Links der Woche – 16.4. bis 21.4.

Jeden Freitag (diese Woche wg. Ostern schon am Donnerstag) auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum langen Oster-Wochenende, viel Spaß!

Straßenbahnführer werden – davon hat man als Junge mal geträumt.
Ein knallharter Job

Spielt noch wer Tetris?
Cooler XCD-Cartoon

Die Geburt einer Auto-Nation.
Spiegel-„Eines Tages“ über die IAA 1951

Ganz normale Männerkriegsgespräche.
Besprechung des Buchs „Soldaten. Protokolle vom Kämpfen, Töten und Sterben“ in der taz

Wenn mein Ringfinger länger ist als mein Zeigefinger… stehen die Frauen auf mich.
Wenigstens in einer Studie bei Spiegel-Online

Und… Frohe Ostern!

 

Links der Woche – 9.4. bis 15.4

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Ein Volkssport kehrt zurück. Auch wenn’s wehtut.
Stickfighting in Südafrika

Wo die Träume begannen.
Der komplette Karl May in seiner Gefängniszelle gelesen

Auto-Zitate von Ford bis Fittipaldi.
Quiz bei Spiegel-Online

Es ist ein Fake für eine Handy-Reklame, aber trotzdem ein cooles Video: Bruce Lee spielt Tischtennis.
http://www.youtube.com/watch?v=19EnXI90gUM

Heute jährt sich die Katastrophe von Hillsborough, eines der schlimmsten Ereignisse der Fußballgeschichte.
Auf Twitter widmet Empire of the Kop jedem Opfer einen Tweet.

 

 

Loyalität – einige Gedanken

Uli HoeneßIn der Wikipedia steht ein Artikel über Loyalität, in dem heißt es: „Loyalität … bezeichnet die innere Verbundenheit und deren Ausdruck im Verhalten gegenüber einer Person, Gruppe oder Gemeinschaft. Loyalität bedeutet, die Werte des anderen zu teilen und zu vertreten bzw. diese auch dann zu vertreten, wenn man sie nicht vollumfänglich teilt. Loyalität ist immer freiwillig. Loyalität zeigt sich sowohl im Verhalten gegenüber demjenigen, dem man loyal verbunden ist, als auch Dritten gegenüber.“
Loyalität ist für mich eine DER herausragenden männlichen Tugenden. Ohne Loyalität gibt es keine Männlichkeit, kein Kerl mit Vorbildcharakter verhält sich illoyal.
Natürlich gibt es verschiedene Formen der Loyalität. Die Loyalität Freunden gegenüber. Die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber, gegenüber der Arbeit, den Kollegen, gegenüber einer Idee.
Man muss einen Menschen nicht mögen, um sich ihm gegenüber loyal zu verhalten. Loyalität Freunden gegenüber ist einfach, Loyalität gegenüber Stinkstiefeln kann reichlich anstrengend, aber notwendig sein.
Die meisten wirklich großen Aufgaben können nur in Teamwork bewältigt werden. Man muss nicht befreundet sein, um in einem Team am Erreichen eines gemeinsamen Ziels zu arbeiten. Man muss sich noch nicht einmal mögen. Wenn die Fähigkeiten eines Team-Mitglieds zum Erreichen eines Ziels notwendig sind, kann man sich sogar spinnefeind sein, und doch gemeinsam arbeiten. Die Tugend, die genau das ermöglicht, ist Loyalität. Sowohl dem gemeinsamen Ziel gegenüber als auch den Team-Mitgliedern.
Wer arbeitet, um ein Ziel zu erreichen, macht zwangsläufig Fehler. Im Team bekommen die anderen mit, wenn einer was falsch macht. Trotzdem braucht sich niemand für diese Fehler zu schämen. Jeder weiß, dass Fehler auf dem Weg zu einem Ziel dazugehören. Unter loyal zusammen arbeitenden Menschen gibt es keinen Grund, derartige Fehler zu thematisieren, egal, ob man das Zeil erreicht oder verfehlt hat bzw. noch auf dem Weg dorthin ist. Deshalb endet die einander geschuldete Loyalität eines Teams nicht mit der Zusammenarbeit.
Illoyalität beschädigt nicht nur ihr Opfer. Sie schadet erst recht demjenigen, der sie ausübt, und den Zielen, für die er steht.

