Männeressen: Do-it-yourself-Leberpastete

 

Pastete? Auhauahauaha! Ganz heißes Eisen. Macht ja unheimlich viel Arbeit, da braucht man so ’ne Pasteten- oder Terrinenform für, wolft sich den halben Tag am Fleischwolf einen Wolf und darf dann noch ein Wasserbad zusammendengeln, in dem die Pastete stundenlang vor sich hingart. Nee, nix für mich, ich bleib bei der billigen Pfälzer Leberwurst aus’m Angebot.
Das sagen viele kochende Kerle, und ich hab Verständnis für sie. Nix gegen das ein oder andere sinnreich verbrachte Küchenstündchen, aber wenn Kochen in Arbeit ausartet, macht auch der engagierteste Hobbykoch lange Zähne. Aaaaaaaber… wir haben ein Rezept für eine Leberpastete, die wenig Arbeit und nur ein Problem macht: sie ist so schnell fertig, dass man kaum Gelegenheit hat, sein wohlverdientes Kübi (Küchenbier) auszutrinken. weiterlesen…

Männeressen: Spareribs vom Grill

Spareribs. Isst doch jeder gerne. Haben ’ne leckere Kruste, butterzartes Fleisch, das vom Knochen fällt (wenn man’s richtig macht) und man kann mit den Fingern essen, was dem männlichen Spieltrieb entgegenkommt, fantastische Sache! Und wenn man so einen schicken Barbecue-Smoker hat und das Rezept von Lagerfeuer-Chefkoch Carsten Bothe kennt, ist das alles kein Problem.  Ohne Smoker kann allerdings Punkt 2 (das butterzarte Fleisch, das vom Knochen fällt) gelegentlich Probleme machen. Viele von uns haben keine Möglichkeit zum indirekten Grillen bei niedriger Tempferatur, was also tun? Keine Panik, wir haben die Lösung! weiterlesen…

Männeressen: Borschtsch aus der Ukraine

Die Turnierküche zur EM 2012 wäre nicht komplett, wenn wir nicht noch ein Rezept aus dem zweiten  Gastgeberland kochen würden. Mit Bigos aus Polen haben wir angefangen, mit Borschtsch auf der Ukraine hören wir auf. Und für Männer, die jetzt mit den Worten „Rote Bete? Kannste mich mich mit jagen!“ abwinken, habe ich Verständnis, aber: bleibt dabei. In Borschtsch sind zwar rote Bete drin, aber er schmeckt nicht so, wie ihr denkt! weiterlesen…

Männeressen: Ossobuco aus Italien

Heute geht’s gegen Italien, heute gibt’s Ossobuco, also Kalbshaxenscheiben in Tomatenpampe. „Boah, Ossobuco!“, sagen viele, „Das ist ja ganz großes Tennis!“ Stimmt nicht, Ossobuco ist kein Akt. Paar Vorbereitungen, kurze Aktivitätsphase, und dann schiebt man das Zeugs in den Ofen, und es kocht sich ganz von alleine fertig. Fire and forget. Geradezu gemacht für faule Säcke wie mich. Vorm Kochen muss der faule Sack sich aber aufraffen und Einkaufen gehen. weiterlesen…

Männeressen: Moussaka aus Griechenland

Wir Männer sind ungeheuer einfallsreich. Wenn wir zum Griechen gehen, bestellen wir zu 99 Prozent entweder Grillplatte mit Tzatziki und Pommes oder Moussaka. Bauernsalat oderso gucken wir mal kurz an, wenn die Frau das bestellt, sieht interessant aus, ja. Gegen Grillplatte oder Moussaka ist ja auch nix zu sagen. Schmeckt. Und ist schön fettig und ungesund, zumindest das Moussaka-Rezept, das ich für euch hab. Diät war gestern, heute ist Olivenöl! weiterlesen…

Männeressen: Romfromage aus Dänemark

Romfromage aus Dänemark

„Mach doch mal lecker Nachtisch!“, hat man mir schon öfters gesagt, wenn’s um die Männeressen-Rubrik hier ging. „Ja, bei Gelegenheit“, hab ich dann immer geantwortet, aber die Gelegenheit war bisher nicht da. Weil ich bisher keinen wirklichen „Männer-Nachtisch“ gefunden hab. Aber ausgerechnet in Dänemark bin ich fündig geworden. Heute, zum letzten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Dänemark, gibt’s Romfromage, dänische Rum-Creme, die wirklich reinhaut. weiterlesen…

Männeressen: Andijvie-Stamppot aus Holland

Ursprünglich wollte ich ja Frikandel machen, wenn Holland spielt, aber die Dinger werden ja frittiert, und ich hab keine Fritteuse. Und für ohne Fritteuse frittieren bin ich zu blöd. Aber dann fiel mir so eine Kochsendung bei Biolek ein, wo dieser holländische Stehgeiger (Nee, Arjen war’s nicht) Andijvie-Stamppot gemacht und immer gerufen hat, dass da ordentlich Fett dran muss. Passt, dachte ich, Fett ist unser Geschmacksträger Nummer 1, wir sagen Ja zu deutschem Fett. Schönes Männeressen. weiterlesen…

Männeressen: Francesinha aus Portugal

Die Francesinha mit Pommes FritesUnd hier kommt schon die nächste Spezialität aus unserer Turnierküche: heute geht’s gegen Portugal, und da musste ich mich erst mal schlau machen, was der Portugiese imbissmäßig so an den Start bringt. Die meisten portugiesischen Gerichte, die ich kannte, hatten sich als spanische Spezialitäten erwiesen, und so musste ich Fa. Google befragen, die relativ bald die „Francesinha“ ausspuckte, eine Art Toast ein reichhaltiges Sandwich die Mutter aller überbackenen Sandwichs. Als ich das Rezept zum ersten Mal las, dachte ich, dass sich da jemand einen Scherz mit mir erlaubt. Aber nein, die Portugiesen essen das wirklich… weiterlesen…

Männeressen: Bigos aus Polen

Hiermit erkläre ich die Turnierküche für eröffnet. Zur Fußballeuropameisterschaft wollen wir euch typische Männergerichte aus einigen der teilnehmenden Länder vorstellen. Selbstredend werden wir Spezialitäten kochen, mit denen sich die Gegner der deutschen Mannschaft stärken (Morgen servieren wir ein ganz außergewöhnlichesSandwich aus Portugal), und natürlich werden wir euch die Männerküche der gastgebenden Nationen vorstellen. Wir fangen in Polen an.  Mit Bigos. weiterlesen…

Männeressen: Perfekte Bratkartoffeln

Bratkartoffeln

Ich kenn keinen Kerl, der nicht gern Bratkartoffeln isst. Ich selber mach da keine Ausnahme, meine stereotypen Beilagenänderungswünsche haben mich zum Schrecken der Berliner Gastronomie gemacht: „Kann ich das statt mit Salzkartoffeln/Salat/Schlagsahne mit Bratkartoffeln haben?“ Ist ja auch keine Schande. Anständig gemachte Bratkartoffeln schmecken gut, machen satt und geben ordentlich Tinte auf den Füller. Und es ist gar nicht schwer, richtig gute Bratkartoffeln selber zu machen. Im Prinzip braucht man dazu – außer gescheiten Kartoffeln – nur zwei Dinge: ’ne halbe Stunde Zeit und eine Eisenpfanne. weiterlesen…