Sparen durch Hobeln – funktioniert das?

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Ein scheinbar gewichtiges Argument, mit dem die stolzen Besitzer eines Rasierhobels die Nutzer von Systemrasierer in ihr „Lager“ herüberholen wollen, ist die Ersparnis. Die kann in der Tat gewaltig sein. Zwar bekommt man bei den Systemrasierern den Griff meistens geschenkt, doch die Klingenkosten schlagen schnell mächtig-gewaltig zu Buche. Beispiel: für 4 Proglide-Klingen ruft Gillette um die 16 Euro auf, dafür bekomme ich im Shop um die 90 Derby Premium-Rasierklingen (derzeit meine bevorzugte Klinge), mit denen ich mich beinahe zwei Jahre lang täglich komfortabel rasieren kann. Selbst wenn man dann noch den Anschaffungspreis eines Hobels dazurechnet, muss man keine mathematischen Klimmzüge anstellen, um sofort zu sehen: der Hobel  hat sich durch die eklatant niedrigeren Klingenpreise in kürzester Zeit ammortisiert, ab dann spart man, mächtig gewaltig! Oder auch nicht… weiterlesen…

Fortgeschrittene Schärfe, nicht für Anfänger – Feather-Klingen

„Sind sie zu scharf, bist du zu schwach“ – dieser und andere Scherze werden in den Nassrasurforen gern über die Rasierklingen von Feather gemacht. Denn diese Klingen – darüber sind sich die Experten einig – sind mit das Schärfste, was man in seinen Rasierhobel legen kann. Je schräfer die Klinge, desto besser, möchte man meinen. Wenn die Klinge so scharf ist, dass sie mühelos die Barthaare abkappt, dann führt das automatisch zu einer gründlichen, angenehmen Rasur, sollte man meinen. Doch die Schärfe der Feather ist in der Tat so außergewöhnlich, dass man wissen sollte, was man beim Rasieren tut. Sonst wird’s blutig… weiterlesen…

Auf 6

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„Because it’s there.“ – „Weil er da ist“ , hat der Bergsteiger George Mallory einmal auf die Frage geantwortet, warum er unbedingt auf den Mount Everest klettern wolle. Das ist, wie mir scheint, eine typisch männliche Antwort. Wir Männer sind geneigt, Herausforderungen in dem Moment anzunehmen, in dem wir erfahren haben, dass sie existieren. Ohne sich erst groß über die damit verbundenen Gefahren und Risiken Gedanken zu machen- „Das könnte ghene? Dann probier ich’s doch!“ – Wer von uns hat das nicht schon mal gesagt? Wobei es derartige Herausforderungen nicht nur in der unwirtlichen Bergwelt des Himalaya gibt. Die lauern schon im heimischen Badezimmer … weiterlesen…

Old-School-Moderne: Systemrasiererköpfe am Hobelgriff

Razolution EVO-M-Adapter auf dem Griff eines Timor 1352

Ich bin fest davon überzeugt, dass viele überzeugte Hobler – wie ich – öfters zum Systemrasierer greifen würde, wenn da nicht die Design-Hürde wäre. Und die Macht der Gewohnheit. Wir Hobler mögen die Griffe unserer Rasierapparate: gerade, nicht allzu voluminös, leicht zu handhaben. Und vor allen Dingen: Old-School-mäßig dezent gestylt. Um einen Vergleich aus der Welt gepflegter Schuhe zu bemühen: der Griff eines Traditions-Hobels steht für den klassischen Budapester, die meisten Systemrasierer erinnern eher an das Schuhwerk von um größtmögliche AUfmerksamkeit bemhten Gangsta-Rappern. Von Razolution – einer Marke der traditionsreichen Solinger SIMBATEC GmbH – gibt es jetzt eine Lösung, die beide Welten ästhetisch miteinander verbindet und Old School und Moderne miteinander versöhnt. weiterlesen…

Zu kühn für diese Welt: Erinnerungen an den Merkur Vision

Der Merkur Vision 2000

Dass der Merkur Futur mein Lieblingshobel ist, hab ich in diesem Blog schon mehrfach geschrieben. Was ich noch nicht geschrieben habe, ist, dass ich ihm einmal beinahe untreu geworden wäre. Das war, als ich einen Merkur Vision in die Finger bekommen hatte. Der hatte das Zeug dazu, den Futur als mein bevorzugtes Rasier-Werkzeug abzulösen. Ich spreche vom Merkur „Vision 2000“.

Der Vision war ein Rasierapparat, der polarisiert hat. Man hat ihn geliebt oder gehasst, kalt gelassen hat er keinen. Die einen waren entsetzt über seine Klobigkeit, die anderen haben ihn als Handschmeichler empfunden, der einem volle Kontrolle und millimetergenaues Rasieren ermöglichte. Doch selbst die Vision-Verächter mussten zugeben, dass dieser Hobel ein brillantes Stück Ingenieurskunst war: Ein Entwurf, der seinesgleichen suchte, sich in der Praxis aber leider als zu kühn erwiesen hat. Weshalb Merkur vor ein paar Jahren die Produktion seines einstigen Flagship-Hobels eingestellt hat. weiterlesen…

Sauber, so ein Hobel!

Ein Schmuckstück wie der Edelstahl-Hobel von Pils will gesäubert und gepflegt werden.

Da liegt oder steht er also im Badezimmer, der neue Hobel. Gerade hat man ihn zum ersten Mal benutzt, die Wangen sind erfreulich glatt, das eben aufgetragene Aftershave verbreitet einen angenehmen Duft… ist jetzt noch was? Ach ja, der Hobel. Den sollte ich wohl irgendwie saubermachen… Hm. Reicht abspülen? Muss ich ihn nach jeder Rasur komplett auseinander nehmen? Gibt’s irgendein Spezial-Superduper-Hobelreinigungszeugs, das ich unbedingt haben muss? weiterlesen…

Wie neu: 41er Gillette Ranger Tech

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Video-Link: https://youtu.be/Fj2qWfd9gDw

Wer hier ein Weilchen mitliest, merkt schnell: Ich steh auf Restaurierungsvideos und die Nassrasur. Deshalb gibt’s im August eine kleine Videoserie, in der betagte Nassrasur-Schönheiten wieder auf Vordermann gebracht werden. Zum Abschluss unserer kleinen Serie bekommt noch ein Hobel das Beauty-Treatment, ein 41er Gillette Ranger Tech.

Wie neu: Gillette Fatboy

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Video-Link: https://youtu.be/HBTJNUUPIvA

Wer hier ein Weilchen mitliest, merkt schnell: Ich steh auf Restaurierungsvideos und die Nassrasur. Deshalb gibt’s im August eine kleine Videoserie, in der betagte Nassrasur-Schönheiten wieder auf Vordermann gebracht werden. Wir eröffnen mit einem Gillette Fatboy.

Unterwegs – nicht ohne meinen Reise-Rasierapparat!

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Ich verreise gern kommod. Aus dem Alter für Abenteuer-Reisen, Trekking-Touren oder ähnlichem Gedöns bin ich raus, was neben der vergrößerten Bequemlichkeit einen weiteren Vorteil hat. Ich muss mir keine Gedanken über mein Gepäck machen. Der Rucksack-Tourist muss mit jedem Gramm und jedem Kubikzentimeter geizen, um nicht plötzlich mitten in der Wildnis ohne ein lebenswichtiges Utensil dazustehen. Ich packe einfach alles, was mir wichtig ist und nützlich erscheint, ein und rollkoffere ins nächste Hotel. Verreisen kann so einfach sein. Doch obwohl ich – dieser Philosophie folgend – einfach meinen Standardrasierer, den Futur, in den Kulturbeutel werfen könnte, packe ich immer einen speziellen Reise-Rasierhobel ein. Warum dieser Umstand? weiterlesen…

Problemzone Nase

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Männer, deren Oberlippen-Bartwuchs bis an die Nasenlöcher heranreicht, kennen das Problem: die Bartstoppeln in Nasennähe sind nicht leicht zu erwischen, die Nase kann zur Problemzone werden. Doch es braucht keine übertriebenen Verrenkungen oder spezielle Rasierwerkzeuge, um auch diese Barthaare auf Anhieb zu erwischen. Mit der richtigen Technik sind auch Barthaare direkt unterm Nasenloch kein Problem… weiterlesen…