Frühjahrsputz

Bild von congerdesign auf Pixabay

Frühlingsanfang! „Alles neu macht der Mai“, heißt es, aber obwohl wir erst März haben, unterziehe ich um den Frühlingsanfang herum meine Rasur-Utensilien immer einem kleinen Frühjahrsputz. Der – ganz wichtig in diesen Zeiten – hebt nicht nur die Laune, sondern gibt einem nach vollbrachter Tat das befriedigende Gefühl, dass das Equipment top in Schuss ist und man für alle Eventualfälle gerüstet ist. Außerdem verschaff ich mir bei dieser Gelegenheit einen Überblick über den aktuellen Stand meiner Vorräte bzw. ich überprüfe, ob ich all das, was ich aufhebe, auch wirklich nochmal verwenden werde. Dann kann nicht nur der Frühling kommen, sondern auch Sommer, Herbst und Winter.

Mit der Pinselsammlung geht’s los: die Schmuckstücke werden gründlich gereinigt, durchgespült und mittels eines Zitronensäure-Bads von Kalkseife-Rückständen befreit.

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Video-Link: https://youtu.be/cJPRe7_jK4U

Auch der Futur bekommt eine Grundreinigung. Dafür wird er – wie im Video oben zu sehen – auseinandergenommen, dann werden die Einzelteile gründlich gereinigt und schließlich wird er wieder zusammengesetzt. Achtung, der Typ in dem Video scheint ordentlich Kraft in den Fingern zu haben, das sieht etwas einfacher aus, als es ist. Man muss schon ordentlich zudrücken, vor allen Dingen beim Zusammenschrauben.

Als nächstes ist der Badezimmerschrank an der Reihe. Der wird einmal komplett ausgeräumt, durchgewischt und wieder eingeräumt. Aber: Es kommen nur die Utensilien hinein, die ich im letzten halben Jahr auch benutzt habe. Alles andere ist offensichtlich überflüssig und wandert in den Müll. Bzw. wenn es mir zu schade für den Müll erscheint, kommt’s in meine Vorratsschublade.

Und die ist als nächstes dran. Auch die wird einmal komplett ausgeräumt, durchgewischt und wieder eingeräumt. Und bei jedem Seifenstück, jedem Klingenpäckchen, jedem wasweißich stell ich mir die Frage: Werde ich das wirklich nochmal benutzen? Und wenn die Antwort „nein“ lautet, wird’s weggeworfen, punktum. Okay, ich gebe zu, dieses „Nein“ sage ich nicht allzu oft- „Vielleicht benutze ich’s ja doch noch mal…“ kommt wesentlich öfters. Wir Jäger und Sammler können nun mal nicht aus unserer Haut.

Wie dem auch sei: nach längstens zwei Stunden bin ich durch mit dem Frühjahrsputz meiner Rasur-Utensilien. Dann feiere ich meinen Fleiß und meinen Erfolg mit einem angenehmen Getränk. Und rede mir ein, dass ich so viel Platz geschaffen habe, dass ich dringend was nachbestellen muss.

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