Foto by User:BMK (Own work (own picture)) [CC-BY-SA-2.5], via Wikimedia Commons

 

Was liegt an – 11.4. bis 17.4.

Was nächste Woche auf uns zukommt.

Letzte Woche haben Sie in meinem Tennisclub die Netze aufgehängt, am Sonnabend habe ich zum ersten Mal im Freien gespielt und ich gedenke, diese Woche öfters auf dem Platz zu stehen. Ich kann nur allen raten, es ähnlich zu machen: Unternehmt was, geht an die frische Luft, allzuviel los ist diese Woche nicht.
Eurosport erfreut uns mit aufregenden Live-Übertragungen von der Europameisterschaft im Gewichtheben, ab Sonnabend kommt dann noch die Snooker WSA Weltmeisterschaft in Sheffield dazu.
Dienstag und Mittwoch haben wir die Rückspiele des Champions-League-Viertelfinales, aber seien wir ehrlich, Musik spielt nur noch bei Manchester United – Chelsea am Dienstag. Auch wenn ManU derzeit in bestechender Form ist, Chelsea hat noch eine Chance, das Ding zu drehen. Die anderen Halbfinalisten stehen fest, die Partien Barca-Donezk (Dienstag), Tottenham-Real und Schalke-Inter (Mittwoch, Sat1 überträgt aus Gelsenkirchen) sind nur noch Formsache, die Halbfinals sind Real-Barca und Schalke vermutlich gegen ManU. Wobei ich selber auf meine Prognosen nichts mehr gebe, seit ich letzte Woche den Schalkern eine schwere, praktisch unlösbare Aufgabe prophezeit habe.
Am Wochenende gibt‘s dann auf Sport1 noch ein Highlight: ab 18 Uhr live das Halbfinale im FA Cup, Manchester City gegen Manchester United. Ich glaub, ich werd der Sportschau untreu… Nach der van-Gaal-Entlassung und der völlig würdelosen Pressekonferenz habe ich als Bayern-Fan derzeit überhaupt keinen Bock auf Bundesliga.
Motorsport-Fans können am Sonntag weder ausschlafen noch vormittags selber Sport treiben, die Vettel-Festspiele Formel 1 fährt in Shanghai im Kreis herum.
Wer am Donnerstag schon genug frische Luft getankt hat, kann sich ins Kino aufmachen. „Paul – Ein Alien auf der Flucht“, eine Art Crossover von „The Hangover“ und „E.T.“ ist ein saukomischer Männerfilm, zur Einstimmung hier der Trailer:

Auch das Fernsehen sollte uns Männer diese Woche nicht im Haus festhalten. Heute Abend auf Sat1 – wie jeden Montag – „Der letzte Bulle“ (wem Mick Brisgaus Klingelton gefällt: diese Woche kommen 2 DVDs mit den „schönsten Bonanza-Folgen“ raus, soweit unsere Video-Empfehlungen für diese Woche), am Mittwoch dann auf Kabel 1 „Hero“, einer der besten Martial-Arts-Filme aller Zeiten, und leider zeitgleich auf arte „Apokalypse in Le Mans“, eine Doku über einen der schlimmsten Motorsport-Unfälle aller Zeiten.
Mehr ist nicht diese Woche. Immerhin, die Paul Simon-Fans können sich freuen. Heute kommt endlich ein neues Album raus:
http://www.youtube.com/watch?v=rVTlueB-ReI

Viel Spaß und eine gute Woche!

„Was liegt an“ ist die montäglich erscheinende Wochenvorschau von „Männer unter sich“. Was Männer in den nächsten 7 Tagen interessieren könnte in total subjektiver Auswahl: TV, Sport, Kino, Musik, DVD, Events, was eben anliegt. Haben wir was vergessen? Sollen wir auf was hinweisen? Jederzeit gern, bitte die Kommentare benutzen oder unsere Mailadresse redaktion@maenneruntersich.de .

