[Roberts Blu-rays] Brannigan – würdevoll gealtert (Gastbeitrag von Chris)

BranniganCover„Was? Ist das wirklich John Wayne?“, fragt man sich unwillkürlich, wenn man beginnt, „Brannigan“ anzuschauen. Wayne ohne Stetson, Revolvergurt und Pferd ist ein ungewohnter Anblick, und tatsächlich hat der Duke in seiner langen Karriere nur in einer Handvoll Filmen mitgespielt, die nicht dem Western-Genre zuzurechnen sind. Allerdings bin ich mir nicht so sicher, ob Brannigan tatsächlich KEIN Western ist. Auch wenn der Film im London der ausgehenden „Swingin‘ Sixties“ spielt. weiterlesen…

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Schlägereien der Sonderklasse – Simply too Matsch mit John Wayne

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Natürlich dürft ihr draußen spielen. Aber seht zu, dass ihr euch nicht schmutzig macht!

McLintock!“ zählt zum „Spätwerk“ John Waynes. In den sechziger und siebziger Jahren pflegte die Filmkritik die Wayne-Western oft als reaktionär, stereotyp und langweilig abzuqualifizieren. Wenn man sich die betroffenen Filme heute anschaut, fragt man sich einigermaßen ratlos, wie hartnäckig man damals den Humor und die umwerfende Selbstironie Waynes irgnorieren konnte.

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Schlägereien der Sonderklasse: John Wayne – Culture Clash in „Brannigan“

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Eine der schönsten John Wayne-Schlägereien findet überraschenderweise nicht in einem Saloon statt, sondern in einem Londoner Pub. John Wayne in einem Londoner Pub? „Brannigan!“ rufen die Fans des Duke im Chor! Ja, genau, Brannigan, der Film, in dem der Duke diesen amerikanischen Cop spielt, der nach London kommt, um alles kaputt zu machen einen flüchtigen Gangster zurück in die USA zu bringen alles kaputt zu machen. weiterlesen…

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Das männliche Zitat der Woche (III): John Wayne

John_wayne_challenge_of_ideas_screenshot_2Man muss ein Mann sein, bevor man ein Gentleman sein kann.“

(“You have to be a man before you can be a gentleman.”)

John Wayne (in „McLintock!„)

Unsere Kollegen von “The Art of Manliness” haben eine hervorragende Sammlung von Zitaten zum Thema “Männlichkeit” zusammengestellt. In loser Folge bringen wir die besten dieser Zitate in deutscher Übersetzung.

Foto: Public Domain

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Schlägereien der Sonderklasse: John Wayne vs. Howard Keel (und den ganzen Saloon)

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Die klassische Saloonschlägerei fußt auf 6 Grundsätzen: weiterlesen…

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Schlägereien der Sonderklasse: Wayne vs. Scott – Revanche in Pittsburgh

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Vor ein paar Monaten haben wir unsere „Schlägereien der Sonderklasse“-Serie mit der „Mutter aller  Saloon-Schlägereien“ eröffnet, der epischen Schlacht zwischen John Wayne und Randolph Scott (oder besser gesagt ihren Doubles, den der Duke konnte verletzungsbedingt nur in den Nahaufnahmen Hand anlegen) in „The Spoilers“. Wenige Jahre später kam es zu einer Revanche zwischen beiden Kontrahenten, und zwar in dem Minenarbeiter-Drama „Pittsburgh„.

Tja, eine absolute Rarität: John Wayne verliert eine Schlägerei. Ich weiß nicht, ob es wirklich die einzige Niederlage seiner Karriere war, aber ich kenne keinen anderen Film, in dem der Duke den kürzeren zieht. Nuja er MUSSTE diesen Kampf verlieren, denn in diesem Streifen spielte Wayne den fiesen Möpp und Scott den Guten, also umgekehrt wie in den „Spoilers“.
Sollte jetzt irgendwer von euch auf einen Gedanken wie „Minenarbeiterdrama, Scott, Wayne, die Dietrich… hört sich gut an, die DVD hol ich mir mal…“ kommen: vergesst es. Die Schlägerei ist das bei weitem Beste dieses Films, ansonsten haben wir hier einen ultra-patriotischen Flagwaver, Wayne war damals mit der Darstellung eines zwielichtigen Typen einigermaßen überfordert, Scott gibt einen Pappkameraden, und die Dietrich spielt ein nettes Mädel von nebenan. Alles in allem erstaunt an diesem Film nur die immense Talentverschwendung.
Und diese Prügelei. Die hat’s in sich.

