Tour de France 104 – 10. Etappe

Was war das für eine Etappe nach Chambéry? Richie Porte, der in diesem Jahr die besten Chancen hatte, um auf das Podium in Paris zu steigen, ist raus. (Get well. An dieser Stelle.) Wir haben den ersten Ruhetag hinter uns und die Liste der Ausgeschiedenen und Verletzten hört sich schon an, wie das Who-is-who des internationalen Radsports: Alejandro Valverde, Ion Izagirre, Geraint Thomas and Bob Gesink, Arnaud Demare, Mark Cavendish und Peter Sagan.

Damit ist das von mir getippte Podium schon nicht mehr möglich. Daher zweiter Versuch: Froomey gewinnt. Danach kommen Bardet und Fuglsang. Aru tippe ich nicht aufs Podium, weil er einen Defekt während der 9. Etappe bei Froomey für einen Angriff hat ausnutzen wollen, den Quintana und Porte aber nicht unterstützt haben.

Von Périguex nach Bergerac sind es 178 flache Kilometer. Das bedeutet Sprintankunft und Kittel hat was die Anzahl der Etappensiege angeht mit Erik Zabel gleich gezogen. Heute ist die Gelegenheit ihn zu übertrumpfen. Mit zwei Anstiegen der 4. Kategorie ist das Profil viel zu flach für Ausreißer. Mit Wind ist auch nicht zu rechnen, wir befinden uns in der Weinbauregion Bergerac.

Fazit: Die Messe ist noch nicht gelesen. Freuen wir uns auf eine spannende zweite Tourwoche mit einer Bergankunft in Peyragudes am Donnerstag in den Pyrenäen.

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6 Responses to Tour de France 104 – 10. Etappe

  1. Was ich mir beim Rennen dachte: Ist es generell denkbar, dass Froome seine Taktik genau vorausgeplant hatte und vor dem Gipfel einfach keine Auseinandersetzung wollte? Dann hat er die Vorbereitung von Aru zum Angriff „gerochen“ und die Hand hochgerissen? Passte einfach zu perfekt und war nach Fairnessregeln auch weitgehend risikolos. Danach war die Gelegenheit vorbei und der Gipfel zu nah, bergab konnte Froome sich dann alles zurechtlegen. Nur so eine Idee…

  2. Aldres says:

    Wäre möglich. Zumal ich mich nicht erinnere, dass sie Bilder gezeigt hätten, auf denen der Defekt (klemmender Umwerfer hinten wie bei Uran?) behoben wurde.

  3. Aldres says:

    Was mich auch wunderte: Uran hat trotz der defekten Schaltung kein Rad vom Mavic-Auto nehmen wollen, das direkt hinter ihm fuhr. Meine sanftere Hälfte meinte, weil dann der Motor aufgefallen wäre.

  4. Max says:

    Leider viel zu viel Tour de France hier. Männer beschäftigt sicherlich auch noch anderes 😉

    • Tilman says:

      Fehlt doch nix. Tour ist Zugabe. Kein Grund zu Klagen.
      Aber es könnte gern mal wieder ein (vielleicht sommerliches?) Männeressen geben.

  5. Max says:

    Essen gibt’s genug hier.

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