Ein Anfang…

In den letzten Tagen ist der FC Bayern München massiv in die Kritik geraten. Einerseits wegen des in Qatar (Sklavenarbeit, Frauenunterdrückung, Homosexuellenverfolgung) veranstalteten Trainingslagers zum anderen wegen eines kleinen Testspiel-Abstechers nach Saudi-Arabien, einem ähnlich bezaubernden Staat, der die Scharia pflegt und gerade dabei ist, den Blogger Raif Badawi zu Tode prügeln zu lassen. weiterlesen…

Ende der Bagatellen

Foto:  Uli_Hoeneß_und_Peter_Grimberg.jpg: Senfacy derivative work: Hic et nunc [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Foto: Uli_Hoeneß_und_Peter_Grimberg.jpg: Senfacy derivative work: Hic et nunc [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

In den letzten Jahren sind deutsche Unternehmen ins Gerede gekommen. Mangelnde Unternehmenskultur, fehlendes Augenmaß und schlichtweg Kaltherzigkeit wurden ihnen vorgeworfen, weil sie – um nur zwei von zahlreichen Fällen zu nennen – einer Sekretärin gekündigt hatten, die beim Brötchenschmieren fürs Vorstandsbüffet selbst zur Boulette gegriffen hatte oder die Supermarktkassiererin entlassen hatten, die einen Pfandbon für wenige Cents eingesteckt hatte.

„Verhältnismäßigkeit? Schtonk!“ dachten sich unsere Arbeitgeber, und die Fachleute vom Arbeitsrecht sekundierten ihnen: „Eine Grenze bei Bagatelldelikten gibt es nicht! Diebstahl ist erstmal Diebstahl“, teilte der Arbeitsrechtler Michael Eckert stern tv mit. „Prinzipiell ist es egal, ob jemand ein Brötchen aus der Auslage, eine Packung Druckerpapier aus dem Lager oder 50 000 Euro aus der Firmenkasse entwende. Entscheidend ist, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer fortan gestört ist.“

Damit dürfte seit Montagabend Schluss sein. weiterlesen…