[WM 2014] Turniertagebuch Tag 9 – die englische Pleite

Foto: Ailura (Own work) [CC-BY-SA-3.0-at], via Wikimedia Commons

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Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Heute bin ich spät dran, kleingeistige Geschäftspartner und störrische Kunden haben verhindert, dass ich mich schon tagsüber mit Fußball befasse, deshalb jetzt schnell und in aller Eile das wichtigste von gestern, bevor bei Italien gegen Costa Rica der Ball rollt. weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 8 – mindestens ein Problem weniger

pixabay.comWir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Hand aufs Herz: Wer hätte vor der WM gedacht, dass Spanien in der Vorrunde rauskegelt? Ich jedenfalls nicht. Ich hab sie für durchaus schlagbar gehalten, aber dass sie ins Halbfinale kommen, davon war ich einigermaßen überzeugt. Erinnert ein wenig an die Freak-WM 2002, als Weltmeister Frankreich sich auch zeitigst verabschiedete. Mit einem Unterschied: Die Franzosen haben – wenn ich mich recht entsinne – mehr gefightet, um im Turnier zu bleiben. Die Spanier hatten gestern etwas seltsam Lethargisches. Da war kein Aufbäumen, kein sich Wehren, die schienen widerspruchslos zu akzeptieren, das ihre Zeit vorbei ist. Merkwürdig. Hätte ich so nicht erwartet. weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 7 – die Kampfkraft-Option

 Foto: G.Garitan (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons


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Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Tol-ler Keeper! Guillermo Ochoa spielt zwar nicht so obercool mit wie Manu, aber was der auf der Linie zeigt, Respekt! Wie er das Ding von Neymar noch rausgekratzt hat… Allein wegen Ochoa hat’s gelohnt, Brasilien – Mexiko anzugucken, auch wenn das Spiel „nur“ 0:0 ausgegangen ist.
Zusammen mit dem Russland-Südkorea-Spiel waren das dann die Unentschieden Nr. 2 und 3 dieses Turniers, wenig für eine Gruppenphase. Es werden noch mehr werden, fürchte ich. weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 6 – Hemmungslose Begeisterung

Foto: Niels Noordhoek (Own work) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Jetzt nur nicht Abheben, das ist das wichtigste. „Wir haben noch nichts erreicht“, würde Matthias Sammer sagen, und er hätte wieder einmal so recht. Den Ball flach ahlten, weiter akribisch arbeiten, den nächsten Gegner ins Visier nehmen, einen Schritt nach dem andern machen und keinesfalls den Fuß von der Euphoriebremse nehmen. Es dürfte klar sein, dass ich nicht von der deutschen Nationalmannschaft rede, sondern von mir selbst. WAR DAS EIN RIESENSPIEL GESTERN! weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 5 – Matchday!

Foto: Nationaal Archief, Den Haag, Rijksfotoarchief: Fotocollectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), 1945-1989 - negatiefstroken zwart/wit, nummer toegang 2.24.01.05, bestanddeelnummer 921-3780 (Nationaal Archief Fotocollectie Anefo) [CC-BY-SA-3.0-nl], via Wikimedia Commons

Foto: Nationaal Archief, Den Haag, Rijksfotoarchief: Fotocollectie Algemeen Nederlands Fotopersbureau (ANEFO), 1945-1989 – negatiefstroken zwart/wit, nummer toegang 2.24.01.05, bestanddeelnummer 921-3780 (Nationaal Archief Fotocollectie Anefo) [CC-BY-SA-3.0-nl], via Wikimedia Commons

Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Alles schön und gut nach 4 Turniertagen. Es wird offensiv gespielt, es fallen ordentlich Tore, bei Messi platzt der Knoten oder auch nicht, die Schweiz hat mehr Glück als Fußballverstand und Frankreich kann auch ohne den Franck nach vorne spielen. So weit, so schön und gut nach vier Turniertagen, aber heute geht die WM doch erst richtig los! Die Nationalmannschaft geht an den Start. Matchday! weiterlesen…

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Roberts Tipp-Kick-Orakel: Deutschland – Portugal

tipp_kick_d-portFußball-Orakel sind groß in Mode. Kein Wunder, denn schon „Wunder von Bern“-Trainer Herberger wusste, warum sich so viele Menschen für Fußball interessieren: „Weil sie wissen wollen, wie’s ausgeht.“ Am Besten noch vor dem Spiel, und deshalb wird geweissagt, dass die Schwarte kracht. Schleimige Oktopoden werden unter Wasser gefilmt, Roboter-Staubsauger über den Teppich gehetzt und besonders gewissenlose Sportjournalisten bitten sogar – jo mei – ehemalige WM-Stars um ihre Expertise. Das ist unsere Sache nicht. Wir gehen die Spielprognosen streng wissenschaftlich an, und lassen Robert Hill die Partie vorab mit seinem Tipp-Kick durchspielen. weiterlesen…

