Die neue Schatzinsel

Stevenson_24346_MR.inddWürde ich, wie bis Ende der Nullerjahre lange Jahrzehnte lang, sozial-, kultur- und medienwissenschaftlich arbeiten – dann hätte ich nun hervorragendes ikonographisches Material für eine vergleichende literatur- und mediensoziologische Studie, könnte alles vorbereiten und müßte nur noch abwarten, bis im gegenwärtigen Ganzdeutschland eine Neuverfilmung (etwa in Form einer Literaturadaption fürs „öffentlich-rechtlich“ genannte ganzdeutsche Zwangsgebührenfernsehen) von Robert Louis Stevensons DIE SCHATZINSEL erfolgt …  weiterlesen…

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Ostfriesenfeuer – Klaus-Peter Wolfs achter Ostfriesenkrimi

u1_978-3-596-19043-0Klaus-Peter Wolf „schrieb zahlreiche Hörspiele, Theaterstücke und mehr als 20 Bücher, die in Millionenauflage erschienen sind.“ (Galgenberg Verlag 1990) – „Bislang sind seine Bücher in 24 Sprachen übersetzt und über neun Millionen Mal verkauft worden. Mehr als 60 seiner Drehbücher wurden verfilmt, darunter viele für ´Tatort´ und ´Polizeiruf 110´.“ (Fischer Taschenbuch Verlag 2014)
Sein neuestes Buch ist „Ostfriesenfeuer“ (ISBN 978-3-569-19043-0). Richard Albrecht hat’s gelesen…

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Unter Anklage – der Fall Harry Wörz und die Folgen

Zugegeben: ich kann mich nicht erinnern, seit den Filmen des Regisseurs Eberhard Itzenplitz (1926-2012)  in Sachen: Sozial- und Justizkritik als große Fernsehunterhaltung einen inhaltlich so authentischen und formal dramaturgisch so überzeugenden Fernsehfilm wie UNTER ANKLAGE gesehen zu haben. weiterlesen…

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„Oben rechts – Theo Sommer“

ein Gastkommentar von Richard Albrecht

„Der frühere Herausgeber der Zeit, Theo Sommer, ist wegen Steuerhinterziehung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sieben Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem muß er eine Geldbuße von 20000 Euro zahlen. Das entschied das Hamburger Amtsgericht am Mittwoch. Laut Anklage hat er zwischen 2007 und 2011 Steuern in Höhe von 649000 Euro nicht bezahlt, die aus Einkommen aus freiberuflicher Nebentätigkeit fällig geworden wären.“ weiterlesen…

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Marxistisches – Richard Albrecht über drei Buchneuerscheinungen

Alltagssprache drückt Alltägliches aus. Etwa das postmodern-beliebige Verständnis von Mehrwert als bloß subjektivem Nutzen. In der marx´schen Arbeitswertlehre ist – und bleibt – Mehrwert eine Leitkategorie: „Die im Mehrprodukt vergegenständlichte Mehrarbeit des Lohnarbeiters, d.h. der Wert, den der Lohnarbeiter über den in der notwendigen Arbeit produzierten) Ersatz des Wertes seiner Arbeitskraft hinaus neu produziert; er ist als solcher Vergegenständlichung unbezahlter Arbeitszeit. Nach dem Mehrwertgesetz ist die möglichst große Produktion von Mehrwert (bzw. die möglichst große Ausbeutung der Arbeitskraft) das Ziel der kapitalistischen Produktion. Aus der Rückverwandlung des Mehrwerts in Kapitel entspringt die Akkumulation des Kapitals.“ weiterlesen…

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Die Zeit fordert heraus! – Carlo Mierendorff (1897-1943)

MierendorffCarloEs tut mir leid, dass wir Carlo Mierendorff – anstatt ihn zu befreien – töten mussten.

Diesen Satz veröffentlichte der Herausgeber des britischen New Statesman & Nation, Kingley Martin, Mitte Januar 1944 in seiner Kolumne A London Diary. Diese öffentliche Entschuldigung für einen deutschen Politiker als Opfer einer Air-Force-Brandbombe beim schwersten Luftangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 galt dem damals 46-jährigen sozialdemokratischen Intellektuellen und illegalen Widerstandskämpfer Carlo Mierendorff. weiterlesen…

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