Es hört nicht auf

Schöne Bescherung nach den Feiertagen...

Kurz vor Weihnachten haben wir eine Kurzgeschichte von Thomas Fischer veröffentlicht, in der Weihnachten für den Helden der Story zum Alptraum wird. Der Alptraum ist noch nicht vorbei, wir bringen die Fortsetzung. Viel Spaß!

Den ersten Weihnachtsfeiertag hätte ich am liebsten auch aus meinem Gedächtnis gestrichen, genauso wie den Einkaufstag vor Heiligabend. Ich saß den ganzen Tag allein Zuhause, zog mir ein Video nach dem anderen ´rein und ärgerte mich über mich selbst. Silvia war schon früh mit Jonas zu den Schwiegereltern gefahren und kam erst spät am Abend wieder nach Hause. weiterlesen…

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Sommertheater: Murphys Hut

Am letzten Sonntag hat Murphy die Heilige Messe besucht. Pater Flanagan wäre beinahe umgefallen, als er Murphy sah. Murphy war noch nie in der Kirche gewesen. Nach der Messe sprach Flanagan Murphy an: „Murphy, ich bin so froh, dass du dich entschieden hast, die Heilige Messe zu besuchen! Wie hast du den Weg zu uns gefunden?“
„Ich will ehrlich zu Ihnen sein, Vater“, antwortete Murphy. „Letzte Woche hab ich meinen Hut verloren. Und ich mag meinen Hut sehr. Nun trifft es sich, dass O’Leary den gleichen Hut hat wie ich. Und ich weiß, dass O’Leary jeden Sonntag in die Kirche geht. Außerdem weiß ich, dass O’Leary einen Hut abnimmt, wenn er die Kirche betritt und ihn an einen Haken neben der Kirchentür hängt. Also beschloss ich, den Gottesdienst nach der Heiligen Kommunion zu verlassen und O’Learys Hut zu stehlen.“
„Aber du hast O’Learys Hut ja nicht gestohlen, Murphy“, erwiderte der Priester. „Was hat dich bewogen, das nicht zu tun?“
„Nun, nachdem ich Ihre Predigt über die Zehn Gebote gehört hatte, beschloss ich, O’Learys Hut nicht zu steheln. Vater.“
Ein breites Lächeln erschien auf Pater Flanagans Gesicht, und er sagte: „Das muss gewesen sein, als ich über ‚Du sollst nicht stehlen“ sprach. Da hat dein Gewissen dir verboten, den Hut zu nehmen, nicht wahr, Murphy?“
„Nicht ganz, Vater“, antwortete Murphy. „Es war, als Sie über „Du sollst nicht ehebrechen“ sprachen. Da ist mir eingefallen, wo ich meinen Hut hab liegenlassen.“
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