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Links der Woche – 2.4. bis 8.4.

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Einer der ganz, ganz großen Schriftsteller:
Graham Greene

flickr-member tetedelacourse hat tolle Fotos
von Paris-Roubaix 2008 und Paris-Roubaix 2010 gemacht.

A Sunday in Hell„, eine neunzigminütige Doku über Paris-Roubaix 1976 kann man komplett auf youtube anschauen.
http://www.youtube.com/watch?v=D4IDCkcnnHg

Die Zukunft der Luftpost- die Rakete
historische Technik-Geschichte auf SpOn

„The Fighter“ haut rein

Wir in Deutschland wissen doch gar nicht mehr, was ein Boxer ist oder wie Boxen überhaupt funktioniert. Wenn herzulande am späten Samstag Abend Boxen übertragen wird, dann sagt irgendein Grinseaugust Gutentach, dann winkt Axel Schulz mit bescheuertem Grinsen in die Kamera, Michael Buffer gröhlt zum hundertdrölfzichsten Male seinen Spruch ins Mikro, und dann sehen wir irgendeinem stromlinienförmig gestylten PR-Produkt in Handschuhen zu, während ein Kommentator verzweifelt versucht, das von Co-Kommentator Henry Maske eingeschläferte Publikum wieder aufzuwecken. Dass Boxen richtiger Sport ist, dass Boxer Kerle mit Ecken und Kanten sein können, dass Boxen FaustKAMPF ist, erfährt man hierzulande derzeit nur als Aktiver. Oder im Kino.
Dort läuft nämlich ab heute „The Fighter“, und in diesem Film kann man einen Boxer bewundern, wie man ihn hierzulande im Ring lange nicht gesehen hat: „Irish“ Micky Ward, dessen Lebensgeschichte – bzw. einen Teil davon – hier verfilmt wurde. Micky Ward ist das Urbild des Kämpfers, einer, der sich in den Gegner verbeißt, einer, der niemals aufgibt, der immer wieder aufsteht und alles, aber auch wirklich alles versucht, um einen Kampf, der von vornherein aussichtslos und verloren scheint, doch noch zu gewinnen.
Zu Beginn des Films sieht es für Micky Ward (furztrocken und sympathisch: Mark Wahlberg) nicht gut aus. Seine kettenrauchende Mutter ist dabei, ihn in die Bedeutungslosigkeit zu managen: Ward gilt als „Sprungbrett“, als Boxer, den man auf dem Weg zu einem Titelkampf besiegen muss. Sein Bruder Dicky (mit dieser Rolle in die De-Niro-Liga aufgestiegen: Christian Bale) trainiert ihn, und Dicky ist weder im Ring noch außerhalb eine große Hilfe. Dicky ist cracksüchtig und lebt in der Vergangenheit, als er selbst noch geboxt und einmal Sugar Ray Leonard zu Boden geschickt hat – oder ist der doch nur gestolpert? Und so bekommt Micky im Ring ordentlich auf die Zwölf, weil er wider besseres Wissen gegen einen 10 Pfund schwereren Gegner antreten muss, um die Rechnungen der ganzen Familie zahlen zu können.
„Kann ja nur besser werden!“, denkt man sich, tatsächlich wird es schlimmer. Mickys Mutter – und seine zahlreichen, höchst speziellen Schwester – lehnen seine neue Freundin, die Barkeeperin Charlene, ab, Bruder Dicky verliert dank Crack vollkommen die Kontrolle und wird schließlich verhaftet. Als Micky ihm zur Hilfe eilt, bricht ein sadistischer Polizist ihm mit dem Schlagstock die Hand, Dicky wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, Micky sagt sich von seiner Familie los und hängt die Boxhandschuhe an den Nagel.
„Das war’s, armer Micky, das kann nicht mehr besser werden“, denkt man, und richtet sich auf eine Tragödie griechischen Ausmaßes ein. Und liegt schon wieder falsch, denn Micky bekommt Leben und Karriere in den Griff, und der Film mutiert im letzten Drittel unglaublicherweise zu einem Feelgood-Movie, der einem ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Nicht zuletzt, weil Micky sich tatsächlich mit seiner schrägen Familie versöhnt. Und wenn der geläuterte Bruder Dicky ihn schließlich zum Titel coached, dann hat das schon sehr sentimentale Qualitäten.
„Da hat Hollywood aber mal wieder dick aufgetragen, vor allen Dingen in den Kampfszenen“, denkt man beim Verlassen des Kinosaals. Und liegt wieder daneben. Denn wenn man die Homepages des echten Micky und Dicky anschaut und auf youtube nach Mickys Kämpfen sucht, entdeckt man: das war ja wirklich so. Hätte man nicht gedacht. Ist atemberaubend, wie der ganze Film, der es natürlich in die Top Ten der besten Box-Filme aller Zeiten schafft. Weil man hier sieht, dass Boxen weit über das hinausgeht, was unser Fernsehen samstagabends überträgt.

