Radkramdienstag (XIV): Trinken

Rad fahren macht Spaß. Und damit Euch eine Panne oder schlechtes Wetter nicht die gute Laune verderben, gibt es unsere Serie: Radkram-Dienstag. Ein Teil nach dem anderen krame ich aus meinem Radrucksack und erkläre, warum ich es so nützlich finde, dass ich es permanent auf dem Rad mit mir rumschleppe. Heute: Getränke.

Foto: pixabay.com/Public Domain

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Das ist der ganze Radsport: Wasser und was der Körper sonst noch so zu bieten hat, werden in Vortrieb umgesetzt. Fehlt das eine, kann man noch eine Weile pedalieren. Fehlt Flüssigkeit, setzt die körperliche Verfasstheit schnell Grenzen.

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Radkram-Dienstag (XIII): Verpflegung

Rad fahren macht Spaß. Und damit Euch eine Panne oder schlechtes Wetter nicht die gute Laune verderben, gibt es unsere Serie: Radkram-Dienstag. Ein Teil nach dem anderen krame ich aus meinem Radrucksack und erkläre, warum ich es so nützlich finde, dass ich es permanent auf dem Rad mit mir rumschleppe. Heute: Verpflegung.

By Dominicp (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

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Sebel, Boykotte und Symphony Sid – die Links der Woche vom 27.4. bis 3.5.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männliche Themen zum Wochenende, viel Spaß! 

Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen: wir sind große Fans von Sebel van der Nijhoff und seinem ehrlichen, straighten Gitarrenrock aus dem Ruhrgebiet. Bei Sebel ist einiges im Umbruch, seine tollen Videos sind von youtube verschwunden. Hängt vermutlich mit der „Scheiss auf die Disco“-EP, die im Mai erscheint, und mit dem Album, das im Sommer kommen soll, zusammen. Seine Homepage wird gerade umgestylet, das hakt noch ein bisschen bei Thema Video, aber Sebel hat jetzt auch ’ne Facebook-Seite. Und bei Yagaloo spielt er drei Songs schön schräg und unplugged.

Und was gab’s diese Woche oldschoolmäßiges bei den Retronauten? Saucoole Werbung für den Ford Mustang aus 1969. Historische Panzer. Und eine schwer originelle Freizeitbeschäftigung aus 1950: Männer schreiben Frauen auf den Badeanzug.

„Es wachsen heute sehr viele Kinder in Gates Communitys auf, sei es in Kleinmachnow oder Prenzlauer Berg. Da kommt man weder mit Leben und Sterben, noch mit Wild- oder Haustieren in Kontakt, man kriegt komische Vorstellungen, was denn ein Ökosystem ist und irgendwann landet man bei Tierrechtlern oder Tierschützern, wird Veganer, nimmt Drogen oder wählt FDP.“
G. vom „hinkenden Boten“ erinnert sich an seinen Opa und fragt sich, warum aus einer simplen Überlebensnotwendigkeit Dramen entstehen. Sehr lesenswert.

Thema der Woche war natürlich die Boykott-Diskussion bezüglich der Fußball-EM in der Ukraine und Polen. Diese Diskussion wird m. A. zum vollkommen falschen Zeitpunkt geführt, sinnvoll wäre sie einzig vor der Vergabe des Turniers gewesen. Dass man Machthaber, die Probleme mit den Menschenrechten haben, nicht „umerziehen“ kann, indem man bei ihnen ein sportliches Großereignis abfeiert, sollte eigentlich bekannt sein, letztes übles Beispiel waren die Olympischen Spiele in Peking. Noch unrühmlicher in dieser Beziehung war die WM 1978 in Argentinien, an die fußball24 erinnert.

Kommen wir zu erfreulicheren Dingen. Kann ja gar nicht sein, dass wir so lange kein Fußballvideo in den Links der Woche hatten. Das muss sich sofort ändern, aber diesmal nix mit tolle Tore sondern: die besten Torverhinderungen, die geilsten Keeper-Paraden. Und natürlich ist der „Scorpion-Kick“ dabei!

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Video-Link: http://youtu.be/iYbouq24Eg4

Passend dazu auf „eines tages“ von SpOn: ein Torwart, der das Tor abfackelt, ein schiri, der sich selbst rot zeigt – schön verrückte Fußballgeschichten. Und gleich nebenan interessante historische Technik: Stromlinienform.

