[Tipp der Woche]Schräg, schwarz, saukomisch – der Ausnahmefilm „Helden der Wahrscheinlichkeit“

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Video-Link: https://youtu.be/9Xi0JePkO0A

Eine Woche, bevor der neue Bond endlich1 in die Kinos kommt, lehne ich mich mal ganz weit aus dem Fenster: Es wird ganz schwer für 007, gegen Markus und seine schräge Gang anzustinken. Egal, wass für ein Feuerwerk Commander Bond abbrennt, mein Film des Jahres ist „Helden der Wahrscheinlichkeit„.

Markus (Mads Mikkelsen) ist ein Ex-Elitesoldat, der an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. Als seine Frau bei einem Zugunglück ums Leben kommt, kehrt er nach Hause zurück, um sich um seine Tochter Mathilde zu kümmern. Nach ein paar Wochen stehen plötzlich der Mathematiker Otto und seine Kumpels (allesamt vollschräge Nerds) vor seiner Tür, und teilen ihm mit, dass das seine Frau nicht Opfer eines blindwütigen Schicksals geworden ist, sondern ein Kollateralschaden bei einem geplanten Anschlag. Markus beschließt, den Dingen auf den Grund zu gehen. Und die Nerds dürfen mitmachen…

Was sich in der Zusammenfassung als einigermaßen hanebüchene Geschichte liest, ist tatsächlich eine pechschwarze, wüste und stellenweise saukomische Achterbahnfahrt. Action, Sentiment, Slapstick, Comedy, Rachefeldzug – alles drin. Mads Mikkelsen brilliert mal wieder, und die Leute in den Nebenrollen stehen ihm in nichts nach. Ich wurde lange nicht mehr so gut und überraschend unterhalten wie in „Helden der Wahrscheinlichkeit“.

  1. mit  satten anderthalb Jahren Verspätung
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