[WM 2014] Roberts Tipp-Kick-Orakel: USA – Deutschland

tipp_kick_usa-d„Salü Jogi, isch bins, dr Klinsi“. „Salü Jürgen, hascht was aufm Herzn?“ „Kannst da doch denge, Jogi…“
Wie das Gespräch weiterging können wir nur mutmaßen. Vermutlich wollten sich der Schwabe Jürgen mit dem Badener Jogi nur mal über das beste Rezept für Maultaschen austauschen. In der Ferne, weit der Heimat, finden sogar Stuttgarter und Freiburger Gemeinsamkeiten.
Vor acht Jahren, da hatten die beiden noch vieles, das sie verband. Die gemeinsame „Liebe“ zur Springer-Presse zum Beispiel. Vor allem aber das große Ziel, das „Sommermärchen“ in Deutschland zu einem guten Ende zu führen. Naja. Der Klinsi hat das Projekt durchaus akzeptabel zu Ende geführt und die Weiterführung dem Jogi überlassen. Was der, wenn wir mal ehrlich sind, ganz gut hinbekommt. Der Klinsi durfte dann noch mal versuchen, die späte Rache der Schwaben an den Bayern zu vollenden. Doch der andere Schwabe in Diensten des FCB, der Uli, besann sich grade noch rechtzeitig auf seinen alten Freund vom Niederrhein um wenigstens noch das zu retten, was der Jürgen noch übrig ließ. Den anderen Kumpel vom Niederrhein, der 1974 als Terrier in die WM-Annalen einging, hat sich der Klinsi jetzt in sein Beraterteam geholt. weiterlesen…

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[WM2014] Turniertagebuch Tag 14 – Mitleid, beinahe

pixabay.comWir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Ich hätte nie gedacht, dass das mal passieren würde. Gestern, so gegen 19 Uhr 30 geriet ich zum ersten Mal in meinem Leben in die Versuchung, Italien die Daumen zu drücken. Fast hätte ich’s getan. Fast. weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 12 – nicht auf Sicherheit

Foto Labé under CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Erkennt wer den links abgebildeten Strand plus dem durchaus idyllischen Panorama dahinter? Warum bring ich am letzten Tag der Gruppenspielphase wohl das beinahe idyllische Panorama eines spanischen Städtchens? Ja, klar, das ist Gijon.  Denn den Ereignissen in diesem Ort verdanken wir es, das wir ab sofort nicht mehr nach Mitternacht noch Fußball gucken müssen dürfen.

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 11 – ist es eine Freak-WM?

Foto By Academy Catch Wrestling Events (Academy Catch Wrestling Events) [Public domain], via Wikimedia Commons

Foto By Academy Catch Wrestling Events (Academy Catch Wrestling Events) [Public domain], via Wikimedia Commons

Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Meine Herren, war das spannend. Ganz großes Kino bei Deutschalnd – Ghana, offener Schlagabtausch, Wechselbad, Faszination Fußball. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, ob ich mich über das Unentschieden freuen oder ärgern soll. Ghana war stark, wesentlich stärker als im Spiel gegen die USA. Woran lag’s? Hat unserer Mannschaft das Klima so zu schaffen gemacht? Haben die Teams, die feuchte Hitze gewohnt sind, in den entsprechenden Spielorten wirkich so einen Riesenvorteeil? Oder ist das ganze einfach eine unberechenbare Freak-WM wie 2002? weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 10 – das zweite Spiel

Foto von José R. (Eigenes Werk) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Foto von José R. (Eigenes Werk) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons

Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Mhm. Costa Rica also. Sympathisches Land. Extrem sympathisches Land. Ich zitiere die Wikipedia: „Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Region ist es seit den 1950er Jahren eine stabile Demokratie und blieb durch frühzeitige sozialpolitische Maßnahmen von der im Lateinamerika des 20. Jahrhunderts weit verbreiteten Problematik der sozialen Unruhen, Bürgerkriege und Diktaturen verschont. Angesichts damaliger bewaffneter Konflikte in benachbarten Ländern erklärte es 1983 seine ‚dauerhafte und aktive unbewaffnete Neutralität‘ und wird auch als ‚die Schweiz Zentralamerikas‘ bezeichnet.“
Sympathischer geht eigentlich nicht. Und dann schlagen sie auch noch Italien! Sofort, wenn ich mit diesem Tagebucheintrag fertig bin, geh ich ins Reisebüro und hol Costa-Rica-Prospekte. Ich will diese wackeren Menschen in ihrem paradiesischen Land besuchen! weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 9 – die englische Pleite

Foto: Ailura (Own work) [CC-BY-SA-3.0-at], via Wikimedia Commons

Foto: Ailura (Own work) [CC-BY-SA-3.0-at], via Wikimedia Commons

Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Heute bin ich spät dran, kleingeistige Geschäftspartner und störrische Kunden haben verhindert, dass ich mich schon tagsüber mit Fußball befasse, deshalb jetzt schnell und in aller Eile das wichtigste von gestern, bevor bei Italien gegen Costa Rica der Ball rollt. weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 8 – mindestens ein Problem weniger

pixabay.comWir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Hand aufs Herz: Wer hätte vor der WM gedacht, dass Spanien in der Vorrunde rauskegelt? Ich jedenfalls nicht. Ich hab sie für durchaus schlagbar gehalten, aber dass sie ins Halbfinale kommen, davon war ich einigermaßen überzeugt. Erinnert ein wenig an die Freak-WM 2002, als Weltmeister Frankreich sich auch zeitigst verabschiedete. Mit einem Unterschied: Die Franzosen haben – wenn ich mich recht entsinne – mehr gefightet, um im Turnier zu bleiben. Die Spanier hatten gestern etwas seltsam Lethargisches. Da war kein Aufbäumen, kein sich Wehren, die schienen widerspruchslos zu akzeptieren, das ihre Zeit vorbei ist. Merkwürdig. Hätte ich so nicht erwartet. weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 5 – Matchday!

Foto: Nationaal Archief, Den Haag, Rijksfotoarchief: Fotocollectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), 1945-1989 - negatiefstroken zwart/wit, nummer toegang 2.24.01.05, bestanddeelnummer 921-3780 (Nationaal Archief Fotocollectie Anefo) [CC-BY-SA-3.0-nl], via Wikimedia Commons

Foto: Nationaal Archief, Den Haag, Rijksfotoarchief: Fotocollectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), 1945-1989 – negatiefstroken zwart/wit, nummer toegang 2.24.01.05, bestanddeelnummer 921-3780 (Nationaal Archief Fotocollectie Anefo) [CC-BY-SA-3.0-nl], via Wikimedia Commons

Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Alles schön und gut nach 4 Turniertagen. Es wird offensiv gespielt, es fallen ordentlich Tore, bei Messi platzt der Knoten oder auch nicht, die Schweiz hat mehr Glück als Fußballverstand und Frankreich kann auch ohne den Franck nach vorne spielen. So weit, so schön und gut nach vier Turniertagen, aber heute geht die WM doch erst richtig los! Die Nationalmannschaft geht an den Start. Matchday! weiterlesen…

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Roberts Tipp-Kick-Orakel: Deutschland – Portugal

tipp_kick_d-portFußball-Orakel sind groß in Mode. Kein Wunder, denn schon „Wunder von Bern“-Trainer Herberger wusste, warum sich so viele Menschen für Fußball interessieren: „Weil sie wissen wollen, wie’s ausgeht.“ Am Besten noch vor dem Spiel, und deshalb wird geweissagt, dass die Schwarte kracht. Schleimige Oktopoden werden unter Wasser gefilmt, Roboter-Staubsauger über den Teppich gehetzt und besonders gewissenlose Sportjournalisten bitten sogar – jo mei – ehemalige WM-Stars um ihre Expertise. Das ist unsere Sache nicht. Wir gehen die Spielprognosen streng wissenschaftlich an, und lassen Robert Hill die Partie vorab mit seinem Tipp-Kick durchspielen. weiterlesen…

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