Und jetzt sind wir beim Jazz der Woche, da ist es mir gelungen, eine Perle auszugraben: „Jumpin‘ with Symphony Sid“, an den Tenor-Hörnen Lester Young und Coleman Hawkins!

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Video-Link: http://youtu.be/0DmtPvFa_W8

Ein schönes Wochenende, nehmt euch ruhig ein bisschen Zeit für unser Gewinnspiel: Fußballbuch vorschlagen, Fußball gewinnen. Viel Spaß!

 

Die gefährlichste Jahreszeit

Diät

Diät - Quatsch ohne Sauce

Die gefährlichste aller Jahreszeit beginnt. Die Plätzchenbüchsen sind leergegessen, der Appetit auf deftiges Winteressen ist – vorübergehend – gestillt, die Gedanken beginnen sich langsam auf das in ca. drei Monaten unerbittlich über uns hereinbrechende Frühjahr zu richten, und das bedeutet, dass Ehefrauen („Gattinnen“ heißt das, wenn man zu Guttenberg heißt), Freundinnen, Lebensabschnittsgefährtinnen oder wie man die unverzichtbaren Damen nun mal nennen möchte, langsam beginnen, einen mit noch kritischerem Auge als sonst anzusehen. Dieser Blick ist wohl bekannt, er wird nämlich jährlich geblickt, und jährlich folgt dann der Satz: „Ein paar Pfund weniger würden dir gar nicht schaden …“
Volle Deckung, die Auswahl der Frühjahrsdiät steht an, und spätestens zum Beginn der Fastenzeit wird aus theoretischem Unfug praktischer Quatsch, dann wird man in das neueste Atkins-Glyx-Sonstwas-Diät-Korsett gezwängt, bekommt statt Essen etwas serviert, wo eine Kaninchenfamilie drin schläft und hat trotzdem spätestens nach einem Jahr das alte Kampfgewicht (plus 1 oder 2 Kilo) wieder erreicht.
Denn alle Diäten, die im Wochentakt über die adipöse Gemeinde hereinprasseln, haben eines gemeinsam: sie funktionieren nicht. Wenn man mich fragt, ob in meinem erweiterten Bekanntenkreis jemand mit einer Diät sein Gewicht dauerhaft reduzieren konnte, kann ich – leichten Herzens, schweren Leibes – mit „Nein“ antworten. Kenne keinen, der dieses Kunststück vollbracht hat.
Mit nicht funktionierenden Diäten reich geworden sind hingegen viele. Wer die Zeit übrig hat, der googele mal den Satz „Warum Diäten nicht funktionieren“. Zwei Drittel der Seiten, auf denen Google diesen Satz findet, erklären sehr schön und sehr luzide, warum es nicht funktioniert, preisen aber gleichzeitig irgendwelche Pillen oder Pülverchen an, mit denen es dann trotzdem gehen soll.
Mittlerweile gibt es eine Milliarden umsetzende Diät-Industrie, deren Geschäftsmodell ausschließlich auf dem schlechten Gewissen ihrer meist weiblichen Kundschaft basiert. Da kann die Diät noch so wirkungslos gewesen sein, der Jojo-Effekt so unbarmherzig zuschlagen, wie er will: die Frau, die vorhersehbar an einem nicht funktionierendem Konzept gescheitert ist, gibt unfehlbar sich selbst die Schuld und nicht den Ernährungs-Gangstern, die sie auf diesen Holzweg geführt haben.
Erstaunlicherweise funktioniert diese weibliche Selbstschuldzuweisung ausschließlich beim Thema Diät, bei allen anderen Themen wird sofort der meist vollkommen unbeteiligte Ehemann („Gatte“ bei den zu Guttenbergs), Lebensabschnittsgefährte, Freund, „Bekannter“ als Hauptschuldiger ausgemacht.
Eine Erklärung für dieses Phänomen habe ich – trotz jahrelangen Nachsinnens – nicht gefunden. Ich weiß nur, dass es regelmäßig wiederkehrt. Jetzt, in der gefährlichsten Jahreszeit.

Foto: RainerSturm/pixelio.de