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Schlägereien der Sonderklasse: John Wayne vs. Victor McLaglen

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf “Männer unter sich” gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Wenn man über die besten Schlägereien der Filmgeschichte diskutiert, landet die aus „Der Sieger (The Quiet Man)“ selten auf Platz eins, meistens in den Top Five, immer in den Top Ten. Kein Wunder, denn diese Prügelei zwischen John Wayne und Victor McLaglen ist der absolute Höhepunkt dieses Films, dieser Film wurde wegen der Schlägerei gedreht, er steuert ab Minute 1 auf diesen finalen Faustkampf zu.

Wayne spielt den ehemaligen Profi-Boxer Sean Thornton, der sich in seinem irischen Heimatdorf Innisfree ansiedeln will. Die Jungs aus Innisfree sind ein fröhlicher, rauflustiger Haufen, der sich bald wundert, warum ein Ex-Profi wie Thornton jeder Schlägerei aus dem Weg geht. Was sie nicht wissen können: Thornton hat mit dem Boxen nach einem Unglücksfall im Ring aufgehört: sein Gegner ist durch einen unglücklichen Faustschlag gestorben, seitdem hat Thornton gegen niemanden mehr die Faust erhoben.
In Innisfree muss er sich deswegen einiges gefallen lassen, bald gilt er überall als Waschlappen, sogar bei seiner eigenen Frau, Mary Kate, deren Bruder, Will Danaher, sich weigert, ihm die Mitgift auszuzahlen. Als Mary Kate ihn verlassen will, platzt Thornton endgültig der Kragen. Er holt sie aus dem Zug nach Dublin und zwingt sie, mit ihm fünf Meilen durch das ganze Dorf zu marschieren. Schließlich, endlich tragen er und Danaher ihre Differenzen mit den Fäusten aus…

http://youtu.be/sR97_tCve08?t=3m52s

…und sind, wie es damals Sitte war, am Ende des Fights die besten Freunde aller Zeiten. Mary Kate fügt sich endlich ins Ehejoch, kocht Thornton lecker Essen und in Innisfree ist er „King of the Hill, Top of the Heap“.

Nuja, war eben eine andere Zeit. Eine schöne Zeit.

Heute Abend (Freitag, 24.11.) läuft „Der Sieger“ auf „Das Vierte„.

 

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Schlägereien der Sonderklasse: John Wayne vs. Randolph Scott

Früher gehörte sie zum Männer-Film wie der Kronkorken auf die Bierflasche: die deftige, unterhaltsame Schlägerei, bei der schon mal ein Saloon komplett zu Bruch gehen konnte. Leider hat sich der klassische Barroom Brawl als ziviler Zeitvertreib des weltläufigen Mannes aus der Filmgeschichte fast vollkommen verabschiedet und ist der stillosen, dumpfen  Gewaltausübung gewichen. Das finden wir schade und wollen auf „Männer unter sich“ gegensteuern: mit einer kleinen Video-Serie erinnern wir an Filmschlägereien der Sonderklasse und fordern ihre Rückkehr in den Weltfilm. Und wenn der Weltfilm nicht auf uns hört, gibt’s was auf die Zwölf!

Wir eröffnen unsere Serie mit der Mutter aller Saloon-Schlägereien aus „The Spoilers“ (dt. „Die Freibeuterin“): John Wayne und Randolph Scott schenken sich sechs Minuten lang nichts und liefern eine epische Schlacht ab. Anschließend braucht Marlene Dietrich dringend einen neuen Innenarchitekten für ihren Saloon. Einen Friseur ohne Drogenproblem hatte sie schon vorher bitter nötig.

Wenn man genau und mehrmals hinschaut, merkt man, dass Wayne und Scott in großen Teilen der Szene gedoublet wurden. Insbesondere Scott’s Stunt-Double sieht ihm erstaunlich wenig ähnlich. Dass Wayne auf ein Double zurückgriff, überrascht: Der Duke hatte bei Stunt-Legende Yakima Canutt gelernt und pflegte bei Prügeleien grundsätzlich selbst Hand anzulegen.
Bei den Dreharbeiten zu „The  Spoilers“ wurde er jedoch Opfer der diesbezüglichen Unerfahrenheit Randolph Scott’s: der hatte Wayne in einer der ersten Einstellungen dieser Schlägerei versehentlich das Nasenbein gebrochen und so Hollywood’s Barroom-Brawl-Experten Numero Uno zum Zuschauen verurteilt.

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