Das männliche Zitat der Woche (LXXI): Paolo Conte

„Nehmen Sie etwa ein Auto. Der Mann will wissen, wie das Innenleben funktioniert. Er öffnet die Kühlerhaube, schaut sich den Motor an. Die Frauen interessiert in erster Linie die Karosserie, ob ihnen Form und Farbe gefallen. So verhält es sich auch mit der Musik; Männer wollen sie verstehen, Frauen genießen die Melodie.“

Paolo Conte

[Witz] Tagebücher

Free-Photos / Pixabay

Aus dem Tagebuch einer Ehefrau:
Heute war ich mit Heiko zum Essen verabredet. Wir hatten uns ein kleines, romantisches Restaurant für ein Dinner zu zweit ausgesucht. Als ich ankam, saß er schon am Tisch und brütete vor sich hin. Ich entschuldigte mich für meine Verspätung, ich hatte mich beim Shoppen mit einer Freundin verplaudert, aber er meinte, dass machte nichts. Trotzdem blieb er während des Essens einsilbig, und ich fragte ihn mehrfach, ob alles in Ordnung sei. Er beruhigte mich, dass alles in Ordnung sei und schlug vor, bald nach Hause zu fahren. Während der Fahrt schwieg er weiter. Als ich ihn erneut fragte, ob alles in Ordnung sei, wirkte er gereizt. Ich sagte ihm, dass ich ihn liebe. Statt „Ich liebe dich auch!“ zu antworten, nickte er nur.
Zuhause setzte sich Heiko vor den Fernseher und schwieg weiter. Ich ging schließlich zu Bett. Nur 10 Minuten später legte er sich auch hin. Immer noch wirkte er distanziert und in Gedanken, schlief aber relativ schnell ein. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte. Dachte er die ganze Zeit an eine andere? Ist unsere Ehe gescheitert? Ich weinte mich in den Schlaf.

Aus dem Tagebuch des Ehemannes, gleicher Tag:
Gelegentlich macht der Motor merkwürdige Klopfgeräusche. Ich komm einfach nicht drauf, woran es liegen könnte.

Das männliche Zitat der Woche (L): Arthur Schopenhauer

Abbildung: Ludwig Sigismund Ruhl (1794–1887) [Public domain], via Wikimedia Commons

„Zwischen Männern ist von Natur bloß Gleichgültigkeit; aber zwischen Weibern ist schon von Natur Feindschaft. Es kommt wohl daher, daß das odium figulinum1 , welches bei Männern sich auf ihre jedesmalige Gilde beschränkt, bei Weibern das ganze Geschlecht umfasst; da sie alle nur ein Gewerbe haben. Schon beim Begegnen auf der Straße sehen sie einander an, wie Guelfen und Ghibellinen2. Auch treten zwei Weiber, bei erster Bekanntschaft, einander sichtbarlich mit mehr Gezwungenheit und Verstellung entgegen, als zwei Männer in gleichem Fall. Daher kommt auch das Komplimentieren zwischen zwei Weibern viel lächerlicher heraus, als zwischen Männern.“

Arthr Schopenhauer

Autos, Fußball und was mit Frauen – die Links der Woche vom 20.9. bis 26.9.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß! 

Drei Schwerpunkte haben wir in unserem dieswöchigen Linkmix anzubieten: Autos, Fußball und was mit Frauen. Geht’s männlicher? Wohl kaum. Und Musik haben wir auch noch… weiterlesen…

Fußball, Frauen, Bier und Autos… – die Links der Woche vom 9.11. bis 15.11.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!
Schöne Headline, nicht wahr? Aber unsere Links und die Themen und Geschichten dahinter sind noch besser… weiterlesen…

Comedy-Sommer: Kurzgeschichte – Der Brunnenkauf

„Schatz, was hältst du davon, wenn wir direkt vor unserer Terrasse im Garten einen kleinen Springbrunnen aufstellen?“
„Sanftes Geplätscher von Wasser an einem sonnigen Abend bei einer guten Flasche Wein und danach… Mein Flo, du hast immer so tolle Ideen! Ich liebe dich!“
„Heute Vormittag liegt nichts bei mir an und Jan kommt erst morgen von der Klassenfahrt zurück. Wir könnten in den Restpostenmarkt fahren, da gibt es gerade Springbrunnen im Angebot.“
„Super, ich räume nur eben die Küche auf, dann können wir gleich los.“ weiterlesen…