen gab? Bei mir ist‘s einfacher zu erklären: Ich mag Bohnen weil Knoblauch. Nur wenige andere Gemüse verbinden ihren Geschmack dermaßen vorteilhaft mit dem der Knoblauchknolle, das macht einfach Spaß. Heute stell ich euch eine meiner Universalbeilagen vor. Optimal zum Steak. Aber… Lammkeule? Rinderbraten? Lachskotelett? Zander auf der Haut? Geknofeltes Bohnengemüse passt immer. weiterlesen…

[Männeressen] Kellerfleisch

Gibt‘s eigentlich eine Steigerung von Gulasch? Natürlich. Das nennt man „butterzartes Gulasch“, und das hat Fleisch, das so zart ist, dass man es beinahe nicht mehr kauen muss. Das einem auf der Zunge zergeht, wie man so schön sagt. Für „butterzartes Gulasch“ muss Mann beim Kochen zwei Voraussetzungen erfüllen: 1. konsequent mit ganz niedriger Hitze arbeiten und 2. ordentlich durchwachsenes Fleisch mit Fett und Sehnen verarbeiten, das die lange Schmorzeit abkann, ohne trocken zu werden. weiterlesen…

Dienstags-Miss: Denkmal für den unbekannten Amateur

Am Freitag startet die Fußball-Bundesliga wieder. Aus diesem Anlass – um uns und euch geistig und seelisch wieder auf das „Beautiful Game“ einzustellen – bringen wir bis Freitag täglich einen epochalen Fehlschüsse, ein brutalst verstolpertes Nicht-Tor. die größten Misses aller Zeiten.

Man muss kein Premiere-League-Star wie Ronny Rosenthal sein, wenn man spektakulär versagen möchte. Das ist in jeder Spielklasse möglich.

Habt ihr einen Link zu einem Nicht-Tor, das einem die Tränen in die Augen treibt? Packt ihn in die Kommentare!

[Männeressen] Aufgebratene Klöße oder Gröstl-Dingens oder wie das heißt

Tja, was kocht Mann zu den Feiertagen? Ich empfehle Gerichte, die ordentlich Sauce mitbringen, wie zum Beispiel die Ochsenbacken, die wir schon mal hatten. Oder ein lecker Böfflamott. Oder eine jut jebratene Jans, da kann man aus dem Jänseklein eine Sauce kochen, dass die Engel weinen. Und man kann Klöße dazu machen, denn für das eigentliche männliche Festmahl dieses Jahres brauchen wir Klöße. Von gestern. Also solche, die eine Nacht lang im Kühlschrank fest werden durften, damit Mann sie in Scheiben schneiden und aufbraten kann. Also Aufgebratene Klöße oder Knödel-Gröstl oder sowas. Eins meiner absoluten Lieblings-Essen. Dafür nehm ich sogar den Braten mit der Sauce am Vortag in Kauf. weiterlesen…

[Männeressen] Gebratener Safran-Reis mit Wildlachs

20161010_184641Heute gibt’s Reste von gestern. Ich schreib’s noch mal, weil’s mir sonst keiner glaubt: „Gebratener Safran-Reis mit Wildlachs“. Denn das klingt fast schon so, dass man dem neuen Aufriss beim ersten Rendezvous zu Hause, damit imponieren kann. Basis des Ganzen ist das, was vom Wildlachs vom Vortag übrig ist. Nicht einmal die Fischpfanne waschen wir ab. Denn der Bratensaft darin ist das, was letztendlich den Geschmack ausmacht. weiterlesen…

[Männeressen] Fischsuppe mit Safran und Knoblauch

fischsuppeHeute kochen wir Fischsuppe. Und damit das nicht in Stress ausartet, vergessen wir gleich mal alles, was irgendwie in Richtung Bouillabaisse geht. Für eine Suppe, die halbwegs einer Bouillabaisse ähnelt, braucht man Mittelmeerfische von größtmöglicher Frische in größtmöglicher Vielfalt. Wie soll das hierzulande gehen, ohne vollends arm zu werden? Nee, wir kochen eine mediterran gewürzte Suppe mit lecker Fischfilet und Garnelen drin, damit zaubern wir auch den Süden in unseren Kochtopf, haben aber gleichzeitig viel weniger Stress beim Kochen. weiterlesen…