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[WM 2014] Turniertagebuch Tag 4

Foto von Alex E. Proimos [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

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Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

So langsam muss man sich ernsthafte Sorgen um England, das Mutterland des Fußballs machen: Der letzte Titel liegt 48 Jahre zurück, man hat sich in der Unfähigkeit, ein Elfmeterschießen für sich zu entscheiden, behaglich eingerichtet, und jetzt verletzt sich der Physiotherapeut beim Torjubel. Mehr Peinlichkeit geht wohl nicht. Oder vielleicht doch? weiterlesen…

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WM 2014: Turniertagebuch Tag 3 – Götterdämmerung

Foto: Football.ua [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Meine Herren, was für ein Spiel! Wer nicht von dem, was die Holländer da auf den Rasen gebrannt haben, total begeistert war… nun, der hat mit Fußball wirklich nichts am Hut, der braucht jetzt nicht weiterlesen. Allen voran Arjen Robben, der Mann ist jetzt endgültig in meine persönliche Top 10 aller Zeiten zu den zwei Zentner schweren Gorillas Pelé, Beckenbauer, Best und Co. aufgestiegen, was ein Spieler! Die Ballannahme vor seinem ersten Tor… Und dann sind’s nur noch ein paar Minuten, und die Holländer führen schon 4:1 und dann zieht Robben noch einen Sprint an, als müsse er dringend den Ausgleich machen… wird zu Legende, der Mann. Wie das Spiel gestern… weiterlesen…

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[WM 2014] Clip des Tages: Roccos Schwur

Wer hätte denn gedacht, dass Italiens Leinwand-Legende Rocco Siffredi bereits am zweiten Turniertag ins Geschehen eingreifen würde? Der Porno-Gigant in den besten Jahren will das italienische Team dadurch unterstützen, dass er enthaltsam bleibt, so lange sich Italien im Turnier hält. Wir erinnern uns: 2010 war das durchaus machbar.
Nichtsdestotrotz sind wir über Roccos Nicht-Einsatzwillen gerührt und packen unser Schul-Latein aus, um dem alten Römer „ut desint vires, tamen est laudanda voluntas“1 zuzurufen. Und – natürlich, der muss jetzt kommen: „Rocco, du bist ein Steher!“

  1. Wo die Kräfte fehlen, ist doch der gute Wille zu loben.
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WM 2014: Turniertagebuch Tag 2 – der Schiri mal wieder…

Foto: Steindy (talk) 00:14, 2 January 2010 (UTC) (Own work) [CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Foto: Steindy (talk) 00:14, 2 January 2010 (UTC) (Own work) [CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons

Wir haben keinen Sonderkorrespondenten vor Ort in Brasilien, unsere WM findet im Fernsehen statt, bei Public Viewings, in den Kneipen, wo Männer sich treffen, die Fußball leben und atmen und das Spiel lieben. Hier schreibt Chris Kurbjuhn spieltäglich sein WM-Tagebuch, kommentiert das Geschehen, erzählt Anekdoten und dummes Fußballzeug und erinnert sich an frühere Turniere. Football, bloody hell!

Einen der besten Fan-Zwischenrufe aller Zeiten erlebte ich Anfang der achtziger Jahre im damals fast menschenleeren Olympia-Stadion bei einem Hertha-Spiel (gegen wen hab ich gottseidank vergessen). Ich saß neben einem Hertha-Anhänger. dass heißt, ich merkte 70 Minuten lang nicht, dass überhaupt jemand neben mir saß, den der Mann saß stumm und reglos da und verfolgte das Spiel. Doch dann wurde ein Herthaner (Sorry, auch vergessen, wer das war) im gegnerischen Strafraum gefoult, der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus, der Mann neben mir verfärbte sich in Sekundenbruchteilen Richtung dunkelrot, sprang auf und brüllte: „Gebt dem Schiedsrichter eine Bratwurst mit Gift!“ Bis heute weiß ich nicht, wie man in so kurzer Zeit ein an Idiotie und Undurchführbarkeit kaum zu überbietendes Konzept entwickeln kann, denke aber seit gestern Abend, dass Yuichi Nishimura eine Zeit lang kroatische Restaurants meiden sollte. Nur so aus Sicherheitsgründen. weiterlesen…

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