 

Mach mit bei der Mitmachmesse: Faszination Modellbau

Das Konzept der „Faszination Modellbau“ ist bewährt: Nicht nur andächtig bestaunen, was uns die Industrie irgendwann einmal verkaufen möchte, sondern als Besucher aktiv werden ist das Rezept für eine interessante Publikumsmesse. Der Erfolg gibt den Machern recht: Schon die erste „Faszination Modellbau“, damals noch in Sinsheim, mauserte sich im Laufe der Jahre schnell vom Geheimtipp zur Kultmesse.

Immer wieder klasse: Die Großmodelle von FG.

Die Sinsheimer Messehallen wurden rasch zu klein und wurden erweitert. Im Vorjahr musste die Messe dennoch umziehen, nach Karlsruhe. Was zudem noch einen weiteren Vorteil hat: Das Messegelände ist ein ehemaliger Flugplatz und kann die „FMT Neuheiten Flugschau“ direkt vor der Haustüre präsentieren.

Könige der Landstraße in ihrem Element

So drängelten sich trotz der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und dem direkt angrenzenden Rheinland-Pfalz und vielleicht grade wegen des guten Wetters an allen Messetagen ungefähr 52.000 Besucher durch die Hallen. Sie konnten 372 Aussteller – darunter Marktführer, Kleinserienhersteller, Händler und Vereine aus 10 Ländern sehen, die Modellbau in allen Sparten ausstellten.

Weltrekord! Nachwuchs-Alonsos konnten auf einer 4-Spurigen Ninco-Digitalbahn mit 217 Metern Spurlänge beweisen, was in ihnen steckt!

Das tolle daran: Auf einer riesengroßen Ninco-Digital-Slotcarbahn – 4-spurig, 217 Meter lang und damit Weltrekord! –  konnten Nachwuchs-Alonsos genauso Gas geben, wie beim Besucherrennen auf der RC-Car-Rennstrecke des Deutschen Minicar-Clubs. Wer bei einem der vielen Händler einen Koax-Heli gekauft hatte, konnte den im dafür vorgesehenen FMT-Indoor-Fluggelände gleich ausprobieren.

 

Die „Gee-Bee“ von Andreas Wurm hat zweimeterdreißig Spannweite, ein 215 Kubik-Sternmotor treibt das Teil durch die Luft. Andreas hat den Vogel nach Plan in Holzbauweise selbst gebaut.

Noch so ein Riesenvogel: Der „Hall Sprigfield Bulldog“ von Harald Jezek. Auch nach Plan selbst gebaut, 310 cm Spannweite und 60 Kilo Abfluggewicht. Der Sternmotor? 420 Kubik sollten auch für ein Moped reichen!

Die ganze Vielfalt aus über 100 Jahren Luftfahrt wird im Modell lebendig.

Am Sonntag konnten künftige Piloten erste Starts, Platzrunden und Landungen beim „Lehrer-Schüler-Fliegen“ unter Aufsicht von Fluglehrern üben. Für die Könige der Landstraße oder Miniatur-Straßenbauer standen entsprechende Parcours zur Verfügung, ebenso ein großes Planschbecken für Kapitäne en Miniature.

 

Die „Mystic C 500 „M“ ist ein Nachbau des legendären „Class one Cat’s“, der Rumpf ist von MHZ Zavarsky. Zwei Lehner 1950/6 treiben das Boot elektrisch an.

Spektakulär: Die fast vier Meter lange Galeere im Maßstab 1:12 wiegt über 100 Kilo, die 220 Sklaven rudern echt. Allerdings werden sie von Scheibenwischermotoren elektrisch ein wenig unterstützt.

Wenn Du den Fahrplan selbst machst, ist zumindest Dein Zug immer pünktlich. Immerhin ein Anfang...

 

Auch wenn die Bahn angesichts ihrer diversen Probleme und immer wieder aufflammenden Streiks nicht immer das beste Image hat: Wenn Du sie Dir als Modell in den Hobbykeller holst, bist Du von diesen Streitereien unabhängig und kannst beweisen, dass Deine Züge immer pünktlich sind. Anregungen und Gespräche mit Hobbykollegen findest Du auf einer Mitmach-Messe.

 

Kommen, bei einem der vielen Händler kaufen und gleich ausprobieren: Das macht den Spaß bei der Mitmach-Messe aus!

Fazit:
Modellbau ist ein tolles, vielseitiges Hobby. Viel zu schade, um in eine Spielzeugecke gestellt zu werden. Wenn Du erst einmal einen Narren dran gefunden hast, lässt es Dich so schnell nicht mehr los. Infizieren mit dem Virus kannst Du Dich sehr gut auf einer der Modellbaumessen, wo Du Dir einen guten Überblick über die nahezu unendlichen Möglichkeiten verschaffen kannst. Im nächsten Jahr findet die 18. Faszination Modellbau Karlsruhe vom 22. bis 25. März 2012 statt. Wenn Du nicht so lange warten willst, geht es schon im April mit der Intermodellbau in Dortmund weiter.

Weitere Termine:
Intermodellbau Dortmund
13.04. – 17.04.2011

Faszination Modellbau Friedrichshafen
04.11 – 06.11.2011

Faszination Modellbau Bremen
18.11 – 20.11.2011

Ausstellung für Modellbahnen und Modellsport

Von der „Faszination Modellbau“ in Karlsruhe hat Robert Hill für uns berichtet.
Sämtliche Fotos: Robert Hill.

Was liegt an? – 4.4. bis 10.4.

Was nächste Woche auf uns zukommt.

Einiges los, diese Woche. Weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Okay, der Einfachheit halber: Sport. Fußball. Viertelfinale Champions League, die Zahl der beteiligten Mannschaften ist sehr überschaubar gewonnen. Aus der Bundesliga sind die Schalker noch dabei, sie treffen am Dienstag Abend auf Inter Mailand (Übertragung auf Sat1 bzw. Sky), das dürfte schwer bis nicht machbar werden, andererseits: man hat schon Pferde kotzen und Diebe Ladenkassen erbrechen sehen, ich hab ja auch gedacht, die Bayern wären sicher weiter…
Die andere Dienstagsbegegnung ist Real Madrid gegen Tottenham Hotspurs. Mourinho hat am Sonnabend sein erstes Heimspiel seit hundertfünfzig Jahren verloren, mal sehen, ob Real diesen Schock verkraftet. Am Mittwoch dann Chelsea-Manu und Barca- Schachtjar Donezk.
Am Wochenende dann Bundesliga, vorne geht’s ja nur noch um die Plätze hinter Dortmund, hinten ist es noch nicht wirklich spannend, nuja.
Wenn Mann eine sadistische oder – je nach dem – masochistische Ader hat, kann er am Freitag Abend ab 19 Uhr 25 Sport1 einstellen. Dort wird Eishockey übertragen, das Länderspiel (European-Challenge-Dingsbums-Cup oder so) Schweden-Deutschland aus Göteborg. Für Deutschland gilt hier das, was Hans-Joachim Rauschenbach beim Eiskunstlauf mal über Rudi Cerne sagte: „In dieser Konkurrenz hat er soviel Chancen wie ein Schneeball im Hochofen.“
Ab heute in Berlin (Max-Schmeling-Halle) Kunstturn-Einzel-Europameisterschaft (Eurosport überträgt die Finals am Wochenende), am Sonnabend Abend  Boxen auf Sat1 (Robert Stieglitz, WM im Supermittelgewicht), und am Sonntag wieder live auf Eurosport ein Radklassiker: Paris-Roubaix. Wenn alles klappt, bringen wir zum Wochenende was ausführliches über dieses Rennen.
Vom Sportlichen her kann man über die Woche nicht meckern, und auch im Kino laufen schöne Filme an. Zum einen „The Mechanic„, ein Remake des Charles-Bronson-Klassikers „Kalter Hauch“ aus 1972, mit Jason Statham. Jetzt freuen sich die einen und die anderen verdrehen die Augen. Entweder mag man Statham und seinen Deadpan-Approach zur Schauspielerei, oder man findet Statham-Filme unsagbar blöd und primitiv. Ich mag Statham, die Bronson-Story (Top-Hitman bildet Nachfolger aus) passt zu ihm wie die Faust aufs Auge (hahaha!), ich freu mich auf diesen Film.
Auf „The Fighter“ kann ich mich nicht mehr freuen, weil ich ihn schon gesehen habe. Ich werd am Mittwoch oder Donnerstag hier etwas ausführlicher über diesen Film schreiben und dann auch gleich die Liste der zehn besten Boxfilme aller Zeiten aktualisieren, ja, dieser Film gehört hundertprozentig in die Top Ten.
Tatsächlich zweimal ins Kino diese Woche? Kann man machen, denn in den Videotheken ist Totentanz, keine interessante Neuerscheinung in Sicht.
Dafür haben wir bei den TV-Tipps eine echte Sensation, außer unserem Dauerbrenner „Der letzte Bulle“ (heute 20 Uhr 15 auf RTL) und den Martial-Arts-Filmen auf Kabel1 (heute Abend zwomal Jackie-Chan: „Das Medaillon“ und „Spion wider Willen„, Mittwoch Abend „Tiger & Dragon“ und „House of Flying Daggers“) empfehlen wir ausschließlich Sendungen auf arte! Am Donnerstag um 23 Uhr 55 läuft „Pontypool„, ein sehr, sehr guter schwarzhumoriger Zombie-Film aus Kanada. Am Freitag abend um 22 Uhr 40 läuft „A Very British Gangster“, eine in Manchester gedrehter Gangsterfilm, der eine Doku ist. Harter Stoff, aber sehenswert. Und am Sonntag um 20 Uhr 15 erfreut arte uns mit „Die Zeit nach Mitternacht„, einem unterschätzten Meisterwerk von Martin Scorsese.  Scorsese erzählt eine bitterböse Komödie über den Programmierer Paul, der sich nur einen netten Abend machen will, aber von einem blindwütig zuschlagenden Schicksal grausam durch die Mangel gedreht wird. Saukomisch.
Euch allen eine schöne Woche, viel Spaß!

Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Links der Woche (26.3. bis 1.4.)

Jeden Freitag auf “Männer unter sich”: Links, die uns während der Woche untergekommen sind – Sport, Cartoons, Reportagen, Hintergründe zu unseren Artikeln usw. Männlicher Lesestoff zum Wochenende, viel Spaß!

Nur die Harten kommen in den Garten.
Chön charfes Chili

Wo Lassowerfen Volkssport ist.
In Norwegen

Das ist ein blödes Vorurteil, dass Fußballer so doof sind, dass sie sich nicht alleine anziehen können. Fast alle können sich alleine anziehen. Nur Mario Balotelli nicht.

Die Schokolade für echte Kerle.
Eine Innovation von Ritter Sport
(Dank an Carsten Sohn)

Wie Microsoft anfing.
Paul Allen erzählt von Bill Gates (englisch)

Bier ist ein Zauberzeugs. Schöne Werbung.

Nachdurst Brandneu: der englische Trailer von Hangover 2
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=OBqXqJP8A1A