100 Jahre Maillot Jaune – die Tour 2019, Etappe 14

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Die heutige Etappe beschert uns die erste Bergankunft im Hochgebirge der Tour 2019. Das Peloton setzt sich in Tarbes in Bewegung zu einem weiteren Tag in den Pyrenäen.

117,5 Kilometer gilt es heute zu bewältigen. Auf halber Strecke ist der Col du Soulor zu überqueren bis es zur finalen Bergankunft auf den berüchtigten Tourmalet geht.

Seit 1947 ist der Tourmalet eine feste Größe im Programm der Tour de France. Allerdings erleben wir heute erst die dritte Bergankunft am Giganten der Pyrenäen. 1974 gewann Jean-Pierre Danguillaume hier oben. 2010 überquerte Andy Schleck (Bild) vor Alberto Contador (damals im Gelben Trikot) die Ziellinie.

Die Fahrer nehmen den Tourmalet von Luz-Saint-Sauveur in Angriff. Das sind 19 Kilometer bergauf mit durchschnittlich 7,4 Steigungsprozenten und 13,5 Prozent in den steilsten Rampen.

Tarbes war zuletzt 2014 Startort einer Tour de France-Etappe. Damals ging es nach La Pierre Saint-Martin. Und auch damals war es die erste Etappe im Hochgebirge. Chris Froome sicherte sich den Sieg und einen Vorsprung von einer Minute auf seine Verfolger.

In diesem Jahr gibt es zunächst ein paar kleiner Anstiege, bevor der Col du Soulor von Ferrières aus in Angriff genommen wird. Wenn die Rennfahrer dort am Gipfel ankommen, ist die Hälfte der Etappe geschafft. Nach der Abfahrt nach Argelès-Gazostgeht es flach weiter bis Luz-Saint-Sauveur, wo dann die Bergankunft auf den Tourmalet das Gesamtklassement formen wird.

Den ersten drei Fahrern am Tourmalet winken Zeitgutschriften in Höhe von 10, 6 und 4 Sekunden. Das internationale Signal wir ab 13:55 Uhr in die Sendezentren gebeamt.

Wer gewinnt? Riesen Überraschung: Emanuel Buchmann.

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