Was nicht passt wird passend gemacht…

Gerade hab ich den letzten Rest meiner aktuellen Rasierseife aufgebraucht, Zeit für einen neuen. Ich hab’s mir einfach gemacht, meinen Rasiertiegel ausgespült und einen neuen Puck Haslinger „Meeresalgen“ in den noch feuchten Tiegel gedrückt. Morgen, wenn ich mit dem Pinsel Seife aufnehme, sitzt der Puck fest, schlackert nicht herum und das bisschen Feuchtigkeit, das an den Seiten der Seife im Tiegel verbleibt, stört mich nicht. Am nächsten Tag mach ich die Seife ja doch wieder nass, so what? Ich hab aber großes Verständnis für Männer, die nicht so faul und schlampig sind wie ich und es bevorzugen, wenn sich ihre Rasierseife passgenau in den Tiegel schmiegt. Das kriegt man relativ einfach hin.

Gelegentlich wird empfohlen, für diese Zweck die Mikrowelle zu benutzen. Ich rate ab: Nicht weil ich glaube, dass die von diesem Gerät ausgehenden Todesstrahlen irgendwie der Seife schaden könnten, sondern weil es mir schlichtweg zu umständlich ist. Ich kann mir einfach die passende Wattzahl du Bestrahlungsdauer nicht merken, und dass umständliche Herangetaste (man muss ja drauf achten, dass die Seife nicht überkocht o.ä.) an die Idealwerte… das geht einfacher.

Nämlich so: Küchenschublade auf – Küchenreibe raus – Raspel, Raspel, Raspel, Raspel – Raspeln in den Tiegel kneten – Küchenreibe gründlich abspülen oder in die Spülmaschine packen – fertig. Das hab ich meist in unter einer Minute bewerkstelligt, auch mit den härtesten Seifen. Und wie macht ihr das? Sieht irgendwer die Mikrowelle im Vorteil?

Wer sich’s besonders einfach machen will, bestellt zu seiner Haslinger Rasierseife einfach einen preiswerten, passenden PET-Tiegel mit.

Markiert mit , , , , .Speichern des Permalinks.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Bitte nicht wundern: nach dem Absenden verschwindet Dein Kommentar einfach und wird erst nach Freischaltung durch uns sichtbar -- also nicht mehrfach absenden!