10 Dinge, auf die wir 2012 verzichten können

Guten Rutsch!

Gute Vorsätze fürs nächste Jahr fassen und sie nicht einhalten, kann jeder. Haben wir außerdem schon letztes Jahr gemacht. Wobei wir natürlich alle Vorsätze eingehalten haben, aber hallo.

Dieses Jahr zum Jahreswechsel: Die zehn Dinge, die wir nächstes Jahr nicht haben müssen.

1. Zweite Plätze bei internationalen Fußballturnieren. Es reicht, Jogi. Die Fans sind reif für den Titel. Zieh’s durch. Högschde Disziplin.

2. Wartesofas für Kerle bei Pimkie & Co. Wenn wir schon mit unseren Frauen zum Klamottenkauf mitdackeln, sollten wir nicht mit einer schnöden Polsterecke abgespeist werden. Eine gemütliche Pilsbar mit Gratis-Drinks ist ja wohl das mindeste!

3. Schnorrer in öffentlichen Ämtern. Vielleicht verdient man als Politiker weniger als in der Wirtschaft, aber für ein anständiges Leben ohne Diät sollten die Diäten locker reichen. Ist eh viel mehr, als die meisten von uns verdienen.

4. Klitschko vs. irgendein Fallobst im Ring. Okay, dann boxen sie eben „intelligent und unspektakulär“, aber ein Minimum an Risiko gehört zum Sport dazu. Sucht euch Gegner aus, die eine Chance haben, verdammt noch mal!

5. Sportpsychologen, die uns wortreich erklären, warum ein Sportler verloren hat. Was soll der Scheiß?

6. Mädels, die einem stundenlang die Ohren vollsülzen, wie schlecht es ihnen geht und wie schlimm die Welt ist. Wenn ihr etwas ändern wollt, beschwert euch bei der zuständigen Instanz.

7. Das ständige stupide Til-Schweiger-Bashing der Feuilleton-Journalisten. Man muss den Kerl nicht mögen, aber soviel Eintrittskarten wie der muss man erstmal verkaufen. Irgendwas macht der Mann wohl doch richtig.

8. „Tatort“-Kommissare, die sich mehr mit sich selber und ihren Wehwehchen als mit der Aufklärung eines Verbrechens befassen. Ja, um Himmelswillen, wenn ich einen Problemfilm sehen will, dann schalt ich einen ein. Sonntagabends schalt ich ins Erste, wenn ich einen Krimi sehen will.

9. Politiker, die über Dinge entscheiden, von denen sie nichts verstehen. Leute, wenn ich euch über das Internet-Dingens rumsülzen höre, rollen sich mir die Zehennägel auf. Macht euch doch mal sachkundig, es ist nicht schwer und dauert nicht lange, diesen IT-Kram zu begreifen. Haben wir normalen Männer auch gemacht, zu deutlich geringen Bezügen (siehe 3.)!

10. Den ständigen Alarmismus der Presse, die einen kleinen Schnupfen zur Epidemie und einen Silvester-Böller zur Massenvernichtungswaffe hochjazzt. Wer der Welt mit der richtigen Portion Gelassenheit begegnet, ordnet die Dinge meist auf Anhieb richtig ein.

Hab ich was vergessen? Sagt’s mir in den Kommentaren! Feiert schön, guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr!

Foto: Florian Korthaus / pixelio.de

 

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3 Responses to 10 Dinge, auf die wir 2012 verzichten können

  1. AvatarRobert says:

    Überall zerdepperte Schnapsflaschen von ständig zugedröhnten Halbstarken, die mir andauernd die Fahrradreifen plätten…

  2. AvatarReinhold Klein says:

    Artikel die zu früh gepostet wurden und wieder offline genommen werden. 😉 https://plus.google.com/u/0/103301139148297135031/posts/Hwo6JLtcXmV

  3. AvatarThom says:

    Sehr schoen geschrieben, wobei ich mit sowas wie Sport nicht wirklich viel anfangen kann, da interessiert mich eher der sprichwoertliche umfallende Sack Reis 😉
    Was ich mir fuer das Jahr mal wuenschen wuerde, ist ein bisschen weniger Selbstgefaelligkeit und Selbstverliebtheit, wuerde uns allen sehr gut zu Gesichte stehen.
    Mal einen Schritt zurueck als noch einen oben drauf setzen wollen.
    Ansonsten liebes Team macht weiter so und beschert uns noch mehr Beitragsperlen.

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