[Tipp der Woche] Noch eine Runde: „Killers Bodyguard 2“ im Kino

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Video-Link: https://youtu.be/1srgyotlMP8

Mit Sequels, also den Fortsetzungen erfolgreicher Filme, ist das so eine Sache. Manchmal sind sie richtig super, wenn die Macher die Erfolgsformel des ersten Teils optimiert haben, öfters (leider) sind sie eher mies, weil lediglich abgekocht werden soll: Ein Sequel macht immer mindestens die Hälfte des Umsatzes des ersten Teils, das ist für die Produktion sicheres, einfach verdientes Geld. Und jetzt kommt also „Killer’S Bodyguard 2“ in die Kinos. Ist das ein Sequel der guten oder der schlechten Art?
Letztlich weiß man’s nicht, bevor man’s gesehen hat. Aber „Killer’s Bodyguard“ war eine der besten Action-Komödien auf der Buddy-Movie-Schiene der letzten Jahre, Ryan Reynolds und Samuel Jackson waren schlichtweg brillant. Die beiden sind wieder dabei, und – was mich anbelangt – Jackson und Reynolds können gar nicht schlecht sein. Der Trailer sieht gut aus, auf der IMDB sind bei den User Reviews die positiven Bewertungen in der Mehrzahl, folglich ist dieser 2. Teil unser Tipp der Woche. Ich geh auf alle Fälle diese Woche ins Kino, um mir anzusehen, wie Bodyguard Michael Bryce (Reynolds), der eigentlich ein Sabbatical einlegen wollte, von Darius‘ Kincaids (Jackson) Frau (Salma Hayek) reaktiviert wird und wieder richtig in die Scheiße gerät. Ich freu mich drauf.

[Tipp der Woche] Clint und Jeff lassen es krachen – „Die Letzten beißen die Hunde“ im TV

In den 70er Jahren wurde Clint Eastwood vom Star zum Superstar. Kein Wunder, in dieser Zeit hat er einen Satz herausragender Filme rausgebracht. Western wie „Ein Fremder ohne Namen“, die Dirty-Harry-Cop-Thriller, die „San Fernando“-Komödien – es ist schlichtweg ein Wahnsinn, was dem Mann in dieser Zeit alles gelungen ist. Ein Film ragt allerdings aus dieser Epoche heraus. „Die Letzen beißen die Hunde (Thunderbolt and Lightfoort)“ ist für mich DER ikonische Eastwood-Film der 70er. „Thunderbolt and Lightfoot“, wie der Film im Original heißt, ist eine mutige, kaltschnäuzige Mischung aus Action-Thriller, Heist-Movie und Buddy-Komödie. Man wird knapp zwei Stunden lang bestens unterhalten, sieht Kino-Archetypen, die gleich wieder gebrochen werden, genießt kernige Action, furztrockene Dialoge und – das unterschätzt man ja gern bei Action-Filmen – absolut herausragende Schauspielerei. Dass es dem jungen, entfesselnd aufspielenden Jeff Bridges nicht gelingt, seinen Mitstreitern den Arsch abzuspielen, sondern dass Eastwood, Kennedy und Lewis mit gelassener Lakonie erfoglreich dagegenhalten ist eins der Erfolgsgeheimnisse des Films, dessen Regisseur übrigens Michael Cimino heißt. Auch kein kleines Licht am Filmhimmel. Wer den Film noch nicht kennt, MUSS ihn anschauen, alle anderen können sich ein Wiedersehen gönnen. Am Freitag vor Pfingsten, um 22 Uhr 25 auf 3sat.

Die 10 besten Buddy-Filme aller Zeiten

„Was für eine tolle Idee!“, dachte ich, als Ralf Stiegler vor ein paar Tagen in den Kommentaren dieses Blogs vorschlug, doch mal eine Liste der zehn besten Buddy-Filme aller Zeiten zusammenzustellen. Aber als ich dann anfing, über die  endgültige Lsite nachzudenken, merkte ich, wie höllenschwer das ist, die besten Buddy-Filme auszuwählen. Ich hab lange dran gesessen und mir die Entscheidung nicht leicht gemacht. Ich bin gespannt, was ihr von meiner Liste